Facebook und Twitter kannte der byzantinische Adel noch nicht. Doch auch für eine mittelalterliche Gesellschaft lassen sich komplexe soziale Verknüpfungen beobachten, deren Muster modernen Netzwerken ähneln. 
Kategorie: öaw: Young Science
Erstellt am 15.01.2012.
Ende des 19. Jahrhunderts war Budapest eine europäische Hauptstadt der Unterhaltung. In sogenannten Orpheen begeisterten v.a. jüdische Sänger und Komiker ihr Publikum und brachen dabei so manche Tabus der "besseren Gesellschaft". Ihr eigentlicher "Skandal" beruhte aber auf etwas anderem.

Kategorie: Kulturwissenschaft
Erstellt am 12.12.2011.
Bei "Terroristen" denken wir heute in erster Linie an junge Menschen, zumeist Männer, die ihren Glauben oder ihre Überzeugungen mit Gewalt durchsetzen wollen. Doch Terror ist ein uraltes Prinzip, das in Religion, im Gesetz, im Theater und anderen Bereichen sehr ambivalent regiert hat, wie der Literaturwissenschaftler Arata Takeda erinnert.

Kategorie: Kulturwissenschaften
Erstellt am 14.11.2011.
Zwar werden junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an den Universitäten heute durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Das erhöht aber nicht ihre Chancen auf Karriere, meint Jürgen Mittelstraß. Die Universitätsstrukturen müssten sich deshalb ändern, schreibt der Vorsitzende des Österreichischen Wissenschaftsrats in einem Gastbeitrag.

Kategorie: Forschungspolitik
Erstellt am 11.11.2011.
Was kann man gegen die Arbeitslosigkeit unterprivilegierter Jugendlicher tun? Die Wiener Sozialwissenschaftlerin Karin Steiner schlägt in einem Gastbeitrag vier Maßnahmen vor: Förderung von Kleinkindern, Ganztagsschule, frühere Berufsorientierung und mehr Geld für die Lehrausbildung.

Kategorie: Arbeitsmarkt
Erstellt am 11.11.2011.
Postskriptum zur Doch-kein-Plagiat-Dissertation von Johannes Hahn: Der Philosoph Herbert Hrachovec sieht die Angelegenheit juristisch als abgeschlossen an - und verdeutlicht noch einmal die Zitierpraxis des nunmehrigen EU-Kommissars. Fazit: widersinnige Anführungszeichen, Täuschungsabsicht nicht nachweisbar. 
Kategorie: Hahn-Dissertation
Erstellt am 08.11.2011.
Zwischen den Armeen der USA und Österreichs gibt es vermutlich mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Einer davon betrifft mit Sicherheit den Frauenanteil: Rund 14 Prozent sind es im Freiwilligenheer der USA, nur zwei Prozent beim Bundesheer. Sollte auch in Österreich die Wehrpflicht abgeschafft werden, dürfte sich dieser Abstand verringern. 
Kategorie: Gender
Erstellt am 04.11.2011.
Was ist öffentlich, was privat oder geheim? Diese Grenzziehungen sind nicht erst seit unserem Zeitalter digitaler Daten brisant. Ein Biotop, in dem Geheimnisse besonders blühten, war der Hof der spanischen Habsburger. Wie diese Geheimnisse das politische und private Leben prägten, hat der Hofdichter Calderón eindringlich beschrieben.

Kategorie: Kulturwissenschaft
Erstellt am 24.10.2011.
Von Tunesien über Ägypten bis in den Jemen: Im arabischen Frühling wird für eine demokratische Zukunft gekämpft. Dass eine Demokratie auch ein säkularer Staat sein muss, glauben aber nur die wenigsten Muslime. Warum das so ist, beschreibt der US-Politikwissenschaftler Nader Hashemi in einem Gastbeitrag. 
Kategorie: Politikwissenschaft
Erstellt am 21.10.2011.
Vor 15 Jahren hat sich an Österreichs Unis eine Interessensgemeinschaft gegründet, die für die Rechte der externen Forschenden und Lehrenden eintrat. Bis heute sind diese von geringer Entlohnung, befristeten Verträgen und wenig Mitsprache im Unialltag betroffen. Zum Jubiläum skizziert die "IG LektorInnen" den aktuellen Stand.

Kategorie: Hochschulen
Erstellt am 21.10.2011.
Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, wonach menschliche embryonale Stammzellen in der Regel nicht patentiert werden dürfen, folgen nun die Bewertungen. Der Bioethiker Ulrich Körtner begrüßt das Urteil, sieht aber auch einige Fragezeichen - nicht nur was Auswirkungen auf die Forschung, sondern auch, was seine Begründung betrifft.

Kategorie: Ethik
Erstellt am 19.10.2011.
Trotz schöner zweiter Sommerhälfte und guten Herbstbeginns: Der Sommer 2011 bleibt eher als kühl und verregnet in Erinnerung. Umso erstaunlicher, dass Salzburgs Gletscher davon nicht profitiert haben, sondern weiter geschrumpft sind. Gletscherforscher Heinz Slupetzky zieht im dritten Teil seines "Tagebuchs" eine erste Bilanz. 
Kategorie: Gletschertagebuch 2011
Erstellt am 17.10.2011.
Foyers von Hotels, die Warteräume von Bahnhöfen und Flughäfen: Orte wie diese erscheinen wie Vorräume zum eigentlichen Geschehen. Sie sind aber alles andere als nichtssagend, findet die Kunsthistorikerin Monika Wagner. Aussehen, Einrichtung und Nutzung machen diese Räume zu "sozialen Oberflächen", schreibt sie in einem Gastbeitrag.

Kategorie: Kunstgeschichte
Erstellt am 10.10.2011.
Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit nicht nur als Freisein von Krankheit, sondern auch als Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Daraus kann man ein "Recht auf Gesundheit" ableiten, das aber einige Fallstricke für den Einzelnen und die Gesellschaft bereithält. 
Kategorie: Forum Alpbach 2011
Erstellt am 22.08.2011.
Fensterscheiben, die sich selbst reinigen, besser schmeckende Lebensmittel, gezielter wirkende Medikamente: Der Einsatz von Nanotechnologie verheißt in vielen Bereichen wahre Wunderdinge. Worum es bei der Nanotechnologie überhaupt geht und wie mit Risiken umgegangen werden kann, erörtert der Physiker Hubert Brückl in einem Gastbeitrag. 
Kategorie: Forum Alpbach 2011
Erstellt am 22.08.2011.