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Der beste Katastrophenschutz: Bildung

Mehr Tropenstürme, Überflutungen, Dürreperioden - die Klimaforschung prognostiziert eine Zunahme von Naturkatastrophen. Wie können sich Gesellschaften davor schützen? Am besten durch Investitionen in die Bildung, heißt es in einer Studie.

Umwelt 1 Kommentar|27.11.2014

Studien mit Online-Daten oft wertlos

Über Internet-Suchanfragen und soziale Medien werden gigantische Datenmengen generiert, die zunehmend zum Studium menschlichen Verhaltens und Prognose von Entwicklungen genutzt werden. Doch solche Daten haben viele Eigenheiten, die irreführen können, erklärt der aus Österreich stammende Netzwerkanalyst Jürgen Pfeffer.

Kritik 27.11.2014

Weitere Meldungen

HIV: Zahl der Neuinfektionen sinkt kaum

Rund drei Jahrzehnte nach der Entdeckung des Aids-Erregers HIV stecken sich auch in Europa immer noch jährlich Zehntausende mit dem lebensgefährlichen Virus an. Allein 2013 wurden von den europäischen Ländern einschließlich Russland insgesamt 136.235 neue HIV-Infektionen registriert.

Aids 27.11.2014

Prognose: Das Wetter wird immer extremer

Die Welt muss sich wegen des Klimawandels zunehmend auf extreme Wetterbedingungen wie Flutkatastrophen und Hitzewellen einstellen. Betroffen seien vor allem weniger entwickelte Länder in Afrika sowie Südostasien, berichten Forscher der britischen Royal Society.

Klimawandel 1 Kommentar|27.11.2014

Erste Erfolge mit Ebola-Impfstoff

Hoffnung im Kampf gegen Ebola: In den USA ist der Test eines neuen Impfstoffes an Menschen vielversprechend angelaufen. Vor einer Zulassung müssen allerdings noch bedeutend mehr Versuche folgen.

Medizin 27.11.2014

Erbsubstanz übersteht Flug ins All

Einmal Weltall und zurück auf dem Buckel einer Rakete: Die Erbsubstanz DNA kann nach Forscherangaben trotz extremer Temperaturen einen Flug ins All und den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre an der Außenwand einer Rakete überstehen.

Raumfahrt 27.11.2014

Hund und Herrl hören sehr ähnlich

"Sitz", "Platz" und "Bei Fuß": Hundebesitzer sprechen ständig mit ihren Vierbeinern - und die hören zu. Sie mögen nicht alles verstehen, aber sie schenken unterschiedlichen Bestandteilen der Sprache genaue Beachtung, fanden Forscher. Ihr Gehirn arbeitet dabei ganz ähnlich wie jenes des Menschen.

Verhaltensforschung 1 Kommentar|27.11.2014

Nur 15 Prozent können geheilt werden

Lungenkrebs ist in vielen Fällen noch immer ein Todesurteil. Nur 15 Prozent der Patienten können geheilt werden. Zurückdrängen des Rauchens - auch in der Gastronomie -, Rauchertherapie und regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung sind die wirkungsvollsten Gegenmittel.

Lungenkrebs 26.11.2014

Schweres Wasser erstarrt früher

Wasser unterscheidet sich in vielen Eigenschaften von anderen Flüssigkeiten. Ein Team mit Beteiligung von Innsbrucker Forschern hat der Liste nun einen weiteren Unterschied hinzugefügt: Demnach erstarrt stark unterkühltes Wasser später als andere Flüssigkeiten, die spezielle Variante des schweren Wasser neigt aber früher zur Eisbildung.

Abnormalität 26.11.2014

Diskussion über "Psychopathologisierung"

Was ist normal und was ist krank? Seit dem Erscheinen des DSM 5, des neuen amerikanischen Handbuchs für die Diagnostik psychischer Leiden im Mai 2013, diskutieren weltweit Fachleute heftig darüber. Österreichische Psychiater zeigen sich gespalten.

Psychologie-Handbuch 3 Kommentare|26.11.2014

Der wärmste Herbst seit Beginn der Messungen

Der zu Ende gehende meteorologische Herbst ist der wärmste seit Beginn der Messungen vor 247 Jahren. "Österreichweit gesehen liegt der Herbst 2014 um 2,2 Grad Celsius über dem vieljährigen Mittel", resümierte ZAMG-Meteorologe Alexander Orlik am Mittwoch in einer Aussendung.

Meteorologie 5 Kommentare|26.11.2014

Forscher filmten Tiefseeteufel

Das zahnbewehrte Maul weit geöffnet, eine Angel mit Leuchtorgan auf dem Kopf: Forschern aus Kalifornien ist eine seltene Aufnahme eines Tiefsee-Teufelsfisches gelungen. Sie glauben, dass es das erste Video ist, dass jemals von einem lebenden Exemplar in der Tiefe gemacht wurde.

Seltsames Wesen 26.11.2014

Afrikanischer Arzt bekam Sacharow-Preis

Der afrikanische Frauenarzt Denis Mukwege hat am Mittwoch in Straßburg den Sacharow-Preis des EU-Parlaments entgegengenommen. Der 59-jährige Gynäkologe hat sich auf die Behandlung von Vergewaltigungsopfern spezialisiert und das Panzi-Spital in Bukavu in der Demokratischen Republik Kongo gegründet.

Auszeichnung 26.11.2014

Aas: Hochgiftig, aber für Geier genießbar

Aas ist nicht nur ekelhaft, sondern ungenießbar bis hochgiftig. Das gilt für Menschen und auch für die meisten Tiere. Manche, etwa Geier, haben es dennoch zu ihrer Lebensgrundlage gemacht. Eine Analyse ihrer Bakterienflora zeigt, wie gut sich diese an das extreme Futter angepasst haben.

Mikrobiologie 26.11.2014

Blinder Hundertfüßler kennt keine Zeit

Das erste sequenzierte Erbgut eines Hundertfüßlers namens "Strigamia maritima" - eines blinden Untergrundbewohners, der an den Meeresküsten Schottlands lebt - hat eine Überraschung gebracht. Obwohl er Licht meiden kann, hat er weder Gene für Lichtsensoren noch eine innere Uhr.

Erbgutanalyse 26.11.2014

Forscher stellen ihr Erbgut ins Internet

Das Projekt "Genom Austria" sucht zwanzig Freiwillige, die ihr Erbgut analysieren lassen - und die genetischen Daten anschließend im Internet öffentlich zugänglich machen. Zwei Forscher haben das bereits getan: Sie wollen damit eine Debatte über die Genomsequenzierung lostreten.

Genom & Gesellschaft 25.11.2014

"PID auch schon beim ersten Versuch erlauben"

Die Novelle des Fortpflanzungsmedizingesetzes führt weiter zu Diskussionen. Während sich in den letzten Tagen vor allem die Kritiker zu Wort gemeldet hatten, deklarierten heute die drei Fachgesellschaften für Fortpflanzungsmedizin ihre Unterstützung - auch wenn sie einige Punkte geändert haben möchten.

Fortpflanzungsmedizingesetz 25.11.2014