Eine Batagur-Schildkröte schlüpft gerade

24-Stunden-Livestream 04.05.– 15:00 Uhr

Die bedrohten Schildkröten schlüpfen

Batagur-Schildkröten gehören zu den am stärksten gefährdeten Arten weltweit. Grazer Forscher versuchen sie zu retten: In einer Forschungsstation schlüpft gerade aus Eiern Nachwuchs – per 24-Stunden-Webstream kann man das ab sofort live mitverfolgen. 

Weitere Meldungen

Eine junge Batagur-Schildkröte
Artenschutz

Klimawandel bedroht Schildkröten

Rund 350 Schildkrötenarten sind bekannt, jede zweite ist vom Aussterben bedroht. Durch den Klimawandel wird es wärmer, und das ändert das Verhältnis zwischen weiblichen und männlichen Schlüpflingen – mit fatalen Folgen für die einzelnen Arten.  

Frau mit Tabletcomputer und stilisierter Datenwolke
Open Science Cloud

Eine „Datenwolke“ für Europas Forschung

Egal ob in der Astronomie, der Medizin oder der Geschichtswissenschaft - noch nie wurden in der Forschung so viele Daten produziert wie heute. Die EU-Kommission möchte diese Daten möglichst vielen Forschern in einer European Open Science Cloud zugänglich machen - und damit gleichzeitig die Wirtschaft stärken.  

Ein Labrador Retriever erhält ein Leckerli

Warum Labradore
so verfressen sind

Labrador-Retriever gelten als Hunderasse mit gutem Appetit. Eine Ursache dafür haben nun britische Forscher entdeckt: Eine Genvariante sorgt dafür, dass ihnen Leckerlis ganz besonders schmecken – was sie auch zu idealen Assistenzhunden macht.

Ranking

Wieder keine heimische Uni unter Top 100

Alljährlich kürt das „Times Higher Education Magazine“ aus London die 100 Unis mit dem weltweit größten Ansehen. Gravierende Veränderungen zum Vorjahr gibt es in der aktuellen Version keine – Harvard glänzt weiterhin auf Platz 1, Österreich ist nicht vertreten. 

Zellhaufen: Embyo in einer Nährlösung

Labor

Forscher lassen Embryo in Nährlösung wachsen

Embryonen, die sich in einer künstlichen Gebärmutter entwickeln: Dieses Szenario scheint durch Versuche von britischen und amerikanischen Wissenschaftlern nun näher gerückt. Die Experimente werfen auch ethische Fragen auf: Wie weit darf Forschung gehen? 

Biochemie

Enzyme entdeckt, die Zelltod steuern

„TNFR1“ gilt in der Biochemie als Todesrezeptor: Das Molekül sitzt an der Zellwand und entscheidet, ob eine Zelle leben darf oder sterben muss. Wiener Forscher haben nun ein Enzym entdeckt, dass diesen Vorgang entscheidend beeinflusst. 

Studie

Ärztefehler dritthäufigste Todesursache in USA

Im Jahr 2013 starben in den Vereinigten Staaten mehr als 250.000 Menschen an den Folgen von Ärztefehlern in Krankenhäusern. Dies sei, wie Forscher im „British Medical Journal“ berichten, die dritthäufigste Todesursache in den USA. 

Studie

Haus der Geschichte: Eröffnung erst 2019

Nicht aufgehen dürfte der Plan, das Haus der Geschichte Österreich in Wien zum 100-Jahr-Jubiläum der Ersten Republik im Herbst 2018 vollständig zu eröffnen. Laut einer Studie ist ein Termin im zweiten Quartal 2019 realistisch. Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Geld und Ehre für Gravitationswellen-Entdecker

Für ihren sensationellen direkten Nachweis von Gravitationswellen erhalten die beteiligten Wissenschaftler den mit drei Millionen Dollar (2,6 Mio Euro) dotierten „Breakthrough“-Preis für Physik. 

Wie der „Guardian“-Chef zum Klimakämpfer wurde

Alan Rusbridger, der langjährige Chefredakteur des „Guardian“, hat den Journalismus an den Nagel gehängt - und ist nun Umweltaktivist. Anlässlich eines Vortrages in Wien erzählte er, wie es zu dieser Wende in seinem Leben kam. 

Wrack-Fund

Captain Cooks Segelschiff entdeckt?

Wissenschaftler haben in der Bucht von Newport im US-Bundesstaat Rhode Island Überreste von 13 Schiffen entdeckt. Möglicherweise ist eines davon das Wrack der „Endeavour“ - das Schiff des berühmten britischen Entdeckers James Cook. 

Planet und Brauner Zwerg - künstlerische Darstellung

Entdeckung

Zwergstern mit bewohnbaren Planeten

Fortschritt bei der Suche nach außerirdischem Lebensformen: In einer Entfernung von 39 Lichtjahren haben Astronomen ein Planetensystem entdeckt, das die richtigen Voraussetzungen für die Entstehung von Leben aufweisen könnte. 

Medizin

Kritik an zu vielen Kaiserschnitten

In Österreich kommt mittlerweile jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt - ohne dass es dafür einen medizinisch nachvollziehbaren Grund gebe, kritisieren Experten. Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Regenwald: Roter Frosch auf einem grünen Blatt

Neue Schätzung

Auf der Erde könnten Billionen Arten leben

Wie groß ist die Artenvielfalt auf unserem Planeten? Eine neue Schätzung veranschlagt nun millionenfach mehr als bisher angenommen: Forschern zufolge könnte es mindestens eine Billion Spezies geben - die meisten davon Mikroben. 

Aus Tastaturbuchstaben wurde Wort "Hate" geformt.

Neues Buch

21 Übungen gegen Hassreden im Internet

Cybermobbing gehört laut Umfragen zu einem der größten Probleme in Österreichs Klassenzimmern. Ein neues Buch möchte dieser Entwicklung durch Menschenrechtsbildung entgegentreten. Mit ganz konkreten Übungen soll jungen Menschen im Unterricht bewusst werden, dass das Internet kein regelloser Raum ist. 

Gemälde eines Eiszeitlichen Jägers

Anthropologie

„Geschichtsbuch der Steinzeit aufgeschlagen“

Vor rund 45.000 Jahren besiedelten die modernen Menschen Europa. Die Begegnung mit Neandertalern dürfte ihnen aber nicht gutgetan haben. Denn laut einer neuen Studie gibt es im Erbgut heutiger Europäer keine direkte Spur mehr von den allerersten Siedlern. 

Wirtschaft

Mütter verdienen nach der Karenz weniger

Mütter verdienen in den ersten Jahren nach der Karenz durchschnittlich 4.700 Euro pro Jahr weniger Geld. Das zeigt eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien zu mehr als 31.000 Betroffenen. 

Porträtfoto Ismail Yasin

Geflüchteter Forscher

„Optimism is the only solution“

Ismail Yasin hatte den Großteil seiner wissenschaftlichen Karriere schon hinter sich, als er durch den Krieg in Syrien gezwungen wurde, seine Heimat zu verlassen. Sein Optimismus öffnete ihm aber in Österreich viele Türen - auch jene der Akademie der Wissenschaften. 

Gelsenart: die japanische Buschmücke

Biologie

Klimawandel macht neue Gelsenarten heimisch

46 Arten von Gelsen sind in Österreich bekannt, vier von ihnen stammen ursprünglich aus anderen Regionen. Durch Klimawandel und Globalisierung werden in Zukunft noch mehr neue Arten wandern – und mit ihnen auch Krankheitserreger. 

Ein Kind hält einen Erwachsenen an der Hand.

Debatte

„Tyrannenkinder“: Halt statt Gehorsam

Die Kids von heute sind leistungsverweigernd, verhaltensoriginell und voll von Widerstand. Das schreibt die Wiener Autorin Martina Leibovici-Mühlberger in ihrem neuen Buch. Experten sehen die Eltern gefordert, den Kindern eine starke Hand zu reichen. 

Medizin

Neue Operationsmethode für „Grünen Star“

An den Salzburger Landeskliniken wurde für die Behandlung des „Grünen Star“ ein neues Gelimplantat entwickelt, das eine sanfte, komplikationslose Operationsmethode ermöglicht. So können Schäden am Auge verhindert werden. Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Klimawandel

„Trump wäre eine Katastrophe“

Die Klimaforschung ist eingezwängt zwischen politischem Lobbyismus und medialen Hypes: In einem Interview erklärt der Kommunikationsforscher Matthew Nisbet, was am öffentlichen Bild des Klimawandels nicht stimmt - und was von einem US-Präsidenten Trump zu erwarten wäre.