Standort: science.ORF.at / Meldung: "Der Mensch und der Klimawandel"

Das Braunkohlekraftwerk Neurath bei Grevenbroich, Deutschland.

dpa/A3250 Oliver Berg

Der Mensch und der Klimawandel

Noch immer bezweifeln manche, dass der Klimawandel etwas mit uns Menschen zu tun hat. Zwei Arbeiten liefern nun jedoch weitere Belege: 74 Prozent der globalen Erwärmung seit 1950 sind vom Menschen verursacht, besagt die eine. Die zweite zeigt, wie sich die Finanzkrise auf die weltweiten Emissionen ausgewirkt hat.

Klimawandel 05.12.2011

Umstritten und komplex

Der Klimawandel ist umstritten, die Diskussionen darüber häufig ideologisch gefärbt und selbst unter Experten herrscht mitunter Uneinigkeit. Dazu kommen noch Skandale wie der sogenannte Climategate vor zwei Jahren. Gehackte Mails der University of East Anglia gaben damals Anlass zur Vermutung, die Klimaerwärmung basiere auf gefälschten Daten. Die Forscher wurden zwar voriges Jahr von diesem Verdacht freigesprochen, die Skepsis ist geblieben.

Das liegt unter anderem auch an der komplexen Materie, denn in globalen Klimamodelle fließen eine Menge Größen ein - die wichtigsten klimarelevanten physikalischen Vorgänge in der Erdatmosphäre, den Ozeanen und auf der Erdoberfläche, die auf unterschiedliche Weise miteinander verknüpft sind. Heraus kommen komplizierte Gleichungssysteme, die enorme Rechenleistung beanspruchen. Dass es hier viele Fehlerquellen bzw. große Unsicherheiten geben kann, leuchtet ein.

Energiebilanz als Referenzmodell

Die Studie in "Nature Geoscience":

"Anthropogenic and natural warming inferred from changes in Earth's energy balance" von Markus Huber und Reto Knutti.

Aus räumlichen und zeitlichen Mustern der Temperaturveränderungen in Abhängigkeit von unterschiedlichen Einflussgrößen versuchen Forscher abzuleiten, ob es eine globale Erwärmung gibt und ob der Mensch diese verursacht hat. Schwankungen im globalen Energie- bzw. Strahlungshaushalt blieben laut Markus Huber und Reto Knutti von der ETH Zürich bei diesen Methoden bisher weitgehend unberücksichtigt. Genau diese Energiebilanz haben die beiden für ihre aktuelle Berechnung herangezogen, auch um den Sachverhalt von einer anderen Seite als üblich zu untersuchen.

Im Gleichgewicht emittiert die Erde durch Strahlung am Rand der Atmosphäre genau so viel Energie, wie sie von der Sonne aufnimmt. Beobachtungen und Modelle zeigen, dass die Erde so gesehen in den letzten 50 Jahren aus der Balance geraten ist. Mit Hilfe von Simulationsrechnungen haben die Forscher nun versucht nachzuvollziehen, was dazu geführt hat. Das Ergebnis: Es ist extrem wahrscheinlich, dass menschliche Einflüsse die treibende Kraft dahinter waren. D.h., auch in diesem Modell ist der Mensch hauptverantwortlich für die globale Erwärmung, der natürliche Einfluss hingegen verschwindend.

Natürliche Ursachen unwahrscheinlich

In Zahlen: Mindestens 74 Prozent des Temperaturanstiegs seit 1950 sind vom Menschen verursacht, weniger als 26 Prozent sind auf zufällige Schwankungen zurückzuführen. 0,85 Grad Celsius der Erwärmung sind demnach in erster Linie eine Folge des steigenden Ausstoßes von Treibhausgasen, etwa die Hälfte davon wird vom kühlenden Effekt der Aerosole wieder abgefangen, netto bleiben ca. 0,56 Grad Celsius Anstieg. Veränderungen der Sonneneinstrahlung haben demgegenüber nur 0,07 Grad Celsius beigetragen.

Für die nächsten 50 Jahre erwarten die Forscher einen weiteren Anstieg um etwa 1,29 Grad Celsius. Besonders CO2 werde dafür verantwortlich sein, falls die Emissionen nicht drastisch sinken. Die Meere könnten es einfach nicht so schnell aufnehmen.

Rekordanstieg

Der Kommentar in "Nature Climate Change":

"Rapid growth in CO2 emissions after the 2008-2009 global financial crisis" von Glen Peters et al.

Und wie es derzeit aussieht, sind die CO2-Emissionen weit davon entfernt zu sinken, im Gegenteil: Sie steigen weiter, wie eine weitere gerade veröffentlichte Publikation zeigt. Die letzte Analyse des Global Carbon Project ergab demnach, dass allein die Emissionen aus fossilen Brennstoffen 2010 um 5,9 Prozent gestiegen sind, um 49 Prozent seit 1990 (das Referenzjahr für das Kyoto Protokoll).

Der gesamte weltweite Ausstoß an schädlichem Kohlenstoff - inklusive Abholzung und anderer Quellen - hat letztes Jahr das Ausmaß von 10 Milliarden Tonnen erstmals überschritten.

Ö1 Sendungshinweis:

Über die derzeit laufende UNO-Klimakonferenz in Durban berichten die Ö1 Journale.

Klimafreundliche Wirtschaftkrise

Sieht man sich die Entwicklung der letzten zehn Jahre genauer an, zeigen sich laut Hauptautor Glen Peters vom Centre for International Climate and Environmental Research in Norwegen interessante Details. Denn die globale Finanzkrise (2008-2009) ist auch für den Klimawandel nicht ohne Folgen geblieben. 2009 war erstmals ein Rückgang bei den Emissionen feststellbar.

Das sei nichts Ungewöhnliches, energieintensive Aktivitäten werden in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gedrosselt, z.B. der internationale Warenhandel, besonders in den entwickelten Staaten gehen auch die konsumbasierten Emissionen zurück. Das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt sinkt und parallel dazu der Ausstoß an CO2.

Im Gegensatz zu früheren Krisen, waren die positiven Folgen für die Umwelt und das Klima allerdings nur von kurzer Dauer. Dem steilen Abfall folgte 2010 erneut ein rasanter Anstieg. Damit wurde sozusagen alles wieder wettgemacht.

Krise als verpasste Chance

Ein Absenken der Energiepreise sowie Investitionen seitens der Regierung zur schnellen Konsolidierung der Wirtschaft haben zu einem schnellen Aufschwung geführt und damit zu einem erneuten Anstieg der Emissionen.

Besonders stark beigetragen haben die enormen Wachstumsraten in sich schnell entwickelnden Industrieländern - allen voran China und Indien. Nicht zuletzt deswegen, weil reiche Länder ihre Produktion und damit auch ihren CO2-Ausstoß dorthin auslagern. Aber auch die konsumbasierten Emissionen dieser Regionen haben im vergangenen Jahr erstmals jene der westlichen Industriestaaten übertroffen - ein Trend, der sich weiter fortsetzen wird, wie die Autoren befürchten.

Die Krise ist nach Ansicht der Forscher eine verpasste Chance: "Viele dachten die Wirtschaftskrise wäre eine Möglichkeit gewesen, den Emissionsanstieg zu stoppen, heute kann man sagen: Sie wurde nicht genutzt", so Peters.

Die letzten Zahlen entsprechen laut den Forschern den schlimmsten Prognosen - nicht sehr beruhigend, angesichts der Tatsache, dass die Aussichten für ein Folgeabkommen des 2012 auslaufenden Kyoto-Protokolls nicht besonders rosig sind.

Eva Obermüller, science.ORF.at

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Forum

 
  • panta rei

    witzbold49, vor 1061 Tagen, 21 Stunden, 39 Minuten

    das Universum und mit ihm unser Globos ist nun mal kein statisches Gebilde und somit verändert sich alles unaufhörlich, eben auch das Klima und mit ihm das Wetter.
    Da die höchstbezahlten "Wissenschafter" für Machthaberer und ihre militärischen Ziele "forschen", werden die Einflüsse der jahrzehntelangen Atombombenversuche, die zeitaktuellen Kriegsemissionen und die der damit verbundenen Mega-Industrie, insbesonders die Luftwaffe, konsequent ignoriert.
    Dafür wird das Steuerzahlervolk mit Glühbirnen-Verbote traktiert, um noch umweltschädlichere, aber umso teurere "Energiesparlampen" anschaffen zu müssen.
    Wir lange lassen wir uns dieses gewerbsmäßige und dazu noch pragmatisierte Banditentum noch gefallen?

    • Fliegen

      karl273, vor 1061 Tagen, 3 Stunden, 35 Minuten

      Die zivile Luftfahrt ist wesentlich weiter verbreitet als die militärische Luftfahrt.

      Wenn jemand alle seine Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt, und dann mit dem Flugzeug in den Urlaub reist, dann ist das schlicht absurd.

    • Rechenbeispiel:

      karl273, vor 1061 Tagen, 1 Stunde, 10 Minuten

      5.000 Kilometer hin und zurück sind zusammen 10.000 Kilometer.

      4,5 Liter oder 4 Kilogramm Kerosin pro 100 Kilometer und Fluggast.

      400 Kilogramm Kerosin pro 10.000 Kilometer und Fluggast.

      45.000.000 Joule pro Kilogramm Kerosin.

      18.000.000.000 Joule pro 400 Kilogramm Kerosin.

      31.557.600 Sekunden hat ein Jahr.

      570 Watt oder Joule pro Sekunde kontinuierliche Energieverschwendung ein ganzes Jahr lang.

    • Wirkungsgrad

      karl273, vor 1060 Tagen, 4 Stunden, 28 Minuten

      Wenn man die 18.000.000.000 Joule thermischer Energie aus 400 Kilogramm Kerosin mit einem realistischen Wirkungsgrad von 50 Prozent in elektrische Energie umwandeln würde, dann würde man 9.000.000.000 Joule erhalten.

      Das wären dann nur noch 285 Watt oder Joule pro Sekunde kontinuierliche Energieverschwendung ein ganzes Jahr lang, ausser man reist zu zweit und verbraucht dann wieder 570 Watt ein Jahr lang.

  • verflixterweise

    iggi, vor 1061 Tagen, 22 Stunden, 37 Minuten

    ist die sonnenaktivitaet justament in dem hier beschriebenen zeitraum (seit 1950)hoeher als in den letzten 8000 jahre:

    "Wie Wissenschaftler aus Deutschland, Finnland und der Schweiz in der Zeitschrift Nature (28. Oktober 2004) berichten, muss man über 8.000 Jahre in der Erdgeschichte zurückgehen, bis man einen Zeitraum findet, in dem die Sonne im Mittel ebenso aktiv war wie in den vergangenen 60 Jahren".
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivit%C3%A4t

    und in den gerade veroeffentlichten climategate2.0 emails laesst sich die privatmeinung von fuehrenden klimatologen nachlesen: wenn man beim modellieren ein wenig zugunsten des einflusses der sonnenaktivitaet herumgetuerkt haette, wuerde sonnenaktivitaet die erwaermung zum grossteil erklaeren.

    • Die Sonnenaktivität ....

      corampublico, vor 1061 Tagen, 19 Stunden, 42 Minuten

      ... passt auch so herrlich mit den Temperaturen überein (Svensmark), im Gegensatz zum CO2.

  • Eines steht mit Sicherheit fest: Das Klima verändert sich !

    borekk, vor 1062 Tagen, 1 Stunde, 34 Minuten

    Das hat es aber immer schon ! Tausende Eiszeiten, größere und kleinere hat es schon gegeben und wird es auch wieder geben. Daß der Einfluß des Menschens den Klimawandel erheblich beschleunigt, scheint gewiss. Aus meiner Sicht handelt es sich beim Klimawandel, gleich in welcher Richtung, um eine Art Pendelbewegung wie bei einer Uhr: Die Erde wird wärmer, dadurch schmilzt das Süßwassereis und verdünnt den Salzgehalt der Meere, bis irgendwann die Strömungen (unter anderem der Golfstrom) ruckelt oder gar mal zum Erliegen kommt. Die Folge: Die Verdunstung der Meere in Äquatornähe wird mangels Abkühlung aus den kühlen Meeresregionen sehr groß. Die Wassermengen wandern in kühlere Schichten, Niederschlag Eis und Schnee bleiben liegen, eine neue Eiszeit entsteht, bis die Strömungen wieder einen Anlauf nehmen.... Ein bischen simpel ausgedrückt, aber fact.... Das kann niemand wirklich aufhalten !

    • Ein bischen simpel ausgedrückt, aber fact

      fenris79, vor 1062 Tagen, 1 Stunde, 25 Minuten

      eher Vermutung...

    • lollibast, vor 1062 Tagen, 34 Minuten

      bishcne zu viel "the day after tomorrow" gesehen?^^
      Natürlich hat sich das Klima immer geändert, immerhin hängt es von unzähligen Faktoren ab und verhält sich zu einem gewissen Teil auch chaotisch. Deshalb tun sich die Wissenschafter ja so schwer den Klimawandel zu quantifizieren und Vorhersagen zu treffen. Alleine schon der ungenaue tägliche Wetterbericht zeigt diese Schwierigkeiten.
      Lediglich die Aussage, dass der Klimawandel durch den Menschen mitverursacht wird ist mMn zweifelsfrei zulässig. Zahlen wie 74% sind vom Menschen verursacht oder in X Jahren wird es im Schnitt um Y° wärmer sein kann man als reine Spekulation abtun.

    • @fenris: keine Vermutung sondern wissenschaftlich erwiesen

      borekk, vor 1062 Tagen, 32 Minuten

      und wer Grundkenntnisse in Physik aufweisen kann und ein wenig von Strömungstechnik eine Ahnung hat, kann das nicht bestreiten!
      Das das spezifische Gewicht von salzhaltigem Wasser höher als beim Süßwasser ist, sollte auch Dir bekannt sein. Demnach sinkt abgekühltes Salzwasser weitaus rascher ab bzw. steigt auch erwärmt rascher auf. Dieser Effekt hält unseren geliebten Golfstrom in Bewegung, ohne dem es in Europa bitterkalt wäre. Eine grobe Verdünnung des Salzgehaltes durch abschmelzende Gletscher und Polkappen bewirkt eine Verlangsamung wenn nicht sogar einen Stillstand dieser Wärmepumpen. Die Folge:
      Aus den kühleren Meeresregionen gelangt kein kühleres Tiefenwasser mehr in die Äquatorregionen, das warme Wasser wird nicht mehr in Richtung kälterer Regionen transportiert, es wird in den Äquatorregionen immer wärmer, die Verdampfung daher auch immer größer ! Dieser Effekt ist ja bereits jetzt deutlich meßbar. In diesen aufgeheizten feuchten Luftmassen steigt daher der Luftdruck. Dadurch wiederum gleitet in sehr hohen Luftschichten die feuchte Luft in kalte Regionen und fällt dort als Niederschlag auf die Erde. Das funktioniert solange, bis der Salzgehalt der Ozeane eine Zirkulation wieder zuläßt. Da vergehen schon mal ein paar tausend Jahre :-) Die Umstellung selbts erfolgt jedoch wesentlich rascher. Stell mal Deine...

    • Fortsetzung

      borekk, vor 1062 Tagen, 31 Minuten

      Heizung im Winter für eine Woche ab ....

    • borekk

      solidstate, vor 1062 Tagen, 10 Minuten

      In den letzten Jahren hat sich aber immer mehr die Erkenntnis durchgesetzt, dass es den Golfstrom nicht wegen der Dichteunterschiede, sondern wegen der Korioliskraft gibt.
      So lange man die Erddrehung nicht stoppt wird man auch den Golfstrom nicht stoppen.

    • Corioliskraft spielt eine sehr große Rolle, so wie viele andere

      borekk, vor 1061 Tagen, 23 Stunden, 37 Minuten

      Faktoren eine kleinere. Es ist also leider nicht so einfach, wie ich es oben geschrieben habe, aber es sollte ein kleiner Beitrag zum Verständnis der Klimavorgänge für manche Klimawandelleugner sein.

    • Corioliskraft gut und schön,

      regow, vor 1061 Tagen, 22 Stunden, 42 Minuten

      aber es muß dazu erst einmal eine Stömung Richtung Norden geben.

    • iggi, vor 1061 Tagen, 22 Stunden, 29 Minuten

      der mechanismus des verlangsamenden golfstroms durch abschmelzen des polareises mag ja stimmen, aber das gegenteil ist ebenso der fall: ca 1970 und 1971 kam es durch zunahme des eises zu riesigen suesswasserlinsen welche den golfstrom ebenfalls abschwaechten,sogar akuter als jetzt messbar. also was solls.

    • @iggi: was solls....

      borekk, vor 1061 Tagen, 22 Stunden, 10 Minuten

      Ja, die Antwort hast Du Dir selbst gegeben, denn daß ein paar (auch erhebliche) Schwankungen im gesamten Zyklus von Warm und Eiszeiten stattfinden, ist ja auch nichts neues. Wir Menschen lebten bisher ja viel zu kurz, um tatsächlich genau zu wissen, wie es war und wie es werden könnte. Es gilt aber, ein möglichst genaues Szenario für unsere Zukunft zu erforschen, damit es ein Überleben gibt. Daß es wieder eine Eiszeit geben wird, ist gewiss, daß solche Wechsel rascher vor sich gehen können, als bisher vermutet, darauf deuten auch die neuesten Erkenntnisse der Forschungen des arktischen Eises !
      Also was solls...., nein, es ist schon gut, wenn wir ein bisserl darüber forschen und Zusammenhänge verstehen.

  • liest sich wie das rätsel: wer war früher da -...

    aber, vor 1062 Tagen, 1 Stunde, 46 Minuten

    ...huhn oder ei ?

    eine andere studie besagte unlängst dass durch den anstieg der temperaturen der permafrost auftaut und dadurch millionen von to im frost gespeichertes CO2 (eingefrorenes bruchholz, torf etc) in die atmosphäre abgeht. wenn man nun auch den anstieg der temepertur auf den menschen zurückführt (die menschheit hat sich in einer generation (während der letzten 90 Jahre) von 3 mrd auf 7 mrd mehr als verdoppelt) dann stimmt diese studie. doch dann ist sie zum krennreiben. weil nix wert. fakt ist dass ca 3 milliarden menschen in den schwellenländern nun auch mehr in richtung unserem lebensstandard drängen und das zu recht. und wenn die auch nur die hälfte von dem was wir als selbstverständlich haben aufholen können wir machen was wir wollen - dann wird es die klimaerwärmung geben. bleibt uns nur die einzige möglichkeit sich darauf vorzubereiten. alles andere ist suderei und gerede damit die seiten in den zeitungen voll werden.

  • solidstate, vor 1062 Tagen, 1 Stunde, 59 Minuten

    Die 2. Studie trifft offensichtlich keine Aussage über den Klimawandel!
    Sie besagt nur, dass mit der Wirtschaftskrise die Emissionen zurück gingen (wieder eine nonaned-Studie).

    Zur 1. Studie:
    Das angebliche Gleichgewicht (Erde nimmt gleich viel Strahlung auf wie sie abgibt) ist ein theoretisches Modell, dass in der Realität wohl nie zutraf, denn es negiert von der chemischen Speicherung der Sonnenenergie (Photosynthese), über Phasenumwandlungen bis zur Erdwärme einige wesentliche Punkte. Würde sich die Erde in diesem angeblichen Gleichgewicht befinden, dann würde sie sich alleine durch die Erdwärme kontinuierlich aufheizen.
    Es ist auch extrem schwer (derzeit vermutlich gar nicht möglich) über das gesamte Spektrum elektromagnetischer Strahlung eine genaue Bilanz zu erstellen. Man muss es allerdings auch nicht, denn dass es seit der kleinen Eiszeit um 1850 wärmer wrde bestreitet niemand. Man weiss dadurch allerdings noch lange nicht wie gross der Einfluss des Menschen ist.

    • iggi, vor 1061 Tagen, 21 Stunden, 14 Minuten

      die neue klimawandelforschung hat interessanterweise recht wenig mit atmosphaerenphysik zu tun, eher mit dem aufbereiten von messreihen (wobei die originaldatengrundlage verloren gegangen ist). prof. lindzen (alarmismusskeptiker) ist hingegen atmosphaerenphysiker, ebenso wie skeptiker prof. singer. unter ipcc-nahen alarmistenatmosphaerenphysikern faellt mir jetzt nur santer ein, der sich wissenschaftlich hauptsaechlich durch die nichtauffindbarkeit seiner theoretisierten globalwarming signatur, dem hotspot in der tropischen troposphaere 'auszeichnet'.

  • logopezi, vor 1062 Tagen, 2 Stunden, 11 Minuten

    da niemand auf seinen lebensstandard verzichten will udn im gegenteil auch noch ein riesen haufen menschen einen westlichen lebensstil und -standard anstreben, wird es wohl keine andre lösung geben als darauf hin zu arbeiten, dass es signifikant weniger menschen auf der welt gibt.

    • verita, vor 1062 Tagen, 1 Stunde, 51 Minuten

      Die ständige Wiederholung der Klimawandellüge vergleiche ich mit der seinerzeitigen Panikmache um die Schweinegrippe. Alles eine reine Geldsache.

    • "Alles eine reine Geldsache"

      benaja, vor 1062 Tagen, 57 Minuten

      Typische Simplifizierung: Eine "reine" Geldsache ist es sicher nicht.
      Andererseits ist auch die Klimanichtwandel-Lüge eine Geldsache.
      In jedem Fall gibt es Gewinner und Verlierer.
      Nur, dass die Klimawandel-Leugner der Großindustrie viel mehr zu verlieren haben als die Klimawandel-Vertreter...

    • iggi, vor 1061 Tagen, 21 Stunden, 51 Minuten

      erstens gibts auch in der
      'grossindustrie' gewinner dank klimapanik, von enron damals ueber die windradlsubventionsmafia bis zu den chinesen mit ihren billigsolarpanelen die auf die sich selbstgeisselnden dummen westler warten.
      zweitens liefern die poesen 'grossindustrien' ja ein dem menschen nuetzliches gut. drittens uebertreffen staatliche forschungs-und subventionsgelder fuer klimawandelalarmismus sichtbar das privatwirtschaftlicehs lobbying dagegen.