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Porträtfoto Sigmund Freud

Sigmund Freud auch in Teheran heute aktuell

Die Psychoanalyse wurde zwar in Wien erfunden, hat sich danach aber in der ganzen Welt ausgebreitet. Heute wird sie sogar in Teheran praktiziert. Die Gemeinsamkeiten der Seele iranischer und westlicher Patienten sind größer als man glaubt, meint die Psychoanalytikerin Gohar Homayounpour.

Psychoanalyse 30.10.2009

Die Lehren Freuds treffen im Iran auf eine lange Tradition des Geschichtenerzählens. Über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Ost und West sprach sie mit science.ORF.at.

Wie geht es einer Psychoanalytikerin heute im Iran?

Die iranische Psychoanalytikerin Gohar Homayounpour

Gohar Homayounpour wurde in Paris geboren, hat in Kanada und Boston studiert, wo sie auch ihr Doktorat und eine psychoanalytische Ausbildung gemacht hat. Vor drei Jahren ist sie nach 20-jähriger Abwesenheit zurück nach Teheran gegangen.

Gohar Homayounpour: Die Lehren Freuds haben nirgendwo auf der Welt einen leichten Stand. Selbst in Wien nicht, wie Sie wissen, und auch nicht in Teheran. Deshalb hatte ich so meine Bedenken, dort eine private Praxis zu eröffnen. Ich war dann aber freudigst überrascht über die große Nachfrage: Innerhalb von drei Monaten war ich komplett ausgebucht und musste eine Warteliste erstellen. Freud war in Teheran so lebendig, wie ich es nirgendwo anders gesehen habe. Es gab ein riesiges Bedürfnis nach Hilfe. Menschen kommen überall auf der Welt aus den gleichen Gründen zur Psychoanalyse: wegen ihrer Probleme und der Hoffnung auf Heilung.

Ist die Psychoanalyse in Teheran institutionalisiert?

Homayounpour: Wie in jedem Land gibt es sehr viele Psychiater und Psychotherapeuten im Iran, sie werden an den medizinischen Universitäten auch sehr gut ausgebildet. Es gibt aber kein psychoanalytisches Institut und somit keine kohärente Gruppe. Immer wenn ein Analytiker aus dem Ausland zurückkommt, sammelt er oder sie ein paar Leute um sich, die sie ausbilden. Das gilt auch für mich. Ich behandle Menschen, sie sind bei mir unter Supervision und sie werden von mir unterrichtet.

Daraus entwickelt sich so etwas wie die Struktur eines Instituts, es gibt aber keines im engeren Sinn. Und das obwohl Farsi eine der Sprachen ist, in die neben den Hauptsprachen wie Englisch oder Französisch Freuds Werke als erste übersetzt wurden. Heute gibt es weniger als 20 ausgebildete Psychoanalytiker in ganz Iran, Teheran alleine hat knapp acht Millionen Einwohner. Derzeit gibt es einen in Paris ausgebildeten Lacanianer, die meisten anderen Psychoanalytiker wurden in Großbritannien oder den USA ausgebildet.

Internationale Tagung in Wien

Anlässlich des heurigen 70. Todestags von Sigmund Freud gibt es an diesem Wochenende die Tagung in Wien "Die Macht der Monotheismen - Psychoanalyse und Religionen", an der auch Homayounpour teilnimmt. Freuds letztes zu Lebzeiten veröffentlichtes Werk war "Der Mann Moses und die monotheistische Religion" - der Ausgangspunkt für die Veranstaltung.

Das ist numerisch bescheiden: Gibt es aktuell eine "Wiederentdeckung" von Freud im Iran?

Homayounpour: Schwer zu sagen. Was aber sicher ist und wenig bekannt: Der Iran hat eine Kultur des Geschichtenerzählens. Wissen Sie, Iraner reden und reden und reden, man kann sie oft gar nicht unterbrechen. Erzählen und Zuhören hat eine lange Tradition, damit verbunden sind auch die Möglichkeiten der Heilung. Die westliche Psychoanalyse brachte zwar Neues, traf aber auf eine hohe Bereitschaft für eine talking cure. Wenn man die Saat der Psychoanalyse in den Iran trägt, geht sie sehr gut auf, weil die Bedingungen dazu gegeben sind.

Gohar Homayounpour über die Tradition des Geschichtenerzählens:

Neben Ähnlichkeiten gibt es auch eine Reihe von Unterschieden zwischen westlichen Gesellschaften und der iranischen - wenn man etwa an die Geschichte des Subjektivismus denkt. Um eine große Frage klein zu formulieren: Verhalten sich Ihre Patienten in Teheran so wie Patienten anderswo?

Homayounpour: Kulturelle und sprachliche Unterschiede sind natürlich wichtig. Ich denke aber, dass es zwischen den Menschen sehr viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede gibt. Die Psychoanalyse beschäftigt sich mit menschlichen Universalien. Überall auf der Welt sind die Probleme von Teenagern ähnlich, das betrifft auch das Leid gebrochener Herzen, Depressionen, Ängste etc. In einer Studie habe ich einmal den Unterschied zwischen griechischen und persischen Mythen untersucht, anhand der Erzählungen zu Ödipus und Rostam.

Was ist bei diesem West-Ost-Vergleich herausgekommen?

Homayounpour: Die Mythen sind einander sehr ähnlich, es gibt aber einen großen Unterschied: Im Gegensatz zu Ödipus ist es bei den Persern der Vater, der zum Schluss den Sohn tötet. Meine zentrale These des West-Ost Vergleichs lautet daher auch: Ödipus ist zwar universal, aber im Iran dominiert das Motiv des Söhne-Tötens, im Westen jenes des Vatermords. Wenn Sie symbolisch den Sohn töten, dann töten Sie den besten Teil von sich, Ihre Zukunft.

Deshalb gibt es in Ländern wie dem Iran viel mehr Depressionen als im Westen, wo eher Angsterkrankungen vorherrschen. Wer seinen Vater tötet, bekommt Angst, weil er seine Vergangenheit getötet hat. Das sind also kulturelle Unterschiede, aber die grundlegenden Bedingungen des Menschen sind überall gleich. Und das macht auch die Schönheit der Psychoanalyse aus.

Lukas Wieselberg, science.ORF.at

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Forum

 
  • entferner, vor 834 Tagen, 22 Stunden, 54 Minuten

    "Die Gemeinsamkeiten der Seele iranischer und westlicher Patienten sind größer als man glaubt"

    wenn ich das sagen würde wär ich ein rassist!
    warum sollten sie denn so verschieden sein?

  • Der wichtigste Schritt zur Aufklärung:

    meinerseits, vor 835 Tagen, 12 Stunden, 56 Minuten

    Psychoanalyse und historisch-soziologische der Weltreligionen.

    • solala, vor 835 Tagen, 12 Stunden, 51 Minuten

      Das Problem sind nicht die Religionen sondern die Menschen die sie vertreten und meinen ihre Meinung anderen Aufzudrängen und Aufzuzwängen.

      Geht ja so weit, das Hexen die ihren Kult nachgehen wollen angezeigt werden und der sektenabteilung der kath. Kirche gemeldet werden, wie in Salzburg geschehen.

  • solala, vor 835 Tagen, 13 Stunden, 13 Minuten

    Freud und der Islam als extremer Eingrif in die Gesellschaft und Persönlichkeit sind meines erachtens miteinander nicht vereinbar, sondern der Wiederspruch in sich selbt.

    Die Psychoanlayse verlangt freies Denken, und genau das verbietet der Islam unter schwerster Strafandrohung, Thema Homosexualität.

    Selbst die Kath. Kirche hat bei dem Thema ein Problem wenn einige Vertretter öffentlich sagen, das das eine Krankheit ist die Heilbar wäre.

    Auf diesem gesellschaftlichen System läßt sich keine Vertrauensbasis aufbauen in der Psychoanalyse möglich wäre.

    Das der Kommentar zensiert wird, ist mir klar, aber vieleicht regt es den Verfasser des Artikels doch so weit an, auf diesen Wiesenspruch einzugehen, wenn nicht ist es gleich besser derartige Beiträge nciht zu veröffentlichen.

  • knudelaug, vor 835 Tagen, 14 Stunden, 29 Minuten

    die psychoanalyse wurde ub wien erfunden - den erfinder hat man aber vertrieben ;-(((

  • vom Leben lernen wir....

    selbsteinwitz, vor 835 Tagen, 19 Stunden, 17 Minuten

    alles andere sind nur subjektive Meinungen und
    die Erfahrung eines Freud kann nicht mit seinen
    oft destruktiven Gedanken Schritt halten. Am
    besten wird einer Freud und seine Lehre verstehen,
    wenn es sein Leben gekannt hat.

    • er wurde Lügen gestraft...

      selbsteinwitz, vor 835 Tagen, 18 Stunden, 18 Minuten

      der Freud, von der neuen Zeit, die den
      Verstandesmensch auf den Thron gestellt hat,
      als wäre nicht schon genug an Dummheit auf
      der Welt die von den Kopfgesteuerten kommt.
      Nur dass der Mensch immer nur mit dem Sexus
      kurzgeschlossen ist, ist einfach zu naiv um
      es vernünftig einordnen zu können, oder
      sind wir so animalisch?

    • Subjektive Meinungen

      karl273, vor 835 Tagen, 15 Stunden, 5 Minuten

      Subjektive Meinungen sollte man sich zumindest anhören.

      Klarerweise können nicht alle subjektiven Meinungen richtig sein.

      Die einzig richtige subjektive Meinung ist natürlich meine Meinung.

    • mit Vorbehalt...

      selbsteinwitz, vor 835 Tagen, 14 Stunden, 40 Minuten

      was müssen sich die Kinder von uns
      Erwachsenen anhören, was für idiotische
      Dogmen und können sich nicht wehren.
      So sind wir bei der subjektiven Meinung
      die mit der geballten Faust im Rücken.

      Aber exakt, nur die eigene subjektive
      Meinung ist die richtige, sollte sie auch
      unrichtig sein, denn wer weiss warum
      einer sich verirrt, frag mal einen
      Schwammerlsucher.

    • Sag den lieben Kindern

      karl273, vor 835 Tagen, 14 Stunden, 17 Minuten

      Sag den lieben Kindern, daß wir einfach null Ahnung davon haben, was eigentlich wirklich abläuft.

      Das war immer so, und die Pessimisten sagen, daß es so immer sein wird.

    • das wäre schön...

      selbsteinwitz, vor 835 Tagen, 13 Stunden, 40 Minuten

      wenn wir den Mut dazu hätten, und die Demut.
      Aber so wissen die Kinder um unsere Dummheit
      und müssen sie auch noch mittragen.
      Dass es immer so sein wird sagen auch die
      Realisten.

    • allgeier, vor 835 Tagen, 8 Stunden, 35 Minuten

      @karl273
      Die Mitte des Universums ist markiert durch einen Punkt, der oben vorne im Schädel sitzt, schräg oberhalb/hinter der Nasenwurzel. Das spürt man mit etwas Aufmerksamkeit deutlich ;-)

  • wer Atomkraft nutzen will

    kaharatschonbonatschon, vor 836 Tagen, 2 Stunden, 18 Minuten

    so wie der Ahmadinedschad (oder sogar Bombenbau im Kopf hat), der kann ja nichts in der Birne haben. Die Lehre von Freud hat der Idiot da unten bitter nötig.

    • Ein anderer Blickwinkel

      karl273, vor 835 Tagen, 18 Stunden, 27 Minuten

      Versuchen wir es ganz kurz aus einem anderen Blickwinkel zu sehen:

      Das sind heilige Märtyrer, die später in das Paradies eingehen werden.

      Die westliche Welt ist gottlos und dekadent, und deshalb muß sie vernichtet werden.

      http://www.canadiancartoonists.com/AislinTalk/17Virgins.jpg

      Jetzt müssen wir nur noch testen, ob das die westliche Welt aushalten kann.

      Ich sage: "Sie kann".

  • Ich dachte Freud's Psychoanalyse

    stormchild, vor 836 Tagen, 5 Stunden, 42 Minuten

    ist schon seit vielen Jahren als nicht wirklich "toll" entzaubert worden?

    • Ist sie eh. Ist sogar eine recht einfache Entzauberung

      hosenbeisser, vor 836 Tagen, 5 Stunden, 37 Minuten

      Es gibt aber genug naives Frischfleisch was nachkommt.

  • Psychoanalyse

    karl273, vor 836 Tagen, 7 Stunden, 13 Minuten

    Die Psychoanalyse von Sigmund Freud bezog sich vor allem auf bürgerliche Österreicher aus den Jahrzehnten um 1900.

    Selbstverständlich sieht die Psychoanalyse von Hippies aus den Jahren um 1965 völlig anders aus.

    Wer wann was nicht wahrnehmen will, und wer wann was verdrängt, das kann recht unterschiedlich sein.

    Jimi Hendrix - Purple Haze at Woodstock 1969:

    http://www.youtube.com/watch?v=cIvs4j4IniA

    • Die zeitlichen Veränderungen und Adaptierungen der Psychoanalyse

      hosenbeisser, vor 836 Tagen, 5 Stunden, 40 Minuten

      können nunmal nicht darüber hinweg täuschen, dass die Aussagen der Psychoanalyse grundsätzlich nicht falsifizierbar sind. Das klingt vielleicht nicht nach viel, ist aber ziemlich fatal für etwas was sich wissenschaftlich nennen will.

      Darüber hinaus ist die P. ein nettes Beispiel vom doppelt verschanzten Dogmatismus. Diese Methodik wird in diesem Sektor recht gern und oft angewendet. Im Prinzip kannst die Aussagen der P. nach Belieben drehen und völlig Beliebiges als Aussage erhalten. Ist ein nettes Spiel, zugegeben, aber was soll das für eine Wissenschaft sein? keine.

    • @hosenbeisser

      wilf123, vor 835 Tagen, 5 Stunden, 18 Minuten

      Ich dachte nicht, dass ich dir einmal zustimmen werde, aber ich denke das trifft es recht gut. Ich glaube Freud war ein grossartiger Denker uns die Psychoanalyse für damalige Verhältnisse wahrscheinlich ein grosser Schritt, aber aus heutiger Sicht ist vieles nicht haltbar ... . Aber wie man sieht ist es immer noch ein gutes Geschäft. Den Anspruch naturwissenschaftlichen Standards zu genügen kann die P. aus meiner Sicht nicht stellen. Bin aber keinesfalls Experte auf dem Gebiet.

    • @karl273

      wilf123, vor 835 Tagen, 4 Stunden, 30 Minuten

      Das verstehe ich nicht so ganz. Die Gefühlswelt eines Menschen von 1968 kann doch ganz ähnlich sein, wie das eines von 1868. Die hatten auch ihre Woodstocks, Revolutionen, freiere und autoritärere Zeiten etc.
      Das ist ja gerade die Ironie daran. Und Woodstock ist gerade ein sehr schlechtes Beispiel, weil es irgendwie ein Höhepunkt aber auch eine Art Endpunkt ist einer Entwicklung die damals scheinbar rasant die gesamt Gesellschaft nachhaltig verändern sollte aber in Wirklichkeit kam es ja ganz anders. Aber vielleicht war das anders gemeint?

    • Woodstock

      karl273, vor 834 Tagen, 15 Stunden, 29 Minuten

      Was das nicht verstehen an geht, ich verstehe auch nicht alles.

      Aber eines steht unverrückbar fest:

      Ich war 1969 Woodstock, und ich bin auch noch 2009 Woodstock, daran gibt es keinen Zweifel.

      Einmal Woodstock, immer Woodstock.

    • neutrino, vor 834 Tagen, 43 Minuten

      @karl273...Woodstock geht permanent weiter, er war auch dort, dies Wissen aber nur wenige die auch dabei waren,...;-)
      http://woptv.de/
      .:.

  • Bitte nicht vergessen: Die Psychoanalyse ist eine Pseudowissenschaft und keine Wissenschaft

    hosenbeisser, vor 836 Tagen, 7 Stunden, 38 Minuten

    Entsprechend beliebig sind auch die Ergebnisse der Psychoanalyse.

    • Hosenbeisser sagt Pseudowissenschaft. Stimmt das?

      macki, vor 836 Tagen, 6 Stunden, 11 Minuten

      Das mit der Pseudowissenschaft hält sich schon sehr lange. Fast jede paradigmatische Wende in der Wissenschaft hat diese Argumente gehört. Wie alle wissenschaftliche Thesen gibt es die eine oder andere Schwachstelle. Bahnbrechend war jedoch die Entdeckung der kindlichen Entwicklungsphasen und der Eingeschränktheit des Bewussten.

    • @macki, Der Klassifizierung Pseudowissenschaft

      hosenbeisser, vor 836 Tagen, 5 Stunden, 52 Minuten

      ist keine Modeerscheinung so mal, sondern Folge der Nichtfalsifizierbarkeit aus den Aussagen aus der Psychoanalyse.

      Weiters tun die Propagandisten der Psychoanalyse sich so gerne das ungerechtfertigte Männtelchen der "Wissenschaftlichkeit" umhängen.

      Wenn die die Psychoanalyse einfach als ein Art Glaubensgebilde ähnlich wie Esoterik oder die Homöopathie aufstellen, wäre es ja okay.

    • Überbewertung der Falsifizierbarkeitsforderung

      antispam, vor 835 Tagen, 19 Stunden, 5 Minuten

      http://homepage.hispeed.ch/philipp.wehrli/Erkenntnis/Falsifizierbarkeit/falsifizierbarkeit.html

      Für meinen Geschmack liegen Psychologie, Psychoanalyse usw. näher bei der Philosophie als bei den sogenannten exakten Naturwissenschaften.

      Die Falsifizierbarkeitsforderung stammt aber von einem Philosophen, da kann doch was nicht stimmen ;-)?

      Wurde nicht auch schon manche Aussage der Psychoanalyse durch Hirnscans zumindest in Frage gestellt, wenn nicht gar astrein falsifiziert?

    • so manches beim freud stimmt aber eh,

      mantispa, vor 835 Tagen, 18 Stunden,

      zb. das mit dem affen, der mit fünf geschl.-reif wurde.
      pseudowiss. ists hps. deswegen, weils von orthodoxen psaern unveränderlich seit 100 j. nachgebetet wird. man zeige mir ein anderes wiss. denksystem, das von anfang an keine wesentlichen veränderungen mehr "vertragen" hätte!

    • mantispa, vor 835 Tagen, 17 Stunden, 48 Minuten

      natülich sind es philosophen, die den einzelwiss. ihre denkgesetze vorgeben. dass was "falsifizierbar" sein müsse, wusste man natürlich schon vor popper, hat es nur vielleicht etwas weniger stringent meist als "verifizierbar" bezeichnet.

    • @mantispa,

      hosenbeisser, vor 835 Tagen, 14 Stunden, 47 Minuten

      Natürlich stimmt auch einiges und einiges auch nicht, was so aus der P. kommt. Das ist ja Folge der Beliebigkeit derer Aussagen. Du kannst es aber nicht im Rahmen der P. entscheiden sondern brauchst externe Entitäten dazu. Das was Popper mit dem sehr mächtigen Instrument der Falsifizierbarkeit beschrieb. Und genau da zerbricht die P. haushoch.