Standort: science.ORF.at / Meldung: "Depression tödlich wie Rauchen"

Depression tödlich wie Rauchen

Eine Depression steigert die Sterblichkeit in ähnlichem Maße wie Rauchen. Dies zeigt eine norwegische Studie an mehr als 61.000 Personen. Im Zeitraum von etwa vier Jahren lag die Mortalität der depressiven Teilnehmer fast ebenso hoch wie die der Raucher.

Medizin 20.11.2009

Die Studie "Levels of anxiety and depression as predictors of mortality: the HUNT study" ist im "British Journal of Psychiatry" (Bd.. 195, S. 118) erschienen.

Lediglich wenn die Depression mit leicht erhöhter Ängstlichkeit einherging, war das Sterberisiko geringer. "Eine der Botschaften dieser Studie lautet, dass ein wenig Ängstlichkeit auch gut sein könnte", sagt einer der Studienautoren, Robert Stewart vom King's College London.

Zu viel und zu wenig Angst ist nicht gut

Waren depressive Menschen dagegen besonders ängstlich oder besonders wenig ängstlich, so lag das Sterberisiko am höchsten. Bei sehr ängstlichen Menschen könne der Körper besonders anfällig auf Stress reagieren, erläutert Stewart. Wer dagegen überhaupt nicht zu Angst neige, suche bei Gesundheitsproblemen möglicherweise zu spät medizinische Hilfe.

Zum erhöhten Sterberisiko bei Depressionen vermuten die Forscher, diese Menschen gingen eventuell seltener zum Arzt oder würden dort weniger gründlich untersucht. Stewart betont, Menschen mit psychischen Störungen sollten besonders sorgfältig auf Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Cholesterin, Bewegungsmangel oder schlechte Ernährung geprüft werden.

science.ORF.at/APA/AP

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Forum

 
  • genau

    kaharatschonbonatschon, vor 815 Tagen, 11 Stunden, 39 Minuten

    keine Angst vor Strache!!! Grün wählen und die FPÖ in die Versenkung schicken!!!

    • Gute Idee!!!!

      bulle0506, vor 815 Tagen, 11 Stunden, 27 Minuten

    • mad34, vor 815 Tagen, 9 Stunden, 45 Minuten

      unnötiges Posting,
      nicht Genügend, setzen!

    • temp01, vor 813 Tagen, 13 Stunden, 25 Minuten

      Was zur Hölle hat das mit dem Artikel zu tun?

  • Was täte der ORF

    alasdairc, vor 815 Tagen, 12 Stunden, 3 Minuten

    ohne diese weltbewegenden Studien?

  • liest man, schaut man in den Medien...

    selbsteinwitz, vor 815 Tagen, 13 Stunden, 14 Minuten

    blickt man sich in der Welt um, dann bedarf
    eines sonnigen Gemüts nicht depressiv, oder
    doch zumindest traurig zu werden. Bei uns
    ist ja von aussen betrachtet noch vieles gut
    erhalten, noch schön und attraktiv anzusehen.
    Nur der Kern ist auch schon faul, die Neurosen
    haben sich auf die breite Masse verteilt, die
    die Lebensfreude schwindet mit der Gier und
    der Zerstörung. Schaut man sich die Malediven
    an so haben wir es geschafft dieses Paradies
    bereits nachhaltig zu zerstören. Der lieblose
    und rücksichtslose Umgang mit allem das lebt,
    reisst uns anscheinend immer schneller
    in den Abgrund. Ob wir noch ein Chance haben?

    • lisyvop, vor 815 Tagen, 12 Stunden, 3 Minuten

      Dein Nickname ssgt eigentlich schon alles1

  • lisyvop, vor 815 Tagen, 13 Stunden, 41 Minuten

    Wo hast Du Zahlen gelesen?

  • solala, vor 815 Tagen, 14 Stunden, 10 Minuten

    Die Anzahl der medizinsichen Wunder steigt damit dramatisch!

    Rauchen -10 Jahre
    Alkohol: -7 Jahre
    Ungesundes Essen: -5 Jahre
    Bewegungsmangel -7 Jahre
    Fernsehen: -3 Jahre
    Depression: -7 Jahre

    Ob die Zahlen jetzt korrekt sind im einzelnen keine Ahnung, die Liste ist auch nciht Vollständig, definitivt aber eines, die Anzahl jener die schon vor ihrere Geburt hätten sterben müssen steigt enorm!

    So etwas kommt dann heruas wenn jeder Spezialist versucht seine Arbeiten eben mit Zahlen zu schmücken die nicht halten können, weil ja wohl klar ist, das man nur dann Tod ist wenn man eben nicht mehr lebt.

    • Vollkommener Blödsinn

      temp01, vor 813 Tagen, 13 Stunden, 23 Minuten

      Dass deine Schlussfolgerung kompletter Unsinn ist dürfte dir wohl selbst klar sein. Dass es sich bei solchen Angaben immer um statistische Aussagen handelt, die nicht auf jeden Einzelfall zutreffen, ist das eine. Ganz zu schweigen davon, dass man die Angaben für einzelne Risikogruppen nicht einfach addieren kann...

  • Sterben...

    berman, vor 815 Tagen, 14 Stunden, 38 Minuten

    wir tun immer so als könnte man ewig leben und ist überascht über die Auswirkungen von verschiedenen Einflüssen. Natürlich stimmts dass man ein wenig beeinflussen kann. Aber unterm Strich?? Deswegen sollten wir die hungernden stützen und die Aktienkurse vernichten!!!

  • Todesursachen

    karl273, vor 815 Tagen, 15 Stunden, 36 Minuten

    Wenn sich jemand das Rauchen abgewöhnt, dann wird er normalerweise depressiv.

    So heben sich die Todesursachen gegenseitig auf.

    • Das ist falsch

      auger, vor 815 Tagen, 15 Stunden, 5 Minuten

      Deprimierend sind der morgendliche Friedhofsjodler, die Schaufensterkrankheit und die Erstickungsanfälle bei der kleinsten körperlichen Belastung. Dagegen ist das Abgewöhnen des Rauchens zwar ein hartes Stück Arbeit, dafür aber der erste Schritt in die richtige Richtung. Wer's packen kann, der solls machen. Schaffen werden es halt nur die wirklich Harten und Willensstarken.

    • also leute die ich bei nikotinentziehungskur

      higatan, vor 815 Tagen, 13 Stunden, 52 Minuten

      kannte wurden erst recht zappelig, manisch, , und hyperaktiv, gefolgt von innerer zufriedenheit nach zwei wochen, von depression keine spur.

  • als ich 1962 ne

    mantispa, vor 815 Tagen, 17 Stunden, 26 Minuten

    depression hatte, hieß es nooh: depressive (ein begriff, der damals erst in entwicklung war!) leben länger! und nun das.

    • nun entwickelt man errungene Ansichten und errungenes

      mhoch4, vor 815 Tagen, 15 Stunden, 33 Minuten

      Wissen immer weiter. Früher wurde Blei als Medizin eingesetzt. Sind wir froh, darüber, dass Wissen weiterentwickelt wird.