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Künstlerische Darstellung des neu entdeckten Exoplaneten

Forscher finden Planeten bei Nachbarstern

Ein europäisches Astronomenteam hat einen erdgroßen Planeten beim nächsten Nachbarstern unserer Sonne gesichtet. Der Planet ist der kleinste, der jemals bei einem sonnenähnlichen Stern erspäht wurde.

Alpha Centauri 17.10.2012

Leben ist auf ihm allerdings nicht möglich, berichtet die Europäische Südsternwarte (ESO) im deutschen Garching bei München . Der Planet umkreist seinen Stern fast 40-mal näher als die Erde die Sonne, so dass es auf seiner Oberfläche glühend heiß ist. Die Forscher um Xavier Dumusque vom Observatorium Genf stellen ihre Beobachtung im britischen Fachjournal "Nature" vor.

Ö1-Sendungshinweis

Über diese Studie berichtet auch "Wissen aktuell, Mi., 17.10.2012, 13:55 Uhr

Spekulationen seit dem 19. Jahrhundert

Der Planet befindet sich im 4,3 Lichtjahre entfernten Nachbarsystem Alpha Centauri, das hell am irdischen Südhimmel strahlt. Es besteht aus insgesamt drei Sternen. Alpha Centauri A und B bilden ein enges Doppelsternsystem, das in größerer Entfernung von Proxima Centauri umkreist wird. Alpha Centauri B ähnelt in Masse und Strahlung unserer Sonne.

Seit dem 19. Jahrhundert spekulierten Astronomen über Planeten im System Alpha Centauri, berichtet die ESO. Mit dem Spezialinstrument HARPS an einem ESO-Teleskop in Chile wurden die Forscher nun fündig.

science.ORF.at/dpa

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Forum

 
  • klax1, vor 218 Tagen, 3 Stunden, 35 Minuten

    Bei allen Artikeln dieser Art schwingt für mich immer der Unterton "Gott sei Dank" mit,dass es auch diesmal kein wirklicher erdähnlicher Planet ist und wir immer noch die einzigen im Universum sind.
    Als würde den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern immer eine Schweißperle auf der Stirn stehen vor lauter Angst vor so einer Entdeckung.

    Das gleiche gilt übrigens auch für alles was im Zusammenhang mit Abweichung von Einstein Relaltivitätstheorie steht.
    Auch das ist die Furcht groß, etwas ketzerisches zu entdecken.

    • Selektive Wahrnehmung

      karl273, vor 217 Tagen, 13 Stunden, 14 Minuten

      Es ist eher so, dass man grosse und massereiche Planeten sehr nahe an lichtschwachen Sternen viel leichter finden kann, als man kleine und massearme Planeten weit weg von lichtstarken Sternen finden kann.

      Wenn man das berücksichtigt, dann ist das Perry-Rhodan-Universum richtig, in dem praktisch jeder Stern einige Planeten hat.

      Bild, Transitwahrscheinlichkeit,
      der zuletzt gefundene Planet wurde aber durch die Messung der Radialgeschwindigkeit seines Sterns entdeckt:

      http://members.chello.at/karl.bednarik/TRANSWA5.PNG