Zwei Labormäuse in bzw. neben einer durchsichtigen Röhre

Verhalten

Auf Knopfdruck Alphamännchen

Chinesische Forscher haben im Gehirn von Mäusen einen „Chefschalter“ entdeckt: Wird die Region künstlich aktiviert, agieren selbst schüchterne Versuchstiere wie ausgewechselt - und gewinnen fast jedes Duell. 

Gigantismus

Pharao litt an Riesenwuchs

Schweizer Forscher haben Knochen untersucht, die dem Pharao Sa-Nakht um 2700 vor Christus zugeschrieben werden. Dabei könnte es sich um den ältesten bekannten Fall von Riesenwuchs handeln. 

Bericht

2016 brach mehrere Klimarekorde

Laut der US-Klimabehörde NOAA war das Jahr 2016 weltweit gesehen nicht nur das dritte heißeste Jahr in Folge und damit das wärmste seit Messbeginn vor 137 Jahren, sondern hatte auch den höchsten Meeresspiegel und den schnellsten Zuwachs an Kohlendioxid (CO2). 

Panorama: das Hochland Tibets

Geologie

Debatte über Tibets Besiedlung

Im Jänner lieferten Innsbrucker Geologen und Kollegen den ältesten Nachweis für die permanente Besiedelung des Hochlands von Tibet und entfachten damit eine Debatte in der Fachwelt. Die Studienautoren versuchen die Zweifel nun zu zerstreuen. 

Raumfahrt

Neunjähriger bewirbt sich bei NASA

Was braucht man, um sich auf einen Posten bei der US-Raumfahrtbehörde zu bewerben? Filmisches Wissen über Außerirdische ist kein schlechter Anfang, meint ein Junge aus New Jersey - und kommt einem Job bei der NASA damit näher als gedacht. 

Umwelt

Wie der Klimawandel zu Hochwasser führt

Hat der Klimawandel Einfluss auf Niederschläge, Hochwasser und Überschwemmungen? Das ist zwar wahrscheinlich, doch erstaunlich schwer zu beweisen. Einem österreichischen Hydrologen ist das nun gelungen. 

Bunter Regenschirm über Boden mit Schachbrettmuster

Hirnstudie

„Wahrnehmung ist kontrollierte Halluzination“

Nicht nur psychisch auffällige Personen erleben manchmal Halluzinationen. Wie sie entstehen, weiß man nicht genau. Eine neue Studie zeigt: Akustische Illusionen hängen stark von Wissen und Vorerfahrungen ab. 

Gehirnmodell

Neurowissenschaften

Auch Experten glauben an Neuromythen

Manches, das man über das Gehirn hört und liest, ist nicht nur erstaunlich, sondern auch von Grund auf falsch. Eine neue Studie zeigt: Sogar Fachleute nehmen solche Neuromythen dann und wann für bare Münze. 

Satellitenbilder

Riesiger Brand auf Grönland

Nur rund 150 Kilometer vom Polarkreis entfernt wurde nur per Satellitenfotos ein riesiger Brand in der Tundra von Grönland entdeckt: Er umfasst eine Fläche von rund 1.250 Hektar. Mehr dazu in ORF.at

Konserviert

106 Jahre alter Kuchen in Antarktis gefunden

Neuseeländischen Forschern ist in der Antarktis ein erstaunlicher Fund geglückt: Sie haben einen 106 Jahre alten, perfekt erhaltenen Früchtekuchen entdeckt - dieser war noch in Papier gewickelt und befand sich in einer verzinnten Dose. 

Ausgrabung

Fundamente von NS-Lager Liebenau freigelegt

Bei den Bauarbeiten zum Murkraftwerk in Graz hat es neue historische Funde gegeben: Erstmals wurden großflächig die Fundamente der Lagerbaracken des NS-Zwangsarbeiterlagers Liebenau freigelegt. Mehr dazu in steiermark.ORF.at

Ein Eisberg in der Arktis

Antarktis

Riesen-Eisberg kommt nicht vom Fleck

Der vor einem Monat in der Westantarktis abgebrochene Eisberg A68 hat sich bisher kaum von der Stelle bewegt. Bisher hat die Strömung noch keine Angriffsfläche gefunden, um den Giganten fortzutreiben. 

Wahrnehmung

Wenn Süßes plötzlich bitter schmeckt

Neues aus der Kategorie „Kuriose Versuche an Mäusen“: Forscher haben die Geschmacksknospen von Labormäusen an die falschen Nerven angeschlossen - und damit eine Sinnesverwirrung ausgelöst. Für die Nager schmeckte Süßes bitter und Bitteres süß. 

Schädel von Nyanzapithecus alesi

Fossilienfund

Menschenaffen stammen aus Afrika

Ein neu entdeckter 13 Mio. Jahre alter Affenschädel belegt den Ursprung von Menschenaffen und Menschen in Afrika. Der fossile Fund aus Kenia zeigt, wie der gemeinsame Vorfahre aller heute lebenden Menschenaffen und Menschen ausgesehen haben könnte. 

Lake Hazen

High Arctic Expedition

Von Tirol in die Arktis

Zum zwanzigsten Mal war der Gebirgsforscher Günter Köck auf seiner jährlichen Arktis-Expedition. Sein Fazit: Der Klimawandel zeichnet sich immer deutlicher ab, er ist mittlerweile mit freiem Auge erkennbar. 

Volksschüler bedient eine Tablett

Medienkompetenz

„Homo zappiens“ ist ein Mythos

Was haben der Yeti und „Digital Natives“ gemeinsam? Beides sind mythische Wunderwesen, die es nicht gibt. Während der Glaube an den Yeti harmlos ist, richtet die Mär von den technischen Wunderwuzzis Schaden an, warnt ein Bildungspsychologe. 

Künstlerische Darstellung von Lemmysuchus

Namensgebung

Ein Krokodil namens Lemmysuchus

Forscher haben ein ausgestorbenes Meereskrokodil nach dem vor fast zwei Jahren verstorbenen Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister benannt: Lemmysuchus obtusidens heißt das gigantische Reptil. 

Die Sonne spiegelt sich im Mittelmeer.

Weltmeere

Mehr Todeszonen durch Klimawandel

Meeresregionen, in denen wenig oder gar kein Sauerstoff vorhanden ist, sind keine Seltenheit. Weltweit existieren über 400 Todeszonen. Sie können durch Überdüngung, natürlich oder durch den Klimawandel entstehen - der laut Experten die größte Gefahr darstellt. 

Gedankenexperiment

Je genauer die Uhr, desto größer die Unordnung

Mit der Unordnung im Universum ist es so eine Sache - sie ist nicht nur omnipräsent, sie nimmt physikalisch betrachtet auch ständig zu. Ein Gedankenexperiment zeigt, dass das auch für das Ticken einer Uhr gilt.