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Barcode auf weißem Hintergrund, der den Menschen repräsentiert.

Was ist die Würde des Menschen?

Wenn über Chancen und Grenzen des biomedizinischen Fortschritts oder auch das Pro und Contra von Sterbehilfe diskutiert wird, beruft man sich regelmäßig auf den Schutz der Menschenwürde. Aber worin besteht diese? Und was folgt aus ihr für Forschung und medizinische Praxis?

Bioethik 09.07.2010

Eine internationale Forschungsgruppe an der Universität Bielefeld geht der Frage nach, was die Berufung auf die Menschenwürde in den bioethischen Kontroversen der Gegenwart und im medizinischen Alltag bewirkt. Der Theologe und Bioethiker Ulrich Körtner beschreibt das Forschungsvorhaben in einem science.ORF.at-Gastbeitrag.

Medizin und Menschenwürde

von Ulrich Körtner

Ulrich Körtner

Ulrich Körtner ist Vorstand des Instituts für Systematische Theologie und Religionswissenschaft an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Er leitet außerdem das Institut für Ethik und Recht in der Medizin.

Das Klonen von Menschen, so heißt es, verstoße gegen die Menschenwürde. Doch warum eigentlich? Oder weshalb sollen unterschiedliche Arten des Enhancement, also der Optimierung des menschlichen Körpers und unserer kognitiven Fähigkeiten durch Medikamente, implantierte Neurochips sowie plastische Chirurgie einen Verstoß gegen die Menschenwürde darstellen?

Für die einen ist die Forschung an embryonalen Stammzellen ethisch unbedenklich, weil sie eine befruchtete Eizelle noch nicht als menschliche Person betrachten, für andere verletzt sie die Würde des Menschen und das Verbot seiner Totalinstrumentalisierung, weil mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein neuer Mensch entstanden ist.

Für Aufregung sorgen auch Experimente mit Chimären oder Zybriden, also mit Zellen, die aus menschlichem und tierischem Gewebe kombiniert sind. Verstößt die Forschung tatsächlich gegen die Menschenwürde, wenn man in die entkernte Eizelle einer Kuh den Zellkern einer menschlichen Zelle implantiert und die so entstandene Zelle zu einem embryoartigen Zybrid heranreifen lässt, um an ihm die Entstehung von Erbkrankheiten zu erforschen?

Berufung in den Menschenrechten

Dass die medizinische Forschung die Menschenrechte zu achten hat, steht außer Streit. Menschenrechte sind klar formuliert und international kodifiziert. Sie werden auch beständig weiterentwickelt. Es gibt sogar eine spezielle Menschenrechtskonvention des Europarats zur Biomedizin – die Österreich leider bis heute noch nicht unterzeichnet und ratifiziert hat. Unklar ist aber, in welchem Verhältnis Menschenrechte und Menschenwürde zueinander stehen.

Artikel 1 der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (1948) erklärt: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren." Was unter der Würde des Menschen zu verstehen ist, lässt das Dokument freilich ebenso offen wie Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes. Er lautet: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."

Ein Begriff, geprägt vom Holocaust

Diese Formulierung lässt sich vor dem Hintergrund der Nazidikatur verstehen. Nach ihrer Schreckensherrschaft, nach KZ und Holocaust und 200 Millionen Kriegstoten soll es nie wieder zur Entrechtung und Demütigung von Menschen kommen. Auch der Nürnberger Ärztekodex von 1947 und die Helsinki-Tokio-Deklaration des Weltärztebundes – ein Ethikkodex für die Forschung am Menschen – ziehen die Lehren aus den Verbrechen des Nationalsozialismus, der die Tötung von zu "unwertem Leben" erklärten Menschen befahl und verbrecherische Medizinexperimente verübte.

Doch wenn es heute zum Beispiel um die Frage geht, was menschenwürdiges Sterben heißt, ob Tötung auf Verlangen oder der assistierte Suizid weiterhin unter Strafe stehen sollen oder nicht, ob es Grenzen der Autonomie am Lebensende gibt, wann Therapieverzicht und Therapieabbruch erlaubt oder verboten sein sollen, trägt die Berufung auf die Menschenwürde offenbar unmittelbar wenig aus, weil jeder darunter etwas anderes versteht.

Ist Menschenwürde also nur eine wächserne Nase in der Hand von Bioethikern oder bloße Verfassungslyrik von Juristen? Oder hat der Begriff trotz seiner Unbestimmtheit eine orientierende Funktion, auf die auch eine pluralistische Gesellschaft nicht verzichten kann?

Säkulare und religiöse Begründungen

Offenbar dient der Menschenwürdebegriff dazu, gesellschaftliche Diskurse, z.B. auf dem Gebiet von Biomedizin und Bioethik in bestimmter Weise zu strukturieren. Menschenwürde steht für die Forderung nach Achtung und Anerkennung unabhängig von persönlichen Leistungen oder gesellschaftlichem Nutzen eines Menschen. Sie hat mit Selbstachtung, Autonomie und Freiheit ebenso zu tun wie mit Fragen der Gerechtigkeit und Problemen von Inklusion, Exklusion und Marginalisierung.

Die Berufung auf die Menschenwürde macht klar, daß der moderne Staat für den einzelnen Menschen da ist und nicht umgekehrt. Und ebenso könnte man sagen: Menschenwürde in der Medizin bedeutet, daß die Medizin dem Wohl des Einzelnen zu dienen hat und nicht umgekehrt.

Menschenwürdeargumente sind offenbar an Narrative rückgebunden, die unterschiedliche Menschenbilder repräsentieren. In sie fließen philosophische, aber auch religiöse Traditionen ein. Die jüdische und die christliche Tradition begründen die Würde des Menschen mit seiner Gottebenbildlichkeit. Allerdings unterliegen solche Sichtweisen historischen Transformationsprozessen, die durch komplexe Wechselwirkungen zwischen religiösen, philosophischen, juristischen und soziokulturellen Faktoren charakterisiert sind.

Handbuch wird erarbeitet

Diesen komplexen Zusammenhängen geht eine internationale Forschungsgruppe aus Juristen, Medizinern, Philosophen, Soziologen und Theologen nach, die seit Oktober 2009 bis September 2010 am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld arbeitet.

Die beteiligten Wissenschaftler arbeiten an einem umfangreichen Handbuch, das nicht nur die allgemeinen Grundlagen der ethischen und rechtlichen Menschenwürde-Diskussion darstellt und normative Grundfragen der Medizin diskutiert, sondern auch auf konkrete Einzelfragen des medizinisch-technischen Forschritts von der modernen Reproduktionsmedizin bis zur Nanotechnologie, medizinischen Gehirninterventionen und der Idee des sogenannten Posthumanismus eingeht.

Begleitet wird die Arbeit der Forschungsgruppe durch eine Reihe von Workshops. So findet zum Beispiel am 16. und 17. Juli eine Tagung zur interkulturellen Debatte über Menschenwürde statt, auf der die Bedeutung von kulturellen Differenzen und religiöser Traditionen für philosophische Konzepte von Menschenwürde analysiert werden sollen.

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Forum

 
  • Aufmarschgebiet

    regow, vor 1045 Tagen, 2 Stunden,

    Der Begriff Menschnwürde und die Thematik drum herum ist nur ein Aufmarschgebiet für voraufklärerische und klerikale Kräfte.

    Die Gesellschaft darf sich nicht auf den glitschigen Boden dieses Aufmarschgiebiets drängen lassen.

    Uns sollten die Menschenrechte genügen. Die Tatsache, das es diese nicht überall gibt, ist zu Teilen durchaus denen anzulasten, die uns salbungsvoll von der Menschenwürde predigen.

  • Der Grad der Bewusstwerdung der eigenen Seele ist der Schlüssel...

    neutrino, vor 1045 Tagen, 19 Stunden, 19 Minuten

    ...zur Menschenwürde,...

    vmtl. sind sogar 90 % der Gesetzgebung nur ein herumeiern um das neurologische Konglomerat "EGO", welches bisher stets sein Revier markierte und verteidigte, nun weil die äussere Hülle naturgemäss eben nichts weiter als bloss ein Tier ist!,...erst die persönliche Realisation der eigenen Seele lässt den inneren wahren Menschen aufkeimen und bei idealen Bedingungen sich weiter entwickeln,...daher wir brauchen dringend eine völlig neue Definition des Menschen welches seine inneren Bewusstseins - Qualitäten in Zukunft stets verifizierbar offenlegt, also z.B. über einen elektronischen komplexen Sensor mit KI - Bewertung für die Erfassung des jeweiligen Bewusstseinsgrades einer Person sowie deren grundsätzliche Ausrichtung (Lebensabsichten!?),...so könnten z.B. die Gesetzmässigkeiten der komplexen Mathematik dafür sehr Hilfreich sein in diesen eher humanistischen Forschungsgebieten endlich mal etwas mehr Systematik reinzubringen,...

    [Komplexer Wert] = [Realanteil] x [Imaginäranteil]

    [Äussere scheinbare Person mit bestimmten Zielen] = [EGO (Tierisches angelerntes Verhaltensmuster)] x [Seele (Bewusstseinsgrad mit Ausrichtung (auf Pos. od. Neg. Ziele))]

    ----------------------------------------------------
    Realanteil: ist somit alles was von der physischen Welt (Umgebung) einer Person (physischer Körper, Gehirn, EGO) aufgeprägt wurde!

    Imaginäranteil: ist der innere seelische Raum der zwar von der künstlich aufgebauten Person(en) beinahe beliebig deformiert werden kann, alledings nur bis zu den Zeitpunkt wo die...

    • wo die eigene Seele beginnt stärker zu werden als das EGO!,...

      neutrino, vor 1045 Tagen, 19 Stunden, 11 Minuten

      also je nach der inneren seelischen Berufung ergeben sich hier zwischen Gut und Böse (nach unseren gesellschaftlichen Bewertungssystem!) allerlei Möglicheiten die aber nach Aussen leider nicht so ohne weiteres erkennbar sind!,...deswegen überrascht uns (die Gesellschaft) auch sehr oft der komplexe Anteil einer Person sei es nun im guten oder im schlechten Sinne,...

      ...naja dieses allgemeine Konzept muss trotzdem noch gründlich ausgearbeitet werden,...;-)
      .:.

    • Würde?

      lena47, vor 1045 Tagen, 17 Stunden, 20 Minuten

      der innere Mensch, das innerste ich, die verborgene Person des Herzens, wichtig vor allem ein stiller und milder (friedlicher)Geist der sich (in der Praxis) nie provozieren und nie vom Bösen beeinflussen läßt.

  • Filmtipp: Die 120 Tage von Sodom

    loveissuicide, vor 1046 Tagen, 1 Stunde, 17 Minuten

    Hier ist gut veranschaulicht, wann die Würde des Menschen definitiv verletzt ist.

  • diese menschenwürde

    mantispa, vor 1046 Tagen, 4 Stunden, 3 Minuten

    ist wie ein luftballon, der, wenn man mit einer nadel nur in seine nähe kommt, schon platzt.

    • Du meinst wohl sein aufgeblähtes Ego!,...;-)

      neutrino, vor 1046 Tagen, 1 Stunde, 52 Minuten

      .:.

  • bohrkopf, vor 1046 Tagen, 15 Stunden, 10 Minuten

    Irgendwie ist die Diskussion über "Menschen"würde unvollständig, solange man ausser acht läßt, dass es ausser uns noch andere Lebewesen auf diesem Planeten gibt, die fühlen und denken, aber mit der Behinderung umgehen müssen, nicht sprechen zu können.

    Solange man sich nicht wirklich bewußt ist, was man ißt, wenn es auf dem Teller liegt, ist die Diskussion über Ethik irrelevant. Aber vielleicht ist das ja ein erster Schritt.

    • :-(

      klausi025, vor 1046 Tagen, 3 Stunden, 1 Minute

      Das ist aber sehr vereinfachend gesagt. Es ist die Frage, ob ein Schweinchen die selben Rechte haben sollte wie ein Mensch. Dann wäre ja jeder Löwe ein Mörder! ;-) Nur ein Ansatz ... man könnte eine Sonderstellung unter den Lebewesen durch die Möglichkeit des Handelns nach ethischen Werten definieren. Mein Bruder der Baum und meine Schwester die Stubenfliege sind Ablenkungsmanöver von zentralen Fragen über ethisches Verhalten zwischen Menschen. Kann man auch diskutieren ... aber eine sture Verknüpfung der Fragen blockiert nur.

  • Man merkt duetlich, die Hitze steigt den ORF-Redakteuren ins Hirn!

    bergaufbremser, vor 1046 Tagen, 19 Stunden, 34 Minuten

    Sommerloch!

  • Und was ist mit der Menschenwürde

    derseinensenfdazugibt, vor 1047 Tagen, 1 Stunde, 30 Minuten

    im täglichen verbalen Umgang miteinander?
    Wieviel Verletzungen werden da kontinuierlich produziert!
    Einen sogenannten "guatn Schmäh" laufen haben. Oder den Anderen in die Einöde wünschen; nur weil er seinen Anspruch auf Menschen-recht/-würde äußert.

    • klausi025, vor 1046 Tagen, 3 Stunden, 7 Minuten

      Ja ... wer Böses mit so dummen Argumenten wie "Selbstbestimmung" rechtfertigt, macht mich wütend und traurig. Wenn "Freiheit" dem Bösen dient, ist sie böse. Freiheit ist ein Geschenk, das ethisch verwendet werden sollte und nicht Selbstzweck!

    • !!!

      klausi025, vor 1046 Tagen, 3 Stunden, 5 Minuten

      Entschuldigung ... hätte zu dem eins weiter unten gehört!

  • was diesen menschenwuerdetheoretikern voellig fremd ist

    iggi, vor 1047 Tagen, 7 Stunden, 9 Minuten

    ist das grundprinzip der selbstbstimmung und selbstverantwortung des individuums. mit ihren kodifizierungen, handbuechern und (nutzlosen) internationalen gesetzen und kommissionen rauben sie dem menschen in wirklichkeit diese seine hauptwuerde. ob ich, meine eltern oder mein kind zb. assistierte sterbehilfe bekommen sollen ist ganz, ganz, ganz alleine meine sache und nicht die von geisteswissenschaftlern und bureaukraten.

    • ist schon in zweifacher hinsicht falsch:

      xx13, vor 1047 Tagen, 4 Stunden, 7 Minuten

      ...meine eltern oder mein kind...
      ist nicht DEINE sache allein

      ...assistierte...
      betrifft wohl auch den assistenten

      icg bin auch für euthanasie (im wahren sinne des wortes), aber sehe doch ein paar hürden und probleme die wohl überlegt werden müßen...

    • natuerlich

      iggi, vor 1047 Tagen, 50 Minuten

      gibt es huerden und probleme, aber das darf keine ausrede dafuer sein, dass im mittelpunkt immer die entscheidungsfaehigkeit/verantwortung des einzelnen stehen sollte, weiters die politische entscheidungsgewalt einzelner staaten und bundeslaender, was wieder die wahlmoeglichkeit des individuums garantiert. aus der europaeischen vergangenheit kennen wir aber auf dem gebiet der klon-und fruchtbarkeitsforschung zb. nur universale, versagende, laengst vergessene VERBOTE welche den nicht-unterzeichnern wirtschaftliche vorteile bringen und den buerger auf hoechster, unabwaehlbarer politischer ebene in angelegenheiten seiner tiefsten seele entmuendigen.

    • ?!?!?

      klausi025, vor 1046 Tagen, 16 Stunden, 33 Minuten

      WAS? Willst Du Kinderschänder loben, dass sie eine "mutige" Entscheidung abseits des "Mainstreams" treffen? Willst Du konzerne loben, wenn sie sich ganz ohne jede Frage nach Ehtik dazu entscheiden, Menschen auszubeuten? Es ist nicht DEINE Sache, was Du mit einem anderen Menschen tust ... auch nicht, wenn Du der Vater bist. Die Gesellschaft hat dafür zu sorgen, dass die Freiheit und die Würde der Menschen nicht von jenen wie Dir beschnitten werden, die meinen, IHRE "FREIE" ENTSCHEIDUNG stünde über dem Wohl anderer! (Aber ich denke, Du bist gar nicht so böse sondern einfach ganz ehrlich zu dumm, um Deine Gefühle abseits von einfachen Schlagworten zum Ausdruck bringen zu können ... )

    • sagenhaft wie heftig

      iggi, vor 1046 Tagen, 6 Stunden, 48 Minuten

      sich so manch ein aufrechter klausi gegen selbstbestimmung und eigenverantwortung wehrt, mit killerargumenten von 'kinderschaenderlob' bis 'dubistdumm'.

    • das ist ja

      mantispa, vor 1046 Tagen, 4 Stunden, 8 Minuten

      ganz ein sonderbarer (und deprimierender) zank zwischen euch.

    • :-(

      klausi025, vor 1046 Tagen, 3 Stunden, 6 Minuten

      Ja ... wer Böses mit so dummen Argumenten wie "Selbstbestimmung" rechtfertigt, macht mich wütend und traurig. Wenn "Freiheit" dem Bösen dient, ist sie böse. Freiheit ist ein Geschenk, das ethisch verwendet werden sollte und nicht Selbstzweck!

    • klausi025, vor 1046 Tagen, 3 Stunden, 5 Minuten

      Wobei ich mir nicht anmaße zu bestimmen, was nun Böse ist ... aber ich mache mir wenigstens Gedanken und wische solche Überlegungen nicht selbstgerecht hinweg!

  • die hürde des menschen

    eminence, vor 1047 Tagen, 17 Stunden, 10 Minuten

    ist unanqastbar ...

    • waldirei, vor 1047 Tagen, 13 Stunden, 48 Minuten

      Die Bürde des Menschen ist unfassbar.

    • waldirei, vor 1047 Tagen, 13 Stunden, 47 Minuten

      Die Horde der Menschen ist ungeniessbar.

    • antonjesus, vor 1047 Tagen, 11 Stunden, 4 Minuten

      Nicht jeder ist mit seinem Gesicht zufrieden, mit seinem Gehirn aber jeder.

  • stellen wir die Frage mal andersrum:

    selbsteinwitz, vor 1047 Tagen, 18 Stunden, 42 Minuten

    Was ist gegen die Würde des Menschen?
    So fällt einem u.a. dazu ein: die Gleichgültigkeit,
    die Eile, die Rücksichtslosigkeit, die Grausamkeit,
    die Habgier, der Neid, die Zerstörung, der Lärm,
    die Perversion, die Lieblosigkeit.
    Die Frage nach der Würde lässt ahnen dass
    das Leben der Menschen im Westen aus unzähligen
    Kleinkriegen besteht.

    • so könnten wir zusammenfassen...

      selbsteinwitz, vor 1047 Tagen, 18 Stunden, 31 Minuten

      wer gleichgültig, rücksichtslos durch
      das Leben rast, sein Kopf voll ist mit Neid,
      Habgier und Ehrgeiz wird sich in seiner
      Lieblosigkeit und seiner tierischen Art,
      weit von der menschlichen Würde
      entfernt haben.

    • bye , joe ! - bye , vlaidmir !!

      eminence, vor 1047 Tagen, 18 Stunden, 12 Minuten