Standort: science.ORF.at / Meldung: "Wiener Reaktor seit 10.000 Tagen in Betrieb "

Tscherenkov-Leuchten des Reaktors

Wiener Reaktor seit 10.000 Tagen in Betrieb

Eigentlich mögen die Österreicher keine Atomreaktoren, wie das Nein zum AKW Zwentendorf 1978 bewiesen hat. Und doch ist hierzulande seit exakt 10.000 Tagen ein Forschungsreaktor aktiv - er steht von den meisten unbemerkt im Wiener Prater.

Jubiläum 28.01.2010

Auf dieses runde Jubiläum hat die Technische Universität Wien, deren Atominstitut den Reaktor betreibt, heute Donnerstag hingewiesen - "ein erstaunliches Jubiläum im angeblich 'atomfreien' Österreich", wie es in einer Aussendung heißt.

Aus 50.000 Betriebsstunden seien bisher 3.357 wissenschaftliche Publikationen, 622 Diplomarbeiten und 366 Dissertationen hervorgegangen.

Lehr- und Forschungszwecke

Das Atominstitut wurde 1958 als interuniversitäres Institut gegründet und 1962 an seinem heutigen Standort im Prater mit der feierlichen Inbetriebnahme des TRIGA Mark II Forschungsreaktors eröffnet. Ursprünglich war es der Forschung und Ausbildung auf den Gebieten Atom-, Kern- und Reaktorphysik, der Strahlenphysik und des Strahlenschutzes, der Umweltanalytik und Radiochemie sowie der nuklearen Messtechnik gewidmet. Mittlerweile sind als weitere Schwerpunkte Quantenphysik sowie Tieftemperaturphysik und Supraleitung hinzugekommen. Heute ist das Atominstitut eine Einrichtung der TU Wien.

Die Reaktor-Rohbauphase
Die Reaktor-Rohbauphase

Der "Praterreaktor" dient ausschließlich Lehr- und Forschungszwecken. Mit dem Gerät werden Neutronen erzeugt. Diese können in vielen Bereichen der Grundlagenforschung - etwa in der Quantenphysik, der Neutronen- und Festkörperphysik, aber auch in der Umweltanalytik eingesetzt werden.

Die Leistung des Reaktors ist gering, seine thermische Leistung entspricht im Durchschnitt der eines Mittelklassewagens.

Nachweis der Neutroneninterferometrie

Der Reaktor heute
Der Reaktor heute

Permanent arbeiten derzeit am Atominstitut 25 wissenschaftliche und 29 nichtwissenschaftliche Mitarbeiter. Dazu kommen 56 aus Drittmitteln finanzierte Projektassistenten mit stark steigender Tendenz sowie etwa 50 Studierende, die an ihrer Diplomarbeit oder Dissertation arbeiten.

Eines der wissenschaftlichen Highlights in der Geschichte des Forschungsreaktors war der erstmalige Nachweis der Neutroneninterferometrie durch Helmut Rauch im Jahr 1974, womit erstmals der von der Quantentheorie postulierte Doppelcharakter von Neutronenstrahlen als Teilchen und Wellen direkt gezeigt werden konnte und "ein ganzes Wissenschaftsgebiet geschaffen wurde", wie der Chef des Atominstituts, Jörg Schmiedmayer betont.

Auch in der Lehre wird die Einrichtung offenbar international geschätzt. So lässt etwa die Internationale Atomenergiebehörde am Atominstitut seit vielen Jahren angehende UN-Inspektoren ausbilden.

Quantenphysik und Einheitstheorie

Mit der Berufung von Jörg Schmiedmayer 2006 und des deutschen Physikers Hartmut Abele im Vorjahr wurden die Weichen für die Zukunft des Atominstituts neu gestellt. Während im Mittelpunkt von Schmiedmayers Arbeiten die Quantenphysik mit seinem Spezialgebiet "Atomchips" steht, widmet sich Abele Fragen aus der Teilchenphysik, die sich mit neuen physikalischen Modellen jenseits des Standardmodells befassen, mit dem heute der Aufbau der Welt erklärt wird.

Insbesondere widmet sich Abele dabei der Frage nach der Vereinheitlichung aller Kräfte kurz nach dem Urknall bei höchsten Energien, wofür Experimente mit "kalten" und "ultrakalten" Neutronen durchgeführt werden.

Aufbau von Physik-Cluster?

Abeles Arbeiten könnten damit die inhaltliche Brücke zu einem Projekt bilden, das derzeit in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der TU Wien diskutiert wird.

Am Standort des Atominstituts im Prater könnte ein Physik-Cluster aufgebaut werden, bestehend aus dem Atominstitut sowie den beiden ÖAW-Einrichtungen Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) und Stefan Meyer Institut für subatomare Physik.

science.ORF.at/APA

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Forum

 
  • In den "Blättern für Technikgeschichte"

    bildschnitzer, vor 745 Tagen, 2 Stunden, 13 Minuten

    steht so irgendwann um 1957 anlässlich der Heiz-Haber-Ausstellung im Messepalast: "Unser Freund das Atom" eine nette Beschreibung des Triga I im Prater. Benerkenswert ist die Agabe, wieviel Curie Aktivitär über das Einleiterohr (aber nur Nachts, um niemanden zu gefährden) in den Donaukanal abgelassen werden dürfen. Und die Beschreibung der Sicherheitsfeatures, wie zum Beispiel das Reaktorschutzgebäude, dessen Deckenplatte ein Ausschleudern der Brennstäbe durch eventuelle Wasserdampfexplosion verhindern soll. Und dessen Glasscheibenfront vom Laborgebäude abgewandt als Berstöffnug im Störfall dienen kann. Womit eventueller Fallout in den Wald der Praterauen geblasen würde, und sich die Verstrahlung auf das Wiener Becken begrenzen würde.-----Diese nette Publikation war bis ca 1978 in den Bibliotheken---und ist mit der "Zwentendorfdiskussion" jäh verschwunden.
    Der "Triga I" ist in der Zwischenzeit zum "Triga II" nachgerüstet. Eine grundsolide und sichere Konstruktion. Vergelchbar in der Autotechnik mit dem Lada Taiga.----Ein Eisenstangl-Reaktor---durchaus auch im Handbetrieb steuerbar. Und vor Allem selbstbremsend. Die Kettenreaktion springt nur an, wenn die Neutronen soweit "zusammengebremst" werden, dass sie langsam genug sind, um in ausreichend viele Uranatome einschlagen zu können. Diese Bremsung, die "Moderierung", erfolgt durch Wasser. Wenn die Kettenreaktin losgeht, beginnt das Wasser zu sieden. Um den Brennstab bilden sich...

    • 2

      bildschnitzer, vor 745 Tagen, 2 Stunden, 13 Minuten

      ,Um den Brennstab bilden sich Dampfblasen. Diese Dampfblasen "verdünnen" das Wasser, die Bremswirkung auf die Neutronen lässt nach--die Kettenreaktion fällt wieder zusammen. Also je heisser umso "Abwürg".-----Der Graphitmoderierte Reaktor würde das gegenteilige Verhalten zeigen--je heisser umso stärker läuft die Kettenreaktion---Positive Rückkopplung--Tschernobyl.
      Das mit den gebremszen schnellen Neutronen ist wie im Vergeich bei einer Kreuzung mit roter Ampel.
      Ampel rot. Querverkehr--Sattelschlepper im ordnungsgemässen Ein-Sekunde-Sicherheitsabstand. Also zwischen jedem LKW ist eine Sekunde Zeitfenster. Wenn also eine Kawasaki mir Tempo zweihundert, also sechzig Meter pro Sekunde bei Rot durchpfeift, hat sie bei dreissig Meter Strassenbreite gute Chancen, zwischen zwei LKW durchzurauschen.---Kommt dann allerdings eine Vierzigtonnendampfwalze mit Volldampf und einem Meter pro Sekunde Tempo angerollt, --- dann hat sie hundert Prozent Trefferquote.
      Und nach einer Kollision mit einem zweihundert-Km/h-Motorrad und mit einer Vierzigtonnenwalze sieht ein LKW ziemlich gleich aus.

    • looooooool....geniales Beispiel

      mamsi, vor 744 Tagen, 20 Stunden, 53 Minuten

    • Ad Bildschnitzer

      jordi, vor 743 Tagen, 15 Stunden, 35 Minuten

      Lang ists her und erfunden ists auch! Der Grundstein des Atominstituts wurde 1959 gelegt. Davor (also im besagten Jahr 1957) waren dort die Überreste eines niedergebrannten Heustadls aus KuK Zeiten. Erfunden ist weiters, dass es jemals einen TRIGA MK I gegeben haben soll! Wann denn bitte? Zwischen der Grundsteinlegung 1959 und der Inbetriebnahme des TRIGA Mk II im März 1962?! Erbaut in drei Wochen und in unfertigen Hallen, damit er ein paar Monate später wieder abgebaut und durch den Mk II ersetzt worden wäre?! Das ist ja gelungene Science Fiction! Der TRIGA Mk I ist ein VOLLKOMMEN anderer Bautyp, der unterirdisch errichtet wird, d.h. hpts Erde als biological shield verwendet. Von wegen "nachrüsten" - das ist nicht möglich. TRIGAs mit dem Zr-U-H Brennstoff sind inhärent sicher und können ohne Gefährdung der Bevölkerung mitten in der Großstadt betrieben werden. Nicht umsonst ist das der meisterzeugte Forschungsreaktor!

  • in dem Forschungsreaktor

    golando, vor 745 Tagen, 2 Stunden, 53 Minuten

    steckt eh nicht viel mehr Radioaktives Material wie in allen Röntgengeräten Wiens zusammen! Und wie unsachgemäß da manche mit umgehen hört man eh immer wieder wenn die Strahlungsdetektoren beim Rinterzelt anspringen wenn der Müllwagen durchfährt.

    • In einer Röntgenröhre...

      jihana, vor 744 Tagen, 23 Stunden, 42 Minuten

      ...steckt eigentlich überhaupt kein radioaktives Material. Die Strahlung wird elektisch erzeugt.
      Deswegen haben Röntgenröhren auch nichts mit dem Rinterzelt zu tun. Dort findet man allerhöchstens unsachgemäß entsorgten Spitalsabfall.

  • 10000 Tage. Wie informativ.

    format, vor 745 Tagen, 2 Stunden, 54 Minuten

    Also ist der Reaktor seit wann in Betrieb? Muss ich das jetzt selbst nachrechnen oder wie? Das Datum der Inbetriebnahme wäre nett. 10000 Tage sind ja nicht gerade leicht verständlich. Wenn mich jemand fragt wie alt ich bin und ich sage drauf 12728 Tage denkt er ich habe ein Problem...

  • Ich kann mich nur wiederholen:

    tomschi, vor 745 Tagen, 3 Stunden, 9 Minuten

    Ich bin entschieden für ein atomfreies und genfreies Europa. Weiters für ein umfassendes und sofortiges Verbot von Dihydrogenmonoxid, welches auch in dem obengenannten Kernreaktor eingesetzt wird, obwohl dessen Gefährlichkeit schon lange bekannt ist.

    • PS.:

      tomschi, vor 745 Tagen, 3 Stunden, 7 Minuten

      Letztes Mal, als ich soetwas in der Art gepostet habe, fanden sich tatsächlich drei, vier Leute, die mir recht gaben und mich in meinen Forderugnen unterstützten.

    • golando, vor 745 Tagen, 2 Stunden, 59 Minuten

      verwenden die nicht trihydrogenmonoxid?
      Sprich schweres Wasser?

    • @golando

      tomschi, vor 745 Tagen, 2 Stunden, 15 Minuten

      Ich kenne den speziellen Typ des Raktors nicht, aber schwere Wassermoleküle bestehen auch aus zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom, der Unterschied zu herkömmlichen Wasser ist, dass in den Wasserstoff-Atomkernen zusätzlich zum Proton auch ein Neutron vorhanden ist. Daher heißt das Deuteriumoxid.

  • najo

    weanastrizzi, vor 745 Tagen, 3 Stunden, 12 Minuten

    a poor missgebildete hund hob i a scho durt äüsserln gehn gsehn

  • Atomkraftwerke ?

    goisara, vor 745 Tagen, 3 Stunden, 14 Minuten

    gemessen an der Tatsache, was wir heute über unsere Vorfahren vor sagen wir mal 50.000 Jahren wissen (exakt einen Schmarren!) stelle ich mir gerade vor:

    Wie in 50.000 Jahren unsere Nachfahren voller Freude in einem Salzlager ein paar Fässer mit gelb/schwarzen Bildchen ausgraben.
    Und sie dann aufmachen voller Neugier ob dieses Schatzes und der erwarteten Erkenntnisse über ihre vor 50.000 Jahren hochzivilisiert wirkenden Vorfahren....

    Ich jedenfalls schäme mich schon heute dafür

    PS.: gemessen an der Halbwertszeit diverser Ingredenzien sind 50.000 Jahre ein Lercherlschaas

  • Abgesehen davon, dass die Mißbildungen in der Umgebung stiegen...

    minusmann, vor 745 Tagen, 5 Stunden, 2 Minuten

    ...wo tun die den Atommüll hin?

    • Die Brennstäbe

      geodaet, vor 745 Tagen, 4 Stunden, 34 Minuten

      nimmt der Zulieferer wieder zurück. Aber welche Missbildungen in der Umgebung? Für Narben nach zu engem Kontakt mit Springmessern kann der Forschungsreaktor wirklich nix ...

    • Die Mißbildungen in der näheren und weiteren Umgebung

      daskalbvomgrauvieh, vor 745 Tagen, 4 Stunden, 23 Minuten

      gabs aber auch schon vorher, obwohl die wichtigsten Dokumentationen darüber, wie z.b. von Ernst Hinterberger, Helmut Zenker oder Manfred Deix zeitgleich oder später entstanden.

    • hehehehe daskalb

      realsatire, vor 745 Tagen, 3 Stunden, 36 Minuten

      rofl...

  • ...

    lefonque, vor 745 Tagen, 7 Stunden, 3 Minuten

    lustig, was da immer für Ängste vor Kernreaktoren auftauchen...

    • jedi, vor 745 Tagen, 5 Stunden, 34 Minuten

      es liegen aber im wahrsten sinne des wortes dimensonen zwischen einem forschungsreaktor mit geschätzten 50 kW thermischer leistung und einem Kraftwerk mit 3-4 GW thermischer leistung. Ein weiterer unterschied liegt darin, dass an einem forschungsreaktor wissenschaftler arbeiten, die in der regel relativ gut verstehen was da drin passiert wenn man an diesem oder jenem schräubchen dreht. Dem gegenüber stehen in einem Kraftwerk manager, denen es darum geht geld zu erwirtschaften und da ist sichereit nun mal ein reiner kostenfaktor. Die techniker die das Ding betreiben verfahren üblicherweise nach dem schema "wenn der parameter x zu klein wird, dann die schraube y in diese richtung drehen". Das funktioniert üblicherweise auch ganz gut, kann aber wenn, wie z.B. in tschernobyl passiert katastrophale auswirkungen haben wenn der reaktor in einem zustand ist, in den er eigentlich gar nicht hätte kommen dürfen...

    • Das Problem bei Tschernobyl

      c1x111, vor 745 Tagen, 4 Stunden, 9 Minuten

      war ein Erdbeben. Dass das nicht publik gemacht wurde, ist zu verstehen, denn das hätte einen weltweiten Aufstand gegen die Atomkraft gegeben. Zu Recht, denn kleinräumige Verschiebungen in oberen Bodenschichten kann es an jedem Fluss und damit an fast jedem Atomkraftwerk geben...

    • solala, vor 745 Tagen, 4 Stunden, 6 Minuten

      Tschernobyl ist nicht Kernkraftweke, da fängt das Problem an.

      Der Supergau eines Kernkraftwerks in Deutschland hätte ganz andere Folgen als eben Tschernobyl, bis jetzt gabs nur wenig Zwischenfälle mit Siedewasserreaktoren einer der schwersten davon war Harrisburg.

      Den Reaktortypen von Harrisburg und Tschernobil zu vergleichen ist wie Weintrauben mit Karotten zu vergleichen, beides Gemeinsam ist, es ist Grünzeug, und es besteht aus Atomen.

      http://de.wikipedia.org/wiki/
      Kernkraftwerk_Three_Mile_Island

      http://de.wikipedia.org/wiki/Harrisburg_(Pennsylvania)

      http://de.wikipedia.org/wiki/Tschornobyl
      http://de.wikipedia.org/wiki/
      Katastrophe_von_Tschernobyl
      http://de.wikipedia.org/wiki/
      Kernkraftwerk_Tschernobyl

    • nein es waren Ausserirdische

      spinat, vor 745 Tagen, 2 Stunden, 16 Minuten

      die waren ursachen wurden später auf organisatorisches versagen zurrückgeführt. es wurden tests für den notfall durchgeführt, die man aufgrund von aufgetretenen problemen abbrechen wollte. aber ein parteibonze hat dies overruled, da in seinem nach oben kommunizierten plan dieses tests abgeschlossen werden sollten und er das dann befohlen hat. dies hat bei der IAEA dazu geführt nicht nur technische dinge zu prüfen, sondern auch die arbeitsprozesse/organisation samt kompetenzen im regel und notfall.

  • und wenn er schon 1974 in Betrieb war

    terramonte, vor 745 Tagen, 13 Stunden, 9 Minuten

    wie oben zu lesen steht, dann sind es jetzt nicht 10.000 Tage sonder etwa 13.500.
    Was stimmt jetzt?

    • und 50.000 Betriebsstunden

      terramonte, vor 745 Tagen, 13 Stunden, 6 Minuten

      sind etwa 7,8 Jahre. Und länger steht das Ding ja wohl wirklich. Oder wird der Reaktor pausenlos auf- und abgedreht?
      Sehr seltsam, diese Meldung ...

    • @terramonte

      dirry, vor 745 Tagen, 11 Stunden, 22 Minuten

      Der Reaktor läuft tatsächlich nicht den ganzen Tag. Die 50k Betriebsstunden klingen daher realistisch.

      Zudem sind es zwischen 12.812 und 13.177 Tage. Dabei kann ich mir vorstellen, dass der Reaktor im fraglichen Zeitraum für 3.000 Tage nicht in Betrieb war.

    • Betriebstage!

      geodaet, vor 745 Tagen, 3 Stunden, 49 Minuten

      Der Reaktor ist nicht ständig in Betrieb weil sein Sinn nicht die Erzeugung von Energie sondern die Gewinnung von Wissen ist. Ein Jahr hat etwas mehr als 200 Werktage - es vergehen also knapp 50 Jahre bis 10.000 Betriebstage erreicht sind (der Reaktor wurde 1962 eingeweiht) ...

  • gut die tu wien

    two1zero, vor 745 Tagen, 15 Stunden, 15 Minuten

    hatte wenigstens das glück ihren behalten zu können, die grazer oder die seibersdorfer hatten da weniger glück. dabei könnte seibersdorf auch heute noch einen internationalen namen haben wenn unsere politiker nicht so dumm gewesen wären und in die forschung investiert hätten und in das seibersdorfer zentrum investiert hätten, stattdessen habens nur abgehalfterte politiker hingeschickt die dort jobs bekamen.
    und graz wird wohl auch in den nächsten jahrzehnten nie mehr die gelegenheit bekommen einen reaktor in betrieb nehmen zu können bei unserem lächerlich forschungsbudget.