Forscher/innen schreiben

Ein Mann mit dunkler Sonnenbrille löffelt Eis

Wie man perfektes Eis selber macht

Für perfektes Eis muss man nicht unbedingt in den Eissalon gehen. Wie man zu Hause cremiges und aromatisches Speiseeis herstellt, verraten die beiden Biologinnen Isabella Hübscher und Alexandra Schebesta in einem Gastbeitrag. 

Stubacher Sonnblickkees (Filleggboden) 2017

Die Hitze setzt den Gletschern zu

Die Alpen-Gletscher könnten heuer wieder einen Rekordverlust an Eismasse erleben. Der unterdurchschnittliche Schneezuwachs im Winterhalbjahr und der extrem warme Sommerbeginn lassen die Gletscher schmelzen, der Massenabbau geht voraussichtlich ungebremst weiter. 

Filmausschnitt aus "Ninotschka": Greta Garbo schreibt auf einer Schreibmaschine

Wenn Autoren sich selbst übersetzen

Übersetzungen reichen nie an das Original heran: Dieses gemeine Vorurteil wird von Autoren unterwandert, die sich selbst übersetzen. Warum sie mehr sind als Brückenbauer zwischen zwei Sprachen, erklärt der Arabist Wolfgang Trimmel in einem Gastbeitrag. 

Ein altes Bett ohne Matratze in einem fast leeren Raum

Wie das Krankenbett zum Medikament wurde

Wer krank ist, soll ins Bett gehen: Heute selbstverständlich, gibt es die Bettruhe in der Psychiatrie erst seit etwas mehr als 100 Jahren. Wie das Krankenbett zum Medikament wurde, skizziert die Historikerin Monika Ankele in einem Gastbeitrag. 

Querschnitt des IMBA-Minihirns mit verschiedenen Regionen: Zellen (blau), neuronale Stammzellen (rot) und Neuronen (grün)

Die Lebenswissenschaft „Ethik“

DNA-Eingriffe, künstliche Organe und Organismen: Die Life Sciences werden technisch immer besser. Ein umfassendes Verständnis von „Leben“, liefern sie aber nicht, so der Theologe Ulrich Körtner. Die Lebenswissenschaft in der Antike war die Ethik, erinnert er in einem Gastbeitrag. 

Richard Kauder (Klatt) und seine Verlobte Ibolya Kálmán, Sofia 1942 (Privatbesitz)

Das Geheimnis der Max-und-Moritz-Meldungen

Der V-Mann Klatt war der mysteriöseste Agent der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges. Er geisterte nach 1945 als schillernde Figur durch die Spionageliteratur – dabei waren seine geheimen „Max-und-Moritz-Meldungen“ frei erfunden, wie der Historiker Winfried Meyer in einem Gastbeitrag schreibt. 

Maria Theresia auf einem historischen Ölgemälde

Wie aufgeklärt war Maria Theresia?

Wie stark waren die Reformen Maria Theresias von der Aufklärung geprägt? Zumindest zu Beginn sind sie mehr aus Not entstanden als aus Reformeifer, schreibt der Wiener Historiker Karl Vocelka in einem Gastbeitrag zum 300. Geburtstag der Herrscherin. 

Gemälde Maria Theresia

Die Mutter der Reform

Österreich ist unter Maria Theresia und ihren Beratern stark von der Aufklärung geprägt worden. Der verbreitete Ruf eines rückständigen Landes ist falsch. Dies meint die Wiener Historikerin Gerda Lettner in einem Gastbeitrag zum 300. Geburtstag der Herrscherin. 

Eine inszenierte Kampfszene im Abessinien-Krieg

Südtiroler im Kolonialkrieg Italiens

Sie waren doppelt Fremde: Südtiroler Soldaten, die für Mussolinis Italien 1936 in den Krieg gegen Abessinien zogen. Den beklemmenden Alltag des Krieges in Afrika zeigt ein Forschungsprojekt, das der Historiker Markus Wurzer in einem Gastbeitrag beschreibt. 

Filmszene aus Chaplins "City Lights"

Die Freuden der Entfremdung

Charlie Chaplins „City Lights“ gilt als Meisterwerk der Filmgeschichte, voll Tragik und Komik. Eine Versöhnung dieser Gegensätze lässt der Film nicht zu – und trifft damit unsere entfremdete Gesellschaft, so der Filmwissenschaftler Sulgi Lie in einem Gastbeitrag. 

Eine Frau streckt die Hände in die Höhe, man sieht nur ihren Schattenriss in einem dunklen, violetten Raum

Wie man Traumata behandeln kann

Krieg, Vergewaltigung, der Tod eines geliebten Menschen: Traumata können viele Ursachen haben. Welche Behandlungen am meisten Erfolg versprechen, beschreibt der Philosoph Alexander Hippmann in einem Gastbeitrag. 

Malta Küste

„Malta ist wie ein Gefängnis“

Keine Aufenthaltsgenehmigung, aber auch nicht abschiebbar - so geht es vielen Flüchtlingen auf Malta. Wie schwierig sich dieses Leben im rechtlosen Dazwischen gestaltet, beschreibt die Kulturanthropologin Sarah Nimführ in einem Gastbeitrag. 

Faksimile der ersten Ausgaben der "Österreichischen Volksstimme" vom August 1945

Geflüchtet, heimgekehrt, erschüttert

Keine andere Zeitung in Österreich war nach 1945 so antifaschistisch wie die „Volksstimme“. Ihre Redakteure waren oft Nazi-Vertriebene und überzeugte Kommunisten, deren Glaube erst 1956 erschüttert werden sollte. Ein Gastbeitrag der Medienwissenschaftlerin Maria Fanta. 

Menschen auf dem Weg zum Wahllokal

Warum ist die KPÖ in Graz erfolgreich?

Am Sonntag steht in Graz die Gemeinderatswahl an. In der Stadt feiert die KPÖ seit den 1990er Jahren atypische Wahlerfolge und stellt derzeit die zweitgrößte Gemeinderatsfraktion. Wie es dazu kam, erklärt der Politikwissenschaftler Manès Weisskircher in einem Gastbeitrag. 

Im Amazon Logistik-Zentrum Pforzheim

Mythen und blinde Flecken

Haben Österreicher durch die EU-Osterweiterung ihre Arbeit verloren? Zum Teil ja, schreibt die Soziologin Laura Wiesböck in einem Gastbeitrag. Statt über Verdrängung sollte man aber über Unternehmen debattieren, die Standards des Sozialrechts unterwandern. 

Die 21jährige Katharina Fischer, nach NS-Gesetzen als „Geltungsjüdin“ kategorisiert, wurde im Februar 1943 ohne Stern aufgegriffen. Sie wurde nach Auschwitz deportiert und ermordet.

„Mischehefamilien“ im NS-Regime

Mehr als 200.000 Juden und Jüdinnen lebten 1938 in Österreich. Nur rund 6.000 von ihnen überlebten das NS-Regime in Wien: die meisten von ihnen in „Mischehen“. Wie sie ständig bedroht waren, beschreibt die Historikerin Michaela Raggam-Blesch in einem Gastbeitrag. 

Zwangsarbeiter in einem NS-Arbeitslager

Schleusen der Unterwerfung

Wenn Zwangsarbeiter aus Osteuropa den Boden Hitler-Deutschlands betraten, dann taten sie das als Menschen zweiter Klasse. Ihre Entlausung war auch ein Akt der Unterwerfung, wie die Historikerin Eva Hallama in einem Gastbeitrag nachweist. 

Gehirnmodell

Ein Labor geht um die Welt

1882 ist in Wien das allererste Forschungszentrum für Neurologie entstanden. Es zog bald Forscher aus aller Welt an. Warum besonders viele japanische Psychiater hier tätig waren, erklärt der Japanologe Bernhard Leitner in einem Gastbeitrag. 

Nachbildung der Luther-Statue in Worms

Luther, Reformator der Wissenschaften

Luther und die Folgen: Die Reformation führte nicht nur zur Spaltung des Christentums - sie wandelte auch die Wissenschaft, schreibt der Theologe Ulrich Körtner in einem Gastbeitrag. Ein Auszug aus seiner Rede zur Verleihung des Wilhelm-Hartel-Preises. 

Hand eines Mannes: Darüber schwebt ein virtueller Globus - und ein Netzwerk von Internetverbindungen

Raus aus der Filterblase!

In Zeiten, da Google und Co. über unser Wissen wachen, plädiert der Informatiker Hannes Werthner für eine Rückbesinnung auf alte Werte: Fakten, Beweise und kritisches Denken. Wie man der Filterblase entkommt, beschreibt er in einem Gastbeitrag.