
Dinosaurierfund schließt eine Evolutionslücke
Mit dem Fund des fast vollständigen, drei Meter langen Fossils in der Wüste Gobi in China werde die Familie der Alvarezsauriden in der Evolution noch mehr von der Gruppe der Vögel abgerückt, erklärte Jonah Choiniere, Paläontologe an der George Washington Universität. Er ist einer der Entdecker des neuen, wissenschaftlich als Haplocheirus soller bezeichneten Dinosauriers.
Entwicklung parallel zu Vögel
Die Studie in "Science": "A Basal Alvarezsauroid Theropod from the Early Late Jurassic of Xinjiang, China" von J.N. Choiniere et al.
Der Haplocheirus sei ein Übergangsfossil, da er eine noch frühere Evolutionsphase der Vorderbeine der Alvarezsauriden zeige.
Der Fund bestätige die Vermutung, dass diese Dinosaurierfamilie schon zum Ende des Jura vor 160 Millionen Jahren gelebt habe, erklärte der Wissenschaftler. Der Haplocheirus weise mehrere Merkmale auf, die ihn als Mitglied der Alvarezsauriden auszeichnen, die nicht fliegen können, von denen wegen ihres Körperbaus jedoch vermutet wurde, dass sie von den Urvögeln abstammen. Der Haplocheirus beweist der Studie zufolge, dass die Alvarezsauriden sich parallel zu den Vögeln entwickelt haben.
science.ORF.at/APA/AFP


