Linzer Hörsaal-Besetzer übersiedeln
Aus den bisher besetzten Hörsälen 1 und 3 sowie der Halle C ziehen sie sich zurück berichteten die Studenten in einer Presseaussendung. Die Einigung ist für sie der Beweis, dass "eine voreilige polizeiliche Räumung wie im Wiener Audimax" kein akzeptabler Lösungsansatz sei.
Konstruktive Gespräche mit Rektorat
In ihrem neuen Zuhause wollen die Besetzer ihren Protest "weiter vernetzen" und an der Konzeption einer "kritischen Lehre" arbeiten. Konkret gefordert wird ein frei zugängliches Lehrangebot, das sich kritisch mit aktuellen gesellschafts- und bildungspolitischen Themen beschäftigt. Knock-Out-Prüfungen und ein Numerus Clausus werden abgelehnt.
Die Verhandlungen mit dem Rektorat der Johannes Kepler Universität seien "konstruktiv" gewesen, berichteten die Besetzer. Der begonnene Diskussionsprozess solle weiter fortgesetzt werden. Man strebe ein gemeinsames Vorgehen gegen die Unterfinanzierung des Bildungsbereiches durch das Wissenschaftsministerium an.
Die Unileitung habe sich gegenüber dem Vorschlag der Studenten, das zukünftige Universitätsbudget partizipativ zu verteilen, aufgeschlossen gezeigt, hieß es in der Aussendung.
science.ORF.at/APA
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