Raumfahrt

Neuer US-Rekord für längsten Weltraumaufenthalt

Der US-Astronaut Jeff Williams hat laut NASA einen neuen US-Rekord für die Gesamtdauer von Weltraumaufenthalten aufgestellt. Er brach am Mittwoch den Rekord seines Kollegen Scott Kelly von insgesamt 520 Tagen im All. 

Zerstörte Straße im Sudan

Weltrisikobericht 2016

Wo das Risiko am größten ist

Naturereignisse wie das Erdbeben in Italien lassen sich nicht verhindern. Suchen sie aber Regionen mit schlechter Infrastruktur heim, wird daraus eine Katastrophe mit langfristigen Folgen. Laut dem neuen Weltrisikobericht ist das Risiko auf Vanuatu am größten. Italien liegt auf Rang 119, Österreich auf 135. 

Alpbacher Technologiegespräche 2016

Forschungspolitik

80 Millionen für „Silicon Austria“

Eine neue, mit 80 Mio. Euro dotierte Förderinitiative soll Forschung für Elektronik- und Mikroelektronik ankurbeln. Das Projekt „Silicon Austria“ hat Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ) am Donnerstag bei den Alpbacher Technologiegesprächen vorgestellt. 

Niederösterreich

Erster Wolfnachwuchs seit 100 Jahren

Die erste Wolfsfamilie in Österreich seit über einem Jahrhundert wurde am Truppenübungsplatz Allentsteig (Bezirk Zwettl) gesichtet. Neueste Fotofallen-Aufnahmen zeigen Jungtiere, berichteten WWF und Verteidigungsministerium. Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Alpbacher Technologiegespräche 2016

Technologie

„Affinität statt Aversion“

Um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, müsse schon im vorschulischen Bereich angesetzt werden, waren sich die Präsidenten der Industriellenvereinigung (IV), Georg Kapsch, und des Forschungsrats, Hannes Androsch, am Mittwoch in Alpbach einig. 

Astronomie

Planet um erdnächsten Stern entdeckt

Vor zwei Wochen noch ein Gerücht, nun ist es amtlich: Astronomen haben den bisher erdnächsten Planeten jenseits unseres Sonnensystems entdeckt. Proxima b ist etwas größer als die Erde und könnte Leben beherbergen – das macht ihn zum idealen Kandidaten für eine Weltraummission. 

Roboterkrake

Elastisch

Roboterkrake bewegt sich ohne Strom

Bis jetzt sind Roboter eher kantige Gesellen. Nun haben Forscher ein krakenförmiges Modell entwickelt, das vollkommen aus weichen, elastischen Materialien besteht. Der Octobot benötigt keine Batterie, sondern besitzt einen chemischen Antrieb. 

Finale

Studierende bei Drohnen-Wettbewerb

Die „Graz Griffins“ der Technischen Universität Graz sind ins Finale eines internationalen Wettbewerbes für Such- und Rettungsdrohnen eingeladen worden. Die Endausscheidung unter den zehn besten wird am 27. und 28. August stattfinden. Es winken 100.000 Dollar Preisgeld. 

Testteilnehmer beim Aufnahmetest der Meduni Wien für das Medizinstudium am  4. Juli 2014 am Gelände der Messe Wien

Medizinstudium

Ein Drittel der Absolventen will ins Ausland

Ein Drittel aller Medizinabsolventen will im Ausland arbeiten. Bei den Österreichern sind es ein Viertel, bei den Deutschen rund zwei Drittel. Das zeigt eine Absolventenbefragung, mit der Österreich die EU von einer weiteren Quotenregelung überzeugen will. 

Studie

Atomkraftländer bei Klimazielen nachlässig

Länder, die sich der Atomenergie verschrieben haben, schwächeln laut Wiener Forschern beim Erreichen der Klimaziele. Atomkraftfreie Staaten wie Österreich und solche mit Ausstiegsplänen haben die Treibhausgasemissionen stärker reduziert und erneuerbare Energien besser ausgebaut. 

Oberfläche des Zwergplaneten Pluto

Planeten

Zehn Jahre nach Plutos Degradierung

Acht Planeten hat unser Sonnensystem: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und die Erde. Es gab sogar einmal einen neunten. Aber am 24. August 2006 wurde Pluto von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) zum Zwergplaneten degradiert. 

Brüllender Löwe

Tierkommunikation

Löwen erkennen einander am Gebrüll

Wie identifizieren Löwen ihre Artgenossen aus dem Rudel? Sie erkennen einander am Gebrüll, ohne das entsprechende Tier zu sehen. Das bestätigen Experimente im Okavango-Delta in Afrika. 

Zwei Schwarze Stumpfnasenaffen

Anpassung

Affenart: Zuhause in 4.500 Meter Höhe

Eine vom Aussterben bedrohte Affenart in Südchina lebt in bis zu 4.500 Meter Höhe. Forscher haben bei der Spezies der Schwarzen Stumpfnase mehrere Gene identifiziert, die es dem Tier erlauben, in größeren Höhenlagen als alle anderen nicht menschlichen Primaten zu existieren. 

Bildung

Über 50.000 Studenten an FHs

Mit der letzten Ausbaustufe im Herbst wird es 50.000 Studienplätze an den Fachhochschulen geben. Damit wird mehr als 20 Jahre nach der Gründung des Hochschultyps rund jeder dritte Studienanfänger in Österreich an einer FH beginnen, wie Minister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) mitteilte. 

Sonne und Wasserdampf

Sonnenenergie

Mehr Wärme durch Knallfolie

Über Wasserdampf lässt sich Sonnenenergie in Wärme umwandeln. Zur besseren Ausbeute wird das Licht normalerweise optisch gebündelt. Forscher haben nun eine billige Alternative entwickelt, die bei normalem Tageslicht funktioniert. Sie setzt unter anderem auf Luftpolsterfolie. 

Ernährung

Höhlenbär: Ausgestorben wegen Pflanzenkost

Der vor 25.000 Jahren ausgestorbene riesige Höhlenbär dürfte Forschern zufolge seiner unflexiblen veganen Ernährung zum Opfer gefallen sein. Anders als der mit ihm verwandte Braunbär habe er sich nur von Pflanzen ernährt und sei anfälliger für Umweltveränderungen gewesen. 

Fettspaltung

Wie Vitamin A ins Blut kommt

Das fettlösliche Vitamin A wird in der Leber gespeichert. Wie es von dort bei Bedarf wieder in den Blutkreislauf gelangt, war bisher weitgehend unklar. Grazer Forscher haben nun ein dafür verantwortliches - bereits gut erforschtes - Enzym identifiziert. 

Bevölkerung

Die sozialen Ursachen der Kinderlosigkeit

Höher gebildete Frauen bekommen seltener Kinder. Trotzdem hatte die Zunahme von höherer Bildung im 20. Jahrhundert weniger Einfluss auf den Geburtenrückgang als bisher angenommen, zeigt eine aktuelle Untersuchung. 

Ruinen der Mayas in Honduras

Berechnung

Maya: Niedergang durch Wasserreservoirs

Zwischen 300 und 900 hat die Maya-Kultur ihre Blüte erlebt. Danach folgte ein rapider Bevölkerungseinbruch - die Gründe sind nicht klar. Wiener Forscher haben nun eine Erklärung errechnet: Dürren könnten zum Niedergang geführt haben, trotz - oder gerade wegen - der Wasserreservoirs der Mayas.