Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout

Coronavirus „SARS-CoV-2“

Anfang 2020 ist in der chinesischen Stadt Wuhan ein neuartiges Coronavirus identifiziert worden. Der Erreger heißt laut Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell „SARS-CoV-2“, die Krankheit „COVID-19“ (coronavirus disease 2019). Hier chronologisch geordnet alle Beiträge zum Thema.

Salzburger Datenanalyse bestätigt Impfwirkung

In Salzburg haben Fachleute erstmals in Österreich 1,4 Millionen Datensätze aus der Coronavirus-Pandemie ausgewertet. Das Ergebnis deckt sich mit bisherigen Erkenntnissen: Bei den Ungeimpften ist die Infektions-, Hospitalisierungs- und Sterberate deutlich höher. Das gilt für die Delta- und für die Omikronvariante.

Flüssigkeit tropft aus einer Spritze

Schnelltests am besten bei Symptomen

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie sind Milliarden SARS-CoV-2-Tests verwendet worden. Am einfachsten sind die Antigen-Schnelltests. Doch diese erfassen eine Infektion laut einer neuen Übersichtsstudie vor allem dann, wenn Symptome für Covid-19 vorliegen.

Antigentest, Coronavirus

Wie sich CoV in der Tierwelt ausbreitet

Das Coronavirus stammt nicht nur aus dem Tierreich, es kann Tiere auch wieder infizieren. Wiener Fachleute haben nun erstmals internationale Daten zusammengetragen, um das epidemiologische Geschehen im Tierreich abzubilden. Sehr genau ist das Bild nicht – bei den Tierinfekten ist nur die „Spitze des Eisbergs“ zu sehen.

Nerz in einem Käfig

Was die CoV-Zahlen noch aussagen

Neue Virusvarianten, der verbesserte Immunstatus der Bevölkerung sowie politische Rahmenbedingungen haben die Bedeutung der CoV-Kennzahlen zuletzt stark verändert. Es lohnt sich daher der Blick auf mehrere Parameter – wie etwa die Abwasseranalysen. Doch auch bei ihnen gibt es keine Interpretation ohne ein „Aber“.

Screenshot der Coronavirus-Statistik von ORF.at

Studie: Jeder achte leidet an „Long Covid“

Jeder achte CoV-Infizierte leidet Wochen oder Monate nach der Infektion an mindestens einem Symptom von „Long Covid“. Das geht aus einer großangelegten Studie aus den Niederlanden hervor, die in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht wurde. 76.400 Erwachsene hatten dafür zwischen März 2020 und August 2021 mehrmals einen Online-Fragebogen zu häufigen Symptomen ausgefüllt.

Hoher Schutz nach dritter Impfung bei Heranwachsenden

Der „dritte Stich“ gegen Covid-19 bringt den Immunschutz auch bei Kindern bzw. Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren wieder auf Trab. Der Schutz vor Krankheitsverläufen, bei denen eine Notambulanz aufgesucht werden muss oder sofortige medizinische Interventionen notwendig sind, steigt laut einer neuen Studie wieder auf 87 Prozent.

EMA prüft neues Medikament

Ein aus der Krebsforschung stammender Wirkstoff könnte auch gegen schwere Covid-19-Krankheitsverläufe werden. Laut der deutschen „Pharmazeutischen Zeitung“ hat die europäische Arzneimittelagentur (EMA) die Datenprüfung zu Sabizabulin noch vor einem eigentlichen Zulassungsantrag des Herstellers begonnen. Die Substanz zeigte eine deutliche Reduktion der Sterblichkeit bei Patienten.

Nervenstimulation im Ohr kann Verlauf mildern

In der Ohrmuschel verläuft eine Nervenbahn, die Immunreaktionen dämpft. Stimuliert man diesen „Vagusnerv“, beschwichtigt er bei schwerem Covid-19-Verlauf das übereifrige Immunsystem, berichten Wiener Forscherinnen und Forscher.

Krankenbett und Pfleger: Covid-Station der Salzburger Landeskliniken

Studie: Vierter Stich verringert auch Infektionsrisiko

Ein vierter Stich mit dem Pfizer-Impfstoff schützt nicht nur vor schweren CoV-Verläufen, laut einer neuen Studie aus Israel verringert er auch das Risiko einer Infektion deutlich. Für die Studie wurden knapp 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Krankenhäusern in der ersten Omikron-Welle untersucht.

Vorbereitung der Impf-Spritze gegen den Coronavirus in einer Covid-Station des Kaiser-Franz-Josef-Spitals in Wien.