Zum Abschluss des Charles-Darwin-Jahrs 2009 ein wissenschaftshistorischer Rückblick: Forscher zeigen, welchen Einfluss der Begründer der Evolutionslehre weltweit auf Politiker, Philosophen und Religionen ausgeübt hat - und wie die eigenwillige Deutung seiner Ideen den Lauf der Geschichte veränderte. 
Kategorie: Ideengeschichte
Erstellt am 28.12.2009.
Die Urahnen der heute existierenden rund 300 Beuteltierarten wie Kängurus, Koalas und Beutelratten lebten auf Bäumen und verfügten über ein entwickeltes Gehör. 
Kategorie: Biologie
Erstellt am 17.12.2009.
Während des Großteils seines Erwachsenenalters wurde Charles Darwin von schweren Gesundheitsproblemen geplagt: Ein australischer Mediziner glaubt, dass der Begründer der Evolutionstheorie am "Cyclical Vomiting Syndrome" litt. 
Kategorie: Medizin
Erstellt am 14.12.2009.
Genfluss und Artbildung wurden lange Zeit als Widerspruch angesehen. Zu Unrecht, wie nun Evolutionsbiologen zeigen. Ihr neues Modell könnte erklären, warum es im Regenwald so viele Spezies gibt. 
Kategorie: Biologie
Erstellt am 30.11.2009.
Genau vor 150 Jahren, am 24. November 1859, ist Charles Darwins Buch "Über die Entstehung der Arten" (Kurztitel im Original: "On the Origin of Species") erschienen. Es stellt für viele Wissenschaftler das wichtigste Werk der gesamten Biologie dar. 
Kategorie: Darwin-Jahr
Erstellt am 24.11.2009.
Wo sich Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspirieren ließ, sitzt seit fast 40 Jahren ein britisches Biologenpaar: Auf den Galapagosinseln verfolgen sie das Schicksal der ansässigen Finken - jetzt dürften sie der Evolution buchstäblich "bei der Arbeit" zugesehen haben. 
Kategorie: Evolution in Action
Erstellt am 17.11.2009.
Vor genau 100 Jahren hat der Däne Wilhelm Johannsen das "Gen" in die Biologie eingeführt. Trotz aller Erfolge der Genetik wird der Begriff von einem Paradox begleitet: Was genau unter einem Gen zu verstehen sei, ist bis heute nicht abschließend geklärt. 
Kategorie: Wissenschaftsgeschichte
Erstellt am 16.11.2009.
Vor acht Jahren wurde ein Gen entdeckt, das vermutlich eine Schlüsselrolle bei der Entstehung unserer Sprache gespielt hat. Vergleiche mit der Schimpansen-Variante des Gens stützen diese Ansicht nun. 
Kategorie: Genetik
Erstellt am 11.11.2009.
Um zu überleben, passen sich Lebewesen genetisch an ihre Umwelt an. Ändert sich diese zu schnell, ist die Art bedroht. Bakterien entgehen dieser Gefahr, indem sie auf gut Glück unterschiedliche Nachkommen mit gleichem Erbgut erzeugen. 
Kategorie: Evolutionsstrategie
Erstellt am 04.11.2009.
US-Forscherinnen behaupten: Unterschiedliche Gesellschaftsordnungen in Ost und West haben evolutionäre Ursachen. Sie betrachten das Kollektiv als biologischen Schutzwall - gegen Infektionen und Depressionen. 
Kategorie: Psychologie
Erstellt am 28.10.2009.
Es ist noch kein halbes Jahr her, dass "Ida" mit medialem Getöse als eine Art Vorzeit-Tante des modernen Menschen präsentiert wurde. Nun haben Forscher nachgewiesen, dass das 47 Millionen Jahre alte Fossil noch nicht einmal als Großcousine dritten Grades durchgeht. 
Kategorie: paläontologie
Erstellt am 21.10.2009.
Beispiele, der Evolution "bei der Arbeit zuzusehen", gibt es mittlerweile zuhauf. Mit der Beobachtung über einen Zeitraum von 40.000 Generationen dürften Forscher nun einen neuen Rekord aufgestellt haben. Gelungen ist dies anhand des Darmbakteriums Escherichia coli, eines gut untersuchten Modellorganismus. 
Kategorie: Biologie
Erstellt am 19.10.2009.
Ist Religiosität naturgeschichtlich plausibel? Der Evolution der Religiosität widmet sich ein Vortrag beim Symposium "Darwins Kosmos. Bildwelten/Weltbilder" in Wien. 
Kategorie: Darwin-Symposium
Erstellt am 08.10.2009.
Bisher hat "Lucy" als prominenteste Vertreterin unserer Ahnenreihe gegolten, nun dürfte ihr die 4,4 Millionen Jahre alte "Ardi" den Rang ablaufen. Eine Untersuchung von Ardis Skelett weist nach: Unsere Vorfahren waren den Affen gar nicht so ähnlich. 
Kategorie: Anthropologie
Erstellt am 01.10.2009.
Die Naturgeschichte ist unumkehrbar, lautet eine alte Regel der Evolutionsforschung. US-Biologen haben nun die Urversion eines Proteins rekonstruiert, die zeigt: Der Satz gilt offenbar auch für Moleküle. 
Kategorie: Evolutionstheorie
Erstellt am 23.09.2009.