
Mexiko: Verstärkte Migration durch Klimawandel
Laut den Forschern von der Woodrow Wilson School of Public and International Affairs an der Princeton-Universität wird die Zahl der Einwanderer voraussichtlich umso höher sein, je stärker der Temperaturanstieg ist.
Ähnliche Auswirkungen in anderen Ländern
Zur Studie in den "Proceedings of the National academy of Sciences":
"Climate change, crop yields, and Mexico—US cross-border migration" von Shuaizhang Feng et al.
Im schlimmsten Szenario nimmt die Untersuchung unter Leitung des Forschers Michael Oppenheimer an, dass die Temperatur um drei Grad bis 2080 steigt. Dies könne bedeuten, dass sich die Ernteerträge in Mexiko um 39 bis 48 Prozent verringern würden, heißt es in der Studie.
Dann könnten bis zu zehn Prozent der aktiven Bevölkerung zwischen 15 und 65 Jahren auswandern. Den Autoren zufolge lässt sich dies wahrscheinlich auch auf andere Länder in Lateinamerika, aber auch in Afrika oder Asien übertragen, in denen die Landwirtschaft stark unter dem Klimawandel leidet.
science.ORF.at/APA/AFP


