Porträtfoto von Albert Speer

Albert Speer 19.01.– 20:00 Uhr

Zweite Karriere als „guter Nazi“

Albert Speer war direkt an der Errichtung von Konzentrationslagern beteiligt. In Nürnberg verurteilt, machte der NS-Rüstungsminister nach seiner Haftentlassung 1966 eine erstaunliche zweite Karriere: als Entlastungszeuge und „guter Nazi“. 

Weitere Meldungen

Teleksop einer Bodenstation nimmt Verbindung mit Satelliten auf

Kommunikation

„Quantentelefonat“: Abhörsicher über 7.600 km

Vergangenen September führten der Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Anton Zeilinger und sein chinesischer Amtskollege Chunli Bai ein „Quantentelefonat“. Nun wurde die dazugehörige Publikation nachgereicht. 

Künstlerische Darstellung: Krebszellen in menschlichem Gewebe

Flüssigbiopsie

Test erkennt Krebs im Blut

Mit einem Bluttest Krebs schon früh erkennen - das will die noch junge Methode der Flüssigbiopsie. Eine Studie hat nun untersucht, wie gut das funktioniert: 70 Prozent der - allerdings schon fortgeschrittenen - Erkrankungen wurden erkannt. 

weiß blühender Pyrenäenhahnenfuß

Fortpflanzung

Vermehrung ohne Sex nutzt manchen Pflanzen

In weiten Teilen der Tier- und Pflanzenwelt hat sich die sexuelle Fortpflanzung durchgesetzt. Elterngene werden vermischt weitergegeben. Das hilft bei der Anpassung. Bei Pflanzen haben manche asexuelle Arten aber einen größeren Verbreitungserfolg. 

Stromverbrauch

Mikrowellen erhitzen das Weltklima

Mikrowellen, Wasserkocher und Haartrockner schaden der Umwelt: Allein der von den 130 Millionen Mikrowellen in der EU verbrauchte Strom jährlich sorgt laut Forschern für einen Kohlenstoffdioxidausstoß von 7,7 Mio. Tonnen. Das entspricht acht Mio. Autos. 

Bilanz

2017 unter den drei wärmsten Jahren

Das Jahr 2017 gehört nach Feststellung der UNO-Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zu den drei wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast 170 Jahren. 

Wasserspeicher am Colorado River

Wasser

Konflikt: Nachhaltigkeit vs. Klimaschutz

Die UNO-Nachhaltigkeitsziele sollen Armut bekämpfen und die Umwelt schonen. Mitunter geraten sie aber mit dem Klimaschutz in Konflikt, so Forscher. Etwa beim Wasser, das für erneuerbare Energien immer wichtiger wird. 

Malaria-Mücke sitzt auf Haut

Therapie

Zahnpasta-Inhaltsstoff könnte gegen Malaria helfen

Triclosan tötet Bakterien und wird in Produkten wie Zahnpasta und Reinigungsmitteln eingesetzt: Nun weckt eine Untersuchung Hoffnung, dass der Wirkstoff auch bei der Bekämpfung resistenter Malaria-Stämme helfen könnte. 

Uni

Studiengebühren für berufstätige Studierende

ÖVP und FPÖ planen die Wiedereinführung von Studiengebühren. Auch berufstätige Langzeitstudierende werden ab Herbst zur Kasse gebeten - weil das Ministerium ein Gesetz nicht reparieren wird. Mehr dazu in ORF.at

Grafik: "Quantendraht", bestehend aus einem Lichtschlauch und Cäsium-Atomen

Technologie

Wie man den Quanten-Fehlerteufel zähmt

Quantencomputer könnten in Sachen Rechenleistung selbst Supercomputer locker in den Schatten stellen. Noch haben die Prototypen mit Störungen zu kämpfen - doch es gibt einen Weg zur fehlerfreien Quantenrechnerei. 

Organspende

Neue Bank für Haut und Herzklappen in Wien

Das Transplantationsmedizin-Unternehmen „LifeNet Health“ hat in Wien seine neue Europa-Zentrale eröffnet. Es geht um die Bereitstellung von Sehnen, Herzklappen, Haut und Knochen von Organspendern. Mehr dazu in wien.ORF.at

Elektroschrott: Gestapelte alte Platinen

Datenbank

Europas ungenützte Rohstoffschätze

600 Kilogramm Automaterial, 250 Kilo Elektrogeräte und 17 Kilo Batterien: So viel besitzt statistisch jeder EU-Bürger. Ein guter Teil landet früher oder später auf dem Müll, dabei sind darin wertvolle Rohstoffe enthalten. Eine europaweite Datenbank hat sie nun dokumentiert. 

"Supermond", aufgenommen im November 2016 in Südafrika

Studie

Löst der Mond Erdbeben aus?

Der Vollmond fasziniert viele Menschen - doch kann er auch Erdbeben auslösen? Forscher haben diesen Mythos jetzt überprüft. Fazit: Bei schwachen Beben könnte es einen minimalen Einfluss geben. 

Mexiko

Die längste Unterwasserhöhle der Welt

350 Kilometer - über diese Distanz erstreckt sich die längste Unterwasserhöhle der Welt. Das haben nun Forscher auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan nachgewiesen. 

Sonnenaufgang hinter Steinkohlekraftwerk

CO2-Effekt

Klima: Aufschub für die Katastrophe

Gute Nachricht für das Weltklima: Katastrophenszenarien können britische Forscher für die nächsten Jahrzehnte ausschließen. Daraus folgt allerdings auch eine schlechte Nachricht: Die Pariser Klimaziele sind schon fast außer Griffweite. 

Selbstporträt von Leonardo Da Vinci mit roter Kreide

Medizin

Da Vincis anatomische Studien inspirieren Herzchirurgen

Da Vincis Werke zählen zu den bedeutendsten der Geschichte, nicht nur in der Kunst, auch in der Wissenschaft. Zu Lebzeiten wurden seine präzisen anatomischen Studien nicht anerkannt. Heute beeinflussen sie die moderne Medizin - wie im Fall eines britischen Herzchirurgen. 

Die Donau durchfließt den Nationalpark Donau-Auen

Verschmutzung

Donau: Fäkalien meist von Menschen

Trotz Kläranlagen ist primär der Mensch für die Verschmutzung der Donau mit Fäkalien verantwortlich, Viehhaltung spielt eine geringe Rolle, wie eine umfangreiche Analyse zeigt. Mit einer neuen Methode lassen sich menschliche und tierische Fäkalien besser unterscheiden. 

Weltall

ESA plant weitere Raumflüge

Die ESA möchte ihre Astronauten künftig auch auf Missionen jenseits der Internationalen Raumstation (ISS) schicken. Dafür bemüht sich Europas Raumfahrtagentur um Mitfluggelegenheiten im geplanten US-amerikanischen Raumschiff „Orion“. 

Synthesechemie

Forscher verbessern Wärmespeicher

Wiener Forscher haben herausgefunden, dass ein magnesiumbasiertes Material durch Beigabe von zehn Prozent Kalzium ungenutzte Energie - z.B. Abwärme aus der Industrie - besser speichern kann. 

Bildung

Erneut mehr Studenten an Privatunis

Ein deutliches Studenten-Plus von 19,5 Prozent verzeichnen die 13 heimischen Privatuniversitäten im aktuellen Wintersemester 2017/18. Nachdem das Plus bereits im Jahr davor mehr als 20 Prozent betrug, gibt es dort nun 14.580 Studenten.