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Text auf Turiner Grabtuch?

Eine Forscherin will einen fast unsichtbaren Text auf dem berühmten Grabtuch von Turin entdeckt haben. Der Fund beweise die Authentizität des Stücks, sagt sie.

Religion 20.11.2009

Der Überlieferung zufolge wurde Jesus von Nazareth nach der Kreuzigung im Turiner Grabtuch beigesetzt - Barbara Frale ist der Meinung, es handelt sich dabei um eine historische Tatsache. Sie forscht in den Archiven des Vatikans.

Eingesickerte Tinte

Der Text sei eine Mischung aus Griechisch, Lateinisch und Aramäisch und enthalte die Wörter "Jesus von Nazareth" und erwähne, dass er zum Tod verurteilt worden sei. Frale vermutet, dass der Text von einer Schreibkraft auf ein Dokument geschrieben worden sei, um den Leichnam zu identifizieren. Dabei sei die Tinte in das Tuch gesickert. Die Angaben Frales stießen bei anderen Wissenschaftlern auf Skepsis, die das Leinentuch für eine Fälschung halten. 1988 wurde das Tuch mit Hilfe der Radiokarbon-Methode auf das 13. oder 14. Jahrhundert datiert.

science.ORF.at/APA/AP

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Forum

 
  • Was es nicht alles gibt

    hosenbeisser, vor 117 Tagen, 18 Stunden, 32 Minuten

    Die sollte mal bei der Wiener Bestattung vorbei schauen: Dort gibt auch jede Menge Leichtücher und auf einigen findet man sicher auch irgendwelche Texte.

    • rainerz, vor 117 Tagen, 7 Stunden, 32 Minuten

      hihi

  • lena47, vor 118 Tagen, 39 Minuten

    lt. Bibelbericht Johannes 20:6,7 waren in der leeren Gruft nur die Binden und das Schweißtuch (Tuch auf dem der Kopf Jesu lag) vorhanden.

  • ... eine Mischung aus Griechisch, Lateinisch und Aramäisch ...

    manfredvogl, vor 118 Tagen, 5 Stunden, 26 Minuten

    ... nochdazu in durchgesickerten Tintenklecksen auf Leintuch ...

    ... von einem Dokument welchem das Tuch als Unterlage diente ...

    ... jenes einzelnen Tuches das nicht der Beschreibung der Augenzeugen gleicht (Johannes 20,3f)...

    ... einen unverzerrten Abdruck darstellen soll ...

    ... sehr wahrscheinlich ...

    ... um es wissenschaftlich auszudrücken ...

    ... aber wenn ein Leintuch nur lange genug im Keller liegt, dann ...

    • allgeier, vor 118 Tagen, 5 Stunden, 11 Minuten

      Kümmere dich um sie! Schreib ihr eine Email, sie freut sich sicher.

    • Ein verdrehtes Rechtsverständnis, Geierin, hast Du da!

      manfredvogl, vor 117 Tagen, 7 Stunden, 20 Minuten

      Bist aber sicher nicht die einzige!

      Mir sind die Opfer wichtiger als die Täter! Darum poste ich hier.

      Das sSommerloch ist zudem wegen Terminverlusts nicht mehr damit zu füllen!

      LiGrü

    • Augenzeugen?

      allthegoodnamesaregone, vor 117 Tagen, 6 Stunden, 54 Minuten

      Abgesehen davon, dass ich die Echtheit des Grabtuchs auch eher bezweifle, aber von Augenzeugenberichten würde ich nicht unbedingt sprechen.

      Das erste Evangelium wurde ziemlich lange Zeit nach der Kreuzigung geschrieben. Die Zeit, die verstrichen ist, genügt nicht nur, um besonders eindrucksvoll zu demonstrieren, wie sich Stille Post auswirken kann, sondern auch, um die Erinnerung eines Augenzeugen zu verfälschen.

    • allgeier, vor 117 Tagen, 6 Stunden, 43 Minuten

      "stille Post" war eines unserer Jugendgruppen-Lieblingsspiele. Das Stichwort passt sehr oft. Ja, aber. ... Allgemein interessiert mich nun einmal, wie Faszination funktioniert, wie Kultgegenstände sich konstituieren, über die Jahrhunderte. Das ist menschlich, und darum wichtig.

      Diese Engländerin erinnert mich an diese Bibliothekarin von Melk, die mit irgendwelchen Nibelungenschriften durch die Medien gewurstelt wurde, ein wohl ähnlich gelagerter Fall, doch mit um Größenordnungen weniger emotionell betroffenen Beteiligten.

    • Stille Post? - Wohl eher eine Schutzbehauptung ...

      manfredvogl, vor 117 Tagen, 6 Stunden, 9 Minuten

      Erstens:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Papyrus_P52
      Somit ist die Entstehung des Johannesevangeliums zeitnäher als die Entstehung des Grabtuches (-;

      Zweitens:
      Deckt sich die Beschreibung "Binden und Schweißtuch" eher mit dem damaligen Usus als ein einzelnes Leintuch welches uns in Turin vorgeführt wird.

      Drittens:
      "Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! ..."
      Wer sollte, abgesehen vom Gesetzgeber selbst, Interesse gehabt, eine Reliquie zu ... promoten? ochdazu im ersten Jahrhundert?

      (-;

    • lena47, vor 116 Tagen, 22 Stunden, 54 Minuten

      na wer wohl soll Interesse gehabt haben an einer Reliquie, der auch schon viel früher daran interessiert war, Götzenverehrung in die Welt zu setzen, nachzulesen in Judas 9;

    • lena47, vor 116 Tagen, 22 Stunden, 44 Minuten

      auch 5.Mose 34,5,6 (Gott begrub ihn selber, und auch den Leichnahm seines Sohnes, Jesu, (den Moses prophetisch vorgeschattet hat) hat Gott pers. entfernt, und nicht dem Teufel oder Menschen überlassen!)

  • ... eine Mischung aus Griechisch, Lateinisch und Aramäisch ...

    manfredvogl, vor 118 Tagen, 5 Stunden, 27 Minuten

    ... nochdazu in durchgesickerten Tintenklecksen auf Leintuch ...

    ... von einem Dokument welchem das Tuch als Unterlage diente ...

    ... jenes einzelnen Tuches das nicht der Beschreibung der Augenzeugen gleicht (Johannes 20,3f)...

    ... einen unverzerrten Abdruck darstellen soll ...

    ... sehr wahrscheinlich ...

    ... um es wissenschaftlich auszudrücken ...

    ... aber wenn ein Leintuch nur lange genug im Keller liegt, dann ...

  • ist das hier

    neuezeit, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 48 Minuten

    jetzt science.orf.at oder märchenaberglaube.orf.at?!

    • allgeier, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 1 Minute

      soll statt "Religion" die Rubrik "Psychologie / Soziologie" heißen? Ist nur eine Frage.