Standort: science.ORF.at / Meldung: "Fingerfood verhindert Übergewicht bei Babys"

Eine Kleinkinderhand greift nach einem Apfelstück.

APA/Herbert Neubauer

Fingerfood verhindert Übergewicht bei Babys

Babys, die die Einführung von Beikost wortwörtlich selbst in die Hand nehmen, haben einer neuen Studie zufolge ein geringeres Risiko für Übergewicht. Dadurch werden gesunde Ernährungsgewohnheiten in der frühen Kindheit gefördert, schreiben die Forscherinnen.

Ernährung 07.02.2012

Allerdings seien weitere Studien erforderlich, da für die Studie nur 155 Babys beobachtet worden waren.

Die Studie:

"Baby knows best? The impact of weaning style on food preferences and body mass index in early childhood in a case-controlled sample" ist im "British Medical Journal" erschienen (doi:10.1136/bmjopen-2011-000298).

Hand versus Löffel

Für ihre Untersuchung verglichen Ellen Townsend und Nicola Pitchford von der Universität Nottingham das sogenannte "baby-led weaning" (etwa: Baby-gesteuerte Beikosteinführung), bei dem Babys als erste Beikost nach der Milch mundgerechte Stücke halbfesten Essens zur Selbstbedienung bekommen, mit der üblichen Brei- und Püree-Beikost per Löffel-Fütterung.

Dabei stellte sich heraus, dass die mit dem Löffel gefütterten Babys häufiger eine Vorliebe für Süßes entwickelten als die Kinder, die sich ihr Essen selbst aussuchen konnten. Die mit Fingerfood von der Milch entwöhnten Babys hatten zudem häufiger Normalgewicht und waren nach dem Ende der Entwöhnung weniger häufig dick.

science.ORF.at/APA/AFP

Mehr zum Thema:

Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Wir behalten uns aber vor, Werbung, krass unsachliche, rechtswidrige oder beleidigende Beiträge zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen. Es gelten die Registrierungsbedingungen.

Forum

 
  •