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Popartiges Porträt von Beethoven des deutschen Künstlers Wolfgang Lösche

Konversationsunterricht mit Beethoven

Ludwig van Beethoven war ein leidenschaftlicher Leser. Als der Komponist ertaubte, unterhielt er sich mit Hilfe sogenannter Konversationshefte mit den Zeitgenossen. Der Germanist Peter Höyng wertet diese Hefte aus - sie schildern ihm zufolge nicht nur den sozialen und politischen Alltag Beethovens sehr genau.

Literaturwissenschaft 06.05.2013

Protestierende Studenten

"Demokratie braucht Fragezeichen"

Was haben die Zapatistische Befreiungsarmee, die Queer-Bewegung und protestierende Studenten gemeinsam? Der Kulturwissenschaftler Oliver Marchat erkennt bei diesen Gruppierungen stilistische Ähnlichkeiten im Umgang mit ihrer Identität. Seine These in einem Gastbeitrag lautet: "Selbstbefragung ist ein Definitionsmerkmal von Demokratie."

Gesellschaft 15.04.2013

Eine Frau sitzt unter dem Blätterdach eines Baumes.

Kritische Medien nötig gegen Greenwashing

Kann Wirtschaft nachhaltig sein? Nicht ohne radikale Umkehr, schreibt der deutsche Politikwissenschaftler Ulrich Brand in einem Gastbeitrag. Er fordert die Medien auf, die Verheißungen der "Grünen Ökonomie" kritischer zu hinterfragen.

Gesellschaft 11.04.2013

Ein Flecken Blut, rundherum Spritzer

Warum sich Künstler selbst verletzen

Muss sich der Mensch der Macht der Natur unterworfen denken? Wie steht es um seine Freiheit und Souveränität? Bei der Suche nach Antworten auf diese Fragen zeigen sich Parallelen zwischen den Philosophen des 18. Jahrhunderts und sich selbst verletzenden Künstlern und Künstlerinnen der Gegenwart.

ÖAW Young Science 31.03.2013

Ein Mann trägt einen Plastikglobus unter dem Arm

Die Vorläufer von Google

Im Internet ist es heute v. a. Google, das in einer unübersichtlichen Welt Überblick liefert und zugleich Eigeninteressen verfolgt. Doch derartige Einrichtungen sind nicht neu, sagt der Historiker Anton Tantner. Er untersucht in einem Gastbeitrag eine "Suchmaschine" im Paris des 17. Jahrhunderts - die freilich aus Stein bestand und nicht aus Algorithmen.

Geschichte 07.01.2013

Liebespaar am Meer

Das Fleischliche und Göttliche in der Liebe

In einem Gastbeitrag beschäftigt sich die Theologin Mirja Kutzer mit der Theologie des Liebesbegriffs im 12. Jahrhundert. Die Leidenschaft wurde damals nicht als Gegensatz zur Vernunft angesehen, sondern als Katalysator zur Wahrnehmung der Welt. Ein Text über das Fleischliche und das Göttliche in der Liebe.

ÖAW Young Science 04.01.2013

Eine mit Parachlamydien infizierte Amöbe

Wie Mikroorganismen krank machen

Bakterielle Krankheitserreger und ihre harmlosen Verwandten sind einander häufig sehr ähnlich. Erst Anpassungen der Mikroorganismen ermöglichen die Infektion des Menschen. Ihr Verständnis hilft, das Entstehen von Krankheiten besser zu verstehen und neue Strategien zu deren Bekämpfung zu entwickeln.

ÖAW Young Science 02.01.2013

Künstlerische Darstellung des Planeten um Alpha Centauri B

Astronomie: Die Höhepunkte des Jahres

2012 war aus astronomischer Sicht ein aufregendes Jahr. Anneliese Haika und Thomas Posch beschreiben in einem Gastbeitrag die wissenschaftlichen Höhepunkte. Eine Auswahl: sterbende Riesensterne, ein Planet in der galaktischen Nachbarschaft - und Methanmeere auf dem Saturnmond Titan.

Weltraum 31.12.2012

Das Stubacher Sonnblickkees war heuer wieder stark ausgeapert. 11. September 2012

Schon wieder: Massenverlust der Alpengletscher

Auch 2012 war kein gutes Jahr für Österreichs Gletscher. Zwar lag nach dem vergangenen Winter auf den Gletschern nördlich des Hauptkammes mehr Schnee als im Durchschnitt. Aber weil der Sommer zu warm war, verloren die Gletscher allerorts neuerlich an Masse - so lautet die Bilanz des Glaziologen Heinz Slupetzky in einem Gastbeitrag.

Gletschertagebuch 2012 28.12.2012

Pupille und Iris eine menschlichen Auges

Geschichte der Personenidentifizierung

Die Suche nach Techniken, mit denen sich die Identität einer Person ermitteln lässt, hat in den letzten 200 Jahren unterschiedliche Ergebnisse hervorgebracht. Eine zentrale Erkenntnis der Wissenschaftsforschung trifft auch auf die Personenidentifizierung zu: Versprechungen und Zukunftsentwürfe treiben Innovationen maßgeblich voran.

ÖAW Young Science 17.12.2012

Eine Zürcher Amtsvormundin

Zwischen Unterstützung und Erziehung

Das Verhältnis zwischen Fürsorgeeinrichtungen und den Menschen, die sie in Anspruch nehmen, ist ambivalent. Einerseits sollen sie unterstützt werden, andererseits will man sie zu einem bestimmten Verhalten erziehen. Dieses Verhältnis gibt es seit Beginn der sozialen Wohlfahrt, wie ein Beispiel aus Zürich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigt.

Sozialpädagogik 07.12.2012

Pipette mit Hyaluronan

Zuckermolekül als chemischer Jungbrunnen

Menschen sind unweigerlich dem Altern ausgesetzt. Die Anti-Aging-Industrie glaubt den Wunsch nach ewiger Jugend mit einer Reihe mehr oder weniger glaubwürdiger Substanzen erfüllen zu können - während Molekularbiologen und Mediziner erst langsam die molekularen Mechanismen des Alterns verstehen.

ÖAW Young Science 26.11.2012

Dom in Florenz

Vom Renaissancedom zum Hochhaus

Was hat Städte zu dem gemacht, was sie sind? Der Historiker Rafael Prehsler schreibt in einem Gastkommentar: Das Selbstbewusstsein der Stadtbewohner ließ große Architektur entstehen - und große Architektur förderte das Selbstbewusstsein der Stadtbewohner.

ÖAW Young Science 19.11.2012

Street-Art aus Berlin: Ein Mann hält eine Bild mit einem Frauengesicht vor sein eigenes Gesicht

Das Spiel mit den Identitäten

Für die Netzgeneration ist das Internet zu einem selbstverständlichen Lebensort geworden. Wie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene soziale Netzwerke nutzen, hat ein Forschungsprojekt untersucht, an dem die Uni Klagenfurt beteiligt war. Ein Ergebnis: Die jungen Menschen gehen im Netz spielerisch mit Identitäten um.

Medienwissenschaften 16.11.2012

Ein Netzwerk von Menschen

Die Grenzen des Netzwerkens

Spätestens seit dem Siegeszug von Facebook ist die Ansicht weit verbreitet, dass unsere Kontakte miteinander die Form eines Netzwerks haben: "Networking" sei dementsprechend wichtig für privaten wie beruflichen Erfolg. Aber kann man tatsächlich "aktiv netzwerken"? Nein, wenn man sich an einige Klassiker der Netzwerkforschung erinnert.

Kulturwissenschaft 12.11.2012