Blick auf den heutigen Suezkanal, im Vordergrund ein Mann unter einem Sonnenschirm

150 Jahre Suezkanal 16.11.– 20:00 Uhr

Eine Abkürzung durch die Wüste

Am 17. November 1869, also vor 150 Jahren, ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt eröffnet worden. Erbaut wurde der 161 Kilometer lange Sueskanal vom Franzosen Ferdinand de Lesseps. Die meisten Pläne dafür stammten von Alois Negrelli, einem Österreicher. 

Weitere Meldungen

Wanderin von hinten in den Gasteiner Bergen

Arbeit

Hobbys machen selbstbewusster

Sport, Singen und Wandern tun nicht nur dem Körper gut. Wie eine aktuelle Studie zeigt, wirken sich Freizeitaktivitäten auch positiv auf das Selbstbewusstsein in der Arbeit aus – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. 

Einige der Heliconiusarten

Evolution

Äußerlich gleich, genetisch verschieden

Ist Evolution vorhersagbar oder eher Zufall? Vielleicht ein bisschen von beidem, wie eine neue Studie an Schmetterlingen zeigt. Exakt gleiche Muster entwickelten sich auf unterschiedliche Weise. 

Klobrille wird mit Feuchttuch gereinigt

Abfallvermeidung

Feuchttücher - unterschätzte Plastikquelle

Am Samstag startet die „Europäische Woche der Abfallvermeidung“. Besonders Plastikmüll belastet die Umwelt. Eine neue Umfrage zeigt am Beispiel Feuchttücher, dass Konsumenten oft aber gar nicht wissen, in welchen Produkten sich dieses versteckt. 

Wandzeichnung

Ein Dürer im Stephansdom?

Hat Albrecht Dürer im Stephansdom eine Wandzeichnung angefertigt? Fest steht, dass eine Zeichnung, die bei Restaurierungsarbeiten gefunden wurde, höchste Qualität aufweist und aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt. Mehr dazu in wien.ORF.at

Förderprogramm

Wien fördert „Digitalen Humanismus“

Die Stadt Wien fördert neun Forschungsprojekte im Bereich „Digitaler Humanismus“. Das neue Förderprogramms soll den Menschen in den Mittelpunkt von technischen Innovationen stellen. Die ausgewählten Vorhaben erhalten jeweils 30.000 bis 37.000 Euro. 

Ohr mit Hand/Zuhören

Vorbeugung

Hörhilfen gegen Demenz

Wer im fortgeschrittenen mittleren Alter schwer hört, hat später ein höheres Risiko für Demenz. Hierfür gebe es handfeste neue Belege, so ein deutscher Forscher bei der Eröffnung einer internationalen Demenz-Konferenz. Hörhilfen können helfen. 

Der geöffnete Sarkophag

Geschichte

Geheimnis um Sarkophag gelüftet

Tausend Jahre ist ein Sarkophag im Boden der Johanniskirche im deutschen Mainz unberührt geblieben. Nun haben ihn Forscher geöffnet und die Grabstätte eines Erzbischofs entdeckt – das könnte die Geschichte der Stadt neu schreiben. 

Filmausschnitt aus "Human Nature"

Film

Wohin führt die CRISPR-Revolution?

CRISPR/Cas, die „Genschere“, hat eine wissenschaftliche Revolution ausgelöst. Dank ihr können Abschnitte der DNA gezielt durch andere Sequenzen ersetzt werden, bei Pflanze, Tier und Mensch. Ein Dokumentarfilm fragt jetzt, wohin diese Revolution führen wird. 

Otto Grünmandl

Zeitgeschichte

Otto Grünmandl: Meister des höheren Unsinns

Dieses Jahr wäre der berühmte Tiroler Kabarettist Otto Grünmandl 95 Jahre alt geworden. Eine Ausstallung in Hall rollt über Briefe, Dokumente und Zitate aus seinem Werk die Lebensgeschichte seines familiären Umfeldes auf. Mehr dazu in tirol.ORF.at

Gemälde von Nicolae Ceausescus vor rumänischer Fahne

Jugendkultur

So wurden Rumäniens Jugendliche zu Rockern

Ausländische Einflüsse waren unter Nicolae Ceausescu verpönt. Konsumgüter gab es wenig. In diesem spätsozialistischen Grau entstand eine Jugendkultur. Wie eine Historikerin berichtet, verbreitete sie sich dank eines Radiosenders in ganz Rumänien und wurde geduldet. 

FWF-Fördermittel

„1000-Ideen-Programm“ startet

Der Wissenschaftsfonds FWF will aus mutigen Ideen wissenschaftliche Erfolge machen – so das Ziel des neuen „1000-Ideen-Programms“. Bis Mitte Jänner können Forscher „besonders originelle Forschungsideen“ einreichen, drei Mio. Euro stehen zur Verfügung. 

Schülerinnen bei einer Klimademonstration in New York im September 2019

Klimaerwärmung

Kinder gesundheitlich am stärksten betroffen

Die Klimaerwärmung wird das Leben auf der Erde verändern. Betroffen sind nicht nur Ernten, Wirtschaft und Migration. Groß sind auch die Auswirkungen auf die Gesundheit - vor allem bei Kindern, warnen rund 100 Forscher und Forscherinnen in einem umfassenden Bericht. 

Der Ibis-köpfige Gott Thot

Erbgutanalyse

Vogelmumien waren wildlebende Ibisse

Heilige Ibisse wurden im antiken Ägypten zu Millionen geopfert und in Kultstätten gelagert. Der Vogel verkörperte den Gott der Weisheit und Wissenschaft, Thot. Eine Analyse ihres Erbguts ergab: Es handelte sich um wildlebende und nicht um gezüchtete Tiere. 

Hand mit 50 Euro-Scheinen (Bankangestellter hinter Glas)

Verhaltensstudie

Banker: Gar nicht so unehrlich

Banker sind unehrlicher als andere – das ergab eine Studie vor einigen Jahren. Eine aktuelle Untersuchung widerspricht. Das könnte daran liegen, dass sich die Unternehmenskultur seither geändert hat - oder an der Aufmerksamkeit, die der Originalstudie zuteil wurde. 

Gewitterwolken im Sonnenuntergang, Unwetter

Daten

Neue Satelliten für bessere Wettervorhersagen

Fünf neue Satelliten sollen die Wettervorhersagen für Europa viel präziser machen. Sie werden Blitze und die Entwicklung von Wolken beobachten. Laut Forschern werden die genaueren Daten sogar regionale Warnungen verbessern. 

Grabungen

Keltische Relikte vom „Heiligen Hügel“

Archäologen haben bei den Grabungen am Osttiroler Klosterfrauenbichl erneut Interessantes zu Tage gebracht. So fanden sie unter anderem Fragmente einer keltischen Kriegstrompete, wie sie aus den Asterix-Comics bekannt ist. Mehr dazu in tirol.ORF.at

Illustration von Hayabusa-2

Raumfahrt

Japanische Raumsonde verließ Asteroiden

Die Raumsonde „Hayabusa 2“ hat nach erfolgreicher Mission den Asteroiden Ryugu verlassen und sich auf den Rückweg gemacht. Sie werde im November oder Dezember nächsten Jahres zurückerwartet, gab die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa bekannt. 

Buch

Wie der Gebirgsfluss ganz Salzburg prägte

Sie war oft Fluch und brachte viel Segen. Die Salzach gehört bei den Alpenflüssen nicht zu den ganz Großen, aber sie hat das Land, das sie durchfließt, geprägt wie kaum ein anderer. Das zeigt ein Buch über ihre Geschichte. Mehr dazu in salzburg.ORF.at

"New Horizon"-Foto von Ultima Thule

Himmelskörper

„Schneemann“ heißt nun „Arrokoth“

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat einem rund 6,5 Milliarden Kilometer von der Erde entfernten Himmelskörper im Kuipergürtel, der seiner Form an einen Schneemann erinnert, jetzt offiziell den Namen „Arrokoth“ gegeben.