Standort: science.ORF.at / Meldung: "Volksschullehrer fürchten "Verweiblichung""

Volksschullehrer fürchten "Verweiblichung"

An Volksschulen unterrichten fast 90 Prozent Frauen. Zur Anhebung der Männerquote müsste sich laut einer aktuellen Studie vor allem das Image des Berufs bessern. Derzeit leiden Volksschullehrer nämlich unter der Sorge, ihre männliche Identität zu verlieren.

Pädagogik 15.03.2010

Außerdem glauben sie, sich gegen den Vorwurf der Pädophilie verteidigen zu müssen, heißt es in einer Studie von Karin Plattner von der Pädagogischen Hochschule Tirol in der Zeitschrift "Erziehung und Unterricht" (1-2/2010).

Geringe Wertschätzung

Plattner hat in 30 psychologischen Tiefeninterviews bewusste und unbewusste Einstellungen von Volksschullehrern zu ihrem Beruf abgefragt. Dass so wenige Männer als ersten Beruf jenen des Volksschullehrers wählen, dürfte auch mit dem Alter für die Berufsentscheidung zu tun haben.

Zu diesem Zeitpunkt würden diese "noch voll in ihrer Identitätsfindung stecken". Dementsprechend würden unmittelbare Maßnahmen zum Beispiel über Änderungen im Gehaltssystem "zu kurz greifen", Volksschullehrer müssten auch mehr Wertschätzung erfahren.

Die Studie zeigt, dass engagierte Volksschullehrer oft Dinge tun, die "als weiblich" gelten, etwa Märchenerzählen oder das Spielen mit Fingerpuppen. "Die pädagogische Arbeit, die ein Volksschullehrer leistet, wird leider oft nur von den Müttern geschätzt", beklagt ein Befragter.

Angst vor Verweiblichung und Pädophilievorwurf

Die Volksschullehrer versuchen dieser "Angst vor Verweiblichung" durch mehr Strenge und Regeln zu begegnen. Sie glauben, dass von Männern in ihrem Beruf auch mehr Autorität und Konsequenz in der Kindererziehung erwartet wird. Von ihren weiblichen Kolleginnen werden sie für ihren distanzierteren Umgang mit den Kindern laut den Interviews sogar beneidet.

Hinter dieser Distanz dürfte allerdings auch die Angst stecken, der Pädophilie bezichtigt zu werden. "Wenn Kinder zu stark meine Nähe suchen und sich richtig anlehnen, dann komme ich manchmal in Bedrängnis", so ein Volksschullehrer.

Glaube, sich rechtfertigen zu müssen

In fast allen Interviews sprechen die Befragten von der "Berufung zum Lehrberuf", sie identifizieren sich voll mit ihrer Arbeit. Offenbar sind die Freiräume - große Eigenverantwortlichkeit, freie Zeiteinteilung und die Möglichkeit, sich über Hobbys oder Zweitberuf zu verwirklichen - Grund genug, trotz geringer Aufstiegsmöglichkeiten langfristig in diesem Berufsfeld zu bleiben.

Volksschullehrer pendeln stark zwischen "dem Wunsch nach mehr gesellschaftlicher Wertschätzung und dem Genuss großzügiger Freiraumgestaltung", so Plattner, und glauben oft, sich rechtfertigen zu müssen. So sagt einer der Interviewten: "Ich schäme mich nicht, dass ich Volksschullehrer bin, obwohl ich es nicht offen sagen würde."

science.ORF.at/APA

Mehr zu dem Thema:

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

 
  • rayoflight, vor 698 Tagen, 15 Stunden, 35 Minuten

    das problem an der sache ist, dass es unzählige studien gibt, auch aus österreich, dass lehrerinnen schülerinnen sehr stark bevorzugen - ihnen bessere noten geben. studien mit anonym gemachten tests haben klar ergeben, dass arbeiten von mädchen die anonym bewertet wurden gleich gut oder schlecht abschnitten wie die von burschen. haben die lehrerinnen allerdings gewusst wer den test geschrieben hat, gab's plötzlich wieder bessere noten für die mädchen.
    sowas muss durch eine höhere männer-quote beim lehrerberuf dringend ausgeglichen werden. und es wäre auch eine erklärung warum seit einigen jahren mädchen plötzlich in der schule besser abschneiden, allerdings später wenn's etwa um eignungstests für das medizinstudium geht deutlich schlechter als ihre männlichen kollegen sind.....

    • Ja, das ist sicher ein Problem.

      leitungswasser76, vor 698 Tagen, 15 Stunden, 8 Minuten

      Wie wäre es, wenn die Auswertung der Tests in Zukunft anonym durchgeführt werden müssen.
      Das ließe sich technisch sicher irgendwie lösen.
      Und man könnte den Lehrerinnen ja auch regelmäßig nahelegen, ihre Objektivität zu überprüfen.
      Das sollte man sowieso tun, finde ich, ob nun Lehrer oder nicht.

  • diese Ansicht ist lächerlich!

    fuchsrob, vor 698 Tagen, 19 Stunden, 6 Minuten

    Wieviele alleinerziehende Mütter gibt es?? Und werden Buben dadurch verweiblicht?

    • ups...

      fuchsrob, vor 698 Tagen, 18 Stunden, 31 Minuten

      ..hab den Artikel falsch verstanden. Aber ich finde es trotzdem egal ob da jetzt eine Frau oder ein Mann unterrichtet!Man muß nicht alles mit der Gender-Brille sehen!

    • Da irrst Du gewaltig!

      manfredvogl, vor 698 Tagen, 13 Stunden, 54 Minuten

      Der Mensch, egal ob männlich oder weiblich oder keines von beiden, lernt durch Anschauen - von Vorbildern.

      Wenn Knaben alleine von Frauen gelehrt werden, dann ist Gendergerechtigket ohnehin dahin - egal, was da an Wissen vermittelt werden will.

  • wired, vor 699 Tagen, 16 Stunden, 37 Minuten

    Da es meiner Meinung nach keine typisch männlichen und keine typisch weiblichen Eigenschaften gibt (außer der Fähigkeit, kinder zu zeugen, zu gebären und zu stillen) kann ich mir nicht vorstellen, in wiefern es da ein Problem geben sollte.

    (Zum besseren Verständnis: Gedult und sanfter Umgang mit Kindern ist genausowenig eine weibliche Eigenschaft, wie Autorität oder Sportlichkeit männlich sind.)

    • nun, früher war das anders

      leitungswasser76, vor 698 Tagen, 18 Stunden, 35 Minuten

      männer mußten in den krieg.
      frauen mußten die harte arbeit tun.

      das läßt sich auch ein, zwei generationen danach nicht abstreiten.
      vielleicht kennt die neue generation schon gar keinen unterschied mehr.
      ist doch nach dem zweiten weltkrieg eine neue zeit angebrochen.

    • allgeier, vor 698 Tagen, 17 Stunden, 22 Minuten

      Ja früher, früher!
      Die neue Generation sehe ich familienweise am Kinder - Rodelhang. Ausstieg aus dem Kombi, Er voraus, hochaufgerichtet, teilt Sportgeräte zu, gibt die Kommandos, Sie im Zweimeterabstand hinterher, macht sich klein, hebt heruntergefallene Handschuhe auf und hat die Papiertaschentücher.
      Nach dem Krieg hieß Normalität herstellen für die Mehrheit auch, Frauen zurück in die Küche. Halt! Ich habe das gefälligst positiv auszudrücken: In die Familie!
      Uferloses Thema. Unsere Heimatzeitung brachte letztes Jahr das Ergebnis einer Umfrage zu Arbeitslöhnen. Antwort einer jungen Frau "ich brauche nicht so viel wie ein Mann, es macht nichts, wenn Frauen weniger bekommen".
      Am besten, man behält den Humor.

    • @allgeier: Und was willst Du uns damit sagen?

      leitungswasser76, vor 698 Tagen, 16 Stunden, 19 Minuten

  • Was heißt hier Schuld?

    leitungswasser76, vor 699 Tagen, 19 Stunden, 40 Minuten

    Eine Verweiblichung der Männer ist doch nicht schlimm.
    Wünschen sich denn das nicht sogar die meisten Frauen insgeheim?

    Schlimm ist viel eher, daß es in Volksschulen fast nur noch Frauen als Lehrer gibt.
    Das dürfte wahrscheinlich doch mit der schlechten Bezahlung zusammenhängen und nicht nur, wie in dem Artikel behauptet, mit der Identitätssuche während der Berufswahl.
    Sonst täten ja mehr Spätentschlossene quereinsteigen.

    • Vielleicht sollten sich die Lehrerinnen im Gegenzug vermännlichen.

      leitungswasser76, vor 699 Tagen, 19 Stunden, 16 Minuten

      Um die fehlende Authorität auszugleichen.

    • slartibartfast, vor 699 Tagen, 18 Stunden, 8 Minuten

      "Eine Verweiblichung der Männer ist doch nicht schlimm."

      diese aussage kommt mir nun doch etwas zu plump daher.

      1) definiere "verweiblichung der maenner", d.h., was verstehst darunter?

      2) begruende, warum das "doch nicht schlimm" ist.

      im uebrigen war im artikel von der sorge der volksschullehrer zu lesen - nicht der der maenner.

    • wired, vor 699 Tagen, 16 Stunden, 35 Minuten

      Die Volksschullehrer machen sich nur deshalb Sorgen, weil Männer, die sich nicht dem altmodischen Klischee beugen oft mit Nettigkeiten wie "der ist sicher schwul" oder ähnlichem bedacht werden und dadurch an sozialem Status verlieren, zumindest wenn sie ein sehr klischeehaft denkendes, rückständiges Umfeld haben.

    • Nehmt Euch am Besten Jesus zum Vorbild

      leitungswasser76, vor 698 Tagen, 18 Stunden, 38 Minuten

      Er hat weibliches und männliches in sich vereint.

    • ohne deshalb schwul zu sein.

      leitungswasser76, vor 698 Tagen, 18 Stunden, 38 Minuten

    • und, ohne als pedophil zu gelten.

      leitungswasser76, vor 698 Tagen, 18 Stunden, 34 Minuten

    • "ohne als pedophil zu gelten"

      slartibartfast, vor 698 Tagen, 13 Stunden, 37 Minuten

      nun, an der pedophilie kann ich tatsaechlich nichts schlimmes finden. so hat wohl jeder einen fetisch. die einen das ohrlaeppchen, die anderen die fuesse. permis est ce qui plaît.

    • allgeier, vor 698 Tagen, 10 Stunden, 53 Minuten

      Boletus pedulis
      Den kennt wikipedia vielleicht noch nicht

    • haha, sehr witzig.

      leitungswasser76, vor 698 Tagen, 5 Stunden, 49 Minuten

      elende pharisäer.
      mücken siebt ihr aus und elephanten verschluckt ihr.

  • Das Internet ist schuld

    tantemaria, vor 699 Tagen, 20 Stunden, 13 Minuten

    Diese Verweichlichung kommt vom Internet.

    • Verweiblichung - nicht Verweichlichung

      aasgeier, vor 699 Tagen, 9 Stunden, 34 Minuten

      Die einzige Watschn von Hand einer Lehrkraft erhielt ich von einer Musiklehrerin aus dem Banat, die grad erst angekommen war und noch nichts vüm Prügelverbot wusste.

      Das schlimme am Internet ist, dass man Dummköpfen Watschn vom Typ Overkill nur verbal verpassen kann, und die merken das nichtmal.

    • slartibartfast, vor 699 Tagen, 1 Stunde, 29 Minuten

      eine lehrerin, die watschen austeilt, ja wo gibts denn das? sind denn frauen nicht per defintion immer "opfer von gewalt"(tm), niemals aber taeterinnen?

      diese einstellung kann man ablesen etwa am "gewalt gegen frauen geht uns alle an", welches eine andere als die opferrolle ausschliesst. ich habe solch pruegelnde lehrerinnen selbst erlebt: watschen austeilen, an den haaren reissen und aehnliches, und beschraenkte sich nicht etwa nur auf eine lehrerin.

  • stark gestiegenes anlehnungsbedürfnis

    mantispa, vor 700 Tagen, 9 Stunden, 10 Minuten

    + lehrerinnen -> positive rückkopplung!

  • schon 1947

    mantispa, vor 700 Tagen, 9 Stunden, 20 Minuten

    protestierten unsere eltern (der schüler der 1b in der volksschule mauer bei wien) gegen das fast rein weibliche lehrpersonal (die lehrer fehlten damals kriegsfolgenbedingt).

    • wired, vor 699 Tagen, 16 Stunden, 33 Minuten

      Hattet ihr dafür irgendwelche auch nur halbwegs nachvollziehbare Gründe?

    • @wired: "Hattet ihr ..."?

      antispam, vor 699 Tagen, 16 Stunden, 5 Minuten

      Das ging sicher nicht von uns Kindern aus und was in Mauer bei Wien so (laut mantispa) war, das könnte ich in einem Einzelfall (also keinesfalls generell gegen alle Lehrerinnen) für ein Dorf in OÖ bestätigen.
      In diesem Einzelfall war die Sache aber klar: da Väter wegen Berufstätigkeit oder Kriegsfolgen eh meist als Ansprechpartner ausfielen ging die Sache von Frau zu Frau, bzw. von Respektsperson (Frau Lehrer!) zu Mutter.
      Stutenbissigkeit oder sonstwas - wer weiß?

  • allgeier, vor 700 Tagen, 10 Stunden, 18 Minuten

    wer wurde früher Lehrer? Wann war "früher"? Als die Klassen noch viel größer waren, und Schüler geschlagen und in die Ecke gestellt wurden? Oder, als ich in der Schule war, und in der 3. Klasse einen ausgezeichneten Lehrer hatte?

  • sündenbock, vor 700 Tagen, 12 Stunden, 15 Minuten

    Diese Diskussion kennt man ja schon seit Jahren aus Deutschland, wo seit Jahren auch in den weiterbildenden Schulen bereits eine Männerquote gewünscht wird.
    In der VS gibt es ja ohnehin keinen stündlichen Wechsel der Lehrer, der Klassenvorstand ist deshalb prägend.
    Dieser Argumentationslinie folgend
    müsste auch im Kindergarten eine Quote erfüllt werden.
    Zu klären wäre allerdings, wo sich die angesprochene männliche Identität denn letzlich bewähren muß- im Umgang mit anderen Männern oder mit Frauen und einer Partnerin?
    Das Ergebnis sollten Männer sein, die ihren Freunden ein Freund sind und ihren Partnerinnen ein Partner.

    • allgeier, vor 700 Tagen, 10 Stunden, 40 Minuten

      wir Frauen sind manchmal dumm erzogen, sind eher dazu zu kriegen, die schlechten Arbeitsbedingungen wegzustecken. Sich dabei noch "verantwortungsbewusst" vorzukommen ... Endlosthema.
      In einem Kinderhort, in dem ich zu tun hatte, tauchte es etwas Seltenes auf: ein junger Praktikant. Die Kinder, Buben und Mädchen, mochten ihn sofort lieber als alle noch so netten Erzieherinnen. Solche Erfahrungen werden einem oft bestätigt. Über alles, was dahinter steht, kann man ganze Bücher schreiben. Im Ganzen ist die "Verweiblichung" dabei nicht eine Ursache, sondern ein Symptom für tiefersitzendes Fehlendes.

    • Ganau!

      manfredvogl, vor 700 Tagen, 10 Stunden, 6 Minuten

      "Im Ganzen ist die "Verweiblichung" dabei nicht eine Ursache, sondern ein Symptom für tiefersitzendes Fehlendes."

      Mir hat eine Frau dereinst mal das Geheimnis dahinter verraten: "Wir Frauen sind schuld, weil wir die Knaben zu Waschlappen oder Machos erzogen haben. Jetzt wundern wir uns, warum unsere Enkerl von den Frauen erzogen werden. Was soll da draus werden?"

  • slartibartfast, vor 700 Tagen, 14 Stunden, 42 Minuten

    angesichts 90% lehererinnen stellt sich die frage, ob stellenausschreibungen von volksschulen auch diesen ominoesen quotenpassus haben muessen: "Im Sinne des Männerförderungsplanes werden besonders Männer ermutigt, sich zu bewerben. Bei gleicher Qualifikation werden Männer bevorzugt aufgenommen. Begünstigt behinderte BewerberInnen werden bei entsprechender Eignung besonders berücksichtigt."

    • agentbluescreen, vor 700 Tagen, 14 Stunden, 39 Minuten

      ich geh mal nicht davon aus ... obwohls ein großer schritt in richtung der gleichberechtigung wäre

      aus meiner sicht kann ich aber auch verstehn, warum mann nicht gerne volksschullehrer wird ... wenig geld, laute gschratzn und kaum noch (legale) pädagogische möglichkeiten die meute zu bändigen ...

    • Kleine Klassen!

      allgeier, vor 700 Tagen, 13 Stunden, 25 Minuten

      Ich verstehe das alles nicht. Wird wiklich nicht gewählt, wer gedenkt, endlich die Finanzen für ordentliche Arbeitsbedingungen für Volksschullehrer (zum Kuckuck, LehrerInnen ausnahmsweise meinetwegen) zu gewährleisten?

    • agentbluescreen, vor 700 Tagen, 12 Stunden, 53 Minuten

      wer sollte das deiner meinung nach sein?

    • allgeier, vor 700 Tagen, 10 Stunden, 59 Minuten

      @agentbluescreen
      erst einmal bitte entschuldigung, dass ich dreingeredet habe, ich bin Deutsche. Aber bei uns läuft genau dasselbe. Geredet wird, geschehen tut nicht viel - naja, hin und wieder zieht eine Schule ein günstigeres Los und kommt über irgendein "Förderprogramm" zu Mitteln und Stellen, punktuell. Wer sollte das meiner Meinung nach ändern? Anscheinend ist der politische Wille dazu bei einer demokratischen Mehrheit nicht ausgeprägt? Na, das glaube ich so nicht. Aber "die Politiker" im Allgemeinen stellen sich so an, als wäre das so. Warum? Von solchen Blockaden profitieren immer nur schleimige Populisten.

    • agentbluescreen, vor 699 Tagen, 20 Stunden, 30 Minuten

      nichts zu entschuldigen ... hab nur die befürchtung gehabt, das wäre eine anspielung auf schleimige österreichische rechtspopulisten die ich partout nicht ausstehen kann.
      mit kindern in dem alter noch besser umgehen können als männer.

      die bildungspolitik ist ein allgemeines problem, das sich kein politiker wirklich angreifen traut ... bei den unis schon nicht ... bei den berufsbildenden schulen noch weniger ... und in den grundfesten der schulischen bildung - der pflichtschule sind eingriffe wie der gesamtschulversuch leider eine extreme ausnahme