Klimaerwärmung

Zukünftiger Wassermangel unterschätzt

Die Auswirkungen der Erderwärmung auf die globale Wasserverfügbarkeit könnten laut einer neuen Studie bisher deutlich unterschätzt worden sein. Die Analyse auf Basis von Messdaten aus über 9.500 hydrologischen Einzugsgebieten auf der ganzen Welt zeigt, dass die Flusssysteme empfindlicher auf die Änderungen reagieren als bisher gedacht.

Nicht immer führt der Gelbe Fluss in China Wasser – er gehört zu den 60 Prozent der Fließgewässer die zeitweise trockenfallen

Schneemangel führt zu trockenem Sommer

Schneemangel im Winter führt zu zunehmender Trockenheit im darauffolgenden Sommer. Das zeigt eine neue Studie. Auslöser dafür sei die Klimaerwärmung, so das Forschungsteam aus der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden.

Skifahrer auf der Piste, daneben grüne Wiese, aufgenommen am Freitag, 30. Dezember 2022, in Riezlern, Vorarlberg. –

UNO-Bericht: Klimawandel begünstigt Menschenhandel

Klimabedingte Katastrophen begünstigen Ausbeutung und Menschenhandel. In einem heute veröffentlichten Bericht des in Wien ansässigen Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) heißt es, Studien weltweit liefern Hinweise darauf, dass Naturkatastrophen die Hauptursache für den Menschenhandel sind.

Österreichs Emissionen 2021 gestiegen

Die Treibhausgasemissionen in Österreich sind im Pandemiejahr 2021 gegenüber dem Jahr 2020 um 4,9 Prozent gestiegen. Das geht aus am Montag veröffentlichten Zahlen des Umweltbundesamtes hervor.

Aus Schloten steigen Emissionen und Rauch auf

Staub in Atmosphäre könnte Erwärmung gedämpft haben

Staub, der von Wüstenstürmen und trockenen Landschaften aufgewirbelt wird, hat in den letzten Jahrzehnten zur Abkühlung des Planeten beigetragen. Sein Vorkommen in der Atmosphäre könnte das wahre Ausmaß der durch die Emissionen fossiler Brennstoffe verursachten globalen Erwärmung verdeckt haben.

Umweltorganisationen gründen eigenes Finanzlabel

Nach der umstrittenen EU-Einstufung von Gas- und Atomkraftwerken als klimafreundliche Geldanlagen gründen Umweltorganisationen ein eigenes „grünes“ Finanzlabel. Damit könnten Banken, Investoren und Versicherer nachsehen, ob ihre Investitionen basierend auf wissenschaftlichen Kriterien klimafreundlich sind, heißt es einer Mitteilung mehrerer Organisationen wie dem WWF und ECOS.

Die exakten Prognosen des Ölkonzerns

Der Ölkonzern ExxonMobil hat seit den 1970er Jahren gewusst, dass fossile Brennstoffe zur globalen Erwärmung führen. Das belegen unternehmensinterne Dokumente. Eine neue Studie zeigt nun, wie exakt die von ExxonMobil beauftragten Wissenschaftler die menschengemachte Klimaerwärmung vorhersagten – Prognosen, die der Konzern jahrzehntelang leugnete.

Exxon Mobil Raffinerie

Große Sorge um Parasiten

Nicht nur Säugetiere, Vögel oder Amphibien sind von einem rasanten Artensterben betroffen – die Klimakrise bedrohe auch Parasiten. Das geht aus einer im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“ („PNAS“) erschienenen Studie hervor. Forscherinnen und Forscher schlagen deshalb Alarm. Sie befürchten verheerende Folgen für ganze Ökosysteme.

2022 brachte Temperaturrekord in Weltmeeren

Nicht nur an Land, auch in den Weltmeeren verursacht der Klimawandel immer neue Temperaturrekorde. 2022 sei bei den Ozeanen das heißeste Jahr seit Beginn der Messungen gewesen, heißt es in einer Studie, die ein internationales Forscherteam am Mittwoch im Fachblatt „Advances in Atmospheric Sciences“ veröffentlichte.