Ölteppich löst sich rasch auf
Nach Angaben der US-Küstenwache ist mehr als drei Monate nach Beginn der Katastrophe nur noch an wenigen Stellen ein Ölfilm auf dem Wasser zu finden. Am Dienstag seien deswegen nur noch 160 Liter Öl von der Oberfläche abgeschöpft worden, sagte Konteradmiral Paul Zukunft.
Keine Entwarnung
Seit Beginn der Katastrophe am 20. April sind nach Schätzungen der US-Regierung bis zu 700.000 Tonnen der rostbraunen Masse in den Golf von Mexiko geströmt. Die Sorgen über die Langzeitschäden für die Umwelt sind trotz des schnellen Rückgangs des Ölteppichs weiter groß.
Noch wissen die Wissenschaftler nicht genau, wie sich die Ölmassen in größeren Tiefen verteilt haben. "Weniger Öl auf der Oberfläche bedeutet nicht, dass kein Öl unter der Oberfläche ist", sagte die Chefin der US-Ozeanographiebehörde, Jane Lubchenco.
science.ORF.at/dpa
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