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Eltern vererben weniger Genmutationen

US-Forscher haben erstmals die Gensequenzen eines Elternpaars und ihrer Kinder entschlüsselt. Eltern vererben demnach deutlich weniger Genmutationen an ihre Kinder als bislang angenommen.

Biologie 11.03.2010

Die Auswertung führte die Forscher zu dem Schluss, dass jedes Elternteil etwa 30 Mutationen an die Kinder weitergibt - insgesamt also 60. In bisherigen Untersuchungen war von 75 vererbten Mutationen pro Elternteil ausgegangen worden.

"Die Übertragungsrate bei Genmutationen von Eltern auf Kinder beträgt weniger als die Hälfte des bisher Angenommenen", resümierte die Lynn Jorde von der University of Utah in der in "Scienceexpress"
veröffentlichten Studie. Genmutationen können bei Kindern Erbkrankheiten auslösen. Die meisten Mutationen blieben aber völlig folgenlos, betonten die Studienautoren.

science.ORF.at/APA/AFP

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Forum

 
  • was soll das ?

    mantispa, vor 704 Tagen, 15 Stunden, 27 Minuten

    diese zahl steigt mit der zeit ununterbrochen an, so wie die zahl der neonati mit deutlichen gendefekten. die "wahre" zahl kann nicht angegeben werden, weil ja bei weitem nicht alle schadwirkungen von mutationen (polygenie!) schon bekannt sind. wir lernten in der schule: jeder mensch gibt ca. vier mutationen weiter, die bei homozygotie tödlich wären. ob das stimmte, weiß ich auch nicht. ich halte solche zahlenangaben für bloße angeberei.

    • antispam, vor 704 Tagen, 3 Stunden, 7 Minuten

      Kommt aber passend zu den beschlossenen AKW-Neubauten.
      Und Homer Simpson wüsste nur eins: langweilig!
      Den schrecken keine dreiäugigen Fische und diese tollen Tomatenmutanten.