Coronaviren unter dem Elektronenmikroskop
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout
APA/AFP/National Institutes of Health/Handout

Coronavirus „SARS-CoV-2“

Anfang 2020 ist in der chinesischen Stadt Wuhan ein neuartiges Coronavirus identifiziert worden. Der Erreger heißt laut Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell „SARS-CoV-2“, die Krankheit „COVID-19“ (coronavirus disease 2019). Hier chronologisch geordnet alle Beiträge zum Thema.

Varianten befeuern Bedarf nach neuen Impfstoffen

Laut einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY haben sich Anfang Juni 260 Impfstoffe und über 500 Medikamente gegen das Coronavirus in der Entwicklung befunden. Befeuert werde der Bedarf an Arzneimitteln vor allem durch die neuen Virusvarianten.

Impfstoff von AstraZeneca und Uni Oxford auf einem Tisch

Studie: Immunität wird Problem lösen

Der Leiter einer Studie zur Immunität von CoV-Genesenen, Florian Deisenhammer von der MedUni Innsbruck, zeigt sich überzeugt, dass man die Krankheit über die Immunität loswerden wird. Auch Genesenen rät er zu einer Impfung.

Vielversprechende Medikamente vor Zulassung

Die Impfkampagnen laufen in ganz Europa, doch die Pandemie ist noch nicht vorbei. Deswegen hofft die Medizin nach wie vor auf wirksame Medikamente, die einen schweren Verlauf verhindern. Studien zeigen: Einige Wirkstoffe sind vielversprechend, vier Medikamente stehen vor der Zulassung in Europa.

Blutproben in einem Labor, ein Forscher greift nach einer Eprouvette

Curevac-Impfstoff nicht so wirksam wie erhofft

Im Juni wollte Curevac einen weiteren CoV-Impfstoff zur Zulassung in Europa anmelden. Seit Mittwochabend ist klar, dass die Zulassungsstudien nicht die erhofften Ergebnisse bei der Wirksamkeit liefern können. Der unabhängige Studienleiter führt das auf die Beschaffenheit und Dosierung des Impfstoffs zurück. Eine Modifizierung könnte vielleicht noch eine Zulassung bringen.

Neuartiges Material entfernt Aerosole aus der Luft

Coronaviren verbreiten sich mit Hilfe feiner Tröpfchen. Das ließe sich verhindern: Ein neuer „Aerosol-Schlucker“ aus den USA entfernt solche Partikel aus der Luft – und könnte somit auch vor Ansteckungen in Innenräumen schützen.

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) im Nationalrat hält eine Rede – umgeben von Plexiglasscheiben

WHO beobachtet Lambda-Variante in Lateinamerika

Eine bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Coronavirus-Variante steht nun unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese Lambda-Variante könnte ansteckender sein und vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden.

Delta-Variante: Zeit bis Herbst nutzen

Seit einigen Tagen ist die Delta-Variante des Coronavirus auch in Österreich angekommen. Aus heutiger Sicht gefährdet sie die geplanten Öffnungen nicht. Aber: Die Zeit im Sommer muss laut Experten genutzt werden, um möglichst viele Menschen zu impfen – sonst gibt es im Herbst ein böses Erwachen.

Forscherhände beschriften Ampullen im Labor

Wuhan-Forscherin weist Theorie über Laborunfall zurück

Shi Zhengli, Topvirologin vom Forschungslabor im chinesischen Wuhan, hat die Theorie eines Coronavirus-Ausbruchs durch einen Laborunfall zurückgewiesen.

Impfungen jetzt auch an Unis

An den Universitäten starten die ersten gezielten Impfprogramme. Ob diese auch von Studentinnen und Studenten genutzt werden können, ist allerdings noch unklar.