Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout

Coronavirus „SARS-CoV-2“

Anfang 2020 ist in der chinesischen Stadt Wuhan ein neuartiges Coronavirus identifiziert worden. Der Erreger heißt laut Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell „SARS-CoV-2“, die Krankheit „COVID-19“ (coronavirus disease 2019). Hier chronologisch geordnet alle Beiträge zum Thema.

Für wen die vierte Impfung sinnvoll ist

Seit einigen Wochen wird in Israel bereits die vierte Impfung gegen das Coronavirus verabreicht. Wie sinnvoll sie für gesunde Menschen ist, ist umstritten. Für Menschen mit Vorerkrankungen habe sie aber in jedem Fall Vorteile, so der Wiener Mediziner Roman Reindl-Schwaighofer.

Eine Ärztin zieht eine Coronavirus-Impfung auf

Ansteckung über Muttermilch „unwahrscheinlich“

Stillen ist wohl kein Risikofaktor für Neugeborene, so das Ergebnis einer aktuellen US-Studie. Zwar ließ sich dabei genetisches Material des Coronavirus in der Brustmilch von infizierten Müttern auffinden – das Virus scheint aber nicht infektiös zu sein.

Viele Nebenwirkungen nur Placeboeffekt

Ermüdung, Kopfschmerzen, Fieber – die Liste an möglichen, eher leichteren Nebenwirkungen nach einer Covid-19-Impfung ist lang. Daten aus Zulassungsstudien zeigen nun, dass auch jene, die nur einen Scheinwirkstoff erhalten hatten, häufig darunter litten. Laut den Forschern könnten daher bis zu drei Viertel der leichteren Nebenwirkungen reine Placeboeffekte sein.

Eine Frau wird in den Oberarm geimpft

Impfdurchbrüche äußerst selten

Die Covid-19-Impfungen schützen laut einer großen US-Studie sehr gut gegen schwere Krankheitsverläufe. Zugrunde lagen – vor der Omikron-Welle – gesammelte Daten von 1,2 Millionen Erwachsenen nach zwei Teilimpfungen: Nur 0,2 Prozent erkrankten danach überhaupt, nur 0,015 Prozent schwer – betroffen sind fast nur Risikogruppen.

Jemand wird geimpft

Antikörpertherapie für Risikopatienten erfolgreich

Personen mit Risikofaktoren sind besonders gefährdet, im Fall einer CoV-Infektion schwer zu erkranken. Aber mittlerweile gibt es für Betroffene auch in Österreich neue Therapieformen, die gut wirken – allerdings nur dann, wenn man sie rechtzeitig einsetzt.

Omikron: Forscher warnen vor „gefährlichem Fatalismus“

Angesichts der Omikronwelle mahnen mehr als 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachmagazin „British Medical Journal“ ein europaweites Vorgehen zur Eindämmung ein. Sie warnen vor einem „unangebrachten und sogar gefährlichen“ Fatalismus. Es sei der Eindruck entstanden, dass die Eindämmung der „milden“ Variante ohnehin sinnlos sei.

Möglicher Biomarker für schweren Verlauf entdeckt

Der Verlauf einer Covid-19-Erkrankung ist bisher unvorhersehbar, eine scheinbar harmlose Ausformung kann sich rasch zu einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung entwickeln. Forscherinnen und Forscher haben nun einen Zusammenhang zwischen einem tödlichen Krankheitsverlauf und einem Stoffwechselprodukt im Blut erkannt.

Wohnadresse zeigt Coronavirus-Ansteckungsrisiko

Je stärker verschmutzt die Luft, desto höher ist das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken: Das bestätigt eine neue Studie aus dem norditalienischen Varese. Die Stadt ist generell von Luftverschmutzung betroffen, laut Studie gibt es aber auch innerhalb der Stadt Unterschiede – die Wohnadresse hängt mit dem Infektionsrisiko zusammen.

Autos auf chinesischer Autobahn, darüber Smog

Interesse an Novavax bisher überschaubar

Die Anzahl der Coronavirus-Impfungen stagniert in Österreich: Derzeit sind es zwischen 30.000 und 40.000 pro Tag. Ein Grund dafür ist, dass manche skeptisch sind gegenüber den neuen Vektor- und mRNA-Technologien. Demnächst kommt mit Novavax ein traditionell hergestellter Impfstoff auf den Markt – doch das Interesse daran ist derzeit noch überschaubar.

Spritzen und Ampullen mit dem Coronavirus-Impfstoff Novovax