Forscher/innen schreiben

Menschen auf dem Weg zum Wahllokal

Warum ist die KPÖ in Graz erfolgreich?

Am Sonntag steht in Graz die Gemeinderatswahl an. In der Stadt feiert die KPÖ seit den 1990er Jahren atypische Wahlerfolge und stellt derzeit die zweitgrößte Gemeinderatsfraktion. Wie es dazu kam, erklärt der Politikwissenschaftler Manès Weisskircher in einem Gastbeitrag. 

Im Amazon Logistik-Zentrum Pforzheim

Mythen und blinde Flecken

Haben Österreicher durch die EU-Osterweiterung ihre Arbeit verloren? Zum Teil ja, schreibt die Soziologin Laura Wiesböck in einem Gastbeitrag. Statt über Verdrängung sollte man aber über Unternehmen debattieren, die Standards des Sozialrechts unterwandern. 

Die 21jährige Katharina Fischer, nach NS-Gesetzen als „Geltungsjüdin“ kategorisiert, wurde im Februar 1943 ohne Stern aufgegriffen. Sie wurde nach Auschwitz deportiert und ermordet.

„Mischehefamilien“ im NS-Regime

Mehr als 200.000 Juden und Jüdinnen lebten 1938 in Österreich. Nur rund 6.000 von ihnen überlebten das NS-Regime in Wien: die meisten von ihnen in „Mischehen“. Wie sie ständig bedroht waren, beschreibt die Historikerin Michaela Raggam-Blesch in einem Gastbeitrag. 

Zwangsarbeiter in einem NS-Arbeitslager

Schleusen der Unterwerfung

Wenn Zwangsarbeiter aus Osteuropa den Boden Hitler-Deutschlands betraten, dann taten sie das als Menschen zweiter Klasse. Ihre Entlausung war auch ein Akt der Unterwerfung, wie die Historikerin Eva Hallama in einem Gastbeitrag nachweist. 

Gehirnmodell

Ein Labor geht um die Welt

1882 ist in Wien das allererste Forschungszentrum für Neurologie entstanden. Es zog bald Forscher aus aller Welt an. Warum besonders viele japanische Psychiater hier tätig waren, erklärt der Japanologe Bernhard Leitner in einem Gastbeitrag. 

Nachbildung der Luther-Statue in Worms

Luther, Reformator der Wissenschaften

Luther und die Folgen: Die Reformation führte nicht nur zur Spaltung des Christentums - sie wandelte auch die Wissenschaft, schreibt der Theologe Ulrich Körtner in einem Gastbeitrag. Ein Auszug aus seiner Rede zur Verleihung des Wilhelm-Hartel-Preises. 

Hand eines Mannes: Darüber schwebt ein virtueller Globus - und ein Netzwerk von Internetverbindungen

Raus aus der Filterblase!

In Zeiten, da Google und Co. über unser Wissen wachen, plädiert der Informatiker Hannes Werthner für eine Rückbesinnung auf alte Werte: Fakten, Beweise und kritisches Denken. Wie man der Filterblase entkommt, beschreibt er in einem Gastbeitrag. 

Weihnachtskekse mit Marmelade und Staubzucker

Tipps und Tricks für Allergiker

Der Duft von Keksen liegt in der Luft, die Christkindlmärkte verströmen das verführerische Aroma von Zimt und Nelken. Für Allergiker ist Weihnachten jedoch mit Tücken verbunden: Welche Backzutaten sind besonders gefährlich? Und welche Alternativen gibt es? 

Haus des Terrors in Budapest

Kampf um die „richtige“ Erinnerung

Gedenkmuseen sollen an historische Verbrechen erinnern: Doch die Aufarbeitung des Kommunismus und Nationalsozialismus fällt in Osteuropa ambivalent aus - sie ist nicht selten einseitig, kritisiert die Politologin Ljiljana Radonić in einem Gastbeitrag. 

USA: Nachfahre der amerikanischen Ureinwohner vom Stamm der Apachen

Dem Vertrauten fremd bleiben

Das Heimliche und das Unheimliche, das Vertraute und das Fremde: Diese Gegensätze erforscht die Kulturwissenschaftlerin Tina Parte. In einem Gastbeitrag sucht sie nach Spuren dieser Motive - und wird bei Prärieindianern und vertriebenen Juden fündig. 

Otto Neurath vor einem Isotype-Plakat

Isotype: Als die Bilder sprechen lernten

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte Großbritannien eine Phase des gesellschaftlichen Aufbruchs. Daran beteiligt war ein Flüchtling aus Wien: der Ökonom und Sozialreformer Otto Neurath, Schöpfer einer neuartigen Bildsprache. 

Foto von "Deportationsexperte" Josef Weiszl

Letzte Orte vor der Deportation

66.000 Juden in Österreich wurden von den Nazis ermordet. Ausgegangen ist ihre Deportation vor 75 Jahren v.a. von vier Sammellagern in Wien-Leopoldstadt: Sie stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung, die die Kuratorinnen in einem Gastbeitrag beschreiben. 

Schild mit Aufschrift "Hörsaal"

FHs: Mehr Fächer, weiter praxisnah

Ausbildung für den Beruf - darauf möchten sich die Fachhochschulen (FHs) auch in Zukunft konzentrieren. An den Universitäten sehen sie zahlreiche Fächer und Richtungen, die zu dieser Praxisorientierung und damit zu den FHs passen würden, sagt ihr Präsident Helmut Holzinger. 

Der Uniko-Präsident Oliver Vitouch

Unis: „Hier sind Sie goldrichtig“

Universitäten und Fachhochschulen sollen schärfere Profile entwickeln und ihr Angebot besser abgleichen, wenn es nach dem Wissenschaftsministerium geht. Aber wie sehen die Hochschulen selbst die Zukunft? Uniko-Präsident Oliver Vitouch gibt fünf Antworten. 

Audi max der Wiener Wirtschaftsuniversität

Reiches Angebot, wenig Vernetzung

Wie sieht die Zukunft der Hochschulen in Österreich aus? Dieser Frage widmet science.ORF.at eine Serie an Beiträgen. Der erste stammt von Antonio Loprieno, dem Vorsitzenden des Österreichischen Wissenschaftsrats. Er plädiert für mehr Wettbewerb und Vernetzung. 

Alte Bücher in einer Bibliothek

Der Roman auf dem Weg durch die Institutionen

Bildungsromane wie Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ zeigen, wie sich eine Hauptfigur entwickelt. Ganz anders sind „Institutionenromane“ von Kafka und Co, wie sie der Germanist Rüdiger Campe in einem Gastbeitrag beschreibt. 

Stubacher Sonnblickkees vom 15.9.16  3 Tage vor dem Einschneien

Schon wieder: Gletscherschwund

Die Schneefälle seit Anfang Oktober haben den „Bilderbuchherbst“ mit Rekordtemperaturen beendet. Die „Winterruhe“ für die Gletscher hat begonnen. Der Gletscherschwund setzt sich fort, berichten Heinz Slupetzky und Andrea Fischer in ihrem Tagebuch. 

Cover eines Schulbuchs mit dem Titel "Wiener Kinder lesen", Wien 1969

Geschichte des Lesens und Schreibenlernens

Wie lernen Kinder am besten Lesen und Schreiben? Das ist nicht erst seit den Diskussionen um Schreibschrift und E-Books umstritten: Die Historiker Reinhard Buchberger und Sylvia Mattl-Wurm blicken zurück. 

Aktienkurve des DAX an der Börse Frankfurt zeigt steil nach oben

„Wir brauchen Verräter“

Im Zeitalter des digitalen Kapitalismus brauchte es eine „neue Aufklärung“, meint der Finanzmarktforscher Gerald Nestler. Er schreibt in einem Gastbeitrag: „Wir brauchen Verräter und Verräterinnen, die sich gegen ein ungerechtes System stellen.“ 

Ein Stacheldrahtzaun an der ungarisch-serbischen Grenze

Europa, die Flüchtlinge und die Krise

Grenzen sichern, Mauern bauen, Fluchtrouten schließen: Auch mit diesen Antworten wird man die Flüchtlingskrise nicht lösen, meint die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot in einem Gastbeitrag. Ihr Gegenrezept: Afrika modernisieren und in die Bildung von Frauen investieren.