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Die Fachzeitschriften Science und Nature liegen untereinander

Front gegen den Fetisch

Wie bestimmt man die Qualität von Wissenschaft? Forscher schlagen Alarm: Das krampfhafte Festhalten an Maßzahlen und Indikatoren drohe die Seele der Wissenschaft zu zerstören.

Impact-Faktor 21.05.2013

Auf einem Siegertreppchen steht ein Männchen, das gesiegt hat.

Publikationen: US-Universitäten erneut voran

Ein gewohntes Bild zeigt das Uni-Forschungs-Ranking 2013 der Universität Leiden: Die US-Hochschulen nehmen die Spitzenränge ein, die besten österreichischen Universitäten landen gerade noch in den Top 200.

Ranking 18.04.2013

Eine Frau hält die rechte Hand vor ihren Körper um zu sagen: Stop!

Fünftel aller Anthropologinnen sexuell belästigt

Feldarbeit gehört für Anthropologen und Anthropologinnen zum täglich Brot: Wenn sie Artefakte ausgraben, rekonstruieren sie aber nicht nur vergangene Kulturen. Die Arbeit gibt auch Hinweise auf die Gegenwart. Über 20 Prozent der Anthropologinnen werden von ihren Kollegen - zumeist den Vorgesetzten - sexuell belästigt.

Gender 15.04.2013

Ein Zellenschlüssel wird im Schloss umgedreht.

Auch Open Access hat dunkle Seiten

Mit dem Internet haben sich die Möglichkeiten des wissenschaftlichen Publizierens verändert. Open Access soll Veröffentlichungen billiger und transparenter machen. Doch es gibt auch immer mehr Scharlatane, die Forscher und Forscherinnen damit täuschen und ausbeuten wollen.

Publikationen 10.04.2013

Ein Mann und eine Frau sitzen auf einem C4 Auto und schauen mit Ferngläsern in den Himmel

Warum Bürger zu Wissenschaftlern werden

Citizen Science wird immer beliebter: Wissenschaft wird dabei nicht nur von Experten und Expertinnen gemacht, sondern auch von Bürgern und Bürgerinnen, die forschen und Daten sammeln. Hauptmotiv der "Citizen Scientists" ist laut einer neuen Studie ihr Beitrag zur Wissenschaft.

Citizen Science 02.04.2013

Jemand sperrt eine Tür mit einem Schlüssel.

Open Access Netzwerk Austria gegründet

Zunehmend werden wissenschaftliche Publikationen und Forschungsdaten im Internet frei und kostenlos veröffentlicht. Dennoch gibt es rund um das Thema "Open Access" noch viele offene Fragen und auch Wissenschaftler selbst sind sich dabei unsicher.

Publikationen 25.03.2013

Ein esoterisches Bild: ein Mensch schwebt auf dem Wasser gen Himmel empor

Was Wissenschaft von Esoterik trennt

Wenn zur Erklärung von medizinischen Phänomenen bzw. als Verkaufsargument von Produkten Begriffe wie "Energie", "Schwingung" oder "Quanten" verwendet werden, dann sollten beim Konsumenten die Alarmglocken klingeln. Obwohl oft umstritten, ist die Grenze zwischen Pseudowissenschaft und Wissenschaft klar geregelt.

Grenzziehungen 21.03.2013

Eine Grafik, die ein Siegerstockerl zeigt mit drei Männchen, der Gewinner in der Mitte steht im Scheinwerferlicht

Keine österreichische Uni unter Top 100

Ranglisten von Hochschulen gibt es einige, ihre Ergebnisse sind umstritten. Jüngstes Beispiel: das "Times Higher Education World Reputation Ranking 2013", das die 100 angesehensten Universitäten weltweit auflistet. Österreichischer Beitrag findet sich keiner darunter.

Hochschul-Ranking 05.03.2013

Die Waage der Gerechtigkeit

Rehaprogramm für Betrüger

Betrugsfälle in der Wissenschaft häufen sich. In den USA reagiert man darauf mit einem neuen Programm: Es soll die akademischen Sünder wieder auf den richtigen Weg führen.

Fehlverhalten 25.01.2013

Ein Fächer von Fachjournalen.

Mathematiker wollen sich selbst verlegen

Rund ein Drittel aller relevanten Fachzeitschriften sind heute bereits "Open Access", werden also gratis im Internet angeboten. Dennoch gibt es noch immer viele Journale, die mit hohen Kosten verbunden sind. Eine Gruppe von Mathematikern will nun buchstäblich das Heft in die Hand nehmen - und selbst zu Verlegern werden.

Publikationen 23.01.2013

Tastatur

Publikationen 2012: Österreich eher mittelmäßig

Das Wissenschaftsmagazin "Nature" analysierte die Publikationsaktivitäten von 39 Ländern in den Monaten Jänner bis Oktober 2012. Österreich schneidet dabei vom Volumen her eher mittelmäßig ab, höher ist der Anteil an den Top-Publikationen. Die Schweiz liegt unter vergleichbaren Staaten an der Spitze.

"Nature"-Analyse 08.01.2013

Porträtfoto des Ökologen Georg Grabherr

Auszeichnung für einen "Blümchenzähler"

Auch mit "Blümchenzählen", wie Georg Grabherr (66) mit Augenzwinkern seine Tätigkeit beschreibt, kann man in den wichtigsten Fachzeitschriften wie "Nature" und "Science" publizieren. Doch der in seiner Erscheinung dem Klischee eines Botanikers und Ökologen entsprechende Grabherr fühlt sich nur im Elfenbeinturm nicht wohl.

Wissenschaftler des Jahres 07.01.2013

Coverfoto zu den Forscher-Top-Ten 2012

Die zehn wichtigsten Forscher des Jahres 2012

Die Wissenschaftszeitschrift "Nature" würdigt zehn Persönlichkeiten aus der Forschungsszene des Jahres 2012: Darunter befindet sich auch einer jener Seismologen, die wegen einer Erdbebenvoraussage von einem italienischen Gericht zu sechs Jahren Haft verurteilt wurden.

"Nature" 20.12.2012

Ein Arzt steht vor einer Patientin, er notiert ihre Angaben.

Industriefinanzierung verzerrt Studienresultate

Mit Industriegeldern finanzierte Studien zu Medikamenten und medizinischen Produkten fallen positiver aus als anders finanzierte Studien. Auch stimmen die Schlussfolgerungen seltener mit den tatsächlichen Befunden überein, wie ein aktueller Studienüberblick zeigt.

Wissenschaftsforschung 12.12.2012

Studierende aus den USA bei der Abschlussfeier, im Vordergrund eine Frau

Diskriminierung mal drei

Gleich drei aktuelle Studien zeigen, dass Frauen in den Naturwissenschaften nach wie vor benachteiligt sind. Bei exakt gleicher Qualifikation werden Jobbewerberinnen inkompetenter eingeschätzt als ihre männlichen Kollegen und bekommen weniger Geld. Auf wissenschaftlichen Symposien kommen sie ebenso seltener vor wie in Fachzeitschriften.

Gender 23.11.2012