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Künstlerische Rekonstruktion von "Ardi", Ardipithecus ramidus.

Ardi, unser aller Urahnin

Bisher hat "Lucy" als prominenteste Vertreterin unserer Ahnenreihe gegolten, nun dürfte ihr die 4,4 Millionen Jahre alte "Ardi" den Rang ablaufen. Eine Untersuchung von Ardis Skelett weist nach: Unsere Vorfahren waren den Affen gar nicht so ähnlich.

Anthropologie 01.10.2009

Suche nach dem großen Vorfahren

Künstlerische Rekonstruktion von Ardipithecus ramidus.

Ardis Skelett wurde aus mehr als 30 verschiedenen Individuen zusammengesetzt. Der Hauptanteil stammt von einem weiblichen Exemplar. Ardis Eckdaten: Sie war 1,20 Meter groß, 50 Kilogramm schwer und hatte ein Hirnvolumen von etwa einem drittel Liter - vergleichbar mit jenem des Zwergschimpansen. Das Bild oben zeigt, wie Ardi ausgesehen haben könnte.

"The Last Common Ancestor" (LCA), der letzte gemeinsame Vorfahr von Mensch und Schimpanse, ist ein Wesen, das Biologen im Traum erscheint. Er würde zweifelsfrei zeigen, wie der Ursprung jenes Stammbaums beschaffen war, der die Linie zu uns und unseren nächsten Verwandten hervorgebracht hat. Und er würde wohl auch zeigen, was denn das Besondere an dieser Spezies namens Homo sapiens ist, die sich so sehr für ihre eigene Urgeschichte interessiert.

Doch bisher wurde der LCA nicht gefunden, er ist der große Unbekannte der Paläontologie. Oder vielleicht sollte man besser sagen: die große Unbekannte, denn die bedeutendsten Knochenfunde in dieser Ahnenreihe der Vormenschen stammen bisher von weiblichen Exemplaren. Da ist zum einen Lucy, sie wird der Art Australopithecus afarensis zugerechnet und gilt als direkter Vorfahre unserer Gattung Homo.

Da ist zum anderen ein Skelett namens Ardi als Kurzform für Ardipithecus ramidus. Ardi ist 4,4 Millionen Jahre alt und wurde wie Lucy in der Afar-Region im Nordwesten Äthiopiens entdeckt. Sie lebte zwar 1,6 Millionen Jahre nach dem "Last Common Ancestor" - unter den annähernd kompletten Skeletten fossiler Vormenschen ist jenes von Ardi jedoch das älteste. Daher kann sie am besten Auskunft geben, wie der große Vorfahr LCA einst ausgesehen haben mag.

17 Jahre Analysen

Die Auskunft ließ lange auf sich warten. Mitte der 90er Jahre wurden Ardis Knochen entdeckt, die erste umfassende Analyse des Skeletts ist erst jetzt erschienen, 17 Jahre nach den ersten Funden. In der aktuellen Ausgabe des Fachblatts "Science" finden sich elf Studien von 47 Wissenschaftlern, die sich Ardis Körperbau, ihrer mutmaßlichen Bewegungsweise und nicht zuletzt auch ihren ökologischen Lebensbedingungen in Nordostafrika widmen.

Aus für das Schimpansenmodell

Cover des Fachjouinrals "Science" mit dem Skelett von Ardi vom 2.10.2009.
Das aktuelle Cover von "Science".

Am 17. Dezember 1992 entdeckte Gen Suwa, damals ein Student Tim Whites, einen Zahn, später einen Unterkiefer. Zunächst wurde der Fund einer neuen Art namens Australopithecus ramidus zugeordnet. Erst später wurde der aktuelle Name Ardipithecus ramidus eingeführt (nach den Wörtern für "Boden" und "Wurzel" in der Sprache der Afar, einem an der Fundstelle ansässigen Nomadenvolk).

Im November 1994 ging es dann Schlag auf Schlag. Es folgten Hüfte, Bein, Knöchel, Fuß-, Arm- und Handknochen, ein Kiefer mit Zähnen - sowie ein Schädel. Im Jänner 1995 war dann klar: Die 110 Einzelteile ergeben ein höchst seltenes und außergewöhnlich komplettes Skelett. White und seine Kollegen gruben in der gleichen Region insgesamt 150.000 Tier- und Pflanzenfossilien aus. Durch sie konnten Ardis Lebensbedingungen rekonstruiert werden.

Sukkus dieses paläoanthropologischen Konvoluts ist die Einsicht, dass der Schimpanse als Modell für den LCA endgültig ausgedient hat. Des Schimpansen und Menschen letzter gemeinsamer Vorfahr, so dachte man früher, bewegte sich auf dem Boden im Knöchelgang (also mit aufgestützten Armen) und hangelte sich in den Bäumen von Ast zu Ast. Die Proportionen von Ardi sprechen indes klar gegen dieses Bild: Sie dürfte bereits auf zwei Beinen gegangen sein, wie ihre Fußknochen zeigen. Auch in den Bäumen war sie keineswegs nach Schimpansenmanier unterwegs, sondern auf allen Vieren entlang großer Äste - Schritt für Schritt, nicht hangelnd.

"Ardipithecus war eine unspezialisierte Art, die sich nicht sehr weit in Richtung Australopithecus entwickelt hat", sagte Tim White von der University of California in Berkeley, dessen Team die Knochen von Ardi entdeckt und ausgegraben hat. "Wenn man sich das Skelett vom Scheitel bis zur Sohle ansieht, dann hat man ein Mosaikwesen vor sich, das weder Schimpanse noch Mensch war." Obwohl bereits zu Boden zweibeinig unterwegs, konnte Ardi beispielsweise noch immer die große Zehe abspreizen. Erst ihre Nachfahren büßten diese Fähigkeit ein.

Wald statt Savanne

Die Savanne, einst das ökologische Sinnbild für die Wiege der Menschheit, wird den Studien zufolge nun einer späteren Evolutionsphase zugerechnet, nämlich der 3,2 Millionen Jahre alten Lucy und ihren Nachfahren.

Ardi hingegen dürfte in locker bewaldetem Gebiet gelebt haben. Andere Fossilien zeigen, dass es dort auch Feigen und Zürgelbäume, Papageien und Landschnecken, Hyänen, Bären, Schweine sowie Giraffen, Elefanten und Affen gegeben hat. Dementsprechend abwechslungsreich gestaltete sich der Speiseplan von Ardi, sie war vermutlich ein Allesfresser - wie wir.

Die Form der Schnauze und die flachen Reißzähne deuten überdies auf eine friedliche, kaum aggressive Lebensweise hin, was das Gesamtbild unserer Ahnen durchaus korrigiert. Offenbar waren sie keineswegs so affenartig wie die heutigen Schimpansen, Bonobos und Gorillas, die sich biologisch viel weiter von unserem letzten gemeinsamen Vorfahren entfernt haben als bisher vermutet.

"Licht wird fallen ..."

Man kann den Fund in der Afar-Region auch als Postskriptum zu einem Brief lesen, den Charles Darwin 1857 an Alfred Russel Wallace schrieb: "Sie fragen mich, ob ich auch über den Ursprung des Menschen diskutieren soll. Ich denke, man sollte dieses Thema vermeiden, weil es von so vielen Vorurteilen umgeben ist. Obwohl ich natürlich zugeben muss: Für einen Naturforscher ist es das höchste und interessanteste Problem."

In der zwei Jahre später erschienenen "Origin of Species" widmete Darwin dem Thema konsequenterweise nur einen Satz. Dieser sollte sich jedoch nachdrücklich bestätigen: "Licht wird fallen auf den Ursprung des Menschen und seine Geschichte."

Robert Czepel, science.ORF.at

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Forum

 
  • senfgeber, vor 864 Tagen, 8 Stunden, 7 Minuten

    Der Mensch stammt nicht vom Affen ab sondern vom Schwein!

    • calypso, vor 864 Tagen, 6 Stunden, 31 Minuten

      weil schweine recht intelligente und saubere tiere sind?

    • @senfgeber

      lena47, vor 864 Tagen, 5 Stunden, 3 Minuten

      aus dem Gesetz der rekurrenten Variation folgt, daß "genetisch genau definierte Arten" echte Grenzen haben, die durch zufällige Veränderung des Erbguts weder aufgehoben noch überschritten werden können!"

      (Klartext: der Mensch kann nie vom affen oder anderen Tieren abstammen!)

    • allgeier, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 55 Minuten

      also lena so gehts nicht, bitte. Bitte nicht Unverstandenes nachplappern. Wir Menschen sind sogar "Affen", Säugetiere aus der Ordnung der Primaten, wenn ich als Zoologin spreche.

    • rekurrente Variation? *lol*

      bravenewone, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 44 Minuten

      Diese Hypothese von Lönnig, ist kein Gesetz. Und wieviel sie wert ist dürfte auch bekannt sein.

      In etwa: Dem Gesetz nach Grimm sind Wölfe generell aggressiver und böser Natur.

    • lena47, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 41 Minuten

      Sogar Menschenaffen und Affen "unterscheiden sich im Hinblick auf ihre DNS" voneinander und "vom Menschen" nicht nur wenig, sondern ganz erheblich.
      "Auf den Chromosomen gibt es an verschiedenen Stellen große Bereiche, die fehlen oder zusätzlich vorhanden sind", erklärt Kelly Frazer vom kalifornischen Unternehmen Perlegen Sciences (USA). wo die AAnayse durchgeführt wurde. Die Zeitschrift New Scientist kommentiert die Unterschiede mit den Worten: "Eine gähnende Kluft trennt Menschen und Affen."

    • lena47, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 41 Minuten

      korr. Analyse

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 38 Minuten

      lena, ernsthaft. weißt du überhaupt was ein Chromosom ist?

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 34 Minuten

      du könntest zum Beispiel ein wenig über das Sichelzellenhämoglobin lesen oder dich erkundigen wie es mit der Laktoseverträglichkeit beim Menschen heute aussieht und wie in der Vergengenheit.

      und @laktoseverträglichkeit: das ist eine nicht unerhebliche Umstellung des Verdauungsapparates

    • lena47, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 29 Minuten

      bravenewone, kurz ausgedrückt. Chromosomen enthalten die DNS der Zelle, ihren genetischen Bauplan.

      Ich selber bin seit genau 3 Monaten von Lactoseunverträglichkeit betroffen!

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 27 Minuten

      bei laktoseunverträglichkeit meine ich den anthropologischen Faktor.

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 23 Minuten

      ursprünglich konnte der MEnsch Laktase nur während der Stillzeit bilden und in der späteren Entwicklung bildete sich diese Fähigkeit zurück.
      Mit Einsetzen der intensiven Viehnutzung in unserer Gegend bildete sich langsam eine allg. Laktosetoleranz heraus.
      schau dir bitte die Karte an:

      http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Laktoseintoleranz-1.svg&filetimestamp=20080831210635

      Ob Menschen nun Laktose, Milchprodukte vertragen oder nicht dürfte doch ein nicht unerhebliches MErkmal sein oder?

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 20 Minuten

      P.S. im steinzeitlichen Europa war die Mutation, die die Laktaseproduktion im fortgeschrittenen Alter ermöglciht ebenfalls nicht verbreitet.

    • lena47, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 59 Minuten

      bravenewone, ob Menschen Milchprodukte vertragen oder nicht, was ändert sich dadurch? gar nichts.
      Es entsteht ja durch die Laktoseverträglichkeit nichts Neues!

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 49 Minuten

      doch eine Mutation am Chromosom 2 die eine erhebliche Ernährungsstiländerung mit sich bringt. Neues entsteht nicht, natürlich nicht, aber jetzt schalte ein paar derartige Prozesse hintereineander und innerhalb von 100ka kannst ohne großes Verbiegen von einer neuen Art sprechen, obwohl es eigentlich immer noch diesselbe ist, nur halt modifiziert.
      Es entsteht ja nie etwas völlig neues von einen Tag uaf den Nächsten. Die Arteneinteilung ist ja völlig willkürlich und subjektiv vom Menschen gemacht.
      Das ist das Prinzip der Evolution.

    • lena47, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 43 Minuten

      was Du beschreibst ist eine "Anpassung" an veränderte Verhältnisse, ist aber nicht ident mit evolutionärer Veränderung.

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 42 Minuten

      z.B. in den nächsten 25ka setzt sich die Mutation durch, dass Menschen nicht mehr behaart sind. Wir Menschen sind ja bereits viel größer als unsere Vorfahren, aber dazu kommen noch ein paar cm. aufgrund unseres Lebenstils - nehmen wir einmal einfach an - verlieren wir immmer mehr UV Toleranz. Die sekundären Geschlechtsmerkmale verlieren an Ausprägung. Das Hirnvolumen nimmt zu - damit die Kopfgröße. Alles nicht so unrealistisch oder?

      Dann nimmst dieses Bild das du dir sicher gemacht hast und vergleichst es mit einem Menschen der vor ca. 5000a gelebt hat z.B. dem Ötzi

      Würdest du diese beiden der selben Spezies zurechnen?

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 41 Minuten

      doch genau das ist die Evolutionstheorie.
      Adaption und Selektion.
      Nur das stochastische Element fehlt noch, aber das dürfte wohl logisch sein.

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 36 Minuten

      die mutation die der Adaption zugrunde liegt ist völlig anders entstanden. Meist ist es schlicht ein zufälliger Effekt, ein Decodierungsfehelr in der tRNA, der eben genau an jener Stelle z.B ein Adenin setzt anstatt eine Cytosin, welche dann die Laktosetoleranz ermöglicht (nur zur Erinnerung 99% solcher Fehlkodierungen führen zum sofortigen Tod). Und das Individuum ist dann durch diese Änderung besser gerüstet für die Welt. Z.B. kann Milch trinken, während andere verhungern.

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 34 Minuten

      das ist jetzt extrem vereinfacht, aber so kann man das Konzept einfach greifen.

    • lena47, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 31 Minuten

      es ist heutzutage erwiesen, daß die allermeisten Mutanten einen "nagativen Selektionswert" aufweisen, d.h. sie sind lebensunfähiger.
      Durch künstliche Mutationszüchtungen und menschl. gelenkte Auswahl hinlänglich bestätigt.

      Und noch was: Mutationen liefern nicht den nötigen Rohstoff für die Entstehung neuer Arten!

    • @senfgeber

      allgeier, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 30 Minuten

      und du bist schuld *ROFL*

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 27 Minuten

      das sage ich ja - die meisten Mutation sind tödlich

      Natürlich, spiel doch mein Gedankenexperiment oben durch. Und dann führe es weiter.

      Durch das größere Hirnvolumen und die UV Unverträglichkeit wird diese fiktive zukünftige Spezies nachtaktiv - was in weiterer Folge ein verbessertes Sehvermögen und Gehör entstehen lässt usw. SPätestens dann würdest von einer neuen Spezies sprechen. Die Grenzen zwischen Arten sind fließend.
      Siehe: Blindschleiche;

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 26 Minuten

      @allgeier: ich habe dich nichts falsches gesagt? *g*

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 24 Minuten

      doch

    • allgeier, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 23 Minuten

      bravenewone, lena hat recht ;-) (z. B. "Mutationen liefern nicht den Rohstoff ...")
      Wer gegen Windmühlen kämpft, hat recht!!! Das wird im Roman ganz klar. Da kannst du nichts machen.

    • allgeier, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 15 Minuten

      (Erklären willst du? Ihr, oder Zufallsmitlesern? Das ist ein Unterschied. Für Windmühlenkämpfer beweist "Gegenwehr", dass sie mit echten Gegnern zugange sind ...)

    • lena47, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 3 Minuten

      bravenewone, weil du das ansprichst, UV Unverträglichkeit, habe ich heute schon, verursacht durch eine OP (Nervläsion) des Sympathikus, reagiert seither auf Außenreize wie Licht, Wärme und Lautstärke.
      Dadurch sehe ich am rechten Auge vier mal heller, höre am rechten Ohr vier mal lauter als normal, empfinde höchstens 20 Grad Wärme noch als angenehm.
      Nur so nebenbei, weils grade dazupasst.
      Normalerweise hätte ich geschwiegen.

    • lena47, vor 864 Tagen, 2 Stunden, 52 Minuten

      bravenewone, brauchst mich deswegen nicht bedauern, habe mich anpassen müssen.

      Worauf ich aber noch hinaus will;
      die natürliche Zuchtwahl führt auch nicht zur Entstehung neuer Arten;
      und
      das Zeugnis der bisherigen Fossilien belegen nicht die makroevolutionären Veränderungen bei Pflanzen und Tieren;

    • allgeier, vor 864 Tagen, 2 Stunden, 38 Minuten

      @lena ich möchte nicht über deinen Windmühlenkampf lachen. Über Don Quichote lache ich ebenfalls nicht. Ich weiß nicht recht, wie der Romanschluss zu deuten ist, ob er es eingesehen hat oder wie auch immer. Du wirst mich nicht verstehen, irgendwie schreibe ich jetzt "für Zufallsmitleser": Wenn man sich als Gottes Geschöpf versteht, ist man das als physischer Affenabkömmling genauso! Die Welt ist tiefer, als die Biologie ist, als die Biologie sich versteht. Was nicht gegen die Biologie spicht (die Welt ist auch tiefer als meine Lieblingskochrezepte).

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 2 Stunden, 20 Minuten

      lena - auf jede transiotional form wartest solange wie auf das jüngste Gericht. Und selbst wenn wir ein vollständig erhaltenes Fossil jeder bisherigen Art seit über 3 Mrd Jahren hätten, würdest du immer noch nach "kleineren" Übergangsformen fragen.

      Aber gibt es dir nicht zu denken, dass jedes Fossil das gefunden wird in das bekannte Schema passt bzw. das Schema verfeinert?

    • lena47, vor 864 Tagen, 1 Stunde, 53 Minuten

      bravenewone, die Studien der Fossilien sind nur als ein Nebenfach der Paläontologie oder der Anthropologie einzustufen, urteilt man nach der Menge der Beweise, auf die sich stützen....die Sammlung ist bedrückend unvollständig, und Fundstücke sind sehr fragmentarisch und ohne Aussagekraft.

      aus diesem Aufgebot von Knochen (Fossilien) eine Entwicklungsgeschichte des Menschen zu konstruieren ist
      vergleichbar mit der Aufgabe und dem Versuch, die Handlung des Romans Krieg und Frieden anhand von 13 wahllos herausgegriffenen Seiten zu rekonstruieren, leider.

      Und zu Deiner Frage, dass jedes Fossil das gefunden wird in das bekannte Schema passt buw. das Schema verfeinert.....
      kommt es mir so vor, daß sie Suche nach dem sprichwörtlichen "fehlenden Bindeglied" in der Entwicklung des Menschen, daß Spekulationen immer noch gut gedeihen und das oft Tatsachen ignoriert werden und statt dessen das, was gerade populär ist, trotz gegenteiliger Erkenntnisse und Beweise, verteidigt wird.

    • @allgeier

      lena47, vor 864 Tagen, 1 Stunde, 33 Minuten

      ich habe ein einfaches Beispiel um es zu verdeutlichen, was ich konkret meine:
      Anhand von Darwins 13 Finkenarten.

      Man beobachtete daß in Dürrejahren
      Finken mit größeren Schnäbeln die Dürre besser überstanden hatten als die mit kleineren Schnäbeln.
      Da die Größe und Form der Schnäbel eines der wichtigsten Merkmale zur Bestimmung der 13 Finkenarten ist, hielt mn diese Ergebnisse für signifikant.
      Man schätzte, daß in 200 Jahren eine neue Finkenart auftreten könnte, wenn es etwa alle 10 Jahre eine Dürre gäbe.

      In den Jahren nach der Dürre gab es wieder weit mehr Finken mit kleineren Schnäbeln quasi ein Richtungswechsel des Selektionsdrucks.
      Angebl. schwankt das Erscheinungsbild in der Population zufolge natürlicher Auslese bei jedem Klimawechsel.
      Man stellte fest, dass sich einige der unterschiedl. Finkenarten kreuzten und deren Nachkommen überlebensfähiger waren als die Eltern.

      Fazit: diese Finken konnten sich den veränderten Existenzanforderungen besser anpassen, aber sie schaffen nichts Neues, sie bleiben nach wie vor Finken. Und das sie sich miteinander paaren, lässt Zweifel an Methoden aufkommen, wie manche Evolutionisten Arten definieren und man
      auch subjektiv über Ergebnisse berichten kann.

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 1 Stunde, 30 Minuten

      Lena - es ist bizarr, bis schlichtweg lächerlich wenn du mir etwas über Paläeontologie erzählen willst. Das kommt ganz ganz schlecht rüber...

      und noch schlechter kommt es rüber wenn du schlicht allen Wissenschaftler Unseriösität vorwirfst.

      Aber zum Glück wisst ja ihr wenigstens alles (inkl. Sinn des Lebens, Beginn und Ende des Universums, Verhaltesnregeln in allen Lebenslagen, den Weg zum ewigen Leben usw.)
      Da frage ich mich immer warum ich gewisse Fächer studiert habe, wenn man nach bereits einem Buch schlicht alles weiß...

      ;-)

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 1 Stunde, 25 Minuten

      P.S.: sagt dir "selektive Wahrnehmung" was?
      Mal davon abgesehen, dass unsere Wahrnehmung(sbeschränktheit) inklusive religiöser Empfänglichkeit evolutionär vorteilhaft waren(sind?)

    • lena47, vor 864 Tagen, 1 Stunde, 14 Minuten

      bravenewone ich will niemanden auch keinem Wissenschaftler (absichtliche) Unseriösität unterstellen, doch lehrt uns schon dieser Artikel..
      bisher galt Lucy als....
      nun dürfte Ardi.....
      wie
      bisherige Erkenntnisse scnnell überholt sind über den Haufen geworfen werden!
      Und so habe ich das vorige gemeint!
      Hoffe alles klar!
      Will niemanden lächerlich machen oder gar beleidigen! mfg

    • allgeier, vor 864 Tagen, 45 Minuten

      @lena, ich behaupte nicht, dass ich dich wirklich verstehe. Nichts ist klar. Es hat keinen Sinn. Natürlich bin ich nicht irgendwie "beleidigt" oder so, dazu gibst du keinerlei Anlass.

      @bravenewone, ich werde immer nervös, wenn ich Pseudodiskussionen wie die oben mitlese, sie ergeben nicht gute Wissenschaft. bei aller Anstrengung nicht. Wie gesagt, erkläre Don Quichote, dass es Windmühlen sind!

    • bravenewone, vor 863 Tagen, 22 Stunden, 14 Minuten

      @allgeier: das hat ja wohl nichts mit wissenschaft zu tun. Habe ich ja auch nie behauptet - aber hie und da die evo theorie so begreiflich zu machen, dass normale religiöse Menschen den Ansatz verstehen ist schon wichtig, sonst haben wir ehe wir es uns versehen Zustände wie in den USA.

      Auch wenn man es kaum glaubt aber es gibt in Europa schon eine nicht unbeachtliche Anazahl von kreationistischen Privatschulen, deren Ausbildung jedoch staatlich anerkannt ist

    • Es hat mit Wissenschaft zu tun.

      allgeier, vor 863 Tagen, 10 Stunden, 15 Minuten

      @bravenewone, ich weiß doch. Aber Du könntest schnell eine Windmühle abgeben, gegen die ich kämpfen könnte - wenn ich hier weiter versuchen würde dir zu zeigen dass Pseudodiskussionen kontraproduktiv sind, und zwar in der Sache, die du vertreten willst. Tut mir jetzt leid, es wird grob, zu zeigen, was läuft: Solche "Argumentationsreihen" hängen sich auf wie WindowsMe, und jeder, der von außen zusieht, lacht sich einen Ast.

    • @bravenewone & allgeier

      lena47, vor 863 Tagen, 9 Stunden, 54 Minuten

      Es ist angebraucht wissenschaftl. Erkenntnisss und Errungenschaften gebührend zu achten.
      Wissenschaft ist zwar ein Weg zur Erkenntnisfindung, aber sie ist nicht die einzige Quelle der Erkenntnis.
      @bravenewone, nöchte bitte Richtigstellen;
      meine Bibelkenntnisse haben nichts mit Kreationismus gemeinsam (Kreationisten glauben nämlich, daß die Schöpfungstage in der Genesis buchstäbliche 24 Std. Tage gewesen sind). Ich dagegen habe studiert, daß das hebr. Wort jom, das mit Tag übersetzt wird, verschieden lange Zeitperioden oder lange Zeitabschnitte, bedeuten kann.

    • lena47, vor 863 Tagen, 9 Stunden, 53 Minuten

      korr. möchte

    • lena47, vor 863 Tagen, 8 Stunden, 47 Minuten

      korrigiere letzten Satz: Ich dagegen habe studiert, daß das hebr. Wort jom, das mit Tag übersetz wird, mehrere verschiedene Bedeutungen hat und deshalb auch u.a. auf lange Zeitabschnitte oder Zeitperioden (ganze Schöpfungsperioden) angewendet werden kann.

      Beleg: 1.Mose 2:4 dies ist die Geschichte der Himmel und der Erde zu der Zeit, da sie erschaffen wurden, AN DEM TAG, an dem Jehova Gott Erde und Himmel erschuf.
      Da werden alle sechs Schöpfungsperioden zusammen, als TAG bezeichnet.

  • 4 Millionen Jahre....

    caschi, vor 864 Tagen, 10 Stunden, 51 Minuten

    die Forscher schmeissen wiedermal mit den Jahren um sich....
    man versteht derzeit nicht einmal einen Bruchteil der Entwicklungsgeschichte.

    Die "Ahnenforschung" scheint immer zusehends (siehe Grafik) zu werden. Verschwiegen wird, dass ein Grossteil der "Erkenntnisse" auf Annahmen basiert.
    Es wurden u.a. ganze Lebensformen aufgrund des Fundes eines Zahnes "rekonstruiert.

    • ja der hypothetische Urahn

      yesforever, vor 864 Tagen, 10 Stunden, 37 Minuten

      wird wieder neu konstruiert.
      Das bedeutet aber auch, daß man sich in Bezug auf unseren Vorfahren geirrt hat!

    • nimms nicht so tragisch

      sainty, vor 864 Tagen, 6 Stunden, 39 Minuten

      viele glauben das wir einfach plötzlich da waren..

    • calypso, vor 864 Tagen, 6 Stunden, 30 Minuten

      und deshalb sollen sie einfach aufhören zu forschen, oder was soll die aussage sein?

    • allgeier, vor 864 Tagen, 5 Stunden, 8 Minuten

      caschi könnte gleich bei "Dunkle Materie?" hier in science weitermachen - sind ein paar einschlägige Bemerkungen dazu zu lesen.
      Nach dem LCA - praktisches Kürzel! - wird mit Hochdruck gebuddelt. Warum nicht, über den Menschen forschen, das bringts. Diese "Ardi" hier ist bisher das heißeste Eisen im Feuer,
      Gratulation an die Finder und Beschreiber!

  • War "Uroma" Vegetarierin?

    hüterin, vor 864 Tagen, 11 Stunden, 50 Minuten

    Ich wundere mich ein wenig über den Begriff "abgeflachte Reißzähne". Also wie jetzt? Dachte, der Begriff "Reißzähne" würde ausschließlich für Raubtiere verwendet. Unsere heute lebenden Schimpansen sind Allesfresser, jedoch mit Schwerpunkt auf pflanzlicher Nahrung. Anm.: Schändlicherweise scheinen auch bei den Schimpansen die Männchen gelegentlich zur Gruppenjagd auf kleinere Tiere zu neigen, so wie es beim Menschen der Fall ist. ;-)

    Wenn Ardi abgeflachte (Reiß-?)Zähne hatte, könnte das nicht darauf hinweisen, dass sie sich zu 80-90 Prozent von pflanzlicher Kost ernährt hat? Und ist dann der Begriff "Reißzähne" überhaupt noch angebracht? Ich würde hier lieber "Eckzähne" lesen - schließlich war "Oma" kein Vampir. ;-)

    • allgeier, vor 864 Tagen, 11 Stunden, 22 Minuten

      ich kenne alte populärwissenschaftliche Veröffentlichungen über Australopthecinen - mal sehen ob ein gewisser Robert Ardrey im Internet zu finden ist. Die Frage spielte eine große Rolle, ob der Menschenvorfahr ein "friedlicher Vegi" oder ein "aggressives Raubtier" gewesen sein solle. Wobei die Mimik beutejagender Löwen auf Fotos ja nicht Aggression zeigt - wenn die Tiere denken könnten würden sie nicht an "den Feind", sondern "ans Mittagessen denken". Dies wurde alles ideologisch durcheinander gebracht, nämlich ob "der Mensch von Natur aus friedlich sei oder nicht ..."
      Diesen sentimentalen Unsinn nachträglich zu sortieren rentiert sich nicht. Aber in diesem Text könnten noch emotionelle Spuren dieser alten pseudoethologischen Debatte stecken. Das Thema bewegt -

    • allgeier, vor 864 Tagen, 11 Stunden, 15 Minuten

      Die Schimpansen, auf die du anspielst, habe ich auch in der Glotze gesehen. So klein sind die Tiere, die Affen, nicht, die sie als eine Art Gruppenritual jagen. Interessantes Thema. Zum Nahrungsspektrum der Hominiden bleibe ich bei der verbreiteten und plausiblen Annahme "Mischkost", und bei dem Befund, dass bei der Entwicklung der Gattung Homo die Jagd zur Ernährung ihre Rolle gespielt hat. Doch ohne Sammeln wären sie verhungert, die Leute.

    • allgeier

      hüterin, vor 864 Tagen, 10 Stunden, 13 Minuten

      Ich tendiere auch zu der Annahme, dass "Uroma" und ihre GefährtInnen sich von Mischkost ernährt haben. Der Fleischanteil dürfte eher gering gewesen sein, denn so viel haben die "Opis" sicher nicht erjagt, dass die Sippe ihre Eckzahnderln und sonstigen Beißerchen jeden Tag in ein saftiges Stück Fleisch senken konnten. ;-)

      Die "Reißzähne" hätte ich gern gestrichen, weil sie für mich nur zu Raubtieren passen, die ihre Beute mit den Zähnen, nunja, eben reißen, und ich glaube kaum, dass "Uromi" mal eben schnell ins Gebüsch gehechtet ist, um ihre Reißerchen in ein sich duckendes Kaninchen zu schlagen. ;-)

      Dass der Mensch von Natur aus nicht friedlich ist, ist glaube ich hinreichend bewiesen. Trotzdem, so "bissig" war Uromi nicht, dass man von Reißzähnen schreiben muss! *g*

    • lambert1223, vor 864 Tagen, 6 Stunden, 54 Minuten

      lebewesen verändern auch mal ihre lebensart, etwa um sich anzupassen.

      dass die vorfahren des menschen vor 4 mio jahren vielleicht pflanzenfresser waren ist doch unerheblich... und kein proargument für vegetarische ernährung. die inuit zum beispiel ernähren sich nur von fleisch, ich bitte das nicht zu verdrängen.

    • allgeier, vor 864 Tagen, 5 Stunden, 17 Minuten

      Den Inuit bleibt nichts anderes übrig.
      Homo sapiens ist eine Sonderfall-Art, kann sich durch Kultur auf fast alle Lebensbedingungen einrichten - ohne dass sich am Gencode(!) wesentlich was ändert. Ich, als Nicht-Inuit, komme ohne rohe Leber, ohne Häute kauen, ohne Panseninhalt schlucken, und dergleichen, zurecht.
      "Reißzähne" steht für ein unerhebliches Klischee, vergesst es.

    • lambert1223

      hüterin, vor 864 Tagen, 3 Stunden, 28 Minuten

      Was erheblich und was unerheblich ist, entscheidet - wer? ;-) Doch jeder Einzelne für sich. Mein Beitrag war auch nicht als "Werbung für Vegetarismus" gedacht. Mich interessiert einfach wirklich, was die damals gegessen haben, auch wenns verdammt lang her ist. ;-)

    • allgeier, vor 864 Tagen, 2 Stunden, 27 Minuten

      tapfer, tapfer! Ich habe mich an die Vorstellung von Maden und dergleichen immer noch nicht so gewöhnt
      Also gut, die Zahnele: Der Text legt ja extra großen Wert darauf dass diese Ahnen "friedlich gewesen" :o) seien

    • allgeier, vor 864 Tagen, 2 Stunden, 6 Minuten

      ... was mich an das alte Durcheinanderreden, Stichwort "Löwe/Aggression" oben, erinnert hat. Wir sind, scheint mir, einig. Nun kann, wer mag, noch bei wikipedia gucken was "die Reißzähne" wirklich sind, in der Zahnformel ...
      Letztens, bei Schimps sind die Eckzähne mehr für mimische Signale eingesetzt.

  • Ich dachte immer

    seeigel, vor 864 Tagen, 18 Stunden, 24 Minuten

    es war die Eva mit dem Apfel und der Schlange!?

    • dann fragt man den Pfarrer deines Vertrauens

      mben, vor 864 Tagen, 18 Stunden, 11 Minuten

      ob wir alles Inzenstkinder von Kain und Abel sind :)

    • dann fragt man den Pfarrer deines Vertrauens

      mben, vor 864 Tagen, 18 Stunden, 11 Minuten

      ob wir alles Inzenstkinder von Kain und Abel sind :)

    • neue science seite und keine kommentare-bearbeitung :(

      mben, vor 864 Tagen, 18 Stunden, 10 Minuten

      "ob wir alle Inzestkinder..." natürlich

    • nach bisherigen wissenschaftl. Erkenntnissen

      lena47, vor 864 Tagen, 13 Stunden, 1 Minute

      haben aus genetischer Sicht, alle Menschen einen gemeinsamen Vorfahren!

    • lena47, vor 864 Tagen, 12 Stunden, 57 Minuten

      das bedeutet, daß es in Wirklichkeit nur eine Rasse gibt: "das Mesnchengeschlecht".

      Schlußfolgerung: daß schließt gleichzeitig jede Vorstellung von einer rassischen Überlegenheit aus!

    • @seeigel

      lena47, vor 864 Tagen, 10 Stunden, 25 Minuten

      bezügl. der Suche nach Adam und Eva wurde einmal eine Studie veröffentlicht.
      Durch Vergleiche der genetischen Muster von Menschen in allen Teilen der Erde stieß man auf eindeutige Beweise dafür, daß alle Menschen einen gemeinsamen Vorfahren haben - eine gemeinsame Quelle der DNS aller Menschen, die je gelebt haben.
      Jenw studien stützten sich auf eine art Mitochondrien-DNS, Erbmaterial, das nur von Frauen weitergegeben wird.

      Frühere Forschungen an männl. DNS weisen auf den gleichen Schluß hin: Es gab einen Ahnen dessen genetisces Material im (Y)Chromosom heute alle Menschen auf der Erde gemeinsam haben.
      Dies zeigt zumindest, daß der Geschichtsbericht im Buch Mose glaubwürdig ist.
      (Aber das mit Apfel stimmt nicht)

    • lena47, vor 864 Tagen, 10 Stunden, 22 Minuten

      seeigel, früher hat man gelacht, daß die Frau aus Adams Rippe geschaffen wurde, heute ist wissenschaftliche bestätigt, daß eine Rippe nachwächst, die entfernt wurde, wenn die Knochenhaut-Periost erhalten bleibt!

    • pm0013, vor 864 Tagen, 9 Stunden, 56 Minuten

      Waren das nicht ungefähr sieben weibliche Vorfahren, von der die heutige Homus Saphien abstammen? und nicht eine?
      und adam und Eva waren es bestimmt nicht...

    • Es wurde

      lena47, vor 864 Tagen, 9 Stunden, 9 Minuten

      einmal eine Studie (über den Ursprung der Menschen )veröffentlicht, die an 147 Frauen aus USA, Europa, Afrika , Australien und Asien durchgeführt wurde...
      über die langsamen Veränderungen in der menschl. DNS, die darauf schließen läßt,
      daß jeder heute lebender Mensch der Nachkomme eines einzigen weibl. Vorfahren ist, wie Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Berkeley berichtet haben.

    • tomschi, vor 864 Tagen, 8 Stunden, 39 Minuten

      Die angesprochene Studie zeigt, dass wir alle eine gemeinsame Vorfahrin haben. Das darf man sich aber nicht so vorstellen, dass die alleine (mit Adam) gelebt hat. Die Studie sagt nur, dass sie mit allen heute lebenden Menschen verwandt ist. Das ist aber kaum verwunderlich.

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 6 Stunden, 12 Minuten

      *lol* lena da hast was verwechselt. Die Studie sagt aus, nehme ich an, dass man alle auf einen einzigen menschlichen Genomsatz zurückführen kann, nicht aber dass das eine Person war/hätte sein können

    • lena47, vor 864 Tagen, 5 Stunden, 13 Minuten

      bvravenewone, deine Anahme ist richtig, zitiere: auf einen einzigen menschlicen Genomsatz - ergänze: Homo sapiens!

      Und nicht wie oben beschrieben und bisher angenommen, auf Lucy, einer ausgestorbenen kleinen Affenart (der Schimpansen, Australopithecinen).

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 42 Minuten

      ääääh 1. Lucy ist nur der Name des Fossils
      zw. Homo sapiens und australopithecus hast was ausgelassen.

      Und weil gerade dabei bist: nur ein Genom. Sehr richtig - und was ist dann der Neandertaler?

    • lena47, vor 864 Tagen, 4 Stunden, 17 Minuten

      der Javamensch, der Piltdownmensch, der Neandertaler wurden als Glieder der sog. Entwicklungsketten angesehen.
      Den ersten Schädelteil (Schädeldecke) bezeichnete ein Wissenschftler als die eines Idioten. Doch die Meinung änderte sich allmählich, während mehr Knochen entdeckt wurden.
      Im Gegensatz zu den ersten Rekonstruktionen, die den Neandertaler vornübergebeugt und affenähnlich und mit langen, herabbaumelnden Arem darstellten, haben wir heute Bücher, in denen es heißt. sie hätten wahrscheinlich "nicht sehr viel anders ausgesehen als einige Menschen heute".

      In einem Nachschlagewerk wird jetzt gesagt, sie seien "völlig menschlich" gewesen und "ganz aufrecht" gegangen.
      Welche ein Meinungsumschwung wenn man die Abbildungen in versch. Büchern vergleicht, kann man sehen, welche Änderungen an dem angebl. Aussehen des Neandertales vorgenommen wurden.
      Und statt zu sagen, er sei ein Idiot gewesen, wird jetzt zugegeben, daß der Neandertaler ein größeres Gehirn hatte als die meisten Menschen der Neuzeit. und und und....
      Australopithecinen, der Homo errectus usw.
      Die Tatsachen zeigen jedoch, daß es eine angelbliche Beweiskette für die Abstammung des Menschen von den Primaten nicht gibt.

    • bravenewone, vor 863 Tagen, 7 Stunden, 9 Minuten

      allgeier, deine Ansicht. Im Übrigen erklärt Don Quichote nicht die ganze Welt. Und die Sinnhaftigkeit und die Personen mit denen ich diskutiere lass ruhig meine Sorge sein

  • fragts mi bitte net warum i bei dem ardi bild...

    mben, vor 864 Tagen, 19 Stunden, 1 Minute

    ...an den faymann denken hab müssen...

    • Ich hab dein Bild im Traum gesehn

      seeigel, vor 864 Tagen, 18 Stunden, 21 Minuten

      jetzt fürcht ich mich ins Bett zu gehn.

    • @mben

      mariusw, vor 864 Tagen, 11 Stunden, 51 Minuten

      Vielleicht, weil du ihn so scharf findest und daher überall sein Antlitz erkennst. :-)

    • tauceti, vor 864 Tagen, 6 Stunden, 36 Minuten

      I hab bei dem Bild an einen Apple Händler denken müssen...

  • unsere Ahnenreihe

    fettinger, vor 864 Tagen, 19 Stunden, 23 Minuten

    wie bitte wollen sie wissen ob dieses Tier ein Vorfahre von Homo Sapiens ist. Kann keiner beweisen und stellt höchstwahrscheinlich nur ein weiteres Exemplar aus dem Dickicht der aufrechtgehenden Spezies dar und hat rein gar nix mit uns zu tun. Alles nur reine Spekulation und blah blah über Vertreterin unser Ahnenreihe. Die Ahnenreihe ist unbekannt und wird es immer bleiben. Punkt.

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 18 Stunden, 54 Minuten

      genauso wie Menschen niemals fliegen werden oder der DNAcode niemals entschlüsslt werden wird...

    • Da irrst du dich, fettinger.

      bakunin2000, vor 864 Tagen, 10 Stunden, 43 Minuten

      Es ist sehr wohl feststellbar, welche spezies direkte vorfahren von uns waren und welche nicht. im zeitalter der DNA-Entschlüsselung ist dies kein großes Problem mehr.
      Du solltest dein Wissen einmal auf den neuesten Sand bringen, denn anscheinend hinkt es ein paar Jahrzehnte hinterher.

    • clark2005, vor 864 Tagen, 9 Stunden, 43 Minuten

      Obwohl in Millionen Jahre alten Fossilien wird man nicht mehr so viel DNA finden :)

    • calypso, vor 864 Tagen, 6 Stunden, 27 Minuten

      nicht viel ungleich gar nichts. der aufwand ist halt extrem.

    • bravenewone, vor 864 Tagen, 6 Stunden, 9 Minuten

      Nein, die ältesten DNA samples sind ~500k a alt

  • Haben sich ja doch

    clark2005, vor 864 Tagen, 21 Stunden, 34 Minuten

    ein wenig zum Vorteil entwickelt im Laufe der Zeit, die Frauen :)

    • dermarvin, vor 864 Tagen, 20 Stunden, 56 Minuten

      Heute ist halt Rasieren in Mode :D

  • schöner Fund, das hier.

    allgeier, vor 864 Tagen, 22 Stunden, 56 Minuten

    Portmann ist "veraltet", heißt es, doch bei diesem Fund fällt mir seine eigenartige "Neotenie" - Auffassung punkto menschliche Anatomie wieder ein ... Dann nämlich, wenn man das Hangelklettern als Synapomorphie versteht. Doch hangeln Gorillas ("ältere Abzweigung") und Schimpansen (wohl Schwestergruppe des Menschen) vielleicht nicht auf die gleiche Weise.

    In den deutschen Nachrichten vorhin wurde diese "Ardi", als "der erste bekannte Mensch", als "eine Frau..." bezeichnet "... und sie kletterte auf allen Vieren in den Bäumen ..." Naja. Wenn's der Anschaulichkeit dient :o) Ich finde schon lange, der aufrechte Gang hat mehr mit den Kletterkünsten des LCA zu tun, als damit, dass sich ein Vierfüßler vom Boden her aufgerichtet hätte.

  • delablake, vor 864 Tagen, 23 Stunden, 3 Minuten

    Bigfoot?

    • allgeier, vor 864 Tagen, 22 Stunden, 51 Minuten

      nein, der :o) und der Yeti gelten nicht als LCA - Nachkommen. In Rußland (Asien), und in Afrika glauben Kryptozoologen Einschlägiges gefunden zu haben, vom Australopithecus bis zum Neandertaler
      ... ... ...