Gentech-Reis: Tests an chinesischen Kindern?
Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag berichtete, wurde der Forscher Yin Shi'an vom chinesischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (CCDC) wegen seiner Beteiligung an der Untersuchung bereits suspendiert.
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte vergangenen Monat berichtet, 2008 sei der orangefarbene Gentech-Reis im Rahmen der Studie insgesamt 24 Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren bei Versuchen in der zentralchinesischen Provinz Hunan verabreicht worden.
Der "Golden Rice" soll demnach durch eine besonders hohe Vitamin-A-Konzentration die Kindersterblichkeit senken. Laut Greenpeace sollen neben dem CCDC auch ein Forschungszentrum der Tufts University von Boston an der Studie beteiligt gewesen sein. Laut Xinhua bestreitet das CCDC seine Beteiligung. Auch habe es den Versuch nicht autorisiert.
science.ORF.at/APA/AFP
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