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Lemuren aus Madagaskar

Tiere kamen auf "Flößen" übers Meer

Madagaskar ist bekannt für seine außergewöhnliche Fauna. Hier gibt es Arten, die man nirgendwo sonst auf unserem Planeten findet. Wie diese allerdings vor Millionen Jahren auf die isolierte Insel gekommen sind, war bisher unklar. Eine neue Studie stützt die lang gehegte Vermutung, dass die Tiere auf "Flößen" über das Meer reisten.

Madagaskar 20.01.2010

Möglich machte das demnach eine günstige und kräftige Meeresströmung.

Wo kommen die vielen Tiere her?

Die Insel Madagaskar liegt im Indischen Ozean. Bis auf Afrika, das etwas mehr als 480 Kilometer entfernt ist, gibt es keinerlei Landmassen in der näheren Umgebung. Aufgrund ihrer Isolation und des speziellen Ökosystems gilt sie als natürliches Laboratorium evolutionärer Prozesse. Nirgendwo sonst - außer im deutlich größeren Australien - leben mehr einzigartige Arten, unter anderen 70 verschiedene Lemuren. Auch 90 Prozent der anderen Arten zählen dazu.

Madagaskar ist vermutlich seit mindestens 120 Millionen Jahren eine Insel. Die einheimischen Tiere kamen allerdings erst viel später, frühestens vor 65 Millionen Jahren. Die Idee, dass die tierischen Urahnen über das Wasser vom Festland Afrikas auf die mehr als 480 Kilometer östlich gelegene Insel gekommen sind, ist daher nicht neu.

Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand sie als Alternativtheorie zu der Annahme, dass die Tiere über eine Landbrücke eingewandert sind, die später durch die Kontinentalverschiebung verschwunden ist.

Illustration: Tiere, die auf natürlichen "Fößen" von Afrika aus Madagaskar besiedeln
Tiere auf "Flößen" überqueren das Meer

Die Tiere könnten bei Stürmen und Unwettern ins offene Meer gespült worden sein, wo sie sich auf Baumstücken und Erdbrocken über Wasser hielten, möglicherweise in der energiesparenden Phase der Winterstarre oder des Winterschlafs. Die Strömung hätte sie dann in Madagaskar angespült. Auch der einflussreiche Paläontologe und Evolutionsforscher George Gaylord Simpson hielt diese Weise der "zufälligen" Besiedlung bereits in einer Arbeit von 1940 prinzipiell für sehr wahrscheinlich.

Ungünstige Strömungen

Leider hatte die Theorie bis jetzt einen entscheidenden Haken: Die Meeresströmungen und Winde zwischen Afrika und Madagaskar bewegen sich Richtung Süden und Südwesten, also nicht zu, sondern weg von der Insel. Aber auch die Idee einer Landbrücke gilt als problematisch, denn es gibt keinerlei geologische Hinweise, dass eine solche im fraglichen Zeitraum existiert haben könnte.

Ein Indiz für die Meeresüberquerung ist, dass es keine größeren einheimischen Säugetierarten gibt, wie Affen, Giraffen, Löwen oder Elefanten. Auf Madagaskar finden sich ausschließlich kleine Arten, wie Lemuren, die igelartigen Tenreks, Nagetiere oder mangustenartige Fleischfresser.

Außerdem hat die tierische Immigration vermutlich in Wellen und nicht stetig stattgefunden. Die meisten der heutigen Arten scheinen auf einen einzigen Vorfahren zurückzugehen, die nächsten Verwandten leben in Afrika. Auch das spricht für den Seeweg.

Unterbrochene Meeresströmung

Die Studie in "Nature": "Mammalian diversity on Madagascar controlled by ocean currents" von Jason Ali und Matthew Huber.

Jason Ali, Geologe und einer der Autoren der aktuellen Studie, von der University of Hongkong beschäftigt sich schon länger mit der Plattentektonik in dieser Gegend. Eine Landbrücke würde laut ihm alle bisherigen Theorien über den Haufen werfen.

Also entwickelte er eine andere Hypothese: "Madagaskar und Afrika sind gemeinsam 1.600 Kilometer nordwärts gedriftet. Dabei könnten sie eine wesentliche Meeresströmung unterbrochen und so generell die Meeresbewegungen verändert haben", so Ali. Um diese These zu überprüfen, verwendete sein Koautor, der Paläontoklimatologe Matthew Huber von der Purdue University eine Simulationsberechnung historischer Meeresströmungen.

Harte Fakten für eine gute Idee

Diese ergab, dass sich die Meeresströmungen zwischen Afrika und Madagaskar vor 60 bis zu 20 Millionen Jahren ostwärts bewegt haben, das heißt auf die Insel zu. Das Modell zeigte laut den Forschern auch, dass diese stark genug waren - nämlich ähnlich stark wie ein flüssiger Jetstream, um die Tiere schnell genug an Land zu bringen, bevor sie an Hunger oder Durst starben. Besonders für kleinere Lebewesen mit geringen Stoffwechselraten sei der Wasserweg damit eine durchaus realistische Möglichkeit.

Laut der Biologin Anne Yoder von der Duke University, die die Studie für "Nature" begutachtet hat, war die Floß-Theorie schon immer die plausibelste Idee zur Besiedlung von Madagaskar. Aber leider gab es kaum Belege. "Damit wird eine gute Geschichte endlich mit harten Fakten untermauert", so Yoder in einer Aussendung.

Eva Obermüller, science.ORF.at

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Forum

 
  • "Auf Madagaskar finden sich ausschließlich kleine Arten..."

    solidstate, vor 753 Tagen, 16 Stunden, 54 Minuten

    Das liegt aber daran, dass die grossen Tierarten alle vom Menschen ausgerottet wurden: Riesenlemuren, Flusspferde, Elefantenvögel...

    • Flusspferde usw. auf Madagaskar

      rainerz, vor 753 Tagen, 16 Stunden, 48 Minuten

      bitte wenn ohne viel Umstände möglich, wo kann man Näheres nachlesen?

    • solidstate, vor 753 Tagen, 16 Stunden, 32 Minuten

      Auf Wikipedia gibt's ein paar grundlegende Informationen.
      Ich stamme aus einer Biologenfamilie und verbinde Madagaskar seit meiner Kindheit mit einer (ausgerotteten) Riesenfauna. Wenn ich mich nicht irre gibt es im Naturhistorischen Museum in Wien das Ei eines Elefantenvogels (ich war schon lange nicht mehr dort).

    • manfredvogl, vor 753 Tagen, 15 Stunden, 45 Minuten

      Die Elefanenvögel wurden wahrscheinlich nicht durch Menschen ausgerottet. Das verwechselst Du mit den Dodos vom Mauritius und ähnlichen Geschichten.

    • Elefanen?

      manfredvogl, vor 753 Tagen, 15 Stunden, 45 Minuten

      ein "t" nachgereicht!

    • ooops!

      manfredvogl, vor 753 Tagen, 15 Stunden, 41 Minuten

      Hab' gerade nachgelesen. Die Elefusw. wurden demnach nicht durch Weiße ausgerottet ... sondern vermutlich durch ... jatzt fehlt mir der politisch korrkte Ausdruck ...

    • rainerz, vor 753 Tagen, 13 Stunden, 18 Minuten

      @solidstate
      hiermit habe ich wikipedia nachgeholt. So verlangt die These des Artikels recht umfangreiche "Flöße". Immerhin kann ich mir vorstellen, dass Flusspferde wassermäßig besser zurechtkommen als andere große Tiere. Nun müsste ich mich, als nächste Runde, mit der Darstellung des Geologen befassen. Das kann ich nicht ;-)

    • flusspferde auf madagascar

      mantispa, vor 753 Tagen, 10 Stunden, 39 Minuten

      sind vielleicht auch schwer vorstellbar, weils dort nicht die nötigen flüsse gibt. der ostteil ist zu trocken, der westteil zu klein für träge tieflandflüsse mit üppiger vegetation in ausreichender menge. die moas sind nicht von "negern" ausgerottet worden, sondern (wenn überhaupt von menschen) wohl von polynesiern.

    • rainerz, vor 753 Tagen, 4 Stunden, 44 Minuten

      ... "kann ich nicht" ...
      gemeint war, jemand wie ich muss irgendwie der wissenschaftlichen Redlichkeit der Geologen, in dem Fall, vertrauen. Zwei aus dem Fach kenne ich flüchtig. Wie Plattentektonik erklärt wird, fügt sich für mich in die anderen Wissenschaften. Die geologische Fachwelt ist sich plattentektonisch offensichtlich recht einig, über das "... Landbrücke zur fraglichen Zeit würde alle bisherigen Theorien über den Haufen werfen". Also, ich nehme es zur Kenntnis.

    • bravenewone, vor 753 Tagen, 3 Stunden, 9 Minuten

      Warum zwischen Madagaskar und Afrika keine Landbrücke entstanden sein kann könnte ich schon erklären, aber leider nicht hier. Dafür ist Plattentektonik einfach zu kompliziert. Aber man kann es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichleit ausschließen.

    • solidstate, vor 752 Tagen, 13 Stunden, 17 Minuten

      Ich zweifle nicht an der Aussage des Artikels, nur das mit den kleinen Tieren ist ein Blödsinn.
      Natürlich haben zig Millionen Jahre eine Rolle gespielt und die Vorfahren der Elefantenvögel waren vielleicht nur hühnergross (weiss ich nicht), ebenso die Vorfahren der Riesenlemuren und es mag auch stimmen, dass es ein Flusspferd länger im Wasser aushält (selbst im Salzwasser) als die meisten anderen Säuger.

      Von Menschen wurde Madagaskar erst relativ spät besiedelt (es waren Inder, Araber und auch Schwarze) und das Verschwinden der Megafauna fällt mit der Ankunft des Menschen zusammen. Gleiches lässt sich in fast allen Weltgegenden die relativ spät von Menschen besiedelt wurden beobachten (Amerika, Polynesien, Neuseeland,...).

  • wie heisst doch dieses Zeug

    selbsteinwitz, vor 753 Tagen, 17 Stunden, 8 Minuten

    dass angeblich Flügel verleiht, und haben sie schon davon
    gekostet? Wer weiß, so uns ja permanent verkündet wird:
    "Alles ist möglich" Da sind wir auch schon bei Adam
    und Eva, und die Arme wurde zum Beginn der Tragödie auch schon heftig beworben und musste die Insel der Seligen
    verlassen, und keiner weiß ob es ein Floß war dass sie
    uns in die Arme trieb. Aber, die Wissenschaftler werden
    uns die frohe Kunde schon verkünden.

    • bravenewone, vor 753 Tagen, 17 Stunden, 4 Minuten

      Nein, das darf dir der Esoteriker deiner Wahlr erklären

    • aber ja...

      selbsteinwitz, vor 753 Tagen, 16 Stunden, 57 Minuten

      dafür hast du dich ja gemeldet. Also dann erklär
      mal schön, du esoterischer Klugschmeisser...

    • bravenewone, vor 753 Tagen, 16 Stunden, 52 Minuten

      *gg* heute wird aber die feine Klinge rausgeholt wie?

      wie gesagt frag denEsoteriker deiner Wahl. Ich kann dir über Märchen nichts erzählen...

    • selbsteinwitz, vor 753 Tagen, 16 Stunden, 46 Minuten

      kennst das ja mit den groben Klötzen,
      und wärest du ein Feingeist würde ich
      mal was von Geist von dir vernehmen,
      so lassen wir es besser.

  • flüssiger jetstream?

    sprechecke, vor 753 Tagen, 17 Stunden, 42 Minuten

    Also das mit dem "flüssigen Jetstream" muss mir bitte noch jemand erklären. Jetstreams sind doch Luftbewegungen von 500 km/h und mehr. Umgekehrt ist der Golfstrom, einer der schnelleren Meeresströme auf dieser Welt, nur ca. 6,5 km/h schnell. Wie schnell war denn diese prähistorische Meeresströmung, dass ein Vergleich mit den Jetstreams angemessen erscheint?

  • eine "landbrücke"

    mantispa, vor 753 Tagen, 17 Stunden, 54 Minuten

    konnte nur ganz schwer durch die "kontinentaldrift" (plattentektonik) beseitigt werden - so spinnefeind waren einander die zwei.
    ich sehe auch nucht ein, wieso nicht etwa tenrekvorfahren von anfang an "an bord" gewesen sein sollten.
    andrerseits haben kleine tiere auf baumstämmen u.ä. schon viel weitere wege zurückgelegt, zb. bis hawaii. und die meeresströmungen sind wandelbar: in 100 j. gibts vielleicht keinen golfstrom mehr.

  • Alles Blödsinn

    sauli, vor 753 Tagen, 18 Stunden, 50 Minuten

    Die Tiere kamen natürlich mit einem Beiboot der Arche Noah in den letzten 5.000 Jahren denn vorher gab es gar keine Erde.

  • @redaktion

    bravenewone, vor 754 Tagen, 1 Stunde, 45 Minuten

    "Madagaskar ist vermutlich seit mindestens 120 Millionen Jahren eine Insel."

    Nicht ganz. Madagaskar löste sich in Einheit mit der indischen Platte um diese Zeit von Gondwana. Madagaskar löste sich von der indischen Platte jedoch erst vor rund 90 Mio Jahren.

    • bravenewone, vor 754 Tagen, 1 Stunde, 43 Minuten

      http://www.scotese.com/indianim.htm

  • Ich bin grad nicht im Bilde

    niemandmehr, vor 754 Tagen, 2 Stunden, 54 Minuten

    handelt der Artikel von der Insel Madagaskar, oder vom Zeichentrickfilm? Für zweiteres passt der Text irgendwie besser. Vielleicht sind die Tiere ja auch mit einem alten Flugzeug nach Madagaskar geflogen, das sie vorher repariert haben?

  • Interessant wäre es

    pepperbird, vor 754 Tagen, 3 Stunden, 24 Minuten

    zu erfahren, wie sich die Kreationisten das vorstellen:

    Jetzt sind die Arten in Madagaskar genetisch mit Arten am Kontinent verwandt, aber offensichtlich nicht (mehr) von genau derselben Art. Da wird sich doch nicht was entwickelt haben?
    Und dann gibt es da auch noch fossile Arten in Afrika, die mit denen von Madagaskar noch verwandter sind, und die sind dann auch noch zig Mio Jahre alt.

    A blede G'schicht!

    • djfamc, vor 753 Tagen, 23 Stunden, 31 Minuten

      Die Hardcore-Kreationisten sagen einfach, dass Gott die Fossilien so wie wir sie in der Erde finden geschaffen hat. Die Softcore-Kreationisten reden solange mit längst widerlegten Argumenten gegen die Evolutionstheorie an, bis die ursprüngliche Frage von dir vergessen ist.

    • Richtig

      sauli, vor 753 Tagen, 18 Stunden, 3 Minuten

      Gott hat Dinge eingebuddelt die Mio. Jahre alt SCHEINEN, damit die Ungläubigen geprüft werden (und was zum buddeln haben). Wieso nur leuchtet das niemandem Ein? Gott ist wie ein Vater der den Kindern die Ostereier versteckt!

    • Das ist nicht ganz einfach. Auch das braucht viiiiiel Zeit!

      manfredvogl, vor 753 Tagen, 15 Stunden, 49 Minuten

      @ Genetische Verwandtschaft:
      Wenn die Baupläne ähnlich sind und die funktionsweise einer Maschine, dann sind die nicht miteinander verwandt, stammen vielleicht garnicht aus einer Produktlinie sondern vom selben Designer (-;

      @ Fossile Verwandtschaft:
      Sorry, aber Steine Lügen nicht. Funde werden (!) aber interpretiert. Und selbst wenn sie näher verwandt waren, was beweist das? Das sie ausgestorben sind? Schrecklich!
      Stell dir vor, man fände uterschiedlichste versteinerte Hundeschädel von Alans bis zum Zwergspitz, ohne Hunde zu kennen. Da würde sich ein toller Stammbaum ableiten lassen. Wow!
      Und das wär' noch weniger spekulativ als der kolportierte Pferdestammbaum.

      Wenn man, wie die Hardcore-Evoisten versprengen, auf eine Urstute oder auf sechs Homo Sapiens Sapiens - Stammmütter via Mitochondrien-DNA zurückrechenen kann, dann belegt das dia Absurdität des Denkansatzes und zeigt dessen Ende auf. Es löst nicht die Frage, woher diese Urmütter kamen und wieso die nicht miteinander verwandt sein sollen. Da muß es wohl einige Astral-Morphogenetische Felder gegeben haben, oder so ...
      Im Falle der Urstute der Mustangs wissen wir aus der Geschichte, daß es die nie gegeben haben kann. Trotzdem gab es da einen Artikel auf ORF-science, wo von genau dieser berichtet wurde.

      Pepperbird! Freilich hat sich da was entwickelt....

    • (fassen sie sich kürzer!)

      manfredvogl, vor 753 Tagen, 14 Stunden, 41 Minuten

      Pepperbird! Freilich hat sich da was entwickelt.
      Kreationisten gehen davon aus, daß das früher viel schneller ging, als wir es heute beobachten können.
      Krationisten gehen davon aus, daß sich die unterschiedlichsten Erscheinungsformen innerhalb der Arten in kurzer Zeit entwickelten. Hamiten, Semiten und Japhetiten, wie auch immer die ausgesehen haben mögen, in einer Generation z.B. beim Menschen.
      Kraetionisten gehen davon aus, daß die Geschwisterehe früher weniger problematisch war, als sie es heute ist.
      Kraetionisten gehen davon aus, daß die Ordnung abnimmt.
      Krationisten gehen davon aus, daß die Artenvielfalt abnimmt.
      Kraetionisten gehen davon aus, daß es keine Rudimente der Evulotion gibt, sondern wenn, dann Degenerationserscheinungen. Steißbein als weiterentwickelten Schwanz, Reste von Schwimmhäuten zwischen den Fingern, und die Blinddarmgeschichte sind ein Witz!

      Kraetionisten gehen davon aus, daß der Mensch aus der Geschichte nichts lernt und die gleichen Fehler wiederholt. Damit sind wir bei der Junk-DNA.
      Solange Experten ihr "Rudiment-Weltbild" zur Erklärung von Junk-DNA bemühen müssen, geben sie egentlich zu, daß sie in der Genetik nicht wirklich durchblicken.
      DAS lehrt uns die Geschichte.
      Es wird sich wiederholen.

      ORF-science 23.04.2016:
      "Junk-DNA nötiger als bisher angenommen"

      Ich habe es als EdE vor einem Jahrzehnt gesagt, daß wir eines Tages auf 10 Mio Jahren Menschheitsgeschichte hocken werden...

    • (... noch kürzer)

      manfredvogl, vor 753 Tagen, 14 Stunden, 40 Minuten

      Ich habe es als EdE vor einem Jahrzehnt gesagt, daß wir eines Tages auf 10 Mio Jahren Menschheitsgeschichte hocken werden und immer noch keinen gemeinsamen Vorfahren gefunden haben weden. Inzwischen sind wir auf etwa 7 Mio. Als ich Kind war, sprach man noch von 600 000 Jahren (in alten Schulbüchern), aber damals waren halt noch keine Speere in Braunkohleflötzen gefunden worden (-;

      LiGrü

    • rainerz, vor 753 Tagen, 13 Stunden, 11 Minuten

      Designer? Na der wäre ein Pfuscher. Wenn ich mir so ansehe, wie die Natur funktioniert, keinen roten Heller würde ich so einem zahlen.

    • manfredvogl, vor 753 Tagen, 11 Stunden, 58 Minuten

      @rainerz:
      Das war wohl ein Scherz, oder?

    • bravenewone, vor 753 Tagen, 9 Stunden, 5 Minuten

      Schadensersatz würd ich klagen

      nekrotisierende Fasziitis? yersina pestis? HI Viren? Weisheitszähne? Parkinson? Tumore? Erbkrankheiten? Fehlgeburten? Bandwürmer? Alle Parasiten im Allgemeinen? HPV Viren? Herpesviren? Pockenerreger? Malaria? 80% aller Menschen haben im Laufe ihres Lebens Probleme mit ihrer Wirbelsäule?

      Na Gott hat nicht nicht nur die niedlichen Eichhörnschen geschaffen, sondern auch die niedlichen Bakterien die sich z.b. nur von menschl. Gewebe ernähren (bekannt unter nekrotisierender Fasziitis - würd ich nicht unbedingt googlen). Oder Neuralrohrdefekte (z.B. Anenzephalie - google mal Bilder und erfreu dich an der SChönheit der Schöpfung).

      Irgendwie wird das immer weggelassen, dabei sollten wir den allmächtigen und genialen Desigenr FÜR alle seine Entwürfe loben.

    • Dösel!

      manfredvogl, vor 753 Tagen, 8 Stunden, 10 Minuten

      Ich glaub nicht, daß Gaia alles hervogebracht hat und gut ist!
      Irgendwie hab ich oben aus den Kraetionisten alles Mögliche gewurstelt (Kraetionisten usw.), nur KreaZIONisten halt nicht.

      Hab ich nicht klar von Degenaration geschrieben?
      Anders gesprochen:
      Ist Ferdinand Porsche schuld am GTI-Treffen am Wörthersee?
      Es ist nicht im Sinne des Erfinders, daß man sauft und im Vollrausch Pedale tritt, bis sich der Gummi von den Felgen löst.

      Ist zwar sinnlos, aber was soll's:
      Ich habe zu Zeiten, als ich noch Atheist war, die Bibel gelesen. Das solltest Du auch tun. Dann würdest nicht alles dem Schöpfer zuschreiben.

      "Denn auch die Kreatur wird frei werden vom Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich noch immerdar."

      Römer 8,21.22 Luther 1912

    • bravenewone, vor 753 Tagen, 8 Stunden, 3 Minuten

      wer hats denn dann geschaffen? willst sagen es hat sich entwickelt?

      Und Bakterien die nur vom Menschen leben müssen ja vom DEsigner geschaffen worden sein, denn alle Arten wurden vom Designer geschaffen. Sonst wär sie ja aus einer anderen hervorgegangen.

      Ach und ja, ALLES wurde vom Designer erschaffen (das ganze Universum).

    • Sag: Soll ich mich ständig wiederholen?

      manfredvogl, vor 752 Tagen, 16 Stunden, 54 Minuten

      Was muß einem Kinde widerfahren sein, um die (verbliebene) Schönheit der Schöpfung wegen eines Fliegenschisses zu übersehen?

      Fliege?
      Herr der Fliegen?
      Kennst Du wenigstens das Buch?

      Übersetzt auf Hebräisch heißt es
      Beelzebub.
      Daher der Fliegenschiss!

      Schönes Wochenende!

    • rainerz, vor 752 Tagen, 15 Stunden, 44 Minuten

      Vor langer Zeit hatte ich ein Gespräch mit einem Angehörigen der Neuapostolischen Kirche. Er wollte mir klarmachen, dass alles Ungute in der Natur vom gefallenen Menschen her hineingeraten sei. Der sündige Mensch sei die letzte Ursache. Ob das seine Privatphilosophie war oder Lehrmeinung, habe ich nicht gefragt. Also irgendwie "habe Gott es nicht so gemeint", und der Mensch habe es verdorben, nunja, unter Einfluss von dem Bösen, den wir als Hilfskonstruktion zu Gott dazu einführen müssen. Diese Ansicht hat unübertroffen praktischen Gefühlswert. Wer die einmal verinnerlicht hat, ist gewiss nicht mehr davon abzubringen.
      Die emotionellen Belohnungen für Abgeben des Hirnes sind bei allen Themen hoch. Unter solchen Bedingungen kann und soll man nichts diskutieren.

    • bravenewone, vor 752 Tagen, 14 Stunden, 21 Minuten

      Fliegenschiss? geh mal in ein Krankenhaus. Oder warst mal in Afrika? Hast mal wem gekannt der Krebs im fortgeschrittenen Stadium hatte?

      Sei froh, dass du mir das nicht ins Gesicht gesagt hast.

      Im Übrigen hast meine Frage noch immer nicht beantwortet.

      P.S. könntest bitte aufhören auf deiner Nickpage mich als Freund zu führen? Danke.

  • kerzerllicht, vor 754 Tagen, 3 Stunden, 57 Minuten

    "Arten, die man nirgendwo sonst auf unserem Planeten findet"

    Wenn die Viecher auf Baumstämmen oder sonstwas hingetrieben worden wären, dann müsste es aber die gleichen Arten auch auf dem Festland geben.

    • Nein, müsste es nicht!

      pepperbird, vor 754 Tagen, 3 Stunden, 33 Minuten

      Denn die Viecherln haben sich nach der Überfahrt logischerweise unabhängig von ihren afrikanischen Verwandten weiter entwickelt. Und dass sie verwandt sind, ist ja nachgewiesen.
      Auch in Afrika leben natürlich jetzt nicht mehr dieselben Arten wie vor 50 Mio Jahren.

  • wo sie sich auf Baumstücken und Erdbrocken über Wasser hielten?

    luke1234, vor 754 Tagen, 4 Stunden, 18 Minuten

    seit wann schwimmen Erdbrocken? Da hat wohl wieder jemand schludrig übersetzt...

    • Wenn auf dem Erdbrocken ein Baum wächst

      pepperbird, vor 754 Tagen, 3 Stunden, 22 Minuten

      mit Ästen und Blättern und dem ganzen Grünzeug, kann schon auch ein Erdbrocken schwimmen; womöglich mit einer kleinen Mäusefamilie drinnen ;-)