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Wo lebt man gefährlich?

Die Pazifik-Idylle trügt: Im kleinen Inselstaat Vanuatu lebt es sich gefährlich. Das Risiko durch Naturkatastrophen ist dort weltweit am höchsten. Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Weltrisikoreport, der gestern vorgestellt wurde.

Weltrisikobericht 2012 12.10.2012

Erstellt haben ihn die Universität der Vereinten Nationen in Bonn, das deutsche Bündnis Entwicklung Hilft und die Umweltorganisation The Nature Conservancy.

173 Staaten weltweit haben die Autoren des Weltrisikoreports untersucht und dabei erkannt: Wie riskant das Leben in einem Land ist, hängt nicht nur von der Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen ab - sondern ganz entscheidend auch von anderen Faktoren wie Wirtschaftskraft, Zustand der Umwelt oder Ernährung.

Österreich ziemlich sicher

Österreich liegt auf dem 135. Platz, die Berechnung des Risikoindex ergab 3,75 Prozent. Zum Vergleich: Vanuatu bringt es auf einen Risikoindex von 36,31 Prozent. Doch gegenüber 2011 ist das Risiko auch hierzulande gestiegen: Im Report 2011 lag Österreich auf Platz 144 mit einem Index von 3,41 Prozent. Am sichersten ist es unter den 173 untersuchten Staaten in Katar mit einem Index von 0,1 Prozent, gefolgt von Malta mit 0,61 Prozent.

Auf der pazifischen Inselgruppe Vanuatu drohen Erdbeben, Vulkanausbrüche, Stürme oder die Gewalten des Meeres, zugleich hapert es etwa bei der medizinischen Grundversorgung. Die Schwierigkeiten sind typisch für die Region. Besonders gefährdet weltweit seien Ozeanien, Südostasien, die südliche Sahelzone, Zentralamerika und die Karibik, heißt es in dem Bericht.

science.ORF.at/APA/dpa

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