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Screenshot Journal of Universal Rejection

Das prestigereichste Journal der Welt

In "Nature" und Science" will fast jeder Forscher publizieren - daher können sich es die beiden Journale auch leisten, 90 Prozent aller eingereichten Manuskripte abzulehnen. Überboten werden sie hierin nur vom "Journal of Universal Rejection". Ablehnungsquote: 100 Prozent.

Zeitschrift 17.07.2012

Es ist damit - laut Eigendefinition - "das prestigeträchtigste Fachjournal der Welt". Ein derart rigides Verfahren hat weitere Vorteile: Nachdem definitionsgemäß kein Text zur Veröffentlichung gelangt, gibt es für die eingereichten Manuskripte keinerlei Beschränkungen hinsichtlich Form, Länge und Qualität.

Auch das Fachgebiet des Schriftstücks ist letztlich egal, Zitat von der Website des JofUR: "Poetry, prose, visual art, and research articles. You name it, we take it, and reject it." Sicher ist indes die Ehre des Autors, im strengsten aller Journale fast publiziert zu haben. In "Nature" und "Science" veröffentlichen? Kann ja jeder (im Prinzip).

Robert Czepel, science.ORF.at

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