Klimaerwärmung

Böden im Klimastress: Es wird staubiger

Eine dünne Schicht aus Mikroben, Moosen und Algen überzieht die Bodenoberfläche in Trockengebieten Afrikas und Asiens. Sie festigt den Boden und ist weltweit betrachtet ein wichtiger Staubfänger. Laut einer neuen Studie wird die Schicht wegen Klimaerwärmung und Landnutzung künftig stark abnehmen – und dadurch deutlich mehr Staub freigesetzt werden.

Wüste in Marokko

Weniger CO2 durch klimafreundliche Speisekarten

Die Gestaltung von Speisekarten in Restaurants kann beeinflussen, ob sich Gäste eher für klimafreundliche oder klimaschädliche Gerichte entscheiden, wie eine neue Studie zeigt. Der CO2-Fußabdruck in der Gastronomie könnte so mit ganz einfachen Mitteln stark gesenkt werden.

Vegetarisch, Pasta, Speisekarte, Essen

Hitzewelle schädigt Korallen des Great Barrier Reef

Die andauernde Hitzewelle in Australien hat einem Regierungsbericht zufolge mehr als 90 Prozent der Korallen des Great Barrier Reef geschädigt. „Der Klimawandel schreitet voran, und das Riff bekommt die Folgen bereits zu spüren“, hieß es in dem Bericht von heute.

Überschreiten der 1,5-Grad-Schwelle bis 2026 möglich

Die globale Durchschnittstemperatur eines Jahres könnte bis 2026 erstmals mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen. So liege die Wahrscheinlichkeit, dass im Fünfjahreszeitraum 2022 bis 2026 mindestens ein Jahr einen Temperaturanstieg von über 1,5 Grad erreicht, bei fast 50 Prozent, berichtet die Weltwetterorganisation (WMO).

Thermometer bei Hitze vor der Sonne

Unis für „radikales und sofortiges Umdenken“ der Politik

Die öffentlichen Universitäten haben am Montag per Aussendung von der Bundesregierung ein „radikales und sofortiges Umdenken“ in der Energie- und Wachstumspolitik gefordert.

Extreme Hitze „anstrengend wie Bergsteigen“

Indien und Pakistan erleben derzeit eine historische Hitzewelle. Doch es sind nicht alleine die hohen Temperaturen, die bereits Dutzenden Menschen das Leben gekostet hat. Auch der Zeitpunkt der Hitzewelle und die hohe Luftverschmutzung spielen eine Rolle.

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Neues Phänomen: Klimaforscher rufen zu Protest auf

In den vergangenen Wochen haben Klimaforscherinnen und Klimaforscher weltweit zu zivilem Ungehorsam aufgerufen und sich auch selbst an Protesten gegen die Klimapolitik beteiligt. Für den Politologen Reinhard Steurer handelt es sich um ein „relativ neues Phänomen“.

Demonstrantinnen bei einer Klimademo mit Transparent

Klimaschutz „mit Wohlbefinden kompatibel“

Die Treibhausgasemissionen sind weltweit auf historischem Höchststand, obwohl es Geld sparen und das Wohlbefinden der Menschen steigern würde, sie zu reduzieren, sagen österreichische Forschende. Klimaschutz sei „mit Wohlbefinden für alle“ kompatibel.

Rauch steigt aus Schornsteinen auf

Waldpflanzen blühen früher als vor 100 Jahren

Frühblühende Waldpflanzen wie Bärlauch und Maikraut beginnen ihre Blühsaison im Durchschnitt rund eine Woche früher als noch vor 100 Jahren. Analysen von Tausenden Herbarien zeigen zudem, dass die frühere Blütezeit mit der Klimaerwärmung zusammenhängt.

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