Nobelpreise 2017

Hand hält Kuvert mit Geldscheinen

Nobelpreis für Verhaltensökonomie

Der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an den US-Amerikaner Richard Thaler. Er wird für seine Beiträge zur Verhaltensökonomie ausgezeichnet. Dabei geht es um die Psychologie wirtschaftlicher Entscheidungen. 

Friedensnobelpreis für Kampf gegen Atomwaffen

Der Friedensnobelpreis geht heuer an die Kampagne ICAN, die für eine weltweite atomare Abrüstung eintritt. Die Initiative wurde 2007 in Wien gegründet und ist mittlerweile in mehr als 100 Ländern aktiv. Mehr zum Thema in news.ORF.at

Frauen- und Männerzeichen auf lila Hintergrund

Wo sind die Nobelpreisträgerinnen?

Die Nobelpreise für Medizin, Physik und Chemie gehen heuer an neun Männer. Dass keine Frauen ausgezeichnet wurden, passt zum Trend der wissenschaftlichen Nobelpreise, die seit 1901 vergeben werden. 

Zoom in den Mikrokosmos: Protein in unterschiedlicher Auflösung

Chemienobelpreis für „coole“ Mikroskopie

Der Nobelpreis für Chemie geht in diesem Jahr an Pioniere der Mikroskopietechnik: den Schweizer Jacques Dubochet, den in Deutschland geborenen Amerikaner Joachim Frank und an den Briten Richard Henderson. 

Zwei verschmelzende Schwarze Löcher

Gravitationswellen: Nobelpreis für Einsteins Erben

Ein Favoritensieg: Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr an die drei US-Amerikaner Rainer Weiss, Barry Barish und Kip Thorne. Sie werden für ihre Vorarbeiten zum direkten Nachweis von Gravitationswellen ausgezeichnet. 

Eine Zelle als Uhr, die von DNA und Moelkülen gesteuert wird

Medizinnobelpreis für Entschlüsselung der inneren Uhr

Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an die drei US-Amerikaner Jeffrey Hall, Michael Rosbash und Michael Young. Sie werden für ihre Forschungen zur Funktion und Kontrolle der inneren Uhr ausgezeichnet. 

Kinder in einem indischen Slum

Alternativer Nobelpreis: Statement für Menschenrechte

Der Alternative Nobelpreis geht in diesem Jahr an unermüdliche Kämpfer für die Schwächsten in der Gesellschaft. Der indische Menschenrechtsanwalt Colin Gonsalves bekommt den Preis, weil er seit drei Jahrzehnten moderne Sklaven und Slumbewohner verteidigt.