Standort: science.ORF.at / Meldung: "Der Ursprung des vierfüßigen Gangs"

Versteinerte Fußspuren.

Der Ursprung des vierfüßigen Gangs

Die ersten vierfüßigen Wirbeltiere haben sich einer Studie zufolge bereits vor rund 395 Millionen Jahren in den flachen Küstengewässern der Meere entwickelt. Darauf deuten fossile Fußspuren hin, die Wissenschaftler in Polen entdeckt haben.

Evolution 07.01.2010

Die Abdrücke sind etwa 18 Millionen Jahre älter als die bisher als älteste Funde datierten Fossilien von Vierfüßern. Sie wurden von Tieren hinterlassen, die statt Flossen Vorder- und Hinterfüße besaßen und im seichten Wasser über den matschigen Grund liefen.

Zehen erkennbar

Die Studie "Tetrapod trackways from the early Middle Devonian period of Poland" ist im Fachblatt "Nature" (Bd. 463, S. 43) erschienen.

Bei den im Südosten Polens entdeckten Abdrücken handelt es sich sowohl um komplette Laufspuren einzelner Tiere als auch um isolierte Abdrücke einzelner Füße. Bei einer der Laufspuren, die Grzegorz Niedzwiedzki von der Universität Warschau und seine Mitarbeiter untersucht haben, lassen sich Vorder- und Hinterfuß unterscheiden.

Fußspuren urtümlicher Tetrapoden.
Versteinerte Fußspuren und rekonstruierte Bewegungsweise der Vierfüßer.

Schleifspuren von Körper oder Schwanz sind nicht vorhanden, so dass die Wissenschaftler davon ausgehen, dass das Tier sich im Wasser schwebend auf seinen Gliedmaßen fortbewegte. Anhand der Größe des Fußabdrucks schließen die Forscher auf ein etwa 40 bis 50 Zentimeter langes Tier. Andere Abdrücke sind größer und gehörten bis zu zweieinhalb Meter messenden Tieren. Teilweise zeigen die Abdrücke auch Spuren von Fingern beziehungsweise Zehen.

Evolutionskapitel neu geschrieben

Fußspur eines urtümlichen Tetrapoden.
Fußbadruck und rekonstruierte Fußanatomie.

Die Entdeckung der Fußspuren wirft zahlreiche Fragen zur Evolution der Tetrapoden - der wissenschaftliche Ausdruck für die Vierfüßer - auf. Die Tetrapoden haben sich bisherigen Annahmen zufolge bei der Eroberung des Landes über das Zwischenstadium der Elpistostegalia aus den Fischen entwickelt. Kopf- und Körperform der Elpistostegalia ähnelte denen der Tetrapoden, sie besaßen aber noch Flossen anstelle von Gliedmaßen.

Die neu entdeckten fossilen Fußspuren sind aber nun zehn Millionen Jahre älter als die ältesten bekannten Elpistostegalia-Fossilien, so dass die beiden Gruppen lange Zeit nebeneinander gelebt haben müssen. Dass die Spuren im marinen Umfeld gefunden wurden, stellt außerdem die gängige Annahme infrage, der zufolge der Übergang vom Wasser- zum Landleben an Flüssen und Seen stattgefunden hat.

science.ORF.at/dpa

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Forum

 
  • Ist da jemand?

    selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 9 Stunden, 43 Minuten

    na, ein Denker halt, oder heben wir die Großen
    wie Einstein, Heisenberg, Nietzsche u.a. aus
    der Erinnerung. Die würden sich vielleicht meiner
    Frage anschließen. Brauchen wir die Forschung
    in der Macht wie heute, oder mutiert sie schon zum
    Selbstzweck? Hätten wir sie nicht, die Umwelt-
    zerstörung, den Raubbau, die kranke Gesellschaft,
    so könnten wir getrost auf die Hälfte der
    Forschungen verzichten und finden wir an deren
    Stelle die Wissenschaft des Geistes, so ist mir nicht
    bange vor der Zukunft.

    • bravenewone, vor 767 Tagen, 7 Stunden, 33 Minuten

      ? glaubst Einstein hat sich hingesetzt und gesagt: So jetzt schaun wir mal. Achja wir brauchen eine Erweiterung zu Newton'schen Mechanik. So erledigt.

      Was glaubst wie Forschungsergebnisse zustande kommen?

      Und im Übrigen würde ich einmal sagen wir leben in der am wenigsten kranken Gesellschaft seit Anbegin der Menschheit.
      Darfst mir eine Epoche nennen, wo es "besser" war als heute ;-)

    • bravenewone, vor 767 Tagen, 7 Stunden, 22 Minuten

      Und weil ich gerade bei Newton war: Du wärst unter Garantie der erste gewesen, der gesagt hätte: Was soll das? Der beschäftigt sich damit wie ein Apfel zu Boden fällt?!

      Oder als ein gewisser Hr. Volta seine Voltasische Säule baute und damit ein zu der Zeit völlig sinnlos anzumutendes Gerät herstellte - eine Batterie.

    • bravenewone....

      yesforever, vor 767 Tagen, 6 Stunden, 5 Minuten

      Darfst mir eine Epoche nennen, in der es besser war als heute.

      Früher hatten die Menschen nicht "das Potenzial" die ganze Erde samt allem Leben darauf zu vernichten oder zerstören, erst in unserem Jahrhundert.

      Natürlich ist puncto Forschung und Wissenschaft ein riesen Fortschritt zu verzeichnen, aber das Industreiezeitalter hat auch mehr Probleme geschaffen als es lösen kann.

      So gesehen kann ich nicht verstehen, warum es heute "besser" sein soll, wenn man alles "global" betrachtet.

    • *lol*

      bravenewone, vor 767 Tagen, 5 Stunden, 27 Minuten

      die Erde zerstören? Wie?!?! Das will ich ernsthaft sehen. Zur Erinnerung unser Planet hat eine Kollision mit einem Planeten in Marsgröße hinter sich...

      Das Leben ausrotten? Wie?!? selbst ein totaler nukleaer Winter könnte nicht das Leben ausrotten. Das Leben hat schon ganz andere Katastrophen überlebt - schau mal unter "Perm/Trias Massensterben" nach oder auch "Snowball Earth". Wir sind nur ein Wimpernschlag in der Erdgeschichte.

    • bravenewone, vor 767 Tagen, 5 Stunden, 24 Minuten

      Als kleiner Vergleich: Der Ausbruch des Krakatau 1883 hat eine Sprengkraft von ~1600 Mt TNT - das ist das 32 fache an Sprengkraft, der größten jemals gebauten Atombombe.

      Das einzige, das wir Menschen zustandebringen können ist uns selbst auszurotten bzw. ein großes Massensterben auslösen, aber das Leben oder Planeten gefährden *lol* ...

    • bravenewone, vor 767 Tagen, 5 Stunden, 19 Minuten

      Und noch schnell zu den Epochen: Hättest lieber im MA gelebt? In der Antike? In der Völkerwanderungszeit? Während der ind. Revolution? Während der Weltkriege?

      Also irgendwie finde ich heute doch bedeutend lebenswerter...
      Keine Sklaverei, keine Feudalherrschaft, Doppelt so hohe Lebenserwartung, einige sehr unangenehme Krankheiten weniger (Pest, Pocken etc.), Operationen, Antibiotika, funktionierende Staaten (im Vergleich zu früher) - Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit - weit bessere Chancen für sozialen Aufstieg...

    • mcmontan, vor 767 Tagen, 2 Stunden, 57 Minuten

      A geh, früher lebten wir in Höhlen und waren alle viel glücklicher -.-

    • mantispa, vor 766 Tagen, 16 Stunden, 10 Minuten

      braveno: von dir hätte ich behauptungen wie "wir leben in der besten aller zeiten" gerade nicht erwartet. dieser eindruck beruht einzig auf der lebenserwartung - der wird alles geopfert - und dann verdämmerst alzheimernd ja doch in irgendeinem seniorenasyl.- ob die leute in der höhle "glücklicher waren als wir" - wer will das messen! der unterschied besteht auch darin, dass wir am abgrund tanzen - die höhlenmenschen hingegen weder objektiv noch subjektiv: sie waren "sicherer" - trotz "geringerem wissen".
      dass die wissenschaften langsam zum ende kommen (müssen), ergibt sich aus vielem, zb. dem mangel an "köpfen" (wir "züchten" ja seit 150 j. auf dummheit!), so dass es nicht verwundert, dass nun manche schon eine diffuse wissenschafts-aversion entwickeln.

    • bravenewone, vor 766 Tagen, 15 Stunden, 57 Minuten

      ich sage ja nicht alles ist perfekt - aber ich finde es z.B. ganz angenehm nicht jeden Tag damit beschäftigt zu sein meine Nahrung aufzutreiben. Auch finde ich es bedeutend angenemer zum Arzt gehen zu können. Weiters finde ich es auch ganz praktisch meine religiösen Ansichten asuzudrücken ohne gleich auf dem Scheiterhaufen zu landen. Auch die Abschaffung der Sklaverei, von Hexenverfolgungen, von Folter finde ich doch recht praktisch. Da ich allgemein wenig von Kannibalismus und Menschenopfern halte finde ich auch die Steinzeit eher unattraktiv für mich....

    • Als Vierfüsser und Zweifüsser (noch) in Eintracht lebten,...

      neutrino, vor 766 Tagen, 11 Stunden, 22 Minuten

      hier die mutmasslichen Beweise aus der Vergangenheit,...;-)
      http://dieletztereise.tripod.com/index_files/wahrheit.htm
      .:.

    • bravenewone, vor 766 Tagen, 6 Stunden, 53 Minuten

      2/3 meiner konsultierten Bibelwebseiten sagen dasselbe. Scheint eine überwältigende Mehrheit zu sein...

    • wuz....?

      mantispa, vor 765 Tagen, 10 Stunden, 15 Minuten

      auch in der bibel kommt familie feurstein mit ihrem dino schon vor? hätte ich nie gedacht.

    • lena47, vor 765 Tagen, 7 Stunden, 30 Minuten

      in der Bibel stehen schon seit Jahrtausenden viele Dinge, die den meisten Menschen "verborgen" sind (Luk. 10:21-24, 1. Kor. 1:21;)

  • sauli, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 16 Minuten

    Das wird mir jetzt zu schräg/esoterisch. Mein Hausverstand sagt dass eine Diskussion somit sinnlos ist. Schönen Tag noch...

    • geh - in jedem wissenschaftforum tummeln sich...

      sceptic, vor 767 Tagen, 10 Stunden, 39 Minuten

      halt Rückständige, Anhänger des Überirdischen, Leute die über Hunger/Armut faseln und generell vermutlich ein traditionelles Leben in Höhlen präferieren, würde ich schlussfolgern.

  • wer befasst sich von ...

    selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 49 Minuten

    diesen Neunmalgescheiten mit dem größten
    Zerstörer von Leben, mit Monsanto seinen Giften,
    die alles zerstören wo die Erbsubstanz
    ihren Anfang genommen hat, anstatt in alten
    Mutmassungen und Gräbern zu wühlen.

    • Der Nächste!

      allgeier, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 44 Minuten

      wasissnheutlos :o)

    • Wisst was...

      sauli, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 41 Minuten

      Hauts Euren PC weg, sparts Euch die Zeit zum posten und gehts Delphine retten oder was auch immer. Ist sehr löblich, ehrlich! Hier rumzuposten und doch nix zu bewegen ists nicht!

    • eben nicht...

      selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 36 Minuten

      da macht die Wissenschaft einen Bogen rum
      weil sie Angst hat das könnte ein Sponsor
      verloren gehen, und so keine Gelder mehr
      für die sinnlosen Forschungen bleibt, die
      ohnehin keinen interessieren, ausser den
      Illusionisten die noch immer nicht wissen
      dass so keiner weiss, was sie alles an hohlen
      Zeug im Kopf gesammelt haben.

    • sauli....

      selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 31 Minuten

      man darf ja mal seine Frust über die Blödheiten
      in den virtuellen Raum stellen. Ob es wen juckt
      ist so nicht von Bedeutung.
      Aber wir tun schon ein wenig was, indem wir
      den Protest auch dort hin senden wo er gelesen
      wird, und dann sind wir seit vielen Jahren mit
      der Energie des Geldes inmitten des Geschehens.
      Dann bleibt auch noch der sorgsame Umgang
      mit allem was lebt und die Umgebung belasten
      könnte. Also jetzt erzähl mal was du so machst,
      dann kann ich dir noch Genaueres zukommen
      lassen. Oder willst auch nur motzen hier?

    • sauli, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 28 Minuten

      Forschung ist Blödheit? Oder nur Forschung die Dir - oder Euch (wer eigentlich) nicht passt? Grundlagenforschung ist auch Blödsinn? Schlimm ist dass die meisten Leute nicht über Ihren Tellerrand schaun - und gerade das führt dazu dass einem die Zukunft genauso egal ist wie die Vergangenheit. Gerade das Desiniteresse an Längerfristigem führt ja zu Problemen à la Monsanto....

    • vermisse die, deine Antwort ..

      selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 21 Minuten

      die sich logischerweise aus dem Text
      ergeben soll, stattdessen verteidigst du
      die Blödheit, die mit lauter Forschen die
      Welt zerstört, statt sie zu schützen und
      das Leben zu fördern.
      So lern mal zu unterscheiden was gut
      und richtig ist, und besinnen wir uns
      einfach auf den gesunden Hausverstand,
      der ersetzt jedes Studium.

    • sauli, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 15 Minuten

      siehe oben (hab mich verpostet)

    • allgeier, vor 767 Tagen, 10 Stunden, 28 Minuten

      @selbsteinwitz
      Du machst es dir zu billig. Das ist schade.

    • mag sein...

      selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 10 Stunden, 21 Minuten

      aber erklär mir bitte warum, aber
      nur dann, wenn du auch den Text
      gelesen und weitgehend verstanden
      hast.

    • allgeier, vor 767 Tagen, 10 Stunden, 15 Minuten

      meinst du mich? Was erwartest du eigentlich? Soll ich mich solchen wie dir gegenüber rechtfertigen für meine Ausbildung und Tätigkeit? Forschen ist menschlich. Wer das nicht verstanden hat läuft Gefahr, dumm zu bleiben. Vom dumm bleiben geht der Hunger in der Welt nicht weg.

    • hätte mir vpm

      selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 10 Stunden, 5 Minuten

    • allgeier, vor 767 Tagen, 10 Stunden, 5 Minuten

      für heute langts. Bleibt mir noch ein verspäteter Vorsatz, das offtopic konsequenter zu meiden. Man lernt.

    • selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 10 Stunden, 1 Minute

      mehr erwartet als nur eine Platitüde,
      so du in Deutsch nicht immer in der
      Stunde warst. Also dann bitte - wo liegt
      deine Qualifikation, damit ich dich
      nicht gar für dumm halte.

    • sauli, vor 767 Tagen, 9 Stunden, 54 Minuten

      Wirres Gefasel für das ich eindeutig ZU OFT in der Deutschstunde war ;-) aber eigentlich wollt ich mich ja nicht mehr äussern...

    • selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 8 Stunden, 48 Minuten

      hast dich aber weit herabgelassen,
      na, so von ganz oben?

  • Ignoranz

    sauli, vor 767 Tagen, 12 Stunden, 24 Minuten

    hat nichts mit dem Thema zu tun sondern ist eine negative Wesenseinstellung der Menschen. Natürlich kann man kein Hans-Dampf in allen Gassen sein aber von Fußspuren auf hungernde Menschen zu kommen ist sehr weit hergeholt und meines Erachtens nach stellst Du damit in Frage, dass solche Forschungen betrieben werden sollen. Aber es liegt in der Natur (der meisten Menschen) Dinge zu hinterfragen - Sei es nun die Rückseite des Mondes oder aber auch die ausbeuterischen Methoden irgendeines Häuptlings bzw. das Wetter usw. usf. In so fern ist es sehr wohl das Gleiche ob ich mich (oder eben nicht) für Vergangenes oder die Gegenwart interessiere. Oder gar für die Zukunft. Wie viel wir durch Archeologie gerade in Bezug auf Wetterphänomäne (die ja mitunter auch schuld am Hunger sind) gelernt haben, ist nicht gerade wenig. Ich würd daher auch dieser Wissenschaft nicht die Existenzberechtigung mit irgendwelchen Thema verfehlenden Hunger-Argumenten entgegentreten. Würden wir uns alle immer nur mit Hunger beschäftigen wäre es nie zu einer Hochkultur gekommen. Ist tragisch, ist aber so....

    • allgeier, vor 767 Tagen, 12 Stunden, 7 Minuten

      War falsch von mir, auf "warumnur" überhaupt hier zu antworten, man bringts dadurch nur noch mehr durcheinander und schreibt dadurch selber Verworrenes.

    • Die Archäologie interessiert sich ausschließlich für den Menschen...

      aasgeier, vor 767 Tagen, 5 Stunden, 47 Minuten

      ...so steht's bei Wikipedia zu lesen und die Pol Pots hier im Forum werden sagen: ja dann geht's doch Trümmer räumen am Balkan, im Irak oder in Afghanistan. Paläobiologen sind natürlich in diesem Sinne auch verwendbar, auch sie sind's gewohnt zu buddeln - also ab zum Minenausgraben.

      Dass diesen ersten Vierfüßlern die Nahrung in ihrem angestammten Element knapp geworden sein könnte und sie deshalb neuen Lebensraum gesucht und erschlossen haben macht sie uns ja tatsächlich verwandt.

      Ihre Pioniere hatten den Vorteil, dass ihnen nicht irgendwelche Klugscheißer dreinredeten, wie heute z.B. den Marsforschern.
      Jetzt mach ich lieber Schluss, bevor mir die allgeierin wegen mangelnder Kompetenz das Wort entzieht.

  • Wir können zwar den Hunger auf Erden ...

    7warumnur7, vor 767 Tagen, 13 Stunden, 24 Minuten

    nicht stillen, aber zum Glück wissen wir was vor 395 Millionen Jahren passiert ist!

    • allgeier, vor 767 Tagen, 13 Stunden, 23 Minuten

      musst es nicht lesen

    • so wie Du nicht meinen Comment ;-)

      7warumnur7, vor 767 Tagen, 13 Stunden, 20 Minuten

    • allgeier, vor 767 Tagen, 13 Stunden, 17 Minuten

      ist zwar richtig, aber kannst du mir was sagen, das im Ernst gegen Biologie spricht? Kaufst du Fairtrade? (Achtung, jetzt werd ich als Naivling abgekanzelt)

    • Ich bin für die Wissenschaft sehr dankbar ...

      7warumnur7, vor 767 Tagen, 13 Stunden, 8 Minuten

      ... aber ich hab so meine Zweifel, ob wir wirklich wissen was vor 395 Millionen Jahren passiert ist, und wegen ein paar Fußspuren.

      Sorry, wenn man das ernst nimmt, und als TATSACHE behandelt, dass ist man deswegen naiv.

      Wenn Du Fairtrade kaufst, finde ich das super! Es zeigt welche Einstellung man hat, und dass man etwas bewegen möchte, was sich sicherlich durch das ganze Leben zieht. Denke mir man überlegt sich dann überall wie man etwas bewirken kann, und nicht nur beim Kauf des Orangensaftes.

    • Man kann aber auch sagen...

      sauli, vor 767 Tagen, 12 Stunden, 48 Minuten

      ...interessiert mich nicht (ob das jetzt Vergangenes wie Fußspuren ist oder eben der Hunger der Welt). Ignoranz bleibt Ignoranz ganz egal welchem Thema gegenüber. Also nicht mit Steinen werfen, wer im Glashaus sitzt...

    • allgeier, vor 767 Tagen, 12 Stunden, 48 Minuten

      ich weiß nicht, "wieviel" - quantitativ - ich dadurch bewirke. Dass es etwas bringt, darüber sind wir uns scheints einig, und ehrlich gesagt freut mich das.
      Zum anderen: Ich habe ein Problem damit, in einem improvisierten online-Forum wie hier über die Möglichkeiten zur Thesenbildung in der Biologie zu schreiben. Denke an Detektivmethoden! Mit denen kann man 18 Millionen alte Vorgänge erschließen, wenn man sein Handwerkszeug beisammen hat und beherrscht. "Erschließen", nenne ich es mal, und eben nicht "mit 100% Sicherheit behaupten"! Sie haben versucht, aus den fossilen Spuren die Bewegungsweise des Tierchens zu rekonstruieren, nicht mehr - aber auch nicht weniger. Zusammen mit bereits früher Erschlossenem erlaubt das weitere Gedanken darüber, wie man die Entwicklung der Landtiere im Lauf der Zeit zutreffend beschreiben kann. Das finde ich hochinteressant.

    • 7warumnur7, vor 767 Tagen, 12 Stunden, 39 Minuten

      @allgeier: Yop, da hast Du recht

      @sauli: Also selbst wenn meine Antwort jetzt auf Ignoranz hinweisen würde, dann geb ich Dir natürlich zu 100 Prozent recht, es ist immer gleich! Also wenn ich mich nicht für 395 Mio. Jahre alte Steine interessiere, ist es natürlich gleich zu setzen, als ob ich mich nicht dafür interessiere, dass täglich 1 Milliarde Menschen hungrig schlafen gehen MÜSSEN. Nicht weil sie abnehmen wollen, weil man so viel zu Essen hat, dass man nicht mehr in das Gewand passt, sondern weil ihnen der Zugang zu Nahrung fehlt!!!

      Stimmt, das ist wirklich auf die gleiche Stufe zu stellen.

      Wahrscheinlich ist für Dich ein Amoklauf in einer Schule, gleichzusetzen wie wenn ich jemand unabsichtlich bei Notwehr töte, stimmts? Das ist ja auch 1 zu 1 das gleiche ;-)

    • slartibartfast, vor 767 Tagen, 12 Stunden, 24 Minuten

      aeh, koennte man bitte nicht zuerst die wale retten??

    • allgeier, vor 767 Tagen, 12 Stunden, 16 Minuten

      @7warumnur7 ich kann beschließen, ob ich verstehen möchte, um was es geht, ob ich saulis Ungeduld verstehe, oder die deine, oder beide.
      Mensch, was soll ich denn alles abschaffen, weil in der Welt so viel Katastrophen passieren? Paläontologie, OK, das als erstes! und dann killen wir das Regietheater, die Modenschauen, das CERN, weitere Vorschläge willkommen :-(

    • Wissenschaft guuuuuut ;-)

      7warumnur7, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 56 Minuten

      Leute, bitte die Wissenschaft ist eh supi dupi, und sind wir froh dass wir sie haben.

      Und in 395 Milliarden Jahren sagens dann: Als der Mensch zum ersten mal ausgestorben ist, war es ...?

      Aber ich werd mich jetzt mit alle Ignoranz verabschieden, I have to go, so let it flow ;-)

    • allgeier, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 45 Minuten

      Der Artikel ist interessant. Da macht es nichts aus, wenn du den Text nicht verstehst.

    • "den Hunger auf Erden stillen"

      sceptic, vor 767 Tagen, 11 Stunden, 29 Minuten

      Marantana, da tropft wieder der Kitsch.
      Manchen wäre es lieber wir wären ignorante Deppen mit vollen Mägen.

      Der Geist hat eben auch einen unstillbaren Hunger nach Erkenntnis.

      Und ums Überleben auf diesem Planeten brauchen wir uns bei Milliarden Menschleins vorerst mal auch keine Sorgen machen.

    • "den Hunger auf Erden"

      mantispa, vor 764 Tagen, 17 Stunden, 40 Minuten

      werden wir nie beseitigen. die europäer sind ja die einzige "rasse", die das kunststück zustandegebracht hat, weniger nachkommen zu erzeugen als sie ernähren könnte. wozu sie das so halten, ist sicher nicht leicht zu beantworten.- alle anderen völker vermehren sich bei nahrungsüberschuss so lange, bis wieder, zumindest zeitweise, mangel herrscht - ist doch normal und natürlich. es ist lächerlich darauf hinzuarbeiten, dass alle so (psychotisch) wie wir werden.