Standort: science.ORF.at / Meldung: "Übergewicht verdoppelt Sterberisiko "

Übergewicht verdoppelt Sterberisiko

Übergewichtige junge Männer haben nach einer neuen Studie ein doppelt so hohes Sterberisiko wie Männer ohne zu viele Kilos. Das erhöhte Risiko gilt das ganze Leben lang.

Ernährung 13.07.2010

Für die Untersuchung hatten die Experten des dänischen Instituts für vorbeugende Medizin in Kopenhagen die Daten von über 5.000 Wehrpflichtigen ausgewertet. Dabei fanden sie auch heraus, dass sich das Sterberisiko mit jedem zusätzlichen BMI-Punkt (Body Mass Index - BMI) um zehn Prozent erhöht.

Im Durchschnitt starben die Übergewichtigen acht Jahre früher als die Normalgewichtigen, berichteten Wissenschafter am Dienstag auf einem internationalen Fachkongress zu Übergewicht in Stockholm.

Langfristige Studie

Die Leiterin des Projektes, Esther Zimmermann, meinte: "Es ist sehr wichtig, dass wir die lebenslangen Konsequenzen von Übergewicht im Alter um die 20 genau ermitteln, wenn man nur daran denkt, wie rapide sich Übergewicht ausbreitet."

Die Männer wurden bis zum Alter von 80 Jahren beobachtet. Es handle sich um die erste Studie, die den Einfluss des Übergewichts über einen so langen Zeitraum ausgewertet habe, sagte Zimmermann. Die Ergebnisse wurden um andere Einflussfaktoren wie Rauchen bereinigt.

Die Forscher hatten Gesundheitsdaten von 1.930 dicken Wehrpflichtigen mit den von 3.601 normalgewichtigen abgeglichen. In deren weiterem Lebensverlauf waren als 70-Jährige noch 70 Prozent der Normalgewichtigen, aber nur 50 Prozent der Übergewichtigen am Leben. Dabei hätten mehr als 70 Prozent ihr zu hohes Gewicht aus jungen Jahren auch in späteren Lebensphasen behalten.

science.ORF.at/dpa

Mehr zu dem Thema:

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

 
  • Ah, verstehe

    jedi, vor 579 Tagen, 8 Stunden, 46 Minuten

    schlanke haben eine doppelt so hohe chance ewig zu leben...

    • :-)

      dba4, vor 579 Tagen, 5 Stunden, 24 Minuten

  • "Das erhöhte Risiko gilt das ganze Leben lang."

    slartibartfast, vor 579 Tagen, 10 Stunden, 19 Minuten

    ich hab nun den artikel zum zweiten mal durchgelesen, aber dazu keine erlaeuterung gefunden. da von uebergewichtigen jungen maennern die rede ist, die dann das ganze leben einem erhoehten sterberisiko ausgesetzt sind, gilt das also auch fuer jene, die spaeter gewicht verlieren. einmal dick, immer frueher tot, so muesste das motto lauten.

    • lutzvonlutzervomlutzerer, vor 579 Tagen, 10 Stunden, 9 Minuten

      so wie ich das seh und versteh ist die gruppe derer die später gewicht verlieren einfach zu vernachläßigen und in der studie warscheinlich nicht erfasst.
      und während die einen mit 80 das sterbealter erreicht haben haben die übergewichtigen es beriets mit 70 erreicht.

  • BMI = Blödsinn

    sainty, vor 579 Tagen, 11 Stunden, 12 Minuten

    aber die Tatsache dass fettleibige Menschen öfter krank sind und unser Gesundheitssystem dadurch unnötig belasten ist Fakt! Und da sich Menschen ohne "strafe" nicht ändern wäre erhöhte Gesundheitsbeiträge bei massiv Übergewichtigen sehr Sinnvoll für die Allgemeinheit!

    • richtig - und fakt ist auch

      oder, vor 579 Tagen, 10 Stunden, 28 Minuten

      dass die gesamte ernährungs-thematik völlig falsch läuft. das ständige abschreiben von sätzen wie: "wir müssen uns nur abweschslugnsreich ernähren" ist quasi versteckte anleitung zum krank werden. diese klugscheißer die ihre beiträge immer mit solchen statements beenden sollten mal verklagt werden. nru jene die solche scheiß glauben können es nicht mehr - weil die sind dann meist schon tod. wer also xund leben will dem wird nix anderes übrig bleiben als sich auch mal über nahrungsergänzungen gedanken zu machen. auch wenn alle die klugscheißer dagegen sind. viele von denen schreiben zwar dagegen, nehmes aber selber - und einige sind einfach zu blöd um die wirkung zu begreifen. die enden dann mit demenz im altenheim und kriegen ihren tee im schnabelhäferl. da haben sie dann noch glück weil sie sich nicht an ihre arroganten aussagen erinnern können.

    • ist wahr

      ironimo, vor 579 Tagen, 10 Stunden, 10 Minuten

      es kann jeder ausprobieren dass die schlichte
      einfache Kost, ohne dem Doktrin alles haben
      und probieren zu müssen, einfach gesund ist.
      Was uns fehlt ist das Vertrauen in den eigenen
      Körper der in der Lage ist mit ganz wenig
      gut auszukommen. Nur, wenn auch beim Essen
      die Gier der Motor ist, dann ist uns nicht mehr
      zu helfen.
      Zu den Nahrungsergänzungen wettern natürlich
      jene die glauben sie kämen zu kurz, so wie
      die Ärzte und andere Gesundbeter.
      Sie sind für viele im fortgeschrittenen Alter
      sehr hilfreich wo sie die Defizite in der Nahrung
      ausgleichen können. Auch ist bei vielen die
      Nahrungsaufnahme erheblich gestört und kann
      so mit den Mitteln ausgeglichen werden.
      Dann ist jedem zu raten sich mal gründlich
      austesten zu lassen, damit einer nicht dauernd
      die Experten fragen muss.

  • Komische Ausdrucksweise

    realbluecat, vor 579 Tagen, 11 Stunden, 19 Minuten

    Sterberisiko: Haben wir das Risiko - zu sterben - nicht alle? Ich bin jedenfalls ser Meinung, wir werden alle irgendwann sterben. ....Stellt mich jetzt nicht als Schwarzmaler hin ;-)

    • seien wir uns ehrlich...

      ironimo, vor 579 Tagen, 10 Stunden, 30 Minuten

      Leben ist immer lebensgefährlich und so frei
      der gute Kästner uns einmal gedichtet hat
      so frei ist jeder zu essen was er will und was
      danach kommt ist sicher oft eine Schande,
      so mal für das Auge, und schon darum wie
      viele arme Viecherl dafür ihr Leben lassen
      müssen.

  • Ja jede Geburt

    haubentaucher, vor 579 Tagen, 11 Stunden, 35 Minuten

    endet mit tötdlichem Ausgang

    • Ja,

      vieldenker, vor 579 Tagen, 11 Stunden, 10 Minuten

      ich hab mir schon überlegt, meine Eltern zu klagen. Schließlich müsste ich ohne sie nie sterben.

      Mal sehen, wie viel Schmerzensgeld für mein zukünftiges Leid drin ist.

  • Wir werden alle sterben!

    xoul, vor 579 Tagen, 11 Stunden, 41 Minuten

    Die Zeichen sind eindeutig!
    Sterberisiko bei 200%. Das würde ja heißen, daß Dicke doppelt so oft sterben, als es bei Dünnen der Fall wäre.
    Ehrlichgesagt wundert es mich, daß hier kein Umkehrschluss angeführt wird.
    Dabei ist die Sache doch logisch: Je mehr Dicke es gibt, desto öfter stirbt ein Dicker. Wenn die Dicken 2/3 der Bevölkerung ausmachten, würden wahrlich doppelt so viele Dicke sterben, als es bei Dünnen der Fall wäre, wobei man natürlich aufpassen muß, daß die Dicke, die an Magersucht sterben nicht dazugezählt werden, gell?

    • bist du im nebenjob

      oder, vor 579 Tagen, 10 Stunden, 32 Minuten

      klugscheißer ?

    • Durchaus

      xoul, vor 579 Tagen, 10 Stunden, 19 Minuten

      Klugscheißer ist ein toller Job. Ich erinnere mich noch an meinen Lehrmeister, als er noch kurz vor seinem Tod zu dem etwas größeren Typ, der grade einen Faux Pas ausgefasst hatte, reflexartig gesagt hat: "Hab ich dir's nicht gleich gesagt?!".

      Ich vermute mal, die Worte wären an mich gerichtet gewesen, jedoch hatte das keinen Einfluss mehr auf den Lauf der Dinge.

  • mögen alle mit Leichtigkeit durchs Leben gehen...

    ironimo, vor 579 Tagen, 11 Stunden, 50 Minuten

    und der Geist den Raum erkunden. So betrachtet
    erübrigen sich die guten Ratschläge die ja doch
    nur Schläge sind und wenn ich heute "dran denke"
    was ich für mich Gutes essen werde, dann ist schon
    viel gewonnen und alle Experten können bei
    dieser Hitze getrost brausen gehen.

  • Der Artikel ist in so einer eigenwilligen Diktion verfasst,

    nixfürungut, vor 579 Tagen, 12 Stunden, 23 Minuten

    dass der Sinn fast nicht mehr erkennbar ist. Das Sterberisiko des Menschen hätte, wie bei allen lebenden Organismen, auf exakt 100% geschätzt. Es ist dabei unerheblich, ob Faktoren, die den Tod beschleunigen oder verlangsamen, dabei mitspielen: das Ergebnis wird ziemlich sicher letal sein.

    Ich verstehe nicht, warum sich die Redaktion den Möglichkeiten der deutschen Sprache verschließt um zum Ausdruck zu hringen, dass es Faktoren gibt, den Tod mit ziemlicher hoher Wahrscheinlichkeit früher eintreten lassen, d.h. eine Reduktion der Lebenserwartung absehbar ist.

  • Ich merk es schon...

    schwachverstand, vor 579 Tagen, 14 Stunden, 57 Minuten

    ich bin schon fast tot....
    so a schasss blöde Meldung von Unwissenheit.
    au, autsch, kipum

  • Ich merk es schon...

    schwachverstand, vor 579 Tagen, 14 Stunden, 57 Minuten

    ich bin schon fast tot....
    so a schasss blöde Meldung von Unwissenheit.
    au, autsch, kipum