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Auge eines Leistenkrokodils

Intelligentes Treibgut

Leistenkrokodile sind zwar keine guten Schwimmer, verstehen es aber meisterhaft, Meeresströmungen für ihre Zwecke zu nutzen. Als Passivschwimmer überwinden sie Distanzen von mehr als 500 Kilometern, wie eine Studie zeigt.

Zoologie 08.06.2010

Das größte Krokodil der Welt

Sieben Meter, 1.300 Kilogramm. Das Leistenkrokodil, Crocodylus porosus, besitzt zweifelsohne beeindruckende Körpermaße. Als gälte es, sämtliche Superlative in einem Wesen zu vereinen, hat die Natur das Tier auch mit dem größten Verbreitungsgebiet aller Krokodile ausgestattet. Seine Fläche umspannt 10 Millionen Quadratkilometer und reicht von Indien bis nach Australien, inklusive der ozeanischen Inseln.

Was eigentlich erstaunlich ist, denn als besonders versierter Schwimmer gilt das Tier nicht. Wenn Zoologen schreiben, das Leistenkrokodil sei eine Spezies mit "limitierten aeroben Kapazitäten", dann meinen sie damit: Es kann über die Kurzstrecke durchaus gefährlich werden, die Langdistanz indes ist seine Sache nicht. Ansonsten liegen seine Begabungen im Fressen, Schlafen und Verdauen.

Mit dem Strom schwimmen

Bislang existierten lediglich Anekdoten von Seefahreren, die Krokodile auf hoher See gesichtet haben wollten. Für eine Wissenschaft, die sich aufs Wägen und Messen versteht, ist so etwas zwar kein Beweis. Aber im Grunde war klar: Die Leistenkrokodile müssen irgendwie schwimmend durch den Ozean gekommen sein, sonst wäre ihre Verbreitung völlig unerklärlich.

Die entsprechende Studie, "Estuarine crocodiles ride surface currents to facilitate long-distance travel" ist im "Journal of Animal Ecology" erschienen (doi: 10.1111/j.1365-2656.2010.01709.x).

Leistenkrokodil mit Peilsender
Leistenkrokodil mit Peilsender

Hamish Campbell von der University of Queensland hat nun einige Vertreter dieser Art mit Sendern ausgestattet und deren Bewegungen per Satellit überwacht. Die Analysen zeigen: Die Tiere verfolgen eine ähnliche Strategie, wie sie auch Schmetterlinge anwenden, wenn sie große Distanzen überwinden müssen. Was den Schmetterlingen der Wind, ist den Krokodilen eben die Meeresströmung.

Leistenkrokodile sind nämlich, wie Campbell mit seinen Kollegen im "Journal of American Ecology" schreibt, ziemlich schlechte Schwimmer - aber offenbar äußerst versiert, wenn es um die Ausnutzung solcher Strömungen geht.

590 Kilometer in 25 Tagen

Ein 4,8 Meter langes Tier verließ etwa die Ostküste der Kap-York-Halbinsel im Norden Australiens und schwamm innerhalb von 20 Tagen zum 411 Kilometer entfernten Wenlock River an die Westseite von Kap York. Dabei musste es die Torres-Straße durchqueren - eine Meerenge zwischen Australien und Neuguinea, die berüchtigt für ihre starken Strömungen ist.

Das Tier wusste mit den wechselnden Verhältnissen durchaus umzugehen, legte, als die Strömung in die falsche Richtung wies, eine viertägige Ruhepause in einer Bucht ein und setzte seine Reise wieder fort, als die Bedingungen wieder den intendierten Kurs zuließen.

Noch weiter reiste ein 3,8 Meter langes Exemplar: Seine Route begann im Kennedy River in Queensland und führte zu einem 590 Kilometer entfernten Ort an der Westküste von Kap York. Dauer der Reise: 25 Tage.

Hungern für die Langstrecke

Um solch lange Reisen durchstehen zu können, muss die träge Natur der Leistenkrokodile nicht unbedingt ein Nachteil sein. Sie können äußerst lange ohne Nahrung überdauern (Berichten zufolge bis zu einem Jahr) und sind dementsprechend in der Lage, ihren Stoffwechsel extrem zu drosseln. Wer primär passiv schwimmt, kann auch so weit kommen, wie zu beweisen war.

In theoretischer Hinsicht steht Campbells Studie auch mit einer alten Regel der Evolutionsgenetik im Einklang. Wären die Krokodilpopulationen auf dem Festland und auf den ozeanischen Inseln voneinander isoliert, müssten sie sich langfristig genetisch auseinander entwickeln. Doch Biologen berichten, es gebe keinerlei Anzeichen dafür, im Gegenteil: Die Art Crocodylus porosu sei trotz ihres gewaltigen Verbreitungsgebietes erstaunlich homogen. Hauptgrund dürfte die rege Reisetätigkeit der Krokodilgene sein.

Robert Czepel, science.ORF.at

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Forum

 
  • ...intendierten Kurs ...???

    10012004, vor 712 Tagen, 11 Stunden, 37 Minuten

    Nun ja, man kann sich ja nur verirren, wenn man auch ein Ziel hat. Ohne Ziel ist man ja immer richtig und nie verirrt ...

    Wer sagt denn, daß die Viecher wirklich dort hin wollten, wo sie nachher waren? Wenn einer baden geht, dann 4 Tage Pause macht und dann weiterschwimmt - irgendwo wird er schon landen. So richtig überzeugend ist das nicht.

    • Nachtrag: Die Rückkehr ..

      10012004, vor 712 Tagen, 11 Stunden, 33 Minuten

      an den Startort wäre eher ein Hinweis für gezielte Wanderungen.

  • andere Theorie:

    nehmbindetrotzob, vor 712 Tagen, 18 Stunden, 18 Minuten

    die Viecher werden sich einfach an der Ankerkette von diversen Frachtern festbeißen und mit dem Schiff gemütlich wo hinziehen lassen.

    • bangoskank, vor 712 Tagen, 13 Stunden, 36 Minuten

      Das erklärt auch warum die Seeleute immer dicke Handschuhe anziehen bevor sie zum Ankerspill gehen.

  • polypus, vor 712 Tagen, 18 Stunden, 18 Minuten

    Welche Wägen fahren denn Wissenschaftler so?

  • Wie kann ein Krokodil wissen ...

    atair, vor 712 Tagen, 19 Stunden, 10 Minuten

    ... in welche Richtung es schwimmen will und ob die Meeresströmung zu seinen "Reiseplänen" passt. Da müssten ja in irgendeiner Form geographische Kenntnisse vorhanden sein. Also grad nur auf "gut Glück" lassen sich diese Viecher nicht treiben. Wirft die Frage auf, nach deren kognitivem "Wissen". ...

    • Tiere sind "instinktiv weise"

      lena47, vor 712 Tagen, 17 Stunden, 23 Minuten

      was die Art / wie sich sich im Wasser / auf dem Land / oder in der Luft / bewegen.

    • 0/1?

      zumthema, vor 712 Tagen, 17 Stunden, 5 Minuten

      Kognitives Wissen

      Mensch: ja

      Tier: nein?

      vielleicht ist die Natur weniger digital als man glaubt?

      Wenn ich mir anschau, was unsere Katzenviecher so alles anstellen, was ihnen definitv keiner beigebracht hat, ich geb'schon zu, diese Krokodackeln sind weniger helle, aber muß man mehr wissen als spaß macht? Und wenn' snur eine kleine oder auch größere Reise ist.

      Ich denke Humanopräpotenz (angesichts des Weltzustandes) abzubauen tut not und gut.

    • allgeier, vor 712 Tagen, 15 Stunden, 37 Minuten

      Um Humanopräpotenz (neue Wortbildung für mich, vielleicht eine ganz praktische) abzubauen, ist Wissen nicht im Wege.
      Zum Beispiel, dass Katzen bezüglich Fähigkeiten, die man mit "kognitiv" beschreiben kann, in größerer Nähe zum Menschen sind, als zu Krokodilen. (die natürlich "nicht ganz blöd sind", fast die Mehrzahl der Tiere "kann weniger" ...)
      Das mit dem Weltzustand können wir unter einer Voraussetzung einigermaßen hinkriegen, um uns nicht selbst zu ruinieren: Den Menschen als solchen kennenlernen, sich als verantwortungsbewusster Mensch verhalten lernen. Dazu müssen wir unser "tierisches Erbe" gut kennen, auch, um uns davon nicht dauernd überrumpeln zu lassen. Dieses Problem hat der Bonobo nicht.

  • Wie kann ein Krokodil wissen ...

    atair, vor 712 Tagen, 19 Stunden, 11 Minuten

    ... in welche Richtung es schwimmen will und ub die meeresströmung zu seinen "Reiseplänen" passt. Da müssten ja in irgendeiner Form geographische Kenntnisse vorhanden sein. Ansonsten kann man ja nicht wissen, dass die meeresströmung nicht passt. Also grad nur auf "gut Glück" lassen sich diese Viecher nicht treiben. Wirft die Frage auf, nach deren kognitivem "Wissen". ...

    • allgeier, vor 712 Tagen, 18 Stunden, 47 Minuten

      Die haben keines. Die Art "hat" welches - irgendwie, in dem Fall, in den Genen (nicht "kognitiv") Woher? Evolution, so nennt man diese Phänomene. Staunen ist nicht verboten, im Gegenteil.

    • Klar doch, .... (ein wenig Sarkasmus ob solcher "Ergüsse"...

      benaja, vor 712 Tagen, 10 Stunden, 37 Minuten

      ...nehme ich mir doch auch mal ausnahmsweise heraus:) ...das Zauberwort "Evolution" erklärt für die verzauberten Evol-Gläubigen natürlich alles. Darüber darf man sogar "staunen": Was "die Evolution" denn nicht alles kann! Sogar "kognitives Wissen in Kroko-Genen" [sic!] hat sie zustande gebracht! Da kann man wirklich nur noch staunen - allerdings noch viel mehr über den Glauben an eine solche irreale Naturmythologie! Diese "Aufgeklärten" tun nämlich so, also ob "die Evolution" in ihren erfinderischen Prozessen und staunenswerten Meisterleitungen göttlich wäre - sie zelebrieren mit solchen Ergüssen die Apotheose eines äonenlangen Zufallsprozesses, in dem Nichtkognitivität "Kognition" hervorbringe.

      Wahrscheinlich liegt diese Verblendung daran, dass sie sich selber - siehe oben - "tierisches Erbe" einreden - das wirkt dann als eine Art "kognitives Placebo", wodurch ihr menschlicher Hausverstand tatsächlich reduktiv zum evolutionären Rudiment wird - also ein kognitiv-inverser Evolutionsprozess, da haben sie gar nicht völlig unrecht...!

    • korr.: Meisterleistungen

      benaja, vor 712 Tagen, 10 Stunden, 35 Minuten

    • allgeier, vor 711 Tagen, 20 Stunden, 50 Minuten

      benajas Liebe zu Wörtern ist rührend. Nostalgie fühle ich, wenn ich ihn lese.
      Frage, hättest du Lust, hier die Grundtypenbiologie nochmal zu posten?
      Soweit ich mich daran erinnere, braucht diese Lehre tausendfältige Urzeugung, da jede Makro-Art von Lebewesen für sich entstanden ist. Oder erschaffen wurde.

      Aber für die Frage nach "entstanden" oder "erschaffen" ist mir persönlich wurscht, ob diese Lebensentstehung nur einmal oder tausendfach geschehen sein mag. Es bleibt persönliche Auffassung und ist nicht Gegenstand von Naturwissenschaft.
      Biologie: Alles heutige Leben geht auf einen gemeinsamen Anfangsorganismus zurück, laut Indizien. Ist Stand der Forschung.

    • allgeier, vor 711 Tagen, 20 Stunden, 47 Minuten

      naja, "einer". Ein System ist es jedenfalls gewesen.

  • allgeier, vor 712 Tagen, 21 Stunden,

    ... und woher "weiß" das alles das Langstreckenkrokodil? Wie konnte sich dieses Verhaltensrepertoire ausbilden? Grübeln ist erlaubt und angebracht, aber wir können wohl nicht mehr alle Tathergänge in der Evolution rekonstruieren.
    Es ist zwar jede biologische Art ein Sonderfall, aber gerade die hier finde ich auch faszinierend.

    • Ich würde Deine Frage verallgemeinern.

      gstiess, vor 712 Tagen, 19 Stunden, 15 Minuten

      Es ist eine Frage, die ich mir schon oft gestellt habe: warum fliegt z.B. eine Ente offensichtlich voll Eifer quer über Wien, nur, um dann statt an der alten Donau in irgendeinem anderen Teich herumzudümpeln? Was bringt Tiere zu solchen strapaziösen und komplizierten Wanderungen, wenn man jetzt mal von unmittelbarer Nahrungsknappheit bzw. -verfügbarkeit absieht?
      Ich finde diese Frage ziemlich faszinierend, aber vielleicht ist "Reisen" ein tief erblich verankertes Grundbedürfnis, da ja die Verbreitung der eigenen Art nur durch solche "Reisen" möglich und erklärbar wird.
      Letztlich würde eine solche genetische Fixierung auf das "Reisen" dann auch in unser Bedürfnis hineinspielen, im Urlaub mal "einen Tapetenwechsel durchzuführen", sprich: zu ver-"Reisen".
      Und das wäre dann besonders faszinierend: dass das Verhaltensrepertoire des Leistenkrokodils und unsere Buchung im Reisebüro vielleicht durch dieselben genetisch verankerten Grundbedürfnisse bedingt sind....
      Ich weiß, das war jetzt äußerst unwissenschaftlich, ich bitte diesbezüglich um Nachsicht.

    • was du hier

      mantispa, vor 712 Tagen, 18 Stunden, 58 Minuten

      schreibst, ist nach meinem dafürhalten ganz in ordnung. die polynesier, die die osterinsel erreichten, waren wohl ähnlich unterwegs (+ einer religion, "gottvertrauen"). nur kommt mir das kroko dabei nicht besonders (!) intelligent vor. ab und zu erreichen eisbären island - auch nicht dank intelligenz. viele andere ersaufen letztendlich.

    • ;-)

      allgeier, vor 712 Tagen, 18 Stunden, 51 Minuten

      Einer unserer Schullehrer pflegte zu sagen "die Biologie / die Naturwissenschaft fragt nicht, 'warum'. Es wird eben der Hergang beschrieben." Wenn man den noch erschließen kann.

      Ich denke übrigens gar nicht, dass für die allgemeine Unruhe eigens Gene notwendig sind. Ohne wissenschaftlichen Anspruch ausgedrückt, zur Eigenschaft "lebendig" gehört eine Art Unruhe dazu.

    • @allgeier

      gstiess, vor 712 Tagen, 17 Stunden, 40 Minuten

      Da muss ich Deinem Schullehrer energisch widersprechen: Gerade die Naturwissenschaft fragt nach einem "Warum". Beispiel Physik: der praktische Physiker beschreibt Abläufe und Gesetzmäßigkeiten. Der theoretische Physiker untersucht die diesen Gesetzmäßigkeiten zugrunde liegenden mathematischen Gesetze - eben das "warum läuft dieser Ablauf so ab". Beispiel Biologie: Der Zoologe beobachtet, dass neu geborene Graugänse immer der Mutter folgen. Der Verhaltensforscher klärt auf, warum: die Tiere prägen sich das erste bewegte Objekt ein, das sie sehen. Beispiel Medizin: der Chirurg sieht, dass ein Tumor Metastasen setzen kann. Der Molekularpathologe erklärt, welche Mutationen im Tumorerbgut dafür erforderlich sind, und oft sogar, warum diese Mutationen so wirken.
      Ohne ein "Warum ist denn das so?" gäbe es keine kausale Forschung.

    • allgeier, vor 712 Tagen, 15 Stunden, 29 Minuten

      Schade, dass du damals nicht dabei warst, wirklich. Du vertraust der gesprochenen Sprache. Diese lässt sich nicht in einem Zusammenhang wie diesem auf Teleologie ein. Unser Lehrer wollte gescheit sein, das verstehe ich heute, und eine Sprachregelung treffen, die automatisch Sinnphilosophen ausschließen sollte. Das hätte keinen Sinn. (Schon das Wort "Sinn" heißt dazu zu viel.)

    • Es wird immer absurder

      benaja, vor 712 Tagen, 10 Stunden, 31 Minuten

      "Tathergänge der Evolution" - wer soll denn da der Täter gewesen sein?
      *unfassbar*

      Danke für diese Stilblüten des hilflosen Naturalismus!

    • Benaja, das ist sinnlos!

      manfredvogl, vor 712 Tagen, 3 Stunden, 22 Minuten

      Unsinnig!
      Die Sprache wurde uns von Gott gegeben und die Sprachverwirrung ist klar die Folge der Gottlosigkeit.
      Das merkt man am besten, wenn Katholen die Bibel lesen und ausgebildete Germanisten dabei einfachste Sätze nicht verstehen.

      Was sollte also anderes rauskommen als Sprachverirrung nach der Sprachverwirrung?

      Z.B. hat sich die abstrakte Malerei auch aus der konkreten erst herausentwickeln müssen und den Evoisten fehlen halt die Kandinskys usw. Die Epikurer sind zwar schon etwas in die Jahre gekommen aber die Geschichte mit Darwin ist erst hundertfünfzig Jahre her.

      Wird also vielleicht noch dauern, bis sie die Grenzen ihrer Ausdrucksweise ... äh ... anpassen, die Evoisten.

      Zudem gibt es statt einer Sprachevolution - im Sinne vonFortschritt/Entwicklung - eine Gegenbewegung:
      Luther gab uns ausdrucksstarke Worte, Kant hat uns damit ersäuft.
      Ergo: Bild/Kronenzeitung/sms

      (-;

    • allgeier, vor 711 Tagen, 21 Stunden, 16 Minuten

      "Tat" ist eine ungeeignete Metapher gewesen, die mir unterlaufen ist. "Unterlaufen": noch eine. Schlimm, ja, Darwin und alle Biologen seither habe ich durch einen Sprachschlamper ins Verderben gestürzt. Ich, ich allein, mir ist gelungen, was benaja mit Riesenaufwand betreibt, seitdem es dieses Forum gibt! Damit muss ich erst fertigwerden. *lol*

      Hm. Man kommt sich beim Forschen wie ein Detektiv vor, die Methoden haben die gleichen Grundlagen.
      So kam das *gewaltigärger*.
      In der Justiz mag ich Verurteilungen nicht, die sich auf reine Indizienbeweise stützen. Wie hältst du das, benaja, verstehst du mich in dem Punkt? Doch man erlebt immer wieder, dass Indizien gelten gelassen werden.
      Und nun, benaja, bitte deine Lehre, was wir aus unseren Indizien machen sollen.

      Gar nichts, vielleicht?
      Das würden auch viele begrüßen, glaube ich. Aber die Gedanken sind frei.

  • aw70, vor 712 Tagen, 21 Stunden, 27 Minuten

    Und weil ja sonst so oft über die Qualität der Artikel auf orf.at gelästert wird...

    ...finde ich persönlich, dass sich der oder die Autor(in) dieses Beitrags Lob verdient hat. Der Artikel ist lebendig geschrieben, faktenreich, und trotzdem nicht unsachlich. Wenn alle populärwissenschaftlichen Artikel so wären, dann würden sich mehr Menschen für die Wissenschaft interessieren. Weiter so! :-)

  • Kärnten ...

    roberto, vor 713 Tagen, 1 Stunde, 24 Minuten

    ja, dort soll es auch Passivschwimmer geben, die sich von Strömungen leiten lassen um den eigenen Vorteil zu maximieren.

  • solidstate, vor 713 Tagen, 1 Stunde, 41 Minuten

    "...10.000 Quadratkilometer und reicht von Indien bis nach Australien..."

    10.000 Quadratkilometer kommt mir ein bisserl sehr sehr wenig vor. Das entspricht gerade einmal der Fläche von Kärnten. Da wurden wohl ein paar Nullen vergessen.

    • eher

      manfredvogl, vor 713 Tagen, 1 Stunde, 30 Minuten

      10.000 mal 10.000 km (-;

    • derikeaelch, vor 713 Tagen, 37 Minuten

      10.000 Quadratkilometer sind 100x100 Kilometer...wer rechnen kann ist klar im Vorteil.

      Übrigens habe ich in Australien ein Krokodil auf einer Farm gesehen, dass laut Aufseher sogar 19 Monate lang nichts gegessen hat....also da sind sogar mehr als 12 Monate möglich.

    • scienceredaktion, vor 712 Tagen, 22 Stunden, 24 Minuten

      danke für den hinweis - hier sind tatsächlich ein paar nullen abhanden gekommen.
      mfg, red.

    • Wer rechnen kann und nicht kucken,

      manfredvogl, vor 712 Tagen, 22 Stunden, 20 Minuten

      der hat das Nachsehen, weil 10.000 km² ist ein wutzikleines Schnitzerl vom Verbreitungsgebiet. Grob geschätzt!

      Da kuckst Du:

      http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Crocodylus_porosus_Distribution.png&filetimestamp=20041216073950

      Alleine Papua Neuguinea hat 462.840 km²

      (-;