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Raucher beim Ausatmen

Rauchstopp: Hirnscan prognostiziert Erfolg

Ein Hirnscan verrät laut Studie, wer es schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, und wer eher nicht. Je stärker eine bestimmte Hirnregion auf personalisierte Rauchstoppbotschaften reagiert, desto wahrscheinlicher werde ein Raucher von seinem Laster loskommen.

Gehirnforschung 28.02.2011

Die betreffende Hirnregion ist an der Verarbeitung von selbstbezogenen Informationen beteiligt, berichten US-Forscher. Sie wird zum Beispiel aktiv, wenn man über sich selbst nachdenkt.

Die Studie:

"Self-related neural response to tailored smoking-cessation messages predicts quitting" ist in "Nature Neuroscience" erschienen (DOI:10.1038/nn.2761).

Persönliche Durchhaltebotschaften

Hannah Faye Chua und ihre Mitarbeiter von der Universität von Michigan in Ann Arbor hatten für ihre Studie insgesamt 91 Teilnehmer rekrutiert, die das Rauchen aufgeben wollten.

Basierend auf einem ausführlichen Interview entwickelten die Wissenschaftler persönliche Durchhalte-Botschaften für jeden einzelnen Probanden, die seine Motivation während der Entwöhnungsphase stärken sollten.

Größerer Erfolg

Vor Beginn des eigentlichen Rauchstopp-Programms präsentierten die Forscher den Teilnehmern diese Botschaften, während sie zeitgleich bestimmte Bereiche des Gehirns scannten. Es zeigte sich, dass vier Monate nach Beginn des Entwöhnungsprogramms diejenigen Probanden nicht mehr rauchten, deren Gehirn während des Scans sehr stark auf die personalisierten Botschaften reagiert hatte.

Ihre Untersuchung erkläre zumindest zum Teil den Erfolg von personalisierten Gesundheitsprogrammen, die zunehmend eingesetzt werden, um Menschen zu einer Verhaltensänderung zu bewegen - eben zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören oder abzunehmen, schreiben die Wissenschaftler. Bei dem Hirnbereich, der durch die personalisierten Botschaften aktiviert wird, handele es sich vor allem um den sogenannten dorsomedialen präfrontalen Cortex.

science.ORF.at/APA/dpa

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