Standort: science.ORF.at

Porträtfoto von Conchita Wurst

Die Vorgeschichte der russischen Bartkritik

Homophobe Äußerungen gegen Conchita Wurst: Das fällt einem heute als Erstes ein, wenn man an "Russland und Song Contest" denkt. Die Sache ist aber komplizierter. Erst vor zwölf Jahren wurde Russland von einem (pseudo-)lesbischen Duo. Und generell ist das Verhältnis des Landes zum ESC geprägt von den vergangenen 70 Jahren Zeitgeschichte.

Song Contest 22.05.2015

Ein Husky schaut nach links in die Kamera

Der beste Freund, seit 35.000 Jahren

Hunde könnten schon viel länger die besten Freunde des Menschen sein als bisher gedacht. Das zeigt die Untersuchung des Erbguts von rund 35.000 Jahre alten Wolfsknochen. Forscher hatten diese auf der nordrussischen Halbinsel Taimyr entdeckt.

Zoologie 22.05.2015

Weitere Meldungen

Porträtfoto des ESA-Chefstrategen Harald Posch

Österreichischer Weltraumexperte gestorben

Der österreichische Weltraumexperte Harald Posch ist gestern, Donnerstag, 60-jährig nach kurzer, schwerer Krankheit in Wiener Neustadt verstorben. Das teilte die Forschungsförderungsgesellschaft FFG mit. Posch leitete seit Mitte vergangenen Jahres das höchste Entscheidungsgremium der Europäischen Weltraumagentur ESA.

Personalia 22.05.2015

Ein Student bei seiner Stimmabgabe anlässlich der ÖH-Wahl

AG gewinnt, Linke behält die Mehrheit

Die ÖVP-nahe AG ist aus der Wahl zur Studentenvertretung - der Bundesvertretung der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) - als Sieger hervorgegangen , wie die Auszählung in der Nacht auf Freitag zeigte.

ÖH-Wahl 22.05.2015

Antarktisches Eisschild

Stabiles Inlandeis verliert Masse

Der bisher stabile Eisschild im Südwesten der antarktischen Halbinsel verliert seit einigen Jahren an Masse. Das haben Satellitendaten-Auswertungen ergeben. Demnach schrumpfte das Inlandeis auf einer Küstenlänge von 750 Kilometern ab 2009 deutlich.

Antarktis 22.05.2015

Detailaudnahme des Teilchenbeschleunigers LHC am CERN

Kollisionsrekord am Cern

In der Nacht auf 21. Mai sind im LHC, dem größten Teilchenbeschleuniger der Welt, Protonen mit bisher unerreichter Wucht aufeinandergeprallt: Die Rekord-Kollisionsenergie betrug 13 Teraelektronenvolt - nahezu doppelt so viel wie bisher.

Physik 2 Kommentare|21.05.2015

Mann mit Haube und  weißem Bart vor Bäumen

Die Wiederentdeckung des Ulster Scots

Nur knapp 24 Kilometer trennen die Küste Schottlands von jener Irlands. Viele schottische Familien leben auf der anderen Seite der Meerenge, im Norden der Grünen Insel. Seit ein paar Jahrzehnten besinnt man sich wieder verstärkt auf deren Sprache: das sogenannte Ulster Scots.

Sprachwissenschaften 1 Kommentar|21.05.2015

Stabschrecke  Phryganistria tamdaoensis

Die skurrilsten Arten des Jahres

Jeden Tag werden auf der Erde neue Arten entdeckt. Darunter auch solche, die selbst Wissenschaftler in Erstaunen versetzen. Die State University in New York veröffentlicht jedes Jahr die "Top Ten" der ungewöhnlichsten und interessantesten Neuentdeckungen - im Folgenden die Liste des Jahres 2015.

Biologie 21.05.2015

windräder auf der Wiese vor blauem Himmel

Droht die "Verspargelung" der Landschaft?

Seit 2011 arbeitet Deutschland an seiner Energiewende. Läuft alles nach Plan, wird in weniger als sieben Jahren kein Strom mehr aus Atom- oder Kohlekraftwerken fließen. Der deutsche Biologe Reinhard Piechocki warnt: Die Wende könnte zu einer Zerstörung der Landschaft führen.

Nachhaltigkeit 3 Kommentare|21.05.2015

Eine Frau liegt mit Schnupfen im Bett und putzt sich gerade die Nase

Todesfälle: Kälte ist gefährlicher als Wärme

Kaltes Wetter ist einer Studie zufolge für die Gesundheit viel schädlicher als warmes. Das zeigt eine Untersuchung von 74 Millionen Todesfällen zwischen 1985 und 2012 in 13 Staaten.

Medizin 6 Kommentare|21.05.2015

Eines der ausgegrabenen Steinwerkzeuge

Älteste Steinwerkzeuge sind 3,3 Mio. Jahre alt

Werkzeuge aus Stein gelten als Gradmesser für die geistige Entwicklung unserer Urahnen. Wie eine neue Studie zeigt, haben sie diese schon viel früher benutzt als bisher gedacht: Die Exemplare, die Archäologen in Kenia ausgegraben haben, sind rund 3,3 Millionen Jahre alt.

Anthropologie 2 Kommentare|21.05.2015

Matteottihof, Baujahr: 1926/27, Architekten: Heinrich Schmid und Hermann Aichinger

Der Gürtel als "Ringstraße des Proletariats"

Der Wiener Gürtel ist auch als "Ringstraße des Proletariats" bekannt. Anlässlich des heurigen Ringstraßen-Jubiläums widmet sich eine Ausstellung im Karl-Marx-Hof den Gemeindebauten am Gürtel, die hier in der Zwischenkriegszeit entstanden

Ausstellung 20.05.2015

Porträtfoto von Robert Wistrich

Antisemitismusforscher Wistrich ist gestorben

Der britisch-israelische Historiker Robert Wistrich galt als einer der wichtigsten Antisemitismusforscher der Gegenwart. Er ist am Dienstag im 71. Lebensjahr in Rom gestorben, wie die italienische Tageszeitung "La Stampa" mitteilte.

Zeitgeschichte 20.05.2015

Ein Stecker steckt im Anschluss eines Elektroautos

Ökobilanz hängt von Herkunft des Stroms ab

Elektroautos werden als Heilsbringer für das Klima gepriesen, da sie keine Treibhausgase und andere Schadstoffe ausstoßen. Doch sind sie über ihren gesamten Lebenszyklus tatsächlich so umweltfreundlich? Das hat die steirische Joanneum Research nun international untersucht.

Elektroautos 20.05.2015

Eine muslimische Mutter oder Lehrerin lernt mit einem Kind

Interkulturelles Mentoring an Schulen

In österreichischen Schulen werden heute viele Sprachen gesprochen. Eine Möglichkeit, um Schüler mit Migrationshintergrund zu unterstützen, ist interkulturelles Mentoring. Wie das funktioniert, wird bei einer Veranstaltung heute Abend in Wien erklärt - es ist eines der Siegerprojekte des Ö1 Hörsaals.

Ö1 Hörsaal 20.05.2015

Illustration der Urschlange

Wie die ersten Schlangen ausgesehen haben

Schlangen sind vermutlich doch an Land und nicht im Wasser entstanden, wie lange vermutet: Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie von US-Forschern. Der Urahn heutiger Schlangen lebte demnach vor 128 Millionen Jahren als nächtlicher Jäger in Waldgebieten, verschlang relativ große Beute und hatte winzige Hinterbeine.

Paläontologie 20.05.2015

Eine Nervenzelle unter dem Mikroskop

Kuschelhormon wirkt wie Alkohol

Oxytocin gilt als Kuschelhormon und wird oft wie eine Wunderdroge verkauft. Es soll Bindungen stärken, zugleich Stress und Ängste dämpfen und noch vieles mehr. Wie Forscher schreiben, könne man es tatsächlich mit einem Rauschmittel vergleichen: Denn bei näherer Betrachtung wirkt Alkohol ganz ähnlich.

Emotionen 4 Kommentare|20.05.2015