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Künstlerische Darstellung eines Exoplaneten

Inflation an Exoplaneten

Schweizer Astronomen haben gleich 32 neue Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Die Zahl der bekannten Exoplaneten stieg damit auf rund 400, wie die Europäische Südsternwarte (ESO) am Montag mitteilte.

Astronomie 19.10.2009

Die Forscher stellten ihre Entdeckungen gleichzeitig bei zwei Fachkonferenzen in Porto und Madrid vor. Möglich wurden die Funde durch ein Messgerät namens HARPS - High Accuracy Radial Velocity Planet Searcher, das von einem internationalen Team um Michel Mayor vom Observatorium der Universität Genf gebaut worden war.

Besonders findungsfreudiges ESO-Teleskop

HARPS war 2003 auf einem ESO-Teleskop in La Silla in Chile installiert worden. Seitdem wurden damit nicht weniger als 75 der bisher 400 bekannten Exoplaneten entdeckt. Die unerreichte Präzision des Instruments führt vor allem zu einem sprunghaften Anstieg der relativ kleinen Planeten.

Insgesamt seien heute 28 Planeten bekannt, die eine Masse von weniger als das 20-Fache der Erde hätten, schreibt die ESO. Nicht weniger als 24 dieser Supererden wurden von HARPS entdeckt. Allein unter den am Montag vorgestellten Neuentdeckungen befinden sich laut ESO etwa zehn Supererden.

science.ORF.at/APA/sda

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Forum

 
  • Wurde diese Lücke im Weltall eigentlich schon aufgeklärt!?

    neutrino, vor 844 Tagen, 1 Stunde, 22 Minuten

    evtl. wegen eines militärischen Objektes,...
    http://tinyurl.com/ykhjzjq

    od. hier etwas Verschwörung gefällig?,...Joel´s Daily Planet X News (PDF)
    http://tinyurl.com/yjyyent

    ...nicht schlecht, was da angeblich bald vorbeikommt,...;-)
    .:.

  • tauceti, vor 845 Tagen, 21 Stunden, 34 Minuten

    falls sich jemand um das Bildungsniveau sorgt - die Sorge ist berechtigt. s.u.

    • gwuerzer2, vor 845 Tagen, 14 Stunden, 40 Minuten

      hehe

    • gwuerzer2, vor 845 Tagen, 14 Stunden, 37 Minuten

      Man kann nicht in jedem Fachgebiet gebildet sein, das geht nicht. Astronomie ist für mich "interessant", aber irgendwo von gleichem praktischen Nutzen wie die neuesten Erkenntnisse zur Jungsteinzeit.

    • @gwuerzer2

      p4ce, vor 845 Tagen, 10 Stunden, 14 Minuten

      So vergleichbar ist das aber nicht. Die Jungsteinzeit liegt in der Vergangenheit, die Anstronomie ist wichtig für unsere Zukunft.

    • @p4ce: freu dich der Gnade der späten Geburt

      aasgeier, vor 845 Tagen, 2 Stunden, 23 Minuten

      Mein Mathelehrer hatte den Endkampf um Berlin überlebt und war angesichts der zunehmenden Atomwaffenrüstung Anfang der 1950er Jahre überzeugt, dass der 4.Weltkrieg wieder mit der Steinaxt ausgetragen würde.

  • also ich hab in meinem garten auch eine supererde.

    evro, vor 845 Tagen, 22 Stunden, 8 Minuten

    da wächst und gedeiht alles wunderbar.
    :-)

    • gwuerzer2, vor 845 Tagen, 13 Stunden, 33 Minuten

      hehe

  • gwuerzer2, vor 845 Tagen, 22 Stunden, 48 Minuten

    Kann man die auch kaufen? So als langfristige Investition in die Zukunft? ;-)

  • Irgendwie ist das Ganze etwas unklar.

    pepperbird, vor 845 Tagen, 23 Stunden, 2 Minuten

    32 neue Planeten wurden entdeckt. Gut!

    Seit 2003 mit Hilfe von HARPS waren's ganze 75. 24 der 28 relativ kleinen Planeten hat man auch mit HARPS gefunden, aber warum sind die relativ kleinen Planeten dann auf einmal Supererden? Oder handelt es sich einfach um relativ kleine Supererden? Und in welcher Zeit sind diese angeblich sagenhaften 32 Himmelskörper gesichtet worden? Seit 2003 eben 75 aber die 32, sind die alle heuer dazu gekommen, oder in den letzten 3 Jahren? Man möchte ja staunen und die Leistungen der Technik und Astronomen gebührend würdigen, aber irgendwie wird in diesem Artikel viel geschwafelt und wenig gesagt.

    10, 24, 28, 32 75, 400? Was ist jetzt was, und wer hat wann was entdeckt?

    • Verbeiß Dich nicht in die falschen Zahlen...

      aasgeier, vor 845 Tagen, 2 Stunden, 9 Minuten

      ...denn weder die großen Gasplaneten noch die kleineren Felsplaneten haben eins mit der Erde gemeinsam: die lange Umlaufzeit um ihr Zentralgestirn.
      Um mit derselben Technik einen Planeten von einem oder zwei Jahren Umlaufzeit zu entdecken müsste man einen Stern eben mindestens genauso lange ständig beobachten.

      Alle Planeten, deren Bahnebene zur Bahnebene der Erde zu stark geneigt sind, werden mit der derzeitigen Methode überhaupt nicht entdeckt.

  • Wie bitte? Was für ein Teleskop?

    larifari, vor 845 Tagen, 23 Stunden, 58 Minuten

    findungsfreudig? Um die "Findung" zu finden hat der Redakteur sicher nicht zu tief ins Teleskop geschaut...

    Das Teleskop ist wahrlich ein Wunderding, vermag es doch Planeten anzuheben: Vom "sprunghaften Anstieg der relativ kleinen Planeten" bin ich echt beeindruckt.

    (Außerdem ist es eine Inflation der Exoplaneten - die lehnt ja schließlich nicht an den Planeten dran um nicht umzufallen)