Standort: science.ORF.at / Meldung: "Verändern neue Technologien unser Gehirn?"

Verändern neue Technologien unser Gehirn?

Die intensive Verwendung neuer Medien bewirkt kontinuierlich Veränderungen in der Funktion des menschlichen Gehirns. Die multimediale Vernetzung verheißt vielfältige Formen der Kommunikation und die Ausbildung neuer Fertigkeiten. Für den Einzelnen könnte diese Entwicklung aber auch Gefahren bergen.

Ernst-Mach-Forum 22.04.2010

Denn Wirklichkeitsbezug und Beziehungsfähigkeit könnten sich dadurch verändern. Sind diese Auswirkungen nur vorübergehend oder ist sogar eine neue Kluft zwischen den digitalen "Medien-Generationen" zu befürchten?

Wo liegen die Gefahren?

Das 15. Ernst-Mach-Forum findet am Mittwoch, 28. April 2010 um 18:00 Uhr, statt. Veranstaltungsort ist der Theatersaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien. Der Eintritt ist frei. Eine Zusammenfassung der Diskussion ist am Donnerstag, 29.4. 2009, um 19:06 Uhr in der Ö1-Sendung Dimensionen zu hören.

Damit beschäftigt sich das 15. Ernst-Mach-Forum zum Thema "'Media Brain'. Verändern neue Medien und Technologien unser Gehirn?" Unter der Leitung von Martin Bernhofer (ORF/Ö1) diskutieren: der Erziehungswissenschaftler Wolfgang Bergmann (Hannover), der Medienphilosoph Frank Hartmann (Weimar), der Neuro- und Verhaltensbiologe Jochen Oehler (Dresden), Frank Schirrmacher, Buchautor u. Herausgeber der FAZ (Berlin/Frankfurt a.M.) und die Medienwissenschaftlerin u. Künstlerin Christa Sommerer (Linz).

Im Rahmen des Ernst-Mach-Forums treffen einander zweimal jährlich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedener Disziplinen zum Round-Table-Gespräch zu einem aktuellen Thema aus Wissenschaft und Forschung mit anschließender Publikumsdiskussion. Die Reihe wird vom Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW gemeinsam mit der Wissenschaftsredaktion des ORF (Ö1) und den Wiener Vorlesungen (MA 7 - Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien) veranstaltet.

Das nächste Ernst-Mach-Forum findet am Mittwoch, 20. Oktober 2010, 18:00 Uhr, statt. Es wird sich mit der Frage "Welche Bildung braucht die Gesellschaft?" auseinandersetzen.

science.ORF.at

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

 
  • die meinung des neurobiologen

    iggi, vor 662 Tagen, 11 Stunden, 37 Minuten

    wuerde mich interessieren.

    • ja wir werden nämlich von Gen. zu Gen. noch dümmer!

      dino49, vor 661 Tagen, 7 Stunden, 40 Minuten

      (eigentlich aber nur 90% der Menscheit, die nämlich die Medien direkt nur passiv verwendet!)

      Sie kann sich darin/damit nämlich nur auf/in vorgegebenen Netzen und nur innerhalb definierter Grenzen und Möglichkeiten bewegen; sie können vom Einzelnen passiv nicht individuell ausgelastet werden - "von der Mehrheit".

      Die Plastizität des menschl. Gehirns ist aber unbegrenzt und sich mit, oder in den Medien eigenständige Verknüpfungen aufzubauen wir so gut wie unmöglich...

      Vielleicht 10% nützt die Medien parallel aktiv, unterstützt also nur sein Gehirn damit seine interne Kreativität in die Außenwelt umzusetzten...etc. etc.

      Die "Endphase" der Richtung die die Menschheit im ganzen aber mit diesen "Medien" eingeschlagen hat, führt eigentlich unweigerlich zu ihrem Untergang.

  • solala, vor 662 Tagen, 11 Stunden, 46 Minuten

    Es verändert jede Aktion die eine Reaktion auslöst sowohl unser Gerhirn als auch nser kolektives Verhalten.

    Will man das nicht hagen muß man sich in ein Holzkiste sperren mit ein Luftloch und Schallisoliert und zwar von Geburt an.

    Einizges Problem dabei ist die Bereicherung einzelner von dem Kollektiv, das richtet auch den größten Schaden an, an der Umwelt, an den Menschen, an der verfügbarkeit des biologischen Erbes.

    Die Ausrottung des Tigers zwecks Gewinnmaximierng wird wohl auf Dauer und für die nächsten Millionen Jahre etwas verändern.