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Österreich hinkt bei Forscherinnen nach

Österreich hinkt beim Anteil weiblicher Forscher im EU-Vergleich nach. 25 Prozent Forscherinnen bedeuten lediglich die viertletzte Stelle der 27 EU-Staaten, die im Schnitt einen Frauenanteil von 30 Prozent aufweisen.

EU-Vergleich 25.11.2009

Aufholprozess noch nicht sichtbar

Allerdings zeigt eine von der EU-Kommission veröffentlichte Studie gleichzeitig, dass in Österreich ein Aufholprozess in diesem Bereich eingesetzt hat. So wurde von 2002 bis 2006 nach der "She Figures 2009"-Studie eine jährliche Wachstumsrate der Zahl der Frauen im Forschungssektor von 11,2 Prozent registriert, bei den männlichen Kollegen waren es lediglich 4,3 Prozent.

Noch hat sich dieser Aufhol-Prozess nicht sehr in der Statistik niedergeschlagen: Bei der letzten "She Figures"-Erhebung vor drei Jahren lag Österreich mit einem Frauenanteil von 21 Prozent ebenfalls an viertletzter Stelle.

Bei den Führungskräften auch Viertletzter

Bei den jährlichen Wachstumsraten liegen die Malteserinnen mit plus 13,7 Prozent jährlich am besten, gefolgt von Zypriotinnen (12,8) und Luxemburgerinnen (12,3 Prozent). Schlusslicht ist hier Ungarn, das sogar eine Reduktion der Zahl der weiblichen Forscher von 0,2 Prozent aufweist.

Ebenfalls am unrühmlichen viertletzten Platz in der EU liegt Österreich beim Anteil weiblicher Führungskräfte in Forschungseinrichtungen und Hochschulen. Hier führt laut 2007-er Zahlen Schweden mit 27 Prozent vor Finnland (25), Italien (20), Estland (19), Tschechien (15). Österreich (6) unter den erfassten Ländern in diesem Bereich ebenfalls Viertletzter.

science.ORF.at/APA

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Forum

 
  • Klarstellung an @reca – eine Seite weiter unten:

    alfredsinnegger, vor 809 Tagen, 10 Stunden, 18 Minuten

    Entschuldigung, ich habe nur eine Meldung des Forumsteilnehmer mit dem Pseudonym @rechtaufasyl reingestellt und habe das auch angeführt.
    Also der Forumsteilnehmer @rechtaufasyl ist Dr. (hat sich als Dr. bezeichnet) nicht ich.
    Ich bin kein Hochstapler, ich bin nur um es frei nach Aldous Leonard Huxley’s Brave New World zu sagen, Gamma-, Delta-Mensch. Also Entschuldigung, wenn das trotz Hinweis nicht so rüber kam.

    • Wieso ich mich trotzdem hier in diesen viel stufigen Alphakreis einmische?

      alfredsinnegger, vor 809 Tagen, 9 Stunden, 57 Minuten

      Ich habe persönliches Interesse an Forschung, weil ich davon profitiere, beispielsweise durch erfolgte Reanimation, durch Herzhauptstammstenosebypasse, durch Betablocker die mir die weitere Arbeitsfähigkeit gewährleisten, aber auch zum Beispiel durch Mikrobiologie, Quantenphysik und Astrophysik und Archäologie die meine Neugier stillen helfen.
      Daher bin ich daran interessiert, dass viel geforscht wird und dass dies so gestaltet wird, dass auch Frauen forschend leben können, ohne auf ihre naturgegebene Möglichkeit verzichten zu müssen, Kinder zur Welt zur bringen und sie sich als Mutter angemessen um ihre Kinder kümmern können, ohne beruflichen Nachteil erleiden zu müssen.

  • diese quotelei

    mantispa, vor 809 Tagen, 18 Stunden, 35 Minuten

    ist doch der bisher größte schwachsinn der forschunxpolidig. die ergebnisse sieht man schon hier im forum. ausgefallene, absurde oder total abgehobene themen und resultate stammen meist von qf.

  • Wir hinken auch bei läufigen...

    ineane, vor 809 Tagen, 19 Stunden, 32 Minuten

    ... Hündinnen die durch die Straßen streunen hinterher. Warum muss alles gegendert werden?

  • Was wir brauchen,

    daoarge, vor 809 Tagen, 19 Stunden, 56 Minuten

    sind mehr Quotenforscherinnen.

  • Bin ja grundsätzlich für Gleichberechtigung

    noxventa, vor 809 Tagen, 20 Stunden, 18 Minuten

    Aber BITTE BITTE nicht in Form einer positiven Diskriminierung. Wenn sich zwei Personen mit exakt den gleichen Qualifikationen um eine Stelle bewerben darf es nicht heißen "Frauen zuerst".

    Auf Druck den Frauenanteil auf 50% trimmen ist meiner Meinung nach nicht Zielführend. Wenn man lieber schlechtere Frauen als bessere Männer einstellen würde, hätte man zwar ne tolle Quote, aber die Qualität der Forschung würde darunter leiden.

    Dass Frauen für Naturwissenschaften weniger zu begeistern sind als Männer ist soweit bekannt und erklärt auch den geringen Anteil.

    • ?

      31415927, vor 809 Tagen, 18 Stunden, 40 Minuten

      "Wenn man lieber schlechtere Frauen als bessere Männer einstellen würde, hätte man zwar ne tolle Quote, aber die Qualität der Forschung würde darunter leiden"

      zwei zeilen drüber schreibst du "bei gleichen qualifikationen"!

      machst keinen sinn.

    • oh und nochwas:

      31415927, vor 809 Tagen, 18 Stunden, 18 Minuten

      von wegen "die qualität der forschung würde darunter leiden": wie zuträglich ist es der "qualität der forschung" auf die hälfte des intellektuellen potentials zu verzichten?

    • kevinm, vor 809 Tagen, 17 Stunden, 28 Minuten

      Diese Hälfte des intellektuellen Potentials ist aber offensichtlich in der Realität nicht vorhanden. Oder unwillig?

    • wired, vor 808 Tagen, 13 Stunden, 59 Minuten

      Die weibliche Hälfte wird von den Naturwissenschaften WEG erzogen. Wenn man Mädchen und Buben gleich behandelt, interessieren sich Mädchen genauso für Naturwissenschaften.

  • Es hindert sie niemand daran

    sam15, vor 809 Tagen, 20 Stunden, 50 Minuten

    Ich bin Forschungsassistent an der Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Uni Linz. Bei uns wird jede Stelle, egal ob wissenschaftlich oder nicht, so ausgeschrieben, dass zur Erhöhung des Frauenanteils bei gleicher Qualifikation grundsätzlich Frauen zu bevorzugen sind d.h. keiner in meiner Institut hätte seinen Job wenn sich dafür auch eine Frau beworben hätte – nur das war noch nie der Fall. Es gibt auf unserer Uni immer wieder Projekte (z.B.: „FIT- Frauen in die Technik“) Frauen für technische Studienrichtungen zu interessieren, leider aber immer wieder mit sehr mäßigen Erfolg – daran hat auch der eigene Universitätskindergarten nichts geändert.
    Ob das ein grundsätzliches gesellschaftliches Problem oder was auch immer ist kann ich nicht beurteilen, mir geht jedenfalls diese ewige Suderei schon ziemlich auf den Geist. Also an alle Frauen: wenn ihr wollte, dass es in der technischen Forschung mehr von euch gibt, dann müsst ihr euch auch für eine technische Ausbildung entscheiden.

    • noxventa, vor 809 Tagen, 20 Stunden, 17 Minuten

      Die Frauen wettern zwar für eine 50:50 Quote, aber die langwierige, technische Ausbildung machen sie dann doch nicht so gerne ;-)

    • @sam15

      31415927, vor 809 Tagen, 18 Stunden, 33 Minuten

      dann suder halt nicht, *fg*

      es sudern immer nur die männer über die ach so unfairen quoten.

      was programme wie "fit" anbelangt: ich finds nicht verwunderlich, wenn es sehr lange dauert bis sowas greift - immerhin betrifft das gesellschaftliche strukturen, die nicht innerhalb von 2, 3 jahren gewachsen sind.
      man würd ja auch bei einem programm, dass das selbstbewusstsein von kindern stärken soll, nicht nach 5 jahren aufgeben oder es für sinnlos halten, nur weil immer noch ein horrender anteil von kindern sexuell missbraucht wird. also geduld bitte (wir frauen müssen uns ja auch und viel öfter als die männer darin üben)

    • kevinm, vor 809 Tagen, 17 Stunden, 29 Minuten

      Meine (technische) Berufsausbildung liegt 10-20 Jahre zurück. Damals war der Frauenanteil sehr gering. Inzwischen hat es viele "FIT" Programme gegeben aber der Frauenanteil in diesen Schulen und Studienrichtungen liegt noch immer nur knapp über 0.

    • @31415927

      slartibartfast, vor 809 Tagen, 14 Stunden, 21 Minuten

      sam15 hat ja recht.

      da gibt es "FIT", Girlie-Days, "technik fuer maedchen" (buben nicht zugelassen!), aktionstage gegen gewalt an frauen ("geht uns alle an") - weltweit kommen 3x so viel maenner gewaltsam ums leben, gewalt gegen buben wird bagetellisiert, usw. usf.

      ich moechte mal erleben, dass solcher aktionismus auch fuer buben veranstaltet wird. veranstaltungen, die sich mit buben beschaeftigen (erst neulich in einer schule gesehen) haben beispielsweise "tyrannen muessen nicht sein" zu thema, plaktiv wird ein bub gezeigt, der herrisch von oben herabschaut.

  • Und wen interessierts????

    montelupo, vor 810 Tagen, 31 Minuten

    ^^

    Der Quotenwahn ist ja mittlerweile nicht mehr auszuhalten!

    Frauen hatten früher eine gfanz klare Rolle zugeteilt: Kindererziehung und die Versorgung der Familie. Oftmals kam (nicht zu Unrecht) auch das Finanzmanagement des Familieneinkommen dazu.
    Was gibt es, das ÜBER genanntes zu stellen ist???

    Ich persönlich gebe dem Quotenwahn inkl. Karrieregeilheit des 'schwachen' Geschlechts ohnehin die Hauptschlud für das Verlottern der Gesselschaft! Die Damen sollten sich wieder auf das konzentrieren, was sie am besten können und Vieles (Alles???) würde gut: Kinder erziehen, Familie umsorgen und Familienfinanzen managen!!!

    Der missing link ist NICHT die mangelnde, sexuelle Aktivität des Österreichers, der missing link ist die Familienseele, die man in einer karrieregeilen Möchtegern-Geschäftsfrau wohl LAAAAANGE suchen wird um danach dennoch erfolglos abzuziehen!

    Back to the roots! Das sollten auch alle QuotenkriegerInnen und EmanzipierungsverfechterInnen endlich mal überzuckern! Ihr tut UNS ALLEN damit nur Schlechtes!

    Habe fertig, der Sturm der Empöhrung sei somit eröffnet!

    • montelupo, vor 810 Tagen, 26 Minuten

      Man verzeihe mir Tippfehler, Buchstabendreher usw.
      Nicht dass das zum Gegenstand einer armeseligen Diskussion wird...

    • mit Volldampf voraus

      render, vor 809 Tagen, 21 Stunden, 38 Minuten

      in die Vergengenheit

    • Früher...

      soph, vor 809 Tagen, 19 Stunden, 8 Minuten

      ... habe Frauen hauptsächlich auf dem Feld geschuftet, oder als Dienstfetzen für besser situierte gehackelt.
      Dass Frauen Familien managen und Kinder erziehen ist abgesehen von einer dünnen Schicht des 19. Jahrhunderts eine Erfindung der Nazis. Und da hatten wir die bessere Gesellschaft???

  • Lieber ORF Schreiberling,

    wadelbeisser, vor 810 Tagen, 2 Stunden, 27 Minuten

    nach der Genderregel schreibt sich ForscherInnen mit großem "I" um Witze durch das kleine "i" zu vermeiden.

    So einfach ist das!

    • oops ...

      wadelbeisser, vor 810 Tagen, 2 Stunden, 24 Minuten

      ... mein Fehler - es geht tatsächlich um Frauen !!

      Entschuldigung

    • ^^

      discr00t, vor 810 Tagen, 2 Stunden, 2 Minuten

      da sieht man, was der Genderwahnsinn verursacht. Nichts als Konfusion.

  • Aufholprozess noch nicht sichtbar?

    ilmarinen, vor 810 Tagen, 2 Stunden, 38 Minuten

    was ist, wenn die damen gar nicht aufholen wollen?

    statistisch gesehen natürlich!

    und was die statistik betrifft:

    nehmen wir folgende, hypothetische meldung an: "unsere fantastische forscherin hat auf ihr familienleben verzichtet und in langlebiger forschungsarbeit 99 männlichen mitarbeitern zu kurzfristigen jobs verholfen"

    wie sieht das/der statistiker/in?

    1% weibliche wissenschaftliche tätigkeit;
    99% männliche...(!)

  • Österreich hinkt nicht.

    seeigel, vor 810 Tagen, 4 Stunden, 49 Minuten

    Die Damen hinken.