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hochzeitsfoto eines glücklichen Paars

Die Geheimnisse der Partnerwahl

Zurzeit sind die längsten Nächte des Jahres: Ideal, um mit dem Partner die letzten Weihnachtskekse zu backen oder gemeinsam den Glücksstern am Himmel zu betrachten. Für die Hälfte der Österreicher sind derartige rosamunde-pilchereske Gemeinsamkeiten freilich nichts, da sie in keiner fixen Zweierbeziehung leben. Können ihnen die Wissenschaften unter die Arme greifen?

Psychologie 21.12.2009

Das Rätsel der romantischen Liebe und ihrer Anbahnung klären Biologen, Psychologen und Soziologen zwar auch nicht restlos. Einige Hinweise darauf, wie wir unsere Partner wählen, geben sie aber dennoch. So unterschiedlich die Antworten ausfallen, der Schluss ist überall der gleiche: Unsere Partnerwahl, die wir oft als anschaulichsten Ausdruck unserer Individualität betrachten, läuft in Wirklichkeit hinter unserem Rücken ab.

Radio-Hinweis

Die Partnerwahl aus wissenschaftlicher Sicht steht auch im Mittelpunkt der Ö1 Dimensionen-Sendung "Wer passt zu mir? Die Geheimnisse der Partnerwahl" am Montag, 21. Dezember, 19.05 Uhr, Radio Österreich1.

Wir können es uns gar nicht aussuchen, mit wem wir zusammen sind, meint die Psychologin und Paartherapeutin Renate Hutterer-Krisch: "Wenn ihnen Menschen vorgestellt werden, spüren Sie genau, ob Sie sich stark angezogen fühlen oder nicht. Das ist ziemlich unabhängig davon, was Sie sich denken oder wollen, wir haben da nicht so viel Wahlmöglichkeit."

Nach zehn Versuchen ist es vorbei

Das heißt aber nicht, dass man nicht Gesetzmäßigkeiten unserer Partnerwahl entdecken kann. Der Verhaltensforscher Karl Grammer von der Universität Wien etwa hält sich gerne "hinter unserem Rücken" auf.

In einer bisher noch unveröffentlichten Studie hat er knapp 200.000 Erst-Rendezvous zwischen Frauen und Männern analysiert, die sich durch Videos einer deutschen Dating-Agentur kennengelernt hatten. Der Studie zufolge gibt es eine zeitliche Grenze für unsere Bemühungen: Denn nach zehn Partnern kommt nichts Besseres nach.

"Sie können nicht für immer suchen. Die Wahrscheinlichkeit, nach zehn Partnern noch jemanden zu finden, ist gleich Null. Das zweite Problem ist: Nach zehn Partnern war der qualitativ Beste bereits dabei", so Grammer.

Genetischer Kontrast und persönliche Homogamie

Bildungshomogamie in Österreich

Für die Sozialwissenschaften ist es der sozioökonomische Hintergrund, der entscheidet, wen wir kennen und lieben lernen. Messen kann man das z.B. anhand des Bildungsniveaus. Die "Bildungshomogamie" ist in Österreich besonders ausgeprägt: So leben laut einer jüngst erschienenen Studie über 60 Prozent aller Akademikerinnen mit einem Akademiker zusammen. Bei Frauen mit einem Lehrabschluss ist dieser Homogamie-Quotient mit 71,5 Prozent noch höher. Es gibt regelrechte Paarbildungsbünde: auf der einen Seite männliche und weibliche Akademiker und Maturanten, auf der anderen Seite Pflichtschul- und Lehrabsolventen.

Die Frage ist nur: Was heißt hier besser oder schlechter? Aus Sicht der Biologie liegt die Qualität eines Partners in der Aussicht auf reproduktiven Erfolg. Gemeinsame Kinder sollen erstens mit guten Erbanlagen ausgestattet sein und zweitens in einer stabilen Partnerschaft gemeinsam aufgezogen werden. Genetischer Kontrast zwischen Männern und Frauen ist dabei von Vorteil, weil er das Immunsystem potenzieller Kinder stärkt.

Bei der Partnerwahl zählt für die Biologie aber nicht nur das Prinzip des Unterschieds. Bei Eigenschaften und Verhaltensweisen bevorzugen wir Ähnlichkeit, betont Karl Grammer:

"Es gibt laut Studien keine einzige Gegensätzlichkeit, die sich anzieht. Das macht auch Sinn im Bereich des täglichen Lebens: Je ähnlicher jemand ihnen ist, umso weniger Konflikte gibt es. Gegensätze tun sich wunderbar darin, sich jeden Tag zu streiten. Ob das Ei jetzt von der Spitze aufgemacht wird oder von der runden Seite: Die, die beide die Spitze wählen, haben keinen Konflikt."

Narzisstische und komplementäre Objektwahl

Gilt wirklich nur das Prinzip "Gleich und gleich gesellt sich gern"? Schon der Volksmund kennt auch das Gegenteil, wenn er von den Gegensätzen spricht, die sich anziehen. Und auch die Psychologie kennt beide Phänomene. Sigmund Freud hat zwei Typen der Partnerwahl unterschieden, die sich in der frühesten Kindheit herauskristallisieren.

Variante Eins benannte er nach Narziss, dem Jüngling aus der griechischen Mythologie, der sich in sein eigenes Spiegelbild im Wasser verliebte. Die narzisstische Objektwahl, wie es Freud nannte, richtet sich nach Ähnlichkeit. Der Narziss sucht nach einer Partnerin oder einem Partner, der ähnlich ist.

Im Gegensatz dazu steht die Partnerwahl nach dem Typus der Anlehnung. Dabei stehen die ersten Bezugspersonen des Säuglings im Mittelpunkt: Menschen, die mit der Ernährung, Pflege und dem Schutz des Kindes zu tun haben. Zu den ersten Sexualobjekten zählen deshalb die Mutter oder ihr Ersatz.

Die Partnerwahl kann also nach beiden Prinzipien erfolgen. Die Psychoanalytikerin Patrizia Giampieri-Deutsch: "Man ging in der Psychoanalyse später davon aus, dass bei jeder Partnerwahl beide Komponenten eine Rolle spielen. Zuerst sucht man sich ein Stück selbst in dem Anderen - unsere Gegenwart, aber auch unsere Vergangenheit oder wie wir sein möchten -, wenn daraus aber eine längerfristige Partnerschaft wird, geht es eher um Komplementarität."

Enteignete Selbstanteile im Anderen wiederfinden

Kommerzielles Verkuppeln

Ähnlichkeit und Gegensätzlichkeit sind zentrale Elemente unserer Partnerwahl. Das versuchen auch kommerzielle Partnerschaftsvermittler zu berücksichtigen. So muss man etwa bei der Partneragentur Parship 80 Fragen über Vorlieben und Abneigungen beantworten. Daraus wird ein Persönlichkeitsprofil erstellt, das mit den Profilen anderer Mitglieder verglichen wird. Herauskommt ein Verkuppelungsfaktor, der persönliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede mischt.

Mit derartigen Partnerschaften hat Renate Hutterer-Krisch tagtäglich zu tun. Seit rund 15 Jahren arbeitet die klinische Psychologin als Paartherapeutin in Wien und Niederösterreich. Die Frage, ob Ähnlichkeiten oder Unterschiede in einer Partnerschaft besser sind, begegnet ihr nahezu täglich.

Den Streit um das Gemeinsame nennt sie einen "Machtkampf" - und sein Ausgang ist nicht so eindeutig: "Der Laie meint, wenn zwei einen starken Machtkampf haben - wenn der eine z.B. sehr extrovertiert und der andere sehr introvertiert ist -, dass sie nicht zusammenpassen. Aus psychotherapeutischer Sicht passen sie aber sehr gut zusammen, selbst wenn sie darunter leiden und ihr Machtkampfthema noch nicht gelöst haben. Weil jeder die Seite, die er nicht lebt, jeden Tag im Gesicht des anderen sieht."

Der Partner lebt enteignete Teile des eigenen Selbst, wie Hutterer-Krisch es nennt. Diese enteigneten Teile sind im Lauf der Entwicklung verloren gegangen. Wenn man sie nun beim anderen in der Partnerschaft wiederfindet, kann man sich daran im besten Fall ein Beispiel nehmen und diese Eigenschaften auch für sich wieder neu entdecken.

Beziehungsmuster der Eltern nachspielen

Aber auch für die Psychologin zählen nicht nur die Unterschiede in einer Partnerschaft, sondern auch die Ähnlichkeiten. Und zwar jene, die das Beziehungsverhalten unserer Eltern betrifft. Wir finden uns, so sagt Renate Hutterer-Krisch, hauptsächlich Partner, mit denen wir Aspekte des Elternverhaltens in der Partnerschaft gewissermaßen nachspielen.

Bei der unbewussten Partnerwahl spielen diese introjizierten Paarbeziehungsmuster eine wichtige Rolle - entweder indem wir Menschen suchen, die unseren Erfahrung aus der Kindheit entsprechen oder das Gegenteil.

Altersunterschiede und Ehedauer

Im Schnitt sind Männer in Österreich in einer Beziehung knapp drei Jahre älter als Frauen. Das hat sich laut Statistik Austria in den vergangenen 60 Jahren nicht geändert. Das mittlere Erstheiratsalter beträgt heute bei Männern 31,7 Jahre und bei Frauen 28,9. Die Scheidungsrate lag in Österreich im Vorjahr bei knapp 50 Prozent. Die mittlere Dauer der geschiedenen Ehen bei 9,6 Jahren. 6,3 Prozent ließen sich 2008 innerhalb der erst zwei Jahre wieder scheiden.

Psychologie blickt zurück, Biologie nach vorne

Während Psychologie und Psychoanalyse unsere Partnerwahl der Gegenwart mit Erlebnissen aus der Vergangenheit erklären, blickt die Biologie eher in Richtung Zukunft: auf gemeinsame Kinder. Frauen müssen dabei mehr Energie investieren als Männer. Sie sind neun Monate lang schwanger, Männer können in dieser Zeit eine Vielzahl von Kindern zeugen. Biologen nennen dies: asymmetrisches Investment in die Nachkommen. Und das führt bei Männern und Frauen zu unterschiedlichen Strategien bei der Partnerwahl.

Im Großen und Ganzen sind sich Männer und Frauen dabei gar nicht so unähnlich. Beiden ist es laut Studien am wichtigsten, dass ihr Partner nett, verständnisvoll und sozial verträglich ist. Zwei große Unterschiede bestehen aber: Männer schauen viel stärker auf die Schönheit von Frauen, Frauen viel stärker auf den Sozialstatus der Männer.

Die Ursachen dafür liegen für Karl Grammer in der Biologie. Frauen suchen die besten Bedingungen für das Aufziehen der Kinder und bevorzugen deshalb sozial gutgestellte Männer. Sie achten bei ihnen eher auf Eigenschaften wie Karriereorientierung, Ambition und Fleiß. Männer schauen bei Frauen hingegen eher auf die Attraktivität, auf ihre glatte Haut, ihre glänzende Haare und ihre weißen Zähne. Weil das Reproduktionspotenzial bei Frauen nicht direkt sichtbar ist, geben diese äußeren Zeichen einen Hinweis auf ihre Gesundheit. Und das gilt nicht nur für unseren Kulturkreis, betont Grammer.

Sichere und unsichere Bindungen

Ein Ziel der Partnerwahl ist auch aus Sicht der Biologie Stabilität. Wie stabile Bindungen zustande kommen und funktionieren, hat der britische Psychologe John Bowlby untersucht. Bereits in den 1950er Jahren hat er bemerkt, wie sich sichere oder unsichere Bindungen der Eltern auf die Entwicklung der Kinder auswirken. Eine frühe Trennung wird von ihnen oft wiederholt. Soziologen sprechen von einer "Vererbung des Scheidungsrisikos", Biologen haben gezeigt, dass die Art der Bindung in der Kindheit auch das Paarverhalten von Erwachsenen bestimmt.

Tierversuche haben bewiesen, dass sich sichere oder unsichere Bindungen nicht nur mental auswirken, sondern im Gehirn direkt messbar sind. Der Umgang mit Gefühlen, Stress oder Angst erwachsener Tiere hängt wesentlich davon ab, wie die Bindung zur Mutter gewesen ist. Diese Modelle lassen sich auch auf den Menschen übertragen, meint Patrizia Giampieri-Deutsch: "Das sind Modelle, die das ganze Leben weiterfunktionieren. Es geht um eine psychophysische Regulierung, und deshalb spielt die Frage, ob jemand sicher oder unsicher gebunden ist, eine sehr große Rolle. Das ist nichts, was man so schnell ablegen kann."

Sie wäre aber keine Psychoanalytikerin, wenn sie nicht auch an die Veränderungsfähigkeit des Menschen glauben würde. Vergangenheit ist für sie immer eine Vergangenheit in vivo, also eine lebendige. Die Beziehung zur eigenen Geschichte lässt sich verändern, und damit auch das Verhalten in neuen Partnerschaften.

Lukas Wieselberg, science.ORF.at

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Forum

 
  • Der Fund des Seelenpartners,...

    neutrino, vor 781 Tagen, 21 Stunden, 52 Minuten

    dürfte wohl das ganze Geheimnis sein, der Rest wäre dann bloss eine unvollkommende Annäherung,...;-)
    .:.

  • nach 10 mal kommt nichts mehr besseres nach?

    albundyfan, vor 782 Tagen, 13 Stunden, 35 Minuten

    das glaube ich kaum - die ersten 10 können auch allesamt vollkommene idioten sein und der 11. ist der erste normalle mensch, den man dann trifft.

    statistisch mag das ja in den meisten fällen stimmen mit den 10 mal, aber ansonsten ist da nix dahinter.

  • slartibartfast, vor 782 Tagen, 14 Stunden, 14 Minuten

    "Genetischer Kontrast zwischen Männern und Frauen ist dabei von Vorteil, weil er das Immunsystem potenzieller Kinder stärkt."

    wie misst man den ueberhaupt?

  • Partnerschaftsstudie

    psychologiestudentin, vor 783 Tagen, 10 Stunden, 6 Minuten

    Ich schreibe zur Zeit meine Diplomarbeit zu einem ähnlichen Thema an der Universität Wien. Meine Diplomarbeit handelt über die Rolle der Persönlichkeit in Liebesbeziehungen. Ich untersuche, inwieweit eine ähnliche bzw. gegensätzliche Persönlichkeit der Beziehungspartner einen Einfluss auf die Zufriedenheit in der Beziehung haben und inwieweit das Alter einen Einfluss darauf haben kann. Dazu muss ich 150 Paare verschiedener Altersgruppen mittels eines Fragebogens hinsichtlich ihrer Persönlichkeit und Partnerschaft befragen. Zusätzlich erhebe ich, inwieweit sich die Partner auch optisch ähnlich sind.

    Ich wäre sehr dankbar, falls sich einige Paare bereit erklären würden, an meiner Studie teilzunehmen. Ich suche heterosexuelle Paare, die seit mindestens 1 Jahr in einer festen Beziehung leben und bereit wären, getrennt voneinander einen Fragebogen auszufüllen und wenn möglich ein Foto von sich zur Verfügung stellen würden.

    Sämtliche Angaben und Fotos dienen ausschließlich zu Forschungszwecken und werden nicht veröffentlicht!

    Natürlich werden die Teilnehmer bei Interesse über sämtliche Ergebnisse später berichtet.

    Bei Interesse bitte an mich wenden!

    Vielen Dank schon im Voraus an alle, die sich an meiner Studie beteiligen wollen!

    • psychologiestudentin, vor 783 Tagen, 9 Stunden, 40 Minuten

      bei Interesse bitte an partnerschaftsstudie@gmx.at wenden

  • einzigartig...

    hapa3, vor 783 Tagen, 12 Stunden, 6 Minuten

    in unserer kultur ist allerdings der umstand, dass zunehmend viele menschen heute sinnerfüllung in der beziehung zum anderen suchen ohne reproduktions-option. Ein zutiefst romantisches bedürfnis, demgegenüber die attraktivität des äußeren altersbedingt im abnehmen begriffen ist. Daher auch der beinah verzweifelte kampf um jugendlichkeit und gesundheit einer allmählich überalternden bevölkerung mit "aufgeschobenem" biografischen verlauf. Davon leben einige bereiche (kosmetik, medizin, nahrungsmittel) ausgezeichnet.
    Und der absturz folgt dann im alter - dies bewältigung dieser erkenntnis gehört zu den großen herausforderungen unserer kultur, sollte sie noch einige jahrzehnte in der bestehenden form anhalten. Es gibt kultuhistorisch kein erfahrungen, auf die wir zurückgreifen könnten. Ich prophezeie für diesen lebensabschnitt in die zukuft ein suizidal bestimmtes zeitalter.

    • Dein Geschreibsel ist völliger Quatsch

      hosenbeisser, vor 783 Tagen, 2 Stunden, 43 Minuten

      Real ist so:

      1. Die weltweite Bevölkerung nimmt weiterhin (rasend schnell) zu. (Bevölkerungsexplosion) Von einem Aussterben oder Überalterung kann keine Rede sein. Ausser für Hinterwälder die nur ihre drei kleinen Dörferln sehen.

      2. Das *riesen* Problem der Zukunft wird genau jene massive Überbevölkerung sein. Das ist viel schlimmer als das ach so pöse CO2 und Klimagehupfe.

      3. Reproduktion ist nicht das Ziel. Klar gibts das auch. z.b. haben viele Frauen so bis 35 herum einen Kinderwunsch. Dieser Wunsch ist aber meist nach dem ersten Kind erfüllt und dann ist in den westlichen Industrieländern ebene Ende, dank Know-How um Verhütung. Mit der Reproduktion, nicht mit dem Sex. Hexenjagd zwecks Ausrottung des Wissen um sexuelle Verhütung gibts immer weniger, so ein Pech aber auch für die verklemmten Kleriker.

      4. Absturz im Alter gibts heute und morgen genauso wie gestern. Kein Grund schwarz zu sehen, das ist ganz normal.

  • All You need is

    omen, vor 783 Tagen, 12 Stunden, 50 Minuten

    Money :)

  • bamalux, vor 783 Tagen, 13 Stunden, 14 Minuten

    ich habe meinen mann vor 26 jahren kennengelernt und es war liebe auf den ersten blick, ich bin noch immer total verknallt in ihn. unser rezept:
    1.) wir picken nicht ständig aufeinander - jeder hat nach wie vor seinen freiraum, aber wir haben ein gemeinsames hobby und geniessen die gemeinsame zeit.
    2.) nicht ständig quatschen: oft ist es auch besser nicht alles des anderen zu kommentieren sondern auch mal die klappe zu halten. heutzutage glaubt jeder das recht zu haben einfach seine meinung kund zu tun - egal ob es vielleicht den anderen verletzt. einfach vorher nachdenken und dann vielleicht erst reden (muss ja nicht immer sein). weil austeilen können die meisten, aber selbst einstecken leider die wenigsten.
    3.) unverkrampft sein und viel miteinander lachen (oft auch über sich selbst - selbstironie ist sehr wichtig).
    so das wars schon und dann klappts auch mit einer beziehung - alltagssorgen hat schliesslich jeder, von denen darf man sich halt nicht gleich schrecken lassen.

  • Man

    wolfi69, vor 783 Tagen, 14 Stunden, 3 Minuten

    muß lernen auch alleine glücklich zu sein! Das Singledasein hat viele Vorteile, welche man erst zu schätzen weiß, wenn man sie nicht mehr hat.

    • atagod, vor 783 Tagen, 13 Stunden, 31 Minuten

      Und die einen nicht mehr interessieren wenn man eine gute Beziehung hat

  • Wie gefühlvoll...

    cyberdance, vor 783 Tagen, 15 Stunden, 27 Minuten

    ... so einen Text zur Weihnachtszeit zu veröffentlichen, wo viele Menschen darunter leiden, keinen Partner zu haben. Ich kann mir gut vorstellen, daß das für den einen oder anderen nicht besonders aufbauend ist - gerade zur Weihnachtszeit.

    • agentbluescreen, vor 783 Tagen, 14 Stunden, 55 Minuten

      nach zehn schuss ist schluss ...

    • wir leiden...

      ironimo, vor 783 Tagen, 14 Stunden, 50 Minuten

      weil wir verlernt haben all-eine zu sein - wir
      selbst. So äussert sich die Abhängigkeit an
      dem, der uns stützen muss, wo wir noch nicht
      gelernt haben alleine zu gehen.
      Der Abhängigkeit an ein System das uns eine
      Sicherheit vorgaukelt, als könnten die uns auch
      noch das ewige Leben garantieren.

  • das Blöde ist....

    lancer, vor 783 Tagen, 15 Stunden, 56 Minuten

    ...dass man in jungen Jahren die Partner eher nach sexueller Anziehungskraft aussucht. Das heißt aber nicht unbedingt, dass man mit diesen Menschen auf die Dauer zusammenleben kann. Speziell, wenn nach ca. 4 Jahren das uralte Programm im Stammhirn wieder zu laufen anfängt und andere Menschen sexuell interessant werden. Solchen Anfechtungen ist jede langjährige Beziehung ausgesetzt. Man hat bessere Chancen diese Krisen zu überstehen, wenn man vorher schon viele andere Partner gehabt hat und deshalb weis, dass nichts Besseres nachkommt. Ansonsten ist gegenseitige Toleranz eine wichtige Voraussetzung für eine dauerhafte Beziehung. Viele Frauen wollen aber ihre Männer erziehen, viel Männer wollen ihre Frauen beherrschen. Das geht immer schief. Ich bin 57, war zweimal kurz verheiratet aber fast 20 Jahre meines Lebens Single. Hatte also jede Menge Gelegenheit mich mit wechselnden Beziehungen zum anderen Geschlecht zu beschäftigen. Jetzt lebe ich seit 10 Jahren in einer ausgesprochen harmonischen Beziehung. Meinungsverschiedenheiten werden ruhig besprochen. Gemeinsame Interessen werden bewußt gelebt. Macken und Verschrobenheiten des Partners werden akzeptiert. Nur so geht´s auf die Dauer !