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"10.000 Euro Studiengebühren"

Für Studiengebühren von jährlich mindestens 10.000 Euro hat sich der Rektor der Technischen Universität Wien, Robert Skalicky, ausgesprochen. Die TU solle außerdem ihre Forschungsaktivitäten fokussieren.

Universität 13.04.2010

Hintergrund von Skalickys radikalem Vorstoß: überlaufene Studienrichtungen und budgetäre Engpässe. "Wir bilden uns ein, in einer Liga spielen zu können mit der TU Aachen und der TU München und dem Imperial College in London. Tatsächlich verfügen die aber das vierfache Budget", so Skalicky in einem Interview.

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Forum

 
  • Wenn man vergleicht,

    dave40, vor 669 Tagen, 9 Stunden, 53 Minuten

    was Bildung außerhalb der Uni kostet, so scheinen 5000 @ / Semester sehr kulant.
    Die pt. Studenten könnten ja die Kreditrückzahlung von der Steuer ( sprich steuerpflichtiges Einkommen ) absetzen ?

    • slartibartfast, vor 668 Tagen, 17 Stunden, 58 Minuten

      sonst noch schmerzen?

      den einkommensrueckstand, denn du durch die ausbildung gegenueber sofort-arbeitsantretern verlierst, holst du kaum ein. und dann auch noch kredite dafuer zurueckzahlen?

  • Skalitzky hat recht! Die Ausbildung an der TU ist nichts wert!

    tantemaria, vor 669 Tagen, 10 Stunden, 43 Minuten

    Sein Versuch seine Absolventen mit München oder gar mit Aachen zu vergleichen ist ja absolut lächerlich. Die Studenten vom Skalitzky sind ja alles nur mittellose Arbeiter, da sind kaum Zuwendungen zu erwarten.
    50 000 - 100 000 Euro für dsa gesamte Studium - den Titel - sind auch kein Problem angesichts der zu erwartenden zukünftigen Gehälter, die das in spätestens einem Jahr wieder wettmachen.

  • ja und nochmals ja!!!

    bungee, vor 670 Tagen, 3 Stunden, 40 Minuten

    überall auf der ganzen welt sonst kosten gute unis (die wiener glauben auch solche zu haben) jede menge geld! warum sollte es nicht hierzulande auch so sein! und nein, ich bin weder ein berufssohn von einer reichen familie, noch lott-gewinner. konnte mir aber meine werbeakademie-ausbildung auch selber zahlen. nebenbei hackeln, nicht nur job, sondern hackeln, körperlich, an wochenenden, in der nacht … die mühe hat sich gelohnt!

    • Skalitzky hätte als Bundespräsident kandidieren sollen.

      tantemaria, vor 669 Tagen, 10 Stunden, 41 Minuten

      Und Werte in die Wertediskussion einbringen können. Das war ein echter Fehler. ISt er doch als Fischer-Feind weithin bekannt.

  • Willkommen in der Elitegesellschaft!

    rawspi, vor 670 Tagen, 4 Stunden, 33 Minuten

    Lassen wir doch einfach die die sowieso wegen ihrer sozialen Herkunft schon wenig Chancen auf eine gute Ausbildung haben ungebildet. Die meisten bräuchten doch nicht einmal mehr als die Volksschulausbildung, bis dahin lernt man ja Lesen und Rechnen.
    Ich hätte eine noch bessere Idee wie man die Studierendzahlen senken kann: Schulgebühr von 10 000 Euro gleich nach der Volksschule, dann gibts plötzlich nur noch wenige Studenten.

  • 10 000 pro Jahr oder Studium?

    roglthoml, vor 670 Tagen, 6 Stunden, 58 Minuten

    der bund aktiver bürger österreichs verlangt schon seit Jahrzehnten massive Studiengebühren oder das freie lernen für alle. es ist nicht ein zu sehen, warum für den 2. + 3. bildungsweg fast alles selbst zu bezahlen ist.zahle dzt. für eine ausbildung ca. 20 000 euronen, zuschüsse null und wenn ich pech habne, dann zeigt mir auch noch das finanzamt die lange nase - tolle bildungspolitik für die verfluchte nomenklatura auf kosten des gesamtvolkes.

    • slartibartfast, vor 670 Tagen, 5 Stunden, 16 Minuten

      du weisst aber, dass du das von der steuer absetzt kannst?

    • " .. dann zeigt mir auch noch das finanzamt die...

      dave40, vor 669 Tagen, 9 Stunden, 56 Minuten

      ...lange nase .."

      @slarti ..:
      Sinnerfassend Lesen ist wohl nicht Ihre Stärke ?

    • dave40

      slartibartfast, vor 668 Tagen, 18 Stunden,

      wer hat denn dir vollhirni eigentlich das kommentar schreiben erlaubt?

      frag einen steuerberater deiner wahl zum thema studiengebuehren/ausbildungskosten & einkommenssteuererklaerung, dann meldest dich wieder.

  • Modell Studiengebühr Spanien:

    fuchsrob, vor 670 Tagen, 10 Stunden, 21 Minuten

    Ein geeignetes Modell zur Finanzierung der Universitäten hat Spanien etabliert. Dort zahlt man Studiengebühr pro Lehrveranstaltung die man besucht. fällt man beim ersten mal durch, wird es bei den nächsten Versuchen teurer.
    Das System animiert die Studenten zum Lernen, da mit dem nächsten Antreten die Sache noch teurer wird. Außerdem kann man soviele Lehrveranstaltungen besuchen wie man es sich leisten kann oder will.

    10.000 Euro Studiengebühr kann nicht ernst gemeint sein!! So gut sind unsere Unis im Vergleich zu internationalen Spitzeuniversitäten nicht (siehe diverse Rankings der Unis!), dass man für den Besuch 10.000 Euro zahlen müßte!!!!
    Da müßte sich schon grundlegendes ändern!!

    • Ernst gemeint?

      geodaet, vor 670 Tagen, 8 Stunden, 57 Minuten

      Der Vorschlag von Skalicky ist wahrscheinlich genauso ernst gemeint wie die Ideen von Politikern, die einen vollständig offenen und freien Zugang wollen, höhere Qualität in der Lehre fordern und gleichzeitig die finanziellen Mittel kürzen. Das können die ja auch nicht ernst meinen, oder?

  • das lustige

    iggi, vor 670 Tagen, 15 Stunden, 21 Minuten

    vom internationalen blickpunkt ist, dass volle studiengebuehren in oesterreich einfach undenkbar scheinen. das system, optionale vorschuesse auf diese gebuehren zu gewaehren und ab einem bestimmten einkommen zurueckzuzahlen funktioniert anderswo bestens. weiterfuehrende universitaere fachausbildung (diplome, masters) sind steuerlich absetzbar. kursqualitaet steigt in internationaler konkurrenz. und auch gratis-studieren ist nicht 100% gerecht denjenigen gegenueber, die letztlich dafuer aufkommen.

    • " ... ab einem bestimmten einkommen zurueckzuzahlen :::"

      mantispa, vor 670 Tagen, 9 Stunden, 26 Minuten

      geht dzt. ja oft gar nicht, weil die absolventen dann arbeitslos sind.- oder ist es als regulativ gedacht: die, die jetzt € 10000 zahlen (können), können sie dann auch urückzahlen, und zwar unabhängig von ihrer herkunft!

    • slartibartfast, vor 670 Tagen, 5 Stunden, 18 Minuten

      so viel mehr -- falls ueberhaupt -- verdienst du als akademiker auch nicht. den vorsprung an jahren gegenueber nichtstudierten sofortberufseinsteigern holst du so gut wie nie wieder ein.

    • na ja.

      mantispa, vor 670 Tagen, 2 Stunden, 20 Minuten

      ist wohl sehr verschieden. so wie ich immer noch am wohnungsdarlehen abstottere (bald 40 jahre!), müsst ich halts studium auch abstottern. es gibt sicher akad. berufe, denen das leichter fällt. man geht wohl davon aus, dass die anfänger alten vorstellungen vom "gstudierten" nachhängen und sich dadurch auf sowas noch einlassen.

  • Auf Genie folgt so oft der Wahnsinn. Skalicky ist ein...

    hosenbeisser, vor 670 Tagen, 22 Stunden, 8 Minuten

    ...Beispiel dafür

    Auf der TU sind die meisten Studienrichtungen, abseits Architektur was kein technischen Studium ist, hoffnungslos unterlaufen. Nicht überlaufen.

  • Juhu!

    leibeigener, vor 671 Tagen, 2 Stunden, 7 Minuten

    10.000 Euro Studiengebühren, daraus folgt:

    - weniger Studierende
    - soziale Spannungen, da höhere Bildung nur mehr für die soziale "Oberschicht" zugänglich wird
    - Akademikerquote sinkt NOCH weiter
    - dadurch höhere Arbeitslosigkeit (diejenigen, die dann nicht studieren, werden durch ForscherInnen und TechnikerInnen aus dem Ausland ersetzt und nehmen anderen Einheimischen potentielle Jobs weg)

    ergo: TOLLER VORSCHLAG!!!

  • solidstate, vor 671 Tagen, 5 Stunden, 48 Minuten

    Überlaufene Studienrichtungen? Ich habe Chemie auf der TU studiert. Überlaufen war es damals auch, aber nur wegen desaströser Ausstattung und grottenschlechter Organisation. Tatsächlich herrscht aber am Arbeitsmarkt ein immer grösserer Mangel an TU-Absolventen.

    10000 Euro Studiengebühr würde dafür sorgen, dass nur noch Kinder von Eltern mit entsprechendem familiären und monetären Hintergrund studieren können.
    Die Idee kommt sicher nicht von Skalicky selbst, dafür kenne ich ihn schon zu lange. Der Mann plappert nach was die jeweils zuständigen Minister ihm vorgeben. Folglich kommt dieser Vorstoss aus der ÖVP-/Karl-Ecke und Skalicky ist nur das Versuchskaninchen an dem sich dann die Entrüstung entladen kann.

    • solidstate, vor 671 Tagen, 1 Stunde, 48 Minuten

      Im gleichen Interview hat Skalicky noch folgendes gesagt: "Jetzt muss man sich Gedanken darüber machen, wie man mit dem Ansturm an Deutschen fertig wird."

      Es gab und gibt tatsächlich einen Ansturm von Deutschen an der TU, allerdings nicht bei den Studenten, sondern den Professorenposten. Zumindest auf der Chemie wurden bei fast allen Neuberufungen deutsche Bewerber genommen, egal wie schlecht sie im Vergleich zu ihren (meist österreichischen) Bewerbern waren. Man hat sogar international höchst anerkannte und erfolgreiche österreichische Bewerber/innen weggeekelt.

    • slartibartfast, vor 670 Tagen, 5 Stunden, 21 Minuten

      wie wurde da argumentiert? "Ein Inhouse-Berufung kommt bei uns nicht in Frage".