Standort: science.ORF.at / Meldung: "Lärm verändert Unterhaltung der Wale"

Ein Buckelwal (Megaptera novaeangliae) vor der Küste von Puerto Lopez, Ecuador.

Lärm verändert Unterhaltung der Wale

Wenn ihr Gesang im lauten Meer schlechter zu hören ist, unterhalten sich Buckelwale lieber mit Hilfe ihrer Finnen. Das haben australische Forscher bei Beobachtungen der Kolosse an der Ostküste des Kontinents entdeckt.

Umwelt 14.04.2010

Nahmen die natürlichen Geräusche mit den Windstärken zu, verständigten sich die Tiere immer weniger mit ihren beeindruckenden Lauten, sondern durch Auftauchen und Schlagen mit den Schwanz- oder Brustfinnen.

Bedrohte Tiere

Die Studie in den "Proceedings of the Royal Society B": "Your attention please: increasing ambient noise levels elicits a change in communication behaviour in humpback
whales (Megaptera novaeangliae)" von Rebecca A. Dunlop et al.

Mit ihren sprachähnlichen Signalen übermittelten die Buckelwale zwar eine große Bandbreite von Informationen, die aber in lauter Umgebung verloren gingen könnten, erläutern die Wissenschafter um Rebecca A. Dunlop von der Universität von Queensland in Gatton. "Weitere Forschungen müssen nun klären, wie die Tiere mit dem vom Menschen verursachten Lärm umgehen", schreiben die Experten.

Unterwasserlärm, Fischerei, Umweltzerstörung und der Klimawandel bedrohen weltweit viele Wal-Arten. Die bis zu 30 Tonnen schweren Buckelwale sind bekannt für ihre wilden Luftsprünge und ihre einzigartigen, facettenreichen Gesänge.

science.ORF.at/APA/dpa

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Forum

 
  • also, nachdem der Wal da oben auf dem Bild

    kaharatschonbonatschon, vor 767 Tagen, 21 Stunden, 9 Minuten

    keine Hände hat, soll das wohl der "Stinkefinger" zum Fotografen sein, dass der dem am Arsch lecken kann.

    • dermarvin, vor 767 Tagen, 21 Stunden, 4 Minuten

      Wow, so paranoid möcht ich nicht sein dass ich jede Geste, jedes Winken als Beleidigung deuten würde ;-)

  • haben wir bald die Welt der Gehörlosen...

    selbsteinwitz, vor 767 Tagen, 21 Stunden, 22 Minuten

    so uns die Wale schon die Signale senden. Der Bauer
    rennt mit dem Gehörschutz durch die Schweinezucht.
    Der Freak hört nur mehr nach dem Regler und ist
    ansonsten für alle taub. Keiner hört mehr zu wo es
    doch so mühsam ist, einander mit Aufmerksamkeit
    zu begegnen. Und wo gibt es inmitten des Chaos
    noch eine Stimme die vom Menschen kommt, die
    Technik bestimmt unser Leben. Die Stille muss mit
    allen Mitteln bekämpft werden, sie gefährdet den
    Fortschritt. Und der ist nun mal laut, damit keiner
    sich besinnen kann.

    • unlängst

      mantispa, vor 767 Tagen, 7 Minuten

      war ja zu hören (ja - noch!), dass es bestrebungen gibt, alle sollten die gebärden-sprache lernen (aber wegen multikulti - leichter erlernbar als lautsprachen). die armen wale gehen uns da mit "gutem beispiel" voran.

  • verwirrt2, vor 767 Tagen, 22 Stunden, 14 Minuten

    das das verständnis leidet wenn nur mehr lärm produziert wird ist nachvollziehbar.
    dann werden halt bald nur mehr einzelne wahle anzutreffen sein.
    aber im anderen fall würden sie warscheinlich völlig verblöden.