Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout

Coronavirus „SARS-CoV-2“

Anfang 2020 ist in der chinesischen Stadt Wuhan ein neuartiges Coronavirus identifiziert worden. Der Erreger heißt laut Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell „SARS-CoV-2“, die Krankheit „COVID-19“ (coronavirus disease 2019). Hier chronologisch geordnet alle Beiträge zum Thema.

Omikron kein Grund, nicht zur Impfung zu gehen

Erste Labordaten, die zeigen, wie gut die an vielen Stellen mutierte Omikron-Variante einer durch Impfung oder Erkrankung aufgebauten Immunabwehr entkommen kann, erwartet der Virologe Norbert Nowotny in den nächsten Tagen. Er geht aber von einem guten Basisschutz aus. Omikron sei jedenfalls kein Grund, nicht zur Impfung zu gehen.

Omikron: Vervierfachung der Infektionen

Daten aus Südafrika zu der Omikron-Variante des Coronavirus weisen „im Moment auf eine Vervierfachung der Infektionsfälle pro Woche“ hin, sagte der Wiener Genetiker Ulrich Elling am Montag. Offen ist, wie sich die Krankheitsverläufe vor allem bei älteren Menschen entwickeln und sich die Situation bei Impfdurchbrüchen darstellt.

„Mutantenjäger“ Ullrich Elling beim Betrachten der Strukturen von Corona-Spike-Proteinen mit Mutationen in einem Labor der „IMBA“ am BioCenter in Wien

Plädoyer für Impfstoffproduktion im Globalen Süden

Forscherinnen plädieren für den Aufbau einer eigenen Covid-19-Arzneimittelproduktion in Ländern des Globalen Südens. Dazu müssten die geistigen Eigentumsrechte etwa auf Impfstoffe ausgesetzt werden.

Ein Geschäftsmann hält eine Dosis CoV-Impfstoff zwischen seinen Fingern

Omikron könnte in Immunschwäche-Patienten entstanden sein

Die überraschend viele Mutationen tragende Coronavirus-Variante Omikron könnte Fachleuten zufolge in einem Patienten mit einer Form der Immunschwäche, etwa HIV, entstanden sein.

Omikron: Was man bisher weiß

Weltweit wächst die Sorge vor der neuen Coronavirus-Variante, die erstmals im südlichen Afrika aufgetreten ist. B.1.1.529 (Omikron) könnte deutlich leichter übertragbar sein und Impfstoffen leichter entwischen – noch sind viele Fragen offen. Hersteller Biontech begann bereits, eine mögliche Anpassung seines Impfstoffs zu prüfen.

SARS-CoV-2 unter dem Mikroskop

Impfungen „fast sicher“ weniger effektiv gegen B.1.1.529

Die derzeit verfügbaren Coronavirus-Impfstoffe sind nach Ansicht des britischen Strukturbiologen James Naismith „fast sicher“ weniger effektiv gegen die im südlichen Afrika entdeckte neue Variante B.1.1.529.

Fragen und Antworten zum Kinderimpfstoff

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat am Donnerstag grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs von Biontech und Pfizer bei Kindern ab fünf Jahren gegeben. Im Folgenden die wichtigsten Fragen und Antworten zu der Kinderimpfung.

Ein Kind wird geimpft

Experten besorgt wegen neuer Variante

Mehr als 30 Mutationen im Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus trägt eine neue Variante, die kürzlich im südlichen Afrika aufgetaucht ist. Sie beginnt sich in der südafrikanischen Provinz Gauteng auszubreiten. Experten sind besorgt wegen der ungewöhnlichen Kombination aus bedenklichen Mutationen.

EMA gibt grünes Licht für Impfstoff ab fünf

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat grünes Licht für den Einsatz des CoV-Impfstoffs von Biontech und Pfizer bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren gegeben.