
Inflation an Exoplaneten
Die Forscher stellten ihre Entdeckungen gleichzeitig bei zwei Fachkonferenzen in Porto und Madrid vor. Möglich wurden die Funde durch ein Messgerät namens HARPS - High Accuracy Radial Velocity Planet Searcher, das von einem internationalen Team um Michel Mayor vom Observatorium der Universität Genf gebaut worden war.
Besonders findungsfreudiges ESO-Teleskop
HARPS war 2003 auf einem ESO-Teleskop in La Silla in Chile installiert worden. Seitdem wurden damit nicht weniger als 75 der bisher 400 bekannten Exoplaneten entdeckt. Die unerreichte Präzision des Instruments führt vor allem zu einem sprunghaften Anstieg der relativ kleinen Planeten.
Insgesamt seien heute 28 Planeten bekannt, die eine Masse von weniger als das 20-Fache der Erde hätten, schreibt die ESO. Nicht weniger als 24 dieser Supererden wurden von HARPS entdeckt. Allein unter den am Montag vorgestellten Neuentdeckungen befinden sich laut ESO etwa zehn Supererden.
science.ORF.at/APA/sda
Mehr zu dem Thema:
- Erste direkte Aufnahmen ferner Planeten
- Mögliche "Super-Erde" bei anderem Stern entdeckt


