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Universität Wien

Universität Wien fällt weiter zurück

Die Universität Wien ist in einem weltweiten Vergleich der Top-Unis weiter zurückgefallen. In einem aktuellen Ranking der britischen Gesellschaft QS für 2010 rangiert die größte Hochschule Österreichs nur auf Platz 143.

Uni-Ranking 09.09.2010

Im Vorjahr, als QS noch die Daten für das renommierte "Times Higher Edcuation (THE)-Ranking" lieferte, kam die Uni Wien noch auf Platz 132. 2008 lag sie auf Platz 115, 2007 erreichte sie Rang 85. Andere österreichische Unis schafften es nicht unter die 200 besten Hochschulen.

Spitzenreiter: Cambridge

Den ersten Platz erobern konnte heuer die Universität Cambridge (2009: Platz 2), vor den beiden US-Universitäten Harvard (2009: Platz 1) und Yale (2009: Platz 3).

Die ersten 17 Plätze belegen ausschließlich US- und britische Hochschulen, beste europäische Uni ist die Eidgenössisch Technische Hochschule (ETH) Zürich auf Rang 18 (2009: Platz 20). Beste deutsche Uni ist die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die von Platz 57 auf 51 vorrückte.

Forschung relativ unwichtig

Ö1-Sendungshinweis

Ö1-Morgenjournal, 9.9.2010:

Wie weit der Abstand der Uni Wien zur Spitze ist, zeigt der Punktevergleich: Als beste Hochschule bekam die Uni Cambridge 100 Punkte, die zweitplatzierte Harvard University erreichte 99,18 Punkte und die Uni Wien 55,27.

Bei der QS-Rangliste wird im Gegensatz zum Ranking der Shanghai Jiao Tong University der Forschung weniger Gewicht zugebilligt. Stärker gewertet werden hingegen unter anderem die Betreuung der Studenten, der Anteil von Professoren sowie von ausländischen Studenten und der akademische Ruf weltweit.

Neues THE-Ranking

Nach Kritik an den Erhebungsmethoden hatte das THE-Magazin, das bisher in Kooperation mit QS das THE-Ranking herausgab, im Vorjahr reagiert und den Partner gewechselt.

Für das THE-Ranking werden ab heuer Daten des Nachrichten- und Datenanbieters Thomson Reuters verwendet. Unter anderem wurde angekündigt, die Zahl der befragten Wissenschaftler deutlich zu erhöhen: Statt 4.000 sollen mindestens 25.000 Personen einbezogen werden. Das neue THE-Ranking wird am 16. September veröffentlicht.

science.ORF.at/APA

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Forum

 
  • Würde

    augur, vor 521 Tagen, 10 Stunden, 13 Minuten

    man das bescheuerte Bologna System wieder abschaffen wäre das Problem gelöst. Soweit ich es verstanden habe sind die Professoren dagegen, die Studenten dagegen, die Personalchefs begegnen den beknackten Titel mit Misstrauen.....weg mit dem Dreck!

    Ich geh in ein paar Jahren auch studieren (mache derzeit die Abendschule!) und ich will keinen Bakk. o.dgl.! Ich will wenn schon nen Mag. oder nen Dr. (Nciht dass mich der Titel wirklich kratzt, aber ich will keine scheiss Titel die in unserer Sprache KEINE Existenz[berechtigung] haben!)

    meine 5cent zum Thema...

    • funkelfels, vor 521 Tagen, 5 Stunden, 3 Minuten

      man kann über bologna viel gerechtfertigt motzen. aber die namen der titel? den magister hat vor ein paar jahrzehnten auch keiner gekannt, als das damalige 6-jährige studium, das immer mit dr. abschluß aufgeteilt wurde.

    • na ja,

      mantispa, vor 520 Tagen, 9 Stunden, 2 Minuten

      ich denke, augur hat recht: schon allein die dreiteilung des "abschlusses" führt dazu, dass der bacchalaur eine armselige witzfigur bleibt (ders halt nicht weiter gebracht bzw. geschafft hat).

    • hat aber auch vorteile, wenn man mal einen hat.

      xx13, vor 519 Tagen, 19 Stunden, 56 Minuten

      ich hab zwar keinen bacc. aber eine mag. und dr. und mach gerade drei master. ging früher so nicht - bacc. würd ich auch keinen wollen - junggeselle bin ich so schon ;-)

  • funkelfels, vor 522 Tagen, 6 Stunden, 38 Minuten

    Um es auf österreichisch zu sagen:

    Scheiß auf Rankings!

    Um es akademisch zu sagen:

    Ich sehe nicht ganz ein, was man gewinnt Universitäten als eine Einheit gesehen, mit anderen anhand mehr oder minder willkürliche Quantifizierung in eine Liste zu setzen. So ist ja die UniWien um mehr als 100 Plätze im manche Rankings gefallen, einfach nur weil die MedUni eigenständig geworden ist, und man sich so zB die Nobelpreisträger jetzt teilen muss. Eine schlechtere Uni nur deswegen sind beide wohl nicht geworden. Außerdem wie werden Variablen wie "akademische Ruf weltweit" operationalisiert? Ich möchte ja gleich gar nicht mehr nachsehen ;-)

  • gesetzt, dass

    mantispa, vor 522 Tagen, 8 Stunden, 32 Minuten

    dieses ranking mit rechten dingen zugeht, wundert es mich nicht. ich kann jetzt 50 j. entwicklung eines instituts überblicken: ein trauriger niedergang. wie das allerdings anderswo verhindert wird, ist mir nicht klar. aber natürlich spielt geld eine rolle.