Standort: science.ORF.at / Meldung: "Dunkle Materie: Bewohner der Spiegelwelt?"

Die "Berge der Schöpfung" - ein Teil der Region W5 im Sternbild Kassiopeia.

Dunkle Materie: Bewohner der Spiegelwelt?

Ob es die Dunkle Materie wirklich gibt und woraus sie besteht, war lange Zeit unklar. Nun könnten erstmals Nachweise mit irdischen Messgeräten gelungen sein. Ein australischer Physiker meint: Möglicherweise stammt die Dunkle Materie aus einem Spiegeluniversum.

astronomie 28.04.2010

Zu wenig Materie

Gäbe es nur die sichtbare Materie, dürfte es keine Galaxien geben. Sie würden mangels ausreichender Gravitationskräfte auseinanderfallen, rechnen Astronomen vor. Da die Galaxien das aber nicht tun, muss noch irgendwo im All Materie vorhanden sein, die sie zusammenhält. Eine, die man offenbar nicht sieht. Das ist die berühmte Dunkle Materie, nach der Physiker mittels Detektoren suchen - bisher jedoch ohne nennenswerten Erfolg.

Lediglich eine italienische Arbeitsgruppe vermeldete einen solchen: In L'Aquila suchen Physiker des DAMA-Projekts (von "DArk MAtter") schon seit einigen Jahren nach den exotischen Teilchen, denen die Galaxien ihre Stabilität verdanken. Ihre Labors liegen knapp anderthalb Kilometer tief im Gran-Sasso-Massiv, wo sie geschützt vor störender Strahlung nach ungewöhnlichen Reaktionen in einem riesigen Natriumiodid-Kristall Ausschau halten.

Nachweis: Jahreszyklus der Photonen

Das Prinzip des Experiments: Sofern Dunkle Materie durch den Kristall rast, sollte die schwache, aber laut Theoretikern dennoch vorhandene Wechselwirkung mit "unserer" Materie Photonen erzeugen. Wobei diese Reaktion wiederum von der Lage der Erde abhängig wäre, da sie bei ihrer Wanderung um die Sonne regelmäßig einen Dunklen Materiesee durchqueren würde (so es ihn gibt).

Konsequenz dessen: Die Photonen im Natriumiodid-Kristall sollten saisonale Schwankungen aufweisen. Die DAMA-Physiker behaupten, genau solche Schwankungen und also Dunkle Materie gefunden zu haben, restlos überzeugen konnten sie ihre Fachkollegen allerdings nicht.

Unterstützung erhalten die DAMA-Forscher neuerdings von US-Physikern. Die CoGeNT-Kollaboration berichtete kürzlich von Messungen mit einem Germaniumdetektor, die ebenfalls auf Dunkle Materie hindeuten. Und, was das Wichtigste sein dürfte, diese Fährte führt zu Teilchen mit ähnlicher Energie wie jene im Gran-Sasso-Massiv.

Die Spiegel-Hypothese

Der australische Physiker Robert Foot hat nun zu dieser Arbeit eine theoretische Antwort formuliert. Er geht davon aus, dass beide Spuren von ein und demselben Materietypus stammen: von Spiegelmaterie (nicht zu verwechseln mit Antimaterie), die im Prinzip ganz normal aufgebaut ist, deren Kräfte und Teilchen sich jedoch spiegelbildlich zu den Ausgaben unserer Welt verhalten.

Die Idee ist an sich nicht neu: In physikalischen Theorien spielt nämlich die Symmetrie eine wichtige Rolle, die man auch von alltäglichen Gegenständen kennt, von Schneeflocken etwa. Dreht man eine Schneeflocke um 60 Grad, kommt sie mit sich selbst zur Deckung und liegt ebenso da wie zuvor.

Ähnliche Invarianzen gelten auch für die Gesetze des physikalischen Teilchenzoos, aber, wie man seit den 1950er Jahren weiß, nicht überall. Die schwache Kernkraft (jene, die für den Beta-Zerfall radioaktiver Atome verantwortlich ist) hält sich offenbar nicht an die symmetrischen Vorgaben der Theorie - ein Manko, das sich durch die Existenz von Spiegelmaterie beheben ließe.

Dann nämlich hätte jedes Teilchen unserer Welt ein Gegenstück in einer unsichtbaren, gespiegelten Parallelwelt, wodurch die fehlende Symmetrie der schwachen Kernkraft auf höherer Ebene wiederhergestellt wäre. Das hieße übrigens auch, dass es Spiegelplaneten, Spiegelsonnen und Spiegelgalaxien geben könnte - vielleicht sogar Spiegellebewesen und Spiegelmenschen.

Spuren in Sibirien

Das ist natürlich reine Spekulation, wie im Übrigen auch eine These, die Foot vor ein paar Jahren aufgestellt hat. Demnach könnte es abseits der Teilchenphysik Hinweise für die Existenz der mysteriösen Parallelwelt geben - und zwar in der sibirischen Tunguska-Region: Dort ereignete sich im Jahr 1908 eine gigantische Explosion in der Größenordnung von 1.000 Hiroshima-Bomben, die eine Fläche von rund 2.000 Quadratkilometern verwüstete.

Was die Ursache der Katastrophe war, ist bis heute unklar, nicht zuletzt deshalb, weil keine Überreste von Kometen oder Asteroiden gefunden wurden. Foot glaubt, dass die Explosion von einer Kollision mit Spiegelmaterie ausgelöst wurde. Freilich nicht eine Kollision im herkömmlichen Sinn, denn die wäre laut gängigen Vorstellungen gar nicht möglich, aber eine milliardenfache Multiplikation von Kleinsteffekten, die sich bei der Zusammenkunft von Photonen und Spiegelphotonen einstellen. So sagt es zumindest die Theorie.

Robert Czepel, science.ORF.at

Mehr zu diesem Thema:

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

 
  • Eine unbegrenzte Energietransformation,...

    neutrino, vor 655 Tagen, 20 Stunden, 25 Minuten

    wird schon bald die praktische Konsequenz einer multidimensionalen Physik sein, denn von der jeweiligen philosophisch - physikalischen Betrachtung hängt ja letztlich unsere nach aussen projizierte technologische Realität ab,...;-)
    http://www.rqm.ch/dunkle_materie_und_dunkle_energi.htm

    ...auch völlig neuartige interdimensionale Kommunikationswege mit anderen Seinsebenen wird es bald offiziell geben, was übrigends Nikola Tesla ca. 1930 schon praktisch erreicht hatte, vmtl. mit seinen bifilaren resonanten Spiralwicklungen inkl. den Einsatz der genialen magnetischen Hysterese - Detektoren,...;-)
    .:.

    • http://www.transkom.at/

      neutrino, vor 655 Tagen, 12 Stunden, 35 Minuten

      .:.

    • oje!

      madmax4fun, vor 655 Tagen, 12 Stunden, 12 Minuten

      dann darf ich meinen 5-dimensionalen Energieschild aus Perry Rhodan nicht vergessen! :)

    • Interdimensionales Reisen wird bald zum allgemeinen Freizeitvergnügen beitragen,...

      neutrino, vor 655 Tagen, 9 Stunden, 12 Minuten

      nun, mittels einer speziellen Merkaba - Meditation soll dies möglich sein,...auch die alten wissenden Mayas verschwanden vmtl. auf diese Weise,...
      http://www.horstweyrich.de/luw/merkawas.htm

      ...also eine Art ätherisches Raumschiff für Reisen in Paralleluniversen und natürlich ein mental-energetischer Energieschirm ist dann auch inbegriffen,...;-)
      .:.

    • http://www.aladin24.de/Bild/js/TorusAlphaA.htm

      neutrino, vor 655 Tagen, 9 Stunden, 4 Minuten

      .:.

  • Alle vierzehn Dimensionsebenen sind bewohnt,...

    neutrino, vor 655 Tagen, 21 Stunden, 25 Minuten

    laut den vedischen Schriften, daher man sollte solche Überlieferungen auch völlig neutral und ohne Glaubensansprüche betrachten,...
    http://tinyurl.com/2vmd4ox

    ...und angeblich hatte sich sogar Einstein einst darin vertieft,...;-)
    http://tinyurl.com/25rqkuz
    http://tinyurl.com/385qeeq

    ...wir leben also in einem multidimensionalen Hologramm mit der Option uns (langfristig gesehen) auf eine bestimmte selbstgewählte Seinsebene einzustimmen,...;-)
    .:.

    • Im Srîmad Bhâgavatam wird man fündig,...

      neutrino, vor 654 Tagen, 23 Stunden, 45 Minuten

      was die Beschreibung der einzelnen Seinsebenen (Parallelwelten) betrifft, ebenso die Technologie der Götter (Ausserirdische) laut den Angaben von Armin Risi, z.B. im Srimad - Bhagavatam (8.15.8a, 10–11, 16,23a),...
      http://bhagavata.org/treasury/downloads.html

      Quelle: http://bhagavata.org/treasury/links.html
      .:.

  • Das Multiversum

    cyana, vor 656 Tagen, 3 Stunden, 27 Minuten

    ... ist im rezenten Spektrum d.W. Gegenstand des Titelthemas, wobei die Annäherung auf völlig andere Art geschieht: In Computersimulationen wird an den Naturkonstanten variiert, und die Eigenschaften der entstehenden Universen analysiert.

    Ausgehend von dem Umstand, dass unser Universum eine geradezu unheimlich perfekte Mischung der Verhältnisse fundamentaler Kräfte und Konstanten zur Entstehung von Leben abgibt, muss man, will man nicht in kreationistische Sackgassen versinken, davon ausgehen, dass tatsächlich alle möglichen Kombinationen permanent irgendwo generiert werden und manifest sind, und wie Blasen untereinander in Beziehung stehen, was von einem Beobachter als Wirkung einer Dunklen Materie gedeutet werden könnte.

  • Kräfte die von außerhalb des Beobachtungshorizonts aus wirken,

    alfredsinnegger, vor 656 Tagen, 5 Stunden, 50 Minuten

    sind natürlich von ganz besonderer Forschungsneugier betroffen und finde ich auch ganz außerordentlich interessant.

    • tauceti, vor 656 Tagen, 31 Minuten

      zumindest von außerhalb eines _bestimmten_ Beobachtungshorizontes. Es sagt ja niemand, dass man es nicht mit anderen Mitteln untersuchen kann - dass deren Beobachtungshorizont sozusagen größer ist. Und ich behaupte wiederum nicht, dass die im Artikel beschriebenen Mittel optimal sind ;-)

    • pendler, vor 655 Tagen, 11 Stunden, 14 Minuten

      Beobachtungshorizont hat eine fixe Grenze welche wir der Lichtgeschwindigkeit zum verdanken haben. Nichts kann sich schneller als das Licht bewegen und dadurch wird dieses Bereich für uns für immer verschlossen bleiben.

    • tauceti, vor 655 Tagen, 40 Minuten

      Es kommt darauf an, welchen Beobachtungshorizont du meinst.

      Es gäbe ja auf der Erde einen akustischen Beobachtungshorizont - beispielsweise - und hunderte andere...

    • pendler, vor 654 Tagen, 15 Stunden, 57 Minuten

      ich meine Maximum. Wir können Informationen in Lichtgeschwindigkeit senden und empfangen. Leider ist das Universum so riesig dass, Licht von einem "Ende" zu anderen länger braucht als die Zeit zwischen Big Bang und jetzt. Was mich gleich auf komische Idee bzw. Frage bring: ist die Raumexpansion schneller als Licht?

    • tauceti, vor 654 Tagen, 13 Stunden, 33 Minuten

      Und ich meinte eine andere Dimension (so es solche überhaupt gibt). Liegt vielleicht nur jeweils einen Mikrometer neben unserer, aber unser Horizont endet davor ;-)

    • tauceti, vor 654 Tagen, 13 Stunden, 32 Minuten

      Erinnere dich an das klassische 2D-3D Beispiel - die Scheibenwelt ;-)
      Alles was außerhalb deren Ebene liegt, existiert für die nicht, für uns in der 3D Welt aber schon ;-)

    • tauceti, vor 654 Tagen, 13 Stunden, 26 Minuten

      Zur Raum-Expansion: Da wird's tatsächlich eigenartig, wenn sie schneller als das Licht wäre. Da muss man sich die Raumexpansion wie einen aufgehenden Germteig mit Rosinen darin vorstellen - die Rosinen sind die Galaxien ;-)

      Die Expansionsgeschwindigkeit erhöht sich in diesem Germteig-Universum je größer die Distanzen werden, sodass - wenn wir nun zu unserem Universum zurückkehrn - wenn die Distanzen extrem groß werden, könnte die Raumexpansion tatsächlich auf sehr hohe Distanzen schneller als das Licht ablaufen. Somit können wir über diesen "Horizont" nicht hinausblicken. Jemand auf halber Distanz zwischen uns und unsrem "Horizont" könnte hingegen wiederum die halbe Distanz weiter sehen - für jeden hat der Horizont den gleichen "Radius".

      Eine Raumexpansion schneller als Licht ist wiederum kein Widerspruch - siehe oben.

  • klax1, vor 656 Tagen, 6 Stunden, 22 Minuten

    Weiß schon, dass es nicht identisch ist: aber diese Beschreibung der Dunklen Materie klingt ähnlich wie der Beschreibung des seinerzeitigen "Äthers".
    Damals glaubte man auch, die Erde taucht durch ein Meer von Äther hindurch.
    Jetzt taucht sie durch ein Meer Dunkler Materie hindurch.
    Solche Analogien gibt es immer wieder: z.B. "kosmologische Konstante" -> jetzige Bezeichnung "Dunkle Energie".

    • Schon richtig, aber es gibt diese zusaetzliche Gravitation da draussen wirklich

      pallas, vor 656 Tagen, 5 Stunden, 3 Minuten

      Nur ob es wirkliche Materiepartikel sind (vergleichbar mit der "normalen" Materie), oder etwas anderes ist voellig offen.
      Aber die vorhandene Gravitation ist ueber die Linseneffekte nachgewiesen.

      Das Konzept dunkler Materie wird gebraucht um den Effekt dieser zusaetzlichen Gravitation zu beschreiben, die dafuer verantwortlich ist, dass sich Galaxien so bilden, wie sie es tun, und dass sie so schnell rotieren koennen ohne auseinanderzufliegen.

      Dunkle Energie wird bemueht bei der Erklaerung, warum unser Universum immer schneller auseinanderfliegt.
      Ich persoenlich glaube da eher an einen schweren Interpretationsfehler unsererseits, denn Alter des Universums (wann gab es den Urknall), die Groesse des sichtbaren Universums, die Tatsache, dass wir keinen "Explosionspunkt" im Universum ausmachen koennen und all diese anderen beobachteten Merkwuerdigkeiten passen nicht in ein 3D-Modell ueber Raum und Zeit zusammen.
      Es koennte sein, dass dieses immer schnellere Auseinanderlaufen unseres Universums bald einmal nur als "optische Taeuschung" umgedeutet wird. Aber mal sehen.

  • Dunkle Materie ist laengst indirekt nachgewiesen

    pallas, vor 656 Tagen, 7 Stunden, 2 Minuten

    Das Einzige, das bisher dunkle mit "normaler" Materie gemein hat, ist Gravitation.
    Gravitation hat Einfluss auf alle andere Materie und auch Energie - und daher auch auf Licht.
    Beide Materietypen "verbiegen" mit ihrer Gravitation Lichtstrahlen (sog. Linseneffekt).
    Und siehe da - unter dieser Annahme unternommene Untersuchungen (Unregelmaessigkeiten bei der scheinbaren Wanderung con Sternen und Galaxien am Himmel) zeigten ein beeindruckendes Netzwerk von dunkler Materie, das sich kreuz und quer durch die "normale" Materie zieht, aber auch vorwiegund unser Weltall nan den scheinbar leeren Stellen fuellt.

    Es gibt schon richtige Landkarten unseres Universums, die die dunkle Materie zeigt. Anders als bei dunkler Energie ist dunkle Materie kein Mythos mehr. Ihre Gravitation ist nachgewiesen.

    Aber was sie wirklich ist, ob es echte Materie ist, oder die Gravition an den gemessenen Stellen nur die Nebenwirkung von etwas ganz anderem ist - DAS wird fieberhaft untersucht.
    Und darum waere es wichtig, so ein Materieteilchen (so es wirklich existiert) zu fangen.
    Das Problem ist, dass es offenbar praktisch keine Wechselwirkung mit "unserer" sichtbaren Materie gibt. So, als ob es wirklich Parallelwelten waeren, die sich zufaellig im selben 3-dimensionalen Raum ueberschneiden, aber durch andere Dimensionen trotzdem von uns getrennt sind.
    Es gibt die Theorie,...

    • Fortsetzung ...

      pallas, vor 656 Tagen, 7 Stunden, 1 Minute

      Es gibt die Theorie, dass auch Gravitation an sich (egal von welchem Typ Materie) gar keine Kraft unseres Universums ist, sondern quasi ein Nebeneffekt eines parallelen Universums ist, das auf diese Weise in unseres "hereinscheint". Aehnlich wie mit der erwaehnten schwachen Kernkraft gibt es keine Gegenkraft in unserem Universum, was zu diesen Gedanken fuehrt.

    • Ach ja, und Gravitation spielt im (su)batomaren Bereich keine Rolle

      pallas, vor 656 Tagen, 6 Stunden, 49 Minuten

      Einsteins groesste Frustration - einzelne Atome oder ihre Teilchen scheinen keine Gravitaionswirkung auf andere Teilchen zu haben.
      Insofern ist auch das erwaehnte Experiment mit den durch Gravitationswechselwirkung erzeugten Photonen etwas zweifelhaft - es musste ein richtiger "Klumpen" dunkler Materie durchwandern, damit es Graviation dabei ueberhaupt gibt (und eine solche Wechselwirkung stattfinden kann).

  • xapede, vor 656 Tagen, 7 Stunden, 52 Minuten

    aha wo muss ich hin dass ich den sternenhaufenkern der milchstraße sehen kann? nach afrika? danke für den tipp

    • xapede, vor 656 Tagen, 7 Stunden, 44 Minuten

      es ist ja auch nicht bewiesen dass das loch schwarz ist... kann ja auch gelb sein oder blau oder vielleicht lila, reine auslegungssache

    • Auf der Erde und ueberhaupt in der Ebene unseres Sonnensystems...

      pallas, vor 656 Tagen, 7 Stunden, 19 Minuten

      ...nicht zu sehen

      Der Grund sind die interstellaren Staubwolken, die uns die Sicht nehmen.
      Das Zentrum der Milchstrasse konnte bisher nur mit Infrarot-Scans und "gravitaler" Linseneffekte (Beugung des Lichts) untersucht werden. Dabei fielen die Sterne auf, die ganz nahe am Zentrum liegen. Aus ihrem Umlaufverhalten laesst sich dann genau ableiten, dass es ein supermassives Schwarzes Loch dort gibt, und wo genau es liegt.
      Wir braeuchten ein Raumschiff, das uns aus der Ebene unseres Sonnensystems, ja sogar unserer Galaxie herausbringt, und wir in einem besseren Winkel auf das Zentrum schauen koennen.

    • pendler, vor 655 Tagen, 15 Stunden, 21 Minuten

      Das Zentrum der Milchstrasse sieht (ohne Teleskop, mit Langzeitbelichtung) so aus: http://medien.meyers.de/data/lightboxfiles/mlo7271.jpg

      Wie pallas schon sagte ist das Zentrum direkt nicht sichtbar, man erkennt aber die Lichtkonzentration rundherum der interstellaren Wolken recht gut.

      Guter Platz zum beobachten sind Gebirge in Chile :)

  • also doch..

    martinol, vor 656 Tagen, 7 Stunden, 54 Minuten

    :D

    http://666kb.com/i/bir3t3wklkmmrabu5.jpg

  • xapede, vor 656 Tagen, 8 Stunden, 24 Minuten

    also ich hab jetzt mal bilder gegoogelt und galaxien sind ja in kern hell, ist aber seltsam, weil unsere galaxie die milchstraße muss demnach ja auch irgendwo heller sein als bloß die Sonne als unser Stern? Oder ist in google alles science fiction?

    • pendler, vor 656 Tagen, 8 Stunden, 14 Minuten

      das ist in meisten fällen ein quasar (siehe wiki)bzw. ein gewönliches grosses schwarzes loch. das helle ist die materie welche das schwarze loch umgibt und "eingesaugt" wird.

    • pendler, vor 656 Tagen, 8 Stunden, 7 Minuten

      und ja, die milchstrasse ist auch hell in der mitte. für uns in europa aber nicht sichtbar. es gibt sehr viele galaxie arten manche leuchten in der mitte (quasar udgl.) andere sehen nur wie eine wolke mit lichter aus. besuche mal astronews.com und geh durch das archiv durch. da gibt es vieles interessantes und wissenwertes.

  • hmm

    hanfbedarf, vor 656 Tagen, 9 Stunden, 34 Minuten

    ob man das glaubt oder nicht das ist jedem selbst überlassen, keine ahnung wieso sich die leute so aufregen...

    ist auch nicht mehr wie eine theorie und medien stellen diese theorien online daher sie manch einer womöglich interssant findet...

    Aber wenn es um den Big Boss Universum geht zucken ja alle gleich zusammen und haben schiss x)

    ich find das thema ausgesprochen interessant.
    weiter so !

    • also, alles was wir denken ist Theorie...

      selbsteinwitz, vor 656 Tagen, 9 Stunden, 18 Minuten

      damit haben wir es, es gibt sie nicht die
      die Materie. Es wird dich das Octobus nicht
      anrufen. Warum wohl nicht, na weil
      beide einer Illusion gleichkommen.