Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout

Coronavirus „SARS-CoV-2“

Anfang 2020 ist in der chinesischen Stadt Wuhan ein neuartiges Coronavirus identifiziert worden. Der Erreger heißt laut Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell „SARS-CoV-2“, die Krankheit „COVID-19“ (coronavirus disease 2019). Hier chronologisch geordnet alle Beiträge zum Thema.

China fehlt Covid-Exit-Strategie

China verfolgt nach wie vor das Ziel von „null Covid“. Mit den ansteckenderen Omikron-Varianten wird das immer schwieriger. China fehlt laut Fachleuten eine Exit-Strategie – wozu etwa wirksamere Impfungen gehören müssten.

Jemand führt bei einer Chinesin einen PCR-Test durch

Hausärzte beeinflussten Impfverhalten

Eine an der Universität Innsbruck durchgeführte Studie hat den Einfluss von impfskeptischen Hausärzten auf das Corona-Impfverhalten ihrer Patienten belegt. Laut der Studie führte deren Haltung auf dem Höhepunkt der Impfablehnung im Dezember 2021 zu einer rund 5,6 Prozentpunkte geringeren Durchimpfungsrate.

Paxlovid verringert Long-Covid-Risiko

Das Medikament Paxlovid kann schwere Covid-19-Krankheitsverläufe vor allem bei Risikopersonen gut verhindern – wird laut Fachleuten aber zu selten verwendet. Dabei dürfte es auch das Risiko für Long Covid deutlich reduzieren, wie eine Studie mit knapp 10.000 Patientinnen und Patienten feststellte.

Eine Packung Paxlovid

Long Covid trifft alle Altersgruppen

Weltweit berichten Millionen Menschen von Spätfolgen einer CoV-Infektion und schildern unterschiedlichste Symptome. Eine neue Studie zeigt, dass auch Kinder und Jugendliche teilweise noch über Monate mit Beschwerden zu kämpfen haben – allerdings deutlich weniger häufig als Erwachsene. Die Ursachen von Long Covid bleiben indes weiter unklar.

Eine junge Frau in einem Rollstuhl fährt in einem Garten

Immunschutz der Bevölkerung besser als gedacht

Neue Coronaviren, die den Impfschutz – so scheint es – immer besser umgehen können: Dieser Befund hat die mediale Berichterstattung in den letzten Monaten dominiert – doch das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich sieht es mit der Immunität der Bevölkerung gut aus.

Menschen in der Londoner Oxford Street, teils mit Nasen-Mund-Schutz

Impfaktion senkte Infektionsrate deutlich

Bei einer Impfaktion im Frühjahr 2021 sind im Tiroler Bezirk Schwaz zwei Drittel der Bevölkerung mit dem Biontech-Pfizer-Impfstoff geimpft worden. Dadurch verringerte sich die Zahl der CoV-Neuinfektionen in den sechs Monaten danach um 90 Prozent, wie eine neue Studie zeigt.

Tirolerinnen bei der Impfaktion

Vergleich: Was Masken in Klassen gebracht haben

Rund um das Maskentragen an Schulen haben sich zahlreiche Diskussionen entzündet. Eine Studie zeigt nun, dass es in Leistungssportklassen ohne Maskenpflicht während der Delta- und der ersten Omikron-Welle mehr Infektionen gab als in Vergleichsklassen. Nach Ende der Maskenpflicht wurden die Infektionen aber gewissermaßen „nachgeholt“.

So veränderte Covid-19 die Lebenserwartung

Durch die CoV-Pandemie ist die Lebenserwartung in Österreich 2020 markant gesunken. Im Jahr darauf hat sich das Blatt wieder gewendet, wenn auch nicht in allen Altersgruppen gleichermaßen. Laut einer internationalen Vergleichsstudie ist dieser Trend in vielen westlichen Ländern zu beobachten. In den USA und in Osteuropa fiel die Lebenserwartung bis Ende 2021 aber weiter deutlich.

Passanten mit Masken in der U-Bahn Passage Karlsplatz

Mehr Virus, weniger Monitoring

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus geht weiter nach oben. Genauer ablesen kann man die tatsächliche Ausbreitung am Abwassermonitoring, das in ganz Österreich durchgeführt wird. Doch diese Daten sind nach Einschätzung von Experten nicht mehr so aussagekräftig wie früher, weil die Zahl der Messstellen reduziert wurde.

Abwasser in Kläranlage