Windparks könnten Welt mit Energie versorgen

Auf offenem Meer könnten Windfarmen fünf Mal mehr Energie erzeugen als an Land. Besonders ertragreich wären die Wintermonate: In dieser Zeit könnten Windparks gar den globalen Energiebedarf decken.

Das haben Forscher der Carnegie Institution for Science in Stanford mit Hilfe von Computermodellen herausgefunden. Bisher gibt es auf kommerzieller Basis neben Anlagen an Land nur Offshore-Windparks in Küstennähe, nicht aber auf dem offenen Meer. Es lohne sich aber, an dieser Technologie weiterzuarbeiten, schreiben die Autoren im Fachblatt „PNAS“.

Windturbinen im Meer
GEMINI WINDPARK / AFP
Gemini Windpark, eine Offshore-Anlage in der Nordsee

Wobei die Jahreszeiten keinen unerheblichen Einfluss haben: So könnten Windparks im Nordatlantik im Winter genügend Energie für den weltweiten Bedarf produzieren, im Sommer reiche es lediglich für Europa oder die USA, so die Wissenschaftler.

Warum Windkraftanlagen auf dem offenen Meer effizienter sind, erklären die Forscher so: Dort könnten die Turbinen Winde aus höheren Schichten der Atmosphäre nutzen, an Land seien sie hingegen auf erdnahe Winde beschränkt.

science.ORF.at/AFP

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