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Künstlerische Darstellung eines Exoplaneten und seiner Sonne.

Exoplanet in Lebenszone

Forscher haben erstmals einen fernen Planeten aufgespürt, der jenen unseres Sonnensystems weitgehend ähnelt. Der Exoplanet Corot-9b kreist um eine Sonne im Sternbild Schlange, die etwa 1.500 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.

Astronomie 17.03.2010

"Dieser Planet könnte für die Exoplanetenforschung eine ähnliche Rolle spielen wie der Stein von Rosetta für die Ägyptologie", betonte Claire Moutou aus dem 60-köpfigen Entdeckerteam, das den Planeten nun vorgestellt hat.

Vergleichbar mit Jupiter

Die Studie "A transiting giant planet with a temperature between 250 K and 430 K" ist im britischen Fachjournal "Nature" (Bd. 464, S. 384) erschienen.

Corot-9b ist etwa so groß wie der Jupiter, der größte Planet unseres Systems. Er umkreist seinen Stern in etwa demselben Abstand wie der Planet Merkur unsere Sonne, der ihr am nächsten ist. Die meisten der bislang über 400 entdeckten Exoplaneten umlaufen ihre Sterne in deutlich geringerer Distanz und sind entsprechend heiß.

Auf Corot-9b herrschen dagegen vermutlich moderate Temperaturen zwischen -20 und 160 Grad Celsius. "Corot-9b ist der erste Exoplanet, der wirklich den Planeten in unserem Sonnensystem ähnelt", sagte der Erstautor der Studie, Hans-Jörg Deeg.

Mond könnte Leben beherbergen

Künstlerische Darstellung des Exoplaneten Corot-9b.
Künstlerische Darstellung von Corot-9b und seiner Sonne

Der neue Exoplanet liegt mit seiner Distanz zum Stern und seiner Oberflächentemperatur in einer gemäßigten Zone, in der Wasser in flüssiger Form vorliegen könnte - was allgemein als Voraussetzung für Leben in den uns bekannten Formen gilt.

"Der Planet selbst ist mit seiner Gasoberfläche sicher nicht habitabel, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass er einen erdähnlichen Mond besitzt, der diese Voraussetzungen erfüllen könnte", erklärte Rudolf Dvorak vom Institut für Astronomie der Universität Wien. Er gehört ebenfalls zum Forscherteam, das Corot-9b entdeckt hat.

science.ORF.at/APA/dpa

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Forum

 
  • wieder mal schwachsinn kat' exochen

    mantispa, vor 792 Tagen, 18 Stunden, 13 Minuten

    (d.h. etwa: reinsten wassers!). der gute planete ähnelt weitgehend denen unseres sonnensystems. bandbreite: merkur bis jupiter. gibts da überhaupt noch andere denkbare gestaltungen? "lebenszone": ja, vielleicht weil wir nicht so bald hin gelangen werden, ihn zu zerstören. aber sehr lebensfreundlich scheint er eh nicht zu sein.

  • Ideen für ein neuartiges Superteleskop,...

    neutrino, vor 793 Tagen, 16 Stunden,

    welches die herankommenden Photonen über einen genialen Wandler diese in exakt geradlieniger Verlängerung, quasi als winkeltreue Elektronen weiter fortsetzt,...erst jetzt wird dieses virtuelle Elektronenabbild mittels der modernsten Technologien eines Elektronenmikroskopes maximal vergrössert und je nach Frequenz der ursprünglichen Photonen -> Elektronen auch gleich in ein reales farbiges Bild transformiert,...als Bildwandler könnte z.B. ein Lasergestütztes Elektronengitter fungieren welches sich natürlich im Vakuum befindet am besten gleich im Erdorbit, od. man versucht ein einlagiges Atomgitter (z.B. Diamant, od.ä.) wonach ein herankommendes Photon jeweils ein Atom (od. beim Lasergitter jeweils ein Elektron) aus der Schichtebene herausdeformiert (bzw. beim Lasergitter sogar emittiert) sodass mittels der aktuellen Elektronenmikroskoptechnologie hier vmtl. sehr interessante Ergebnisse zu erzielen wären,...;-)

    Elektronenmikroskop
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronenmikroskop

    Multilayer Piezoaktoren: Piezoscanner - Aktuator
    http://www.physikinstrumente.de/de/pdf/P713_Datenblatt.pdf

    Spektroskopie: Die Farben der Sterne (für Amateure)
    http://www.wissenschaft-online.de/artikel/833013&_wis=1
    .:.

    • jaul!

      mantispa, vor 792 Tagen, 23 Stunden, 15 Minuten

  • Künstlerische Darstellung

    hosenbeisser, vor 795 Tagen, 13 Stunden, 10 Minuten

    und Aussagen wie "vermutlich moderate Temperaturen". Und so weiter. Wieder mal ganz toll.

    Wie wärs wenn man sich einfach auf die Fakten verlässt: Gemessen bzw. festgestellt wurde durch Graviationseffekte dort ein Planet ungefähr mit der Masse Jupiters. Aus, mehr ist nicht. Man hat den Planten nichtmal noch optisch gesehen.

    Alles andere, wie künsterische Darstellungen (schauts denn dort wirklich so aus oder was soll dieses Bildl suggerieren?) oder Spekulationen über moderate Temperaturen bei 160 Grad sind reine Hirngespinste die jeglicher Grundlage entbehren und daher Unfug sind.

    • bravenewone, vor 795 Tagen, 11 Stunden, 25 Minuten

      Witzbold.. optisches sehen von Exoplaneten

    • bravenewone, vor 795 Tagen, 11 Stunden, 24 Minuten

      Oh und Temperaturen sind keineswegs Spekulationen. stefan-Boltzman Gesetz?

    • ohne bunte illustration

      iggi, vor 795 Tagen, 10 Stunden, 27 Minuten

      abstrakter konzepte fuers volk gings schon im mittelalter in den kirchen nicht, viel weniger in der heutigen teletubby-welt. jeder artikel benoetigt zumindest ein SYMBOLBILD (links oben im schriftbild wo man als erstes hinsieht, im westen, noch). content kommt genormt von der presseagentur, weitergeleitet moeglichst effizient ins beworbene zielhirn welches nunmal weitgehend in bildern denkt.

    • rollingmill, vor 794 Tagen, 21 Stunden, 16 Minuten

      Also echt hosenbeisser. Die Berechnung des Temperaturbereichs macht wohl jeder Na-Wi oder Technikstudent spätestens im dritten Semester. Wie bravenewone sagte: Stefan-Boltzmann Gesetz gilt auch dort. Abstand und Oberflächentemperatur der Sonne genügen. Das Toleranzfeld ergibt sich v.a. aus den Unbekannten Albedo, evt. vorhandene Treibhausgase und Rotationsgeschwindigkeit.

    • @rollingmill

      solala, vor 794 Tagen, 19 Stunden, 15 Minuten

      http://de.wikipedia.org/wiki/
      Kelvin-Helmholtz-Mechanismus

      Außerdem ist nichts bekannt über den Inneren Aufbau, wie Radioaktiver Zerfall, Magnetfeld des Zentralgestirns, Magnetfeld des Planeten, etc...

      Die Temperatur dürfte nur stimmen wenn es ein idealer Planet ist mit wenig Abweicheungen zu diesem.

    • bravenewone, vor 794 Tagen, 12 Stunden, 21 Minuten

      -20 und 160 Grad Celsius ist ja eben diese Bandbreite da nichts genaueres über den Planeten bekannt ist. Das Bemerkenswerte an dieser Bandbreite ist, dass sie den Bereich von H2O in flüssiger Form abdeckt (bei Normaldruck) - Im Prinzip wäre bei geeignetem Druck im beinahe gesamten Bereich flüssiges Wasser möglich.

  • "Er gehört ebenfalls zum an der Entdeckung beteiligte...."

    antispam, vor 795 Tagen, 13 Stunden, 36 Minuten

    ...n Aufschneidergruppe, oder wie darf man den Satz vervollständigen?

    Rosetta bitte erst wieder bemühen, wenn Alien-Sprachen entschlüsselt werden müssen.

    • Alien-Sprachen

      solala, vor 795 Tagen, 12 Stunden, 29 Minuten

      Gesteht man den Alien eine ähnliche Entwicklung zu wie den Menschen beträgt das Zeitfenster diese zu Epfangen etwa 100 irdische Jahre, die Zeit vom ersten Analgfunk bis zur vollständigen Umsetzung in Digitalen Funk.

      Diese Alien müßten also sehr exact den gleichen Entwicklungsstand unter berücksichtigung der Lichtlaufzeit haben wie wir, von dort betrachtet heute also 1400 bis 1500 Jahr älter als wir sein, die Chance ist so etwas je zu empfangen ist gleich null, der Wert ebenso, entweder sind sie ein Spur weiter wie wir, oder etwas weniger, in beiden Fällen ist die Information wissenschaftlich Wertlos.

      Und noch weiter Enfrent wird phsyikalsich Umböglich, wir dürften jener Planet sein der so ziemlich das älterste Leben beherbergt, ist der Planet mehrere Millionen Lichjahre Entfernt, wird von dort niemals etwas zu Emfangen sein.

      Einizg Superteleskope würde was bringen, alle Konzepte wurden aber zu Gunsten von Bomben und Granaten geopfert mit der mehr Gewinnmaximierung möglich ist.