Schlafmangel beeinträchtigt Leistung drastisch
Dieses Resultat deutet darauf hin, dass besonders stark belastete Berufsgruppen wie etwa Schichtarbeiter, Fernfahrer oder Ärzte anfälliger für Fehler und Unfälle sind.
Keine normalen Leistungen möglich
Die Studie "Uncovering Residual Effects of Chronic Sleep Loss on Human Performance" ist in der Zeitschrift "Science Translational Medicine" erschienen.
Die Teilnehmer des mehrwöchigen Versuchs mussten immer wieder 33 Stunden wach bleiben und durften danach aber stets zehn Stunden schlafen. Dies entspricht einer Ruhezeit von 5,6 Stunden pro Tag. Zunächst schnitten die Probanden nach zehn Stunden Schlaf in Reaktionstests noch gut ab.
Aber mit zunehmender Studiendauer reagierten sie von Mal zu Mal langsamer. Besonders schlecht fiel ihre Konzentration nachts aus, also zu jener Zeit, in der die Aufmerksamkeit einen Tiefpunkt erreicht.
"Angestellte, die für ausgedehnte Zeitphasen wach bleiben müssen, können keine normale Leistung bringen", mahnen die Forscher der Universität Harvard. "Und sie sind sich dieses Defizits vielleicht nicht einmal bewusst."
science.ORF.at /APA/apn
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