Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout

Coronavirus „SARS-CoV-2“

Anfang 2020 ist in der chinesischen Stadt Wuhan ein neuartiges Coronavirus identifiziert worden. Der Erreger heißt laut Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell „SARS-CoV-2“, die Krankheit „COVID-19“ (coronavirus disease 2019). Hier chronologisch geordnet alle Beiträge zum Thema.

„Covid-Kinder-Studie“ zeigt Langzeitfolgen der Pandemie

Die Pandemie ist für viele Kinder und Jugendliche noch nicht vorbei. Das zeigt die „Covid-Kinder-Studie“, deren Ergebnisse am Dienstag präsentiert wurden. Demnach leiden noch heute Kinder und Jugendliche in vielen Fällen an Angststörungen und Depressionen.

Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöht

Eine Covid-19-Erkrankung ist mit einer stark erhöhten Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Todesfälle auch nach der Infektion verbunden. Laut einer neuen Studie, die Daten aus der ersten Pandemiephase analysiert hat, stieg die Sterblichkeit in den ersten drei Wochen auf das bis zu 81-Fache, nach 18 Monaten lag sie noch immer beim Fünffachen von Nichtinfizierten.

Mit Online-Daten lassen sich regionale Ausbrüche abschätzen

Bereits Wochen vor größeren regionalen Covid-19-Ausbrüchen lassen sich solche Entwicklungen abschätzen. Als eine Art Vergrößerungsglas für den zeitlichen und räumlichen Verlauf der Infektionsdynamik fungieren laut einer neuen Studie u.a. Daten aus Online-Diensten wie Google Trends, Apple Mobility oder dem Social Media-Portal Twitter.

Impfung schützt Schwangere vor Komplikationen

Eine CoV-Infektion mit der Omikron-Variante in der Schwangerschaft erhöht laut einer großen internationalen Studie das Sterberisiko von werdenden Müttern – insbesondere bei Ungeimpften. Bei geimpften Frauen waren die Risiken geringer. Eine CoV-Impfung schütze schwangere Frauen wirksam vor Komplikationen.

Monitoring reduziert – neue Variante auf Vormarsch

Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) will die Coronavirus-Maßnahmen abschaffen. Die Wissenschaft reagiert mit Verständnis, aber auch mit Kritik: Denn das CoV-Monitoring soll ebenfalls zurückgefahren werden – just zu dem Zeitpunkt, da sich eine neue Virusvariante auf dem Vormarsch befindet.

Coronaviren unter dem Mikroskop

WHO empfiehlt kürzere Isolation

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ihre Richtlinien für Coronavirus-Infizierte angepasst. Sie empfiehlt nun, dass Infizierte sich für zehn Tage isolieren, wenn sie Symptome haben, und für fünf Tage, wenn sie keine Anzeichen der Krankheit Covid-19 spüren.

Modell für bessere Wirksamkeit von Medikamenten

Ein Innsbrucker Forscherteam rund um die Virologin Dorothee von Laer hat ein Modell zur Vorhersage von resistenten Coronaviren gegen antivirale Medikamente entwickelt. Das neue System könne verhindern, dass die Wirksamkeit von CoV-Medikamenten beeinträchtigt wird.

Immunsystem nach Covid-19 geschwächt

Grippe, RVS und Covid: Die Erkrankungswelle in diesem Winter scheint kein Ende zu nehmen. Neue Studien legen nahe, dass die Abwehrkraft des Immunsystems nach einer CoV-Infektion so geschwächt ist, dass neue Viren ein leichtes Spiel haben.

Junge Frau schneutzt sich in ein Taschentuch

Impfung verschob Altersspektrum bei Spitalsaufnahmen

Eine kanadische Studie mit Daten aller Covid-19-Fälle aus der Provinz British Columbia hat erneut belegt, wie gut eine Impfung vor schweren Verläufen schützt: Sie reduziert nicht nur ihre Häufigkeit deutlich, sondern auch das Altersspektrum bei Spitalsaufnahmen rückt nach oben.