Zwei Frauen arbeiten an einem Computer

Technologiegespräche 24.08.– 10:00 Uhr

Plädoyer für eine digitale Ethik

Technik sollte mehr menscheln: So könnte man den Appell Sarah Spiekermanns salopp zusammenfassen. Die Wirtschaftsinformatikerin plädiert für eine digitale Ethik - und für Beipacktexte für digitale Nebenwirkungen. 

Weitere Meldungen

Der Rolling-Stones-Stein auf dem Mars

NASA

Rollender Marsstein nach Rolling Stones benannt

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat einen Stein auf dem Mars nach den Rolling Stones benannt. Der „Rolling Stones Rock“ sei etwas größer als ein Golfball, teilte die NASA im kalifornischen Pasadena mit. 

Wolfgang Schreiner vom Research Institute for Symbolic Computation und Johann Messner von der Abteilung Wissenschaftliches Rechnen vor MACH-2

Forum Alpbach 2019

Technologiegespräche

Expertin: Schlaue Maschinen spalten Gesellschaft

Künstliche Intelligenz kann den Leuten viele Vorteile bringen, birgt aber erhebliche Gefahren, erklärte die Ethikerin Paula Boddington am Rande der Alpbacher Technologiegespräche. 

Radieschen vor der Ernte im Eden-ISS-Gewächshaus in der Antarktis

Raumfahrt

Vision: Gemüseanbau auf dem Mond

Ein Gewächshaus fürs All schwebt dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vor. Es will Astronauten auf Mond oder Mars einmal mit frischem Gemüse versorgen. 

Elefant in Kenia

Tierschutz

Elfenbeinhandel wird vorerst nicht aufgeweicht

Der seit fast 30 Jahren verbotene Handel mit Elfenbein wird vorerst nicht aufgeweicht. Gegen den Protest mehrerer afrikanischer Länder lehnten Vertreter der 183 Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (Cites) entsprechende Anträge am Donnerstag in Genf ab. 

Gefängnisgitter Strafanstalt Gerasdorf

Forum Alpbach 2019

Technologiegespräche

Wissenschaft hinter Gittern

Wie interessiert man speziell junge Menschen für Wissenschaft? Das Weizmann-Institut in Israel ist in dieser Hinsicht ein Vorreiter. Forscher unterrichten dort etwa jugendliche Häftlinge – die so erfahren, wie wichtig klare Regeln sind. 

Graz

Philosophin Elisabeth List gestorben

Die jahrelang in Graz forschende und lehrende Philosophin Elisabeth List ist am Mittwoch im 74. Lebensjahr verstorben. Mehr dazu in steiermark.ORF.at

Versuchsanordnung am IQOQI: Um Photonen zu erzeugen, bestrahlt ein UV-Laser einen speziellen Kristall

Forum Alpbach 2019

Technologiegespräche

Tiroler Firma will bis 2022 Quantencomputer anbieten

Die theoretischen Grundlagen stammen aus der Wissenschaft, nun soll es auch ein Fall für die Praxis werden: Ein Tiroler Unternehmen will bis ins Jahr 2022 einen Quantencomputer zur Marktreife bringen. 

Fächer von Euroscheine

Forum Alpbach 2019

Technologiegespräche

EU wird Risikokapitalgeber

Bis Jahresende soll das EU-Forschungsprogramm „Horizon Europe“ ausgehandelt sein. Die EU wird dabei zum Risikokapitalgeber und sich an Firmen beteiligen, hieß es im Vorfeld der Technologiegespräche in Alpbach, die am Donnerstag begonnen haben. 

Fedor noch auf der Erde in einem Labor

Kosmos

Russland schickt Raumschiff mit Roboter zur ISS

Kein Raumfahrer, sondern Roboter Fedor ist mit einem Sojus-Raumschiff auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS). Der humanoide Roboter soll ein Wegbereiter sein, wenn künftig Raumfahrer zum Mond fliegen wollen. 

Ausgetrockneter See in Malawi 2018

Klimaerwärmung

WWF-Report warnt vor Dürre

Lange Dürreperioden bedrohen nicht nur die Landwirtschaft. Auch die Energieversorgung ist gefährdet, wie ein neuer Bericht der Umweltstiftung WWF zeigt. 

Mikroplastik unter dem Mikroskop

WHO-Bericht

Kaum Gefahr durch Mikroplastik in Wasser

Von Mikroplastik im Trinkwasser geht nach dem derzeitigen Wissensstand kaum Gefahr für die Gesundheit aus, schreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einem neuen Report, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Mehr dazu in ORF.at

Länglicher Menschenschädel

Anthropologie

Rätsel um deformierte Schädel gelöst

In Kroatien haben Forscher die Skelette von Jugendlichen aus der Völkerwanderungszeit entdeckt - mit länglichen, sonderbar verformten Schädelknochen: Wurden die Köpfe künstlich deformiert? Und wenn ja: zu welchem Zweck? 

Grafiken zur Netzwerken des Online-Hasses

Netzwerkanalyse

Mit Mathematik gegen Onlinehass

Nur rund eine Million Menschen weltweit sind für einen Großteil von rechtsradikalem Hass im Internet verantwortlich. Das berichten US-Mathematiker in einer Netzwerkstudie, die auch recht einfache Vorschläge zur Bekämpfung des Hasses macht. 

Umwelt

Tausende Brände im Amazonas-Gebiet

In Brasilien sind heuer bereits 72.000 Waldbrände registriert worden – so viele wie noch nie zuvor. Dies facht auch die Diskussion über die Umweltpolitik von Präsident Jair Bolsonaro an. Mehr dazu in news.ORF.at

Frau in Burundi gibt ihrem Kind Wasser zu trinken

WHO

Sechs Millionen Malaria-Fälle in Burundi

Im ostafrikanischen Burundi hat es seit Beginn des Jahres laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) fast sechs Millionen Malaria-Erkrankungen gegeben - bei einer Bevölkerung von rund elf Millionen Menschen. 

Einblicke

Der Leibarzt der Schönbrunner Zootiere

Seine Patienten sind Schildkröten, Tiger und Elefanten: Tierarzt Thomas Voracek leitet die Tierärztliche Ordination im Zoo Schönbrunn – mittlerweile seit 20 Jahren. Eine Bilanz. Mehr dazu in wien.ORF.at

Schwarzes Loch saugt kosmische Materie ein

Gravitationswellen

Schwarzes Loch verschluckt Neutronenstern

Forscher haben erstmals beobachtet, wie ein Neutronenstern in ein Schwarzes Loch fällt. Das Ergebnis ist überraschend: Der Stern wird dabei nicht zerrissen – sondern im Ganzen verschluckt. 

Smog: Mann blickt über Skyline von L.A.

Umwelt

Macht Luftverschmutzung depressiv?

Luftverschmutzung schädigt das Herz, die Atemwege – und möglicherweise auch das Gehirn, wie Statistiken aus den USA und Dänemark zeigen: Depressionen und bipolare Störungen häufen sich offenbar in Regionen mit schlechter Luft. 

Bluttest auf Diabetes

Biochemie

Sag’ mir, wie lange ich noch lebe

Es klingt etwas gruselig, könnte in Zukunft aber für bessere Diagnosen und Behandlungen sorgen: Ein internationales Forscherteam hat einen Bluttest entwickelt, mit dem man das Sterberisiko in fünf oder zehn Jahren beziffern kann.