
China forciert Eingriffe ins Wetter
Technik seit Jahrzehnten eingesetzt
Der Artikel in "China Daily":
Demand rising for weather modification
Es gebe eine verstärkte Nachfrage, zitierte die Zeitung den Direktor der Behörde für Meteorologie, Zheng Guoguang. Er räumte ein, dass die Technik noch nicht perfekt sei. Chinesische Wissenschaftler haben erklärt, sie könnten den Effekt der Ausbringung von Silberiodid in Wolken nicht genau bemessen. Die chemische Verbindung dient als Kondensationskeim und soll ein Abregnen der Wolke bewirken. So können auch schwere Hagelschäden verhindert werden.
China setzt diese Technik seit Jahrzehnten ein, vor allem im regenarmen Norden des Landes, wo viel Getreide angebaut wird. Die Regierung versuchte auf diese Weise auch, vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 für blauen Himmel über Peking zu sorgen.
Im vergangenen Jahr ordneten die Behörden die Rekordzahl von 840 Flügen an, um Regen auf einer Fläche von insgesamt rund 3,6 Millionen Quadratkilometern hervorzurufen. Außerdem wurden 116.000 spezielle Raketen und 890.000 Granaten abgefeuert.
science.ORF.at/APA/apn


