
Leichtes Plus bei Studienanfängern
Dies teilte die Universitätenkonferenz (uniko) am Donnerstag, einen Tag nach Ablauf der neuen Frist, in einer Aussendung mit.
Vorläufige Zahlen
Die Uni Wien, die größte Hochschule des Landes, rechnet laut einer Mitteilung vom Donnerstag mit rund 12.300 neuen Bachelor- bzw. Diplomstudenten und damit einer leichten Steigerung der Anfängerzahlen im Vergleich zum Wintersemester 2011/12. Allerdings handelt es sich wegen noch laufender Aufnahmeverfahren um eine vorläufige Zahl.
Durch die Neuregelung ist den Unis heuer erstmals schon vor Beginn des Wintersemesters die Zahl der Studienanfänger bekannt. Ziel der vorgezogenen Frist war es, dass Lehrende und Hörsäle besser eingeteilt werden können.
Eine endgültige Bewertung der Studentenzahlen werde man allerdings erst vornehmen können, wenn feststeht, wie viele Studenten unter die Ausnahmeregelungen fallen und damit noch bis zum Ende der Nachfrist am 30. November Zeit zur Einschreibung haben. Dabei kündigen die Unis kulantes Vorgehen an: "Die Universitäten haben für die Interpretation der Ausnahmeregelungen durchaus Spielraum und können diesen im Sinne der Studierenden nützen", so uniko-Generalsekretärin Elisabeth Fiorioli.
Eine Reihe von Ausnahmeregelungen
Die Ausnahmeregelung gilt für Studenten, die bei einem Aufnahmeverfahren gescheitert sind, für Zivil- und Präsenzdiener, "Nachmaturanten" (also Personen, die ihre Matura erst beim Herbsttermin geschafft haben), bei einem Scheitern in der Studieneingangsphase, bei einer Verhinderung aufgrund von Praktika, Berufstätigkeit oder Auslandsaufenthalten sowie aufgrund eines "unvorhergesehenen oder unabwendbaren Ereignisses".
Bereits inskribierte Studenten, die ihr Studium fortsetzen oder etwa vom Bachelor- ins Masterstudium wechseln, haben dagegen noch bis Ende November Zeit. Für Unis und Fächer mit Aufnahmeprüfung gelten ebenfalls weiter eigene Fristen. So haben etwa alle Kunstunis sowie die Medizin-Unis und die Veterinärmedizinische Universität Wien abweichende Inskriptionstermine.
science.ORF.at/APA
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