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Weitere Meldungen

Wie gut Mikroben Stickstoff nutzen

Kleinstlebewesen in Böden zersetzen etwa abgefallene Blätter oder Äste, um deren Bestandteile zu nutzen. Was sie nicht selbst brauchen, scheiden sie wieder aus - damit steht es anderen Lebewesen zur Verfügung. Wie effizient die Mikroben dabei Stickstoff verwerten, haben nun Wiener Forscher gemessen.

Mikrobiologie 16.04.2014

T-Rex bekommt eine neue Heimat

Dinosaurier-Zuwachs in der US-Hauptstadt: Das Naturkundemuseum in Washington hat das Skelett eines wohl 66 Millionen Jahre alten Tyrannosaurus rex erhalten. Die Knochen kamen am Dienstag verpackt in Kisten als Lastwagenladung an und sollen das neue Schmuckstück der Dinosaurierausstellung werden.

Museum 16.04.2014

Der Schatz unter dem Asphalt

Unter dem Schlagwort "Urban Mining" suchen Forscher und Firmen nach Wegen, um Rohstoffe zu bergen, die in Mülldeponien vergessen oder unter Straßen vergraben wurden. In Schweden konsultieren Umweltwissenschaftler dafür nun sogar Hunderte Jahre alte Karten. Sie haben es auf alte und vergessene Kupferleitungen abgesehen.

Rohstoffe 2 Kommentare|16.04.2014

Die Schönheit von Bärten ist relativ

Koteletten, Schnauzer oder Vollbart: "Mann" lässt in den vergangenen Jahren aus modischen Gründen wieder verstärkt Haare im Gesicht sprießen. Forscher haben nun untersucht, wie gut die Bärte tatsächlich ankommen. Ihr Schluss: Es kommt darauf an. Gibt es in der Umgebung viele Glattrasierte, werden Bartträger als besonders attraktiv empfunden.

Anthropologie 8 Kommentare|16.04.2014

Doch nicht leer: Ranken im Weltraum

Unser Universum hat eine wabenförmige Struktur. Diese ist allerdings nur großflächig sichtbar. Galaxienhaufen bilden dabei die Fasern eines kosmischen Netzes, dessen Waben Hohlräume darstellen, in denen sich keine Materie befindet - dachte man bisher. Der Raum ist aber gar nicht leer, wie ein australisches Astronomenteam nun berichtet.

Astronomie 2 Kommentare|15.04.2014

Intensive Landwirtschaft macht Erde wärmer

Auch eine Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft bei flächenmäßig gleichbleibender Landnutzung kann zu lokalen Klimaveränderungen führen. Diese Erwärmung falle mit rund 1,7 Grad Celsius sogar überraschend groß aus, berichtete ein Forscherteam mit österreichischer Beteiligung.

Klima 1 Kommentar|15.04.2014

Die Kriegsbegeisterung der Medien

Das "Prinzip Propaganda" ist im Ersten Weltkrieg nicht erfunden worden. Der Aufwand etwa bei der Zensur von Zeitungen war aber größer als je zuvor, sagt der Medienhistoriker Wolfgang Duchkowitsch. Dass Österreich-Ungarn und seine Verbündeten den Krieg wegen "schlechterer Propaganda" verloren, hält er für einen "Mythos".

Erster Weltkrieg 15.04.2014

Große Unterschiede zwischen Nord- und Südpol

Die Ozonlöcher über der Arktis sind bei weitem nicht so schlimm wie jene über der Antarktis: Was schon länger bekannt ist, haben US-Klimaforscherinnen nun mit neuem Datenmaterial bestätigt. Sie sahen darin auch ein Resultat der erfolgreichen internationalen Gegenmaßnahmen.

Ozonloch 15.04.2014

Hunger macht Paare aggressiver

Auseinandersetzungen sollten Ehepaare nur gut gesättigt angehen. Denn laut einer neuen Studie steigen die Aggressionen zwischen Partnern, wenn ihr Blutzuckerspiegel sinkt. Hunger könnte sogar eine - bisher unterschätzte - Ursache von häuslicher Gewalt sein, legen US-Forscher nahe.

Psychologie 6 Kommentare|15.04.2014

Hegemonietheoretiker Laclau ist tot

Der argentinische Politologe und Historiker Ernesto Laclau ist am Sonntag im Alter von 78 Jahren in Sevilla gestorben. Der für seine Diskursanalysen und Hegemonieforschung bekannte Laclau lebte seit 45 Jahren in Großbritannien und war Professor an der University of Essex.

Politikwissenschaft 14.04.2014

Kupfer im Blut lässt auf Alzheimer schließen

Wenn man im Alter den Namen seines Lieblingsschauspielers vergisst: Ist das die übliche Altersvergesslichkeit oder der erste Vorbote von Alzheimer? Italienische Forscher stellten nun eine Methode vor, die hilft, diese Frage zu beantworten: Sie basiert auf dem Kupfergehalt im Blut.

Gesundheit 14.04.2014

Gedämpfte Hoffnung auf Stiftungsgelder

Die Regierung hat sich in ihrem Programm vorgenommen, das Vermögen aus Stiftungen für die Forschung zu "mobilisieren" - etwa durch die Einrichtung eines "Österreich-Fonds" für "außergewöhnliche Forschungsprojekte". Experten dämpfen jedoch generell die Hoffnung auf allzu hohe Zusatzmittel.

Forschungsbudget 14.04.2014

Erderwärmung lässt sich aufhalten

Trotz bedrohlich steigender Treibhausgas-Emissionen sieht der Weltklimarat (IPCC) noch immer eine Chance, die Erderwärmung in den Griff zu bekommen. In seinem jüngsten Bericht empfiehlt er eine schnelle und deutliche Verschiebung von Investitionen: weg von Förderung und Verbrennung von Kohle, Gas und Öl - hin zu klimafreundlichen Energien.

IPCC-Bericht 1 Kommentar|14.04.2014

Die Vererbung von Traumata

Bei Menschen ist das Phänomen bekannt: Traumatische Erlebnisse wie Krieg oder Folter können Störungen auslösen, die Eltern ihren Kindern weitergeben. Wie diese "Vererbung" körperlich funktioniert, ist noch nicht ganz klar. Eine Studie an Mäusen zeigt nun, dass es nicht an den Genen liegt, sondern an Micro-RNA.

Gesundheit 14.04.2014

Wie das Eigene das Andere braucht

Nachdem die Großmächte Europas im 19. Jahrhundert Afrika aufgeteilt hatten, haben die Schriftsteller ihre Arbeit verrichtet. Indem sie den Kontinent als "ganz anders" beschrieben, konstruierten sie die eigene, europäische Identität. Kritik daran übt die postkoloniale Literaturtheorie - diese Woche sogar "vor Ort": 60 Germanistinnen und Germanisten treffen sich in Togo.

Literaturwissenschaft 14.04.2014