
Riesiger Krater im Kongo entdeckt
Giovanni Monegato von der Universität Padua und Kollegen werteten dazu Satellitendaten aus, wie sie vor Kurzem auf der Lunar and Planetary Science Conference in Woodlands/Texas mitteilten (hier der Konferenzbeitrag).
Der Krater in der kongolesischen Provinz Ost-Kasai sei erst jetzt zu sehen, weil er bisher von Bäumen verdeckt war. Diese seien im vergangenen Jahrzehnt aber verschwunden, erklärte Monegato gegenüber dem Online-Dienst der BBC.
Meteorit mit zwei Kilometer Durchmesser

Die Forscher schätzen, dass der für den Krater verantwortliche Meteorit einen Durchmesser von zwei Kilometern gehabt hat. Zum Vergleich: Der Meteorit, der vor 65 Millionen Jahren auf der mexikanischen Halbinsel Yukatan einschlug und das Aussterben der Dinosaurier verursachte, hatte einen Durchmesser von zwölf Kilometern.
Um zu beweisen, dass es sich bei den Luftaufnahmen des Kongo-Kraters tatsächlich um einen solchen handelt, wollen die italienischen Forscher Gesteinsproben vor Ort analysieren.
science.ORF.at
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