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Vier in Österreich tätige Forscher neue Mitglieder

Vier in Österreich tätige Wissenschaftler sind zu Mitgliedern der "European Molecular Biology Organisation" (EMBO) gewählt worden. Die internationale Vereinigung fördert europäische Spitzenforschung im Bereich Lebenswissenschaften.

European Molecular Biology Organisation 07.05.2014

Insgesamt wurden 106 neue Forscher aufgenommen, teilte die EMBO am Mittwoch mit. Rund 1.600 führende Wissenschaftler sind damit Mitglieder der 1964 gegründeten Organisation.

Fokus erweitert

Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens hat die EMBO heuer nicht nur deutlich mehr neue Mitglieder aufgenommen als in früheren Jahren, erklärte EMBO-Direktorin Maria Leptin. Es wurde auch der fachliche Fokus erweitert und neue Mitglieder aus den Bereichen Neurowissenschaften, Ökologie und Evolution gewählt.

Prominentestes neues EMBO-Mitglied ist der Chemiker Peter Schuster. Der emeritierte Universitätsprofessor für Theoretische Chemie an der Universität Wien war von 2006 bis 2009 Präsident der Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Gemeinsam mit dem deutschen Chemie-Nobelpreisträger Manfred Eigen entwickelte er eine Theorie der molekularen Evolution, die Konzepte der Evolutionstheorie mit den Methoden der Molekularbiologie und Chemie vereint.

Zweimal IST, einmal IMBA

Zwei der neuen EMBO-Mitglieder aus Österreich kommen vom Institute of Science and Technology (IST) Austria in Klosterneuburg (NÖ): Nick Barton und Michael Sixt. Der Brite Barton zählt zu den weltweit führenden Wissenschaftlern im Bereich evolutionäre Populationsgenetik, er arbeitet seit 2008 am IST Austria. Der deutsche Zellbiologe Michael Sixt erforscht seit 2010 am IST Austria molekulare und mechanische Prinzipien der Zellbewegung.

Weiters wurde der Münchner Biologe Julius Brennecke von der EMBO aufgenommen. Er ist seit 2009 Gruppenleiter am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der ÖAW in Wien, sein Spezialgebiet sind RNA-Moleküle.

science.ORF.at/APA

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