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Autos und Motorräder in Peking

"Zahl der Lungenkrankheiten wird explodieren"

Tödliche Lungenkrankheiten nehmen in China in einem alarmierenden Ausmaß zu. Die Ursachen: Zigarettenkonsum, Smog in Städten, Luftverschmutzung am Arbeitsplatz, veraltete Diagnosen und mangelnde Behandlung.

China 26.09.2012

Um 2030 herum werden jedes Jahr drei Millionen Chinesen an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sterben - eine Million mehr als heute, berichtete das britische Magazin "Nature".

Nachlese

"Where there’s smoke", Nature (Bd. 489, S. 18).

"Wir sehen erst die Spitze des Eisbergs von COPD in China", sagte Don Sin, ein Spezialist für Atemwegserkrankungen an der Universität von British Columbia im kanadischen Vancouver, dem Fachblatt. "In 30 Jahren wird die Zahl explodieren", warnte der Forscher, der seine Vorhersagen auf gegenwärtige Trends und Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stützt.

Ö1-Sendungshinweis

Über die zunehmenden Lungenerkrankungen berichtete auch "Wissen Aktuell" am 27.9.2012 um 13.55 Uhr

Die Ursachen seien vielfältig: Mehr als die Hälfte aller chinesischen Männer raucht - insgesamt 300 Millionen Menschen. Zigaretten sind günstig, und Rauchen ist gesellschaftlich weit verbreitet. Frauen greifen in China zwar weniger zur Zigarette, sie sind dem Qualm aber passiv ausgesetzt. Auch beim Kochen lauert Gefahr: Viele Öfen in China stoßen gefährliche Schadstoffe aus.

science.ORF.at/dpa

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