Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout

Coronavirus „SARS-CoV-2“

Anfang 2020 ist in der chinesischen Stadt Wuhan ein neuartiges Coronavirus identifiziert worden. Der Erreger heißt laut Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell „SARS-CoV-2“, die Krankheit „COVID-19“ (coronavirus disease 2019). Hier alle Beiträge zum Thema.

Warum Afrika weniger betroffen ist

Zu Beginn der Coronavirus-Pandemie hat man sich eine medizinische Katastrophe auf dem afrikanischen Kontinent erwartet – diese ist zumindest bisher ausgeblieben. Warum, darüber spekulieren Forscher noch. Ein internationales Forscherteam versucht nun eine Erklärung.

Schülerin in Kamerun

Antarktis-Saison beginnt: Quarantäne für Wissenschaftler

Die Antarktis ist bis heute der einzige coronavirusfreie Kontinent der Erde. Damit das so bleibt, sollen jetzt auch Forscherinnen und Forscher vor einer Antarktis-Expedition zwei Wochen in Quarantäne in Neuseeland.

Forscher eher für Schulöffnungen

Der heraufdämmernde Spätsommer sorgt in vielen Staaten für Diskussionen darüber, ob und wie Schulen geöffnet werden. Mehrere neue Publikationen sprechen eher für Schulbetrieb: weil Kinder sich seltener mit SARS-CoV-2 infizieren, oft nur leicht erkranken und Infektionen außerhalb sowieso bekämpft werden müssen.

Volksschule in Brunn am Gebirge: Eine Schülerin beim Betreten des Schulgebäudes.

Nur 60 Prozent haben Antikörper

Bereits Anfang Juli haben Forscher der MedUni Wien berichtet, dass offenbar nur etwa die Hälfte von SARS-CoV-2-Infizierten eine schützende Immunantwort ausbildeten. Ein von einer zweiten Studiengruppe entwickelter Labortest zeigte nun eine Schutzrate von 60 Prozent. Manche Antikörper könnten die Erreger sogar „fördern“.

Kartografen stellen „VIRUS atlas“ online

Etwas andere Einblicke in die Coronavirus-Epidemie in Österreich geben Kartografen der Uni Wien auf einer neuen Online-Plattform. So versucht der „VIRUS atlas“ etwa die Anzahl positiv Getesteter anschaulich mit der Bevölkerungsdichte in Verbindung zu setzen. Dazu gibt es regionale Auswertungen zu Arbeitsmarktdaten und Altersstruktur.

Weniger Tote durch Einschränkungen

Für eine soeben als Vorveröffentlichung erschienene Studie haben Forscher in 13 europäischen Staaten die Wirksamkeit von freiwilliger Zurückhaltung und staatlichen Maßnahmen bei der Bekämpfung von Covid-19 analysiert: Beides reduziert die Zahl der Todesopfer. Österreich schnitt im Rückblick sehr gut ab.

Ein Mann mit Schutzmaske in einem Supermarkt

Chinesische Impfstoffentwickler in Schwierigkeiten

Chinesische Pharma- und Biotech-Unternehmen sind weltweit die Ersten gewesen, die Coronavirus-Impfstoffe entwickelt haben. Nun ist ein Problem aufgetaucht: In China gibt es derzeit zu wenige SARS-CoV-2-Infektionen, um klinische Wirksamkeitsstudien durchführen zu können.

Studie: Risiko in Schulen gut zu managen

Das Risiko für Coronavirus-Ausbrüche in Schulen und Kindergärten lässt sich einer Studie aus Australien zufolge mit Maßnahmen wie Kontaktverfolgung gering halten.

Kinder mit Schultaschen vor einer Volksschule

Ziel für Arzneimittel identifiziert

Deutsche Forscher und Forscherinnen haben ein mögliches Ziel für neue SARS-CoV-2-Medikamente entdeckt. Es handelt sich um ein Protein, das die Virusvermehrung in Zellen ankurbelt und gleichzeitig die Immunabwehr des Infizierten schwächt.