Wiener Wiesenthal Institut 1.10. 11.00 Uhr

Die Pläne des neuen Direktors

Mit Oktober übernimmt der deutsche Historiker Jochen Böhler die Leitung des Wiener Wiesenthal Instituts (VWI). Er ist spezialisiert auf die Geschichte des Antisemitismus in Ost- und Mitteleuropa. Im Interview betont er, dass die Täterforschung weiterhin im Fokus des Instituts stehen wird.

Jochen Böhler
30.9. 11.45 Uhr

Temperaturanstieg in Städten größer

Innenstädte erwärmen sich im globalen Schnitt um 29 Prozent schneller als benachbarte ländliche Gebiete. Das zeigt eine Auswertung von Satellitenmessungen der Oberflächentemperaturen von mehr als 2.000 Städten und Vergleichsgebiete aus den Jahren 2002 bis 2021. Städtisches Grün könnte den Anstieg mindern.

Ein Kind spielt bei Hitze in einem Brunnen
Nobelpreise 30.9. 11.35 Uhr

Hoffnungsträger in schwierigen Zeiten

Schwere Krisen scheinen in der heurigen Nobelpreis-Saison so omnipräsent zu sein wie selten zuvor. Wenn die Bekanntgaben der renommiertesten Auszeichnungen am kommenden Montag mit dem Preis in der Kategorie Medizin beginnt, dann sucht die Welt parallel nach Halt und Hoffnung. Wirkt sich das auch auf die Nobelpreise aus?

Nobelpreis-Medaille
Kommunikation 30.9. 9.02 Uhr

Mehr Wissenschaftsvermittlung hilft nicht gegen Skepsis

Die CoV-Pandemie hat die Wissenschaft in die Schlagzeilen gehievt wie nie zuvor. Trotzdem taten sich große Gräben auf. Ein simples Mehr an wissenschaftlichen Inhalten in Medien bringe wenig Ausgleich, erklärt ein Kommunikationsforscher. Es brauche weniger „False Balance“, weniger Möchtegern-Experten und mehr Forschungsvermittlung zum Angreifen.

Messstation 30.9. 8.26 Uhr

Physik-Sehenswürdigkeit am HafelekarLink öffnen

Die zur Universität Innsbruck gehörende Victor-Franz-Hess-Messstation am Hafelekar auf rund 2.300 Metern Seehöhe ist als erster Ort außerhalb von Wien und dritter in Österreich als „European Physical Society (EPS) Historic Site“ ausgezeichnet worden. Sie gilt damit als eine Art Physik-Sehenswürdigkeit. TIROL

Ölförderung 29.9. 17.00 Uhr

Abfackeln von Erdgas setzt viel Methan frei

Bei der Ölförderung wird Erdgas freigesetzt und als unerwünschtes Nebenprodukt verbrannt. Die Praxis ist umstritten – nicht nur in Zeiten der Energiekrise. Eine neue Studie zeigt, dass beim Abfackeln auch deutlich mehr Treibhausgas Methan in die Atmosphäre gelangt als angenommen. In den USA etwa fünfmal so viel wie gedacht.

Abfackeln in der Bakken Formation im Williston Basin in North Dakota
Bilder 29.9. 16.08 Uhr

Weltraumteleskope beobachten Crash mit Asteroiden

Die Europäische Raumfahrtagentur (ESA) hat Bilder des Asteroiden-Abwehr-Tests der US-Raumfahrtbehörde (NASA) im Weltraum veröffentlicht. In der Nacht zum Dienstag ließ man eine Sonde absichtlich mit einem Asteroiden kollidieren lassen, um dessen Flugbahn zu verändern. Bilder des „James Webb“- und des „Hubble“-Teleskops zeigen nun den Moment des Zusammenstoßes.

Bestätigt 29.9. 15.28 Uhr

Giftige Alge war Grund für Fischsterben

Eine heute in Warschau veröffentlichter Bericht bestätigt die These, dass eine giftige Alge das Fischsterben in der Oder ausgelöst hat. Das polnische Umweltministerium hatte eine Gruppe von 49 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen damit beauftragt, den Ursachen der Umweltkatastrophe auf den Grund zu gehen.

Ein toter Fisch wird aus dem Wasser des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder geborgen.
Bewusst gesund 29.9. 13.13 Uhr

Fettleibigkeit als Krankheit anerkennen

Übergewichtige Menschen werden oft diskriminiert und leiden unter Folgekrankheiten, die das Gesundheitssystem belasten. Die Österreichische Adipositas Allianz fordert ein Umdenken im Umgang mit Übergewicht. Extreme Formen sollten als chronische Krankheit anerkannt werden.

drei übergewichtige Chinesen stehen in einem Swimmingpool
Sozialforschung 29.9. 11.46 Uhr

Zweifel an heimischem GesundheitssystemLink öffnen

Die Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem ist hierzulande überschaubar. Sowohl Bevölkerung als auch Fachkräfte sehen zu wenig Personal und monieren eine Zweiklassenmedizin. Das geht aus dem aktuellen Austrian Health Report des Institut für empirische Sozialforschung (IFES) hervor. OESTERREICH