Standort: science.ORF.at / Meldung: "Mexiko: Verstärkte Migration durch Klimawandel"

Aufgerissene Erde im ausgetrockneten Rheinufer in Düsseldorf (Archivfoto vom 16.07.2003).

Mexiko: Verstärkte Migration durch Klimawandel

Die Klimaerwärmung könnte laut einer Studie die Zahl der mexikanischen Einwanderer in die USA nochmals deutlich erhöhen. Durch sinkende Ernten wegen des Temperaturanstiegs könnten bis 2080 1,4 bis 6,7 Millionen Mexikaner zur Auswanderung in die USA gebracht werden.

Studie 27.07.2010

Laut den Forschern von der Woodrow Wilson School of Public and International Affairs an der Princeton-Universität wird die Zahl der Einwanderer voraussichtlich umso höher sein, je stärker der Temperaturanstieg ist.

Ähnliche Auswirkungen in anderen Ländern

Zur Studie in den "Proceedings of the National academy of Sciences":
"Climate change, crop yields, and Mexico—US cross-border migration" von Shuaizhang Feng et al.

Im schlimmsten Szenario nimmt die Untersuchung unter Leitung des Forschers Michael Oppenheimer an, dass die Temperatur um drei Grad bis 2080 steigt. Dies könne bedeuten, dass sich die Ernteerträge in Mexiko um 39 bis 48 Prozent verringern würden, heißt es in der Studie.

Dann könnten bis zu zehn Prozent der aktiven Bevölkerung zwischen 15 und 65 Jahren auswandern. Den Autoren zufolge lässt sich dies wahrscheinlich auch auf andere Länder in Lateinamerika, aber auch in Afrika oder Asien übertragen, in denen die Landwirtschaft stark unter dem Klimawandel leidet.

science.ORF.at/APA/AFP

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Forum

 
  • ned aufregn

    iggi, vor 565 Tagen, 21 Stunden, 56 Minuten

    steht ja schon im abstract der studie dass keinerlei andere faktoren beruecksichtigt werden ausser zusammenhaenge zwischen ernte und migration. der rest ist sensationsjournalismus.

    kohaesive industrielle gesellschaften schaffen schon jetzt hoehere ertraege unter schwierigeren bedingungen als hier im ernstfall fuer 3 generationen in die zukunft angenommen wird. verbesserte hybride und anbauweisen verringern auch zunehmend den notwendigen abstand zwischen pflanzen und somit die gefuerchtete bodenevaporationsrate, welche vermutlich als ursache fuer 'sinkende ernten' angenommen wird.

    wie fast immer: aufguesse grober alarmistischer schaetzungen statt detaillierter analyse realer zusammenhaenge. sowas waere ja fad und muehsam. schon alleine dass der vermutete zusammenhang zwischen temperatur und ernteertrag hier nicht angegeben wird ist beweis fuer die entsetzliche oberflaechlichkeit derartiger volksverbloedung.

  • Alarmismus ist ein schlechter Ratgeber

    co2goodforlife, vor 566 Tagen, 10 Stunden, 54 Minuten

    insbesondere dann, wenn die Argumente sich als falsch heraussetllen.
    Zum einen ist es mal so, dass der erhöhte CO2 Gehalt positiv auf die Ernten wirkt. Regionale Missernten sind meist durch Wetterkapriolen verursacht und die AGW Lobby neigt dazu, diese auf den Klimawandel zu schieben. Zum Anderen sagen führende Wetter und Klimainstitute und auch das IPCC, dass heute in kaum einer Region der Erde einen Zusammenhang zwischen Extremwetterereignissen und der letzten Erwärmungsphase besteht und Mexiko liegt definitiv in einer Lage, welche von einer möglichen weiteren Erwärmung am wenigsten betroffen sein wird.
    Solche Studien sind reine Propaganda und sollen die letzten Zweifler im Pöbel überzeugen. Sie bewirken aber das Gegenteil, wir durchschauen diese Übertreibungen und die Ideologie dahinter immer besser und wissen, dass wir das Klima ohnehin nicht schützen können. Ihr wollt unsere Kohle für teils sinnlose Projekte, nein Danke!

    • freiwelt, vor 566 Tagen, 10 Stunden, 44 Minuten

      am bedrohlichsten am klimawandel find ich, dass die kohle, erdoel- und autolobbies leute bezahlen, um in wissenschaft, politik und oeffentlichkeit die tatsachen zu verdrehen

    • jedi, vor 566 Tagen, 10 Stunden, 7 Minuten

      ja, ganz richtig, wenn die felder verbrannt und vertrocknet sind, einfach mit der co2-flasche anrücken, dann steigt der ertrag gleich wieder.
      Aber irgendwie argumentierst du nicht schlüssig - du behauptest doch sonst immer es gibt keinen klimawandel und keinen co2-anstieg... na egal, hauptsache wir wissen jetzt wie man vertrocknete felder retten kann. Danke! Patent schon angemeldet?

    • daslebendefossil, vor 566 Tagen, 6 Stunden, 39 Minuten

      Ach? Höhere Temperaturen heizen gar nicht die Wetterküche in den Bergen an? (Behauptet das das IPCC wirklich? Aber denen soll ich doch nichts glauben?)
      Ich würde bei dem vernünftigeren Verhalten bleiben, hier die Klappe zu halten, aber bei uns wird es immer übler mit den Muren, da tut man sich schwer, unqualifizierte Kommentare von befangenen Gscheitschwätzern zu ignorieren.
      co2goodforlife, ich weiß nicht, wie man dich und deinesgleichen noch ernst nehmen soll. Die Politik - Kritik, die du oft lieferst, die ist OK. Andererseits, bei uns kann und darf das jeder, es braucht keinen besonderen Mut.

    • den co2is

      mantispa, vor 566 Tagen, 3 Stunden, 33 Minuten

      nehm ich schon gut 13 jahre nicht ernst, als er noch behauptete, co2 könne kein treibhausgas sein, dazu seien 300 ppm viel zu wenig. damals nannte er sich mahindra.

    • halblang, meine Lieben

      co2goodforlife, vor 565 Tagen, 23 Stunden, 25 Minuten

      1.
      ist es völlig klar, dass anthropogene Treibhausgasemissionen klimaerwärmed wirken.
      Man weiß recht genau, was CO2, CH4 usw. können und das ist nun mal verdammt wenig. Dirket max. 0,2-0,3°C bis heute. So steht es auch im IPCC.

      2. Die möglichen positiven Feedbacks sind Hypothesen, nicht mehr und nicht weniger. Selbst die Skeptiker denken, dass es zu einer zusätzlichen Erwärmung wegen diesen Feedbacks kommen wird, allerdings weit geringer, als von der AGW Lobby behauptet.

      3. Wenn irgendwo die Muren mehr werden, Pech gehabt, hat nichts mit dem sg. Klimawandel zu tun. Siehe IPCC, ZAMG, DWD und andere führende Klima und Wetterinstitute. Freilich ist es leicht, der Propaganda aufzusitzen, aber mit Wissenschaft hat das gar nix am Hut.

      4. mantispa
      versuch dich beim ORF zu informieren od. übers Web, mahindra habe ich mich mal ganz sicher noch nie genannt. Seit Jahren nenne ich mich wie heute und vor langer Zeit war ich bei ORF science bzw. ORF online mal als b......h vertreten, das war es. Wenn du eine Paranoia entwickelst, weil sg. Skeptiker oft Änliches schreiben, tja, dann ist das nicht mein Problem. So weit ich mich erinnere, bist du aber ein nackter Laie, der sich hin...

    • co2goodforlife, vor 565 Tagen, 23 Stunden, 25 Minuten

      ... und wieder ein bisschen wichtig machen will. Macht nix, sind eh die meisten hier...

      5. Lernt brav und glaubt nicht jeden Dreck!

    • @freiwelt

      co2goodforlife, vor 565 Tagen, 23 Stunden, 7 Minuten

      ok, du glaubst also das, was dir gesagt wird. Ist ja gut so, wie soll man sonst weiter kommen. Dir wird halt viel über die Medien weiter gegeben, egal welche und diese sagen dir ua., dass eine sg. Lobby, sei es Erdöl, Gas od. Kohle bzw. Automobile daran interessiert wären, Geld auszugeben, um den wissenschaftlichen Standpunkt des anthropogenen Klimawandel zu bekämpfen.
      Das ist sehr naiv mein lieber und klingt nach WWF, Greenpiss od. Al Gore. Reine Propaganda, Polemik und Politik, mehr ist zu solchen Dumpfbackenideologien nicht zu sagen.
      In der Realität sind längst alle führenden fossilen Branchen an EE beteiligt (EXXON, BP, OMV...) und investieren massiv in Windparks und dergleichen, sie sind ja nicht blöd, wenn es ums Geld geht.
      Was euch Laien aufgebrummt wird, ist so ainfach und naiv, dass es jedem einleuchtet. Leider ist das meiste davon falsch, auch wenn es für euch noch so logisch und einleuchtend klingen mag. Aber so funktioniert es nunmal überall, wenn man die Masse begeistern will, muss man sie emotional überzeugen, das hat leider auch in den 30-ger Jahre zu gut funktioniert und mit der Klimapropaganda ist es leider nicht viel besser bestellt: keine "Obrigkeit"...

    • co2goodforlife, vor 565 Tagen, 23 Stunden, 6 Minuten

      ..."Obrigkeit" wird euch je die ganze Wahrehit sagen, die versteht ihr ohnehin nicht und ihr würdet damit nichts anzufangen wissen. So traurig aber wahr ist das!

    • na, na!

      mantispa, vor 565 Tagen, 12 Stunden, 10 Minuten

      so dumm wie du (da tust,) sind wa auch nicht. natürlich kann nicht jeder deinen "weitblick" (;-))haben, das versteht sich schon.