
Lärm verändert Unterhaltung der Wale
Nahmen die natürlichen Geräusche mit den Windstärken zu, verständigten sich die Tiere immer weniger mit ihren beeindruckenden Lauten, sondern durch Auftauchen und Schlagen mit den Schwanz- oder Brustfinnen.
Bedrohte Tiere
Die Studie in den "Proceedings of the Royal Society B": "Your attention please: increasing ambient noise levels elicits a change in communication behaviour in humpback
whales (Megaptera novaeangliae)" von Rebecca A. Dunlop et al.
Mit ihren sprachähnlichen Signalen übermittelten die Buckelwale zwar eine große Bandbreite von Informationen, die aber in lauter Umgebung verloren gingen könnten, erläutern die Wissenschafter um Rebecca A. Dunlop von der Universität von Queensland in Gatton. "Weitere Forschungen müssen nun klären, wie die Tiere mit dem vom Menschen verursachten Lärm umgehen", schreiben die Experten.
Unterwasserlärm, Fischerei, Umweltzerstörung und der Klimawandel bedrohen weltweit viele Wal-Arten. Die bis zu 30 Tonnen schweren Buckelwale sind bekannt für ihre wilden Luftsprünge und ihre einzigartigen, facettenreichen Gesänge.
science.ORF.at/APA/dpa


