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Auschnitt aus einer Netzwerkgrafik mit Figuren

Social Networks in Byzanz

Facebook und Twitter kannte der byzantinische Adel noch nicht. Doch auch für eine mittelalterliche Gesellschaft lassen sich komplexe soziale Verknüpfungen beobachten, deren Muster modernen Netzwerken ähneln.

öaw: Young Science 15.01.2012

Ausschnitt aus einer Programmseite des Vergnügungsetablissements "Somossy Mulató" aus den 1890ern. In: Országos Széchényi Könyvtár (OSZK), Budapest.

Der Skandal des Budapester Orpheums

Ende des 19. Jahrhunderts war Budapest eine europäische Hauptstadt der Unterhaltung. In sogenannten Orpheen begeisterten v.a. jüdische Sänger und Komiker ihr Publikum und brachen dabei so manche Tabus der "besseren Gesellschaft". Ihr eigentlicher "Skandal" beruhte aber auf etwas anderem.

Kulturwissenschaft 12.12.2011

Exekution von Robbespierre und seinen Gefolgsleuten als "Verschwörer gegen die Freiheit und Gleichheit" 1794

Terror: Ein ambivalentes Prinzip

Bei "Terroristen" denken wir heute in erster Linie an junge Menschen, zumeist Männer, die ihren Glauben oder ihre Überzeugungen mit Gewalt durchsetzen wollen. Doch Terror ist ein uraltes Prinzip, das in Religion, im Gesetz, im Theater und anderen Bereichen sehr ambivalent regiert hat, wie der Literaturwissenschaftler Arata Takeda erinnert.

Kulturwissenschaften 14.11.2011

Abgeordnete eines Parlaments stimmen über etwas durch Aufzeigen der Hände ab

"Mitbestimmung hat in Sackgasse geführt"

Zwar werden junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an den Universitäten heute durch zahlreiche Maßnahmen gefördert. Das erhöht aber nicht ihre Chancen auf Karriere, meint Jürgen Mittelstraß. Die Universitätsstrukturen müssten sich deshalb ändern, schreibt der Vorsitzende des Österreichischen Wissenschaftsrats in einem Gastbeitrag.

Forschungspolitik 11.11.2011

Stempel und Formular für Arbeitslosengeld

Jugend ohne Job

Was kann man gegen die Arbeitslosigkeit unterprivilegierter Jugendlicher tun? Die Wiener Sozialwissenschaftlerin Karin Steiner schlägt in einem Gastbeitrag vier Maßnahmen vor: Förderung von Kleinkindern, Ganztagsschule, frühere Berufsorientierung und mehr Geld für die Lehrausbildung.

Arbeitsmarkt 11.11.2011

Johannes Hahn

Wo setzt man Gänsefüßchen?

Postskriptum zur Doch-kein-Plagiat-Dissertation von Johannes Hahn: Der Philosoph Herbert Hrachovec sieht die Angelegenheit juristisch als abgeschlossen an - und verdeutlicht noch einmal die Zitierpraxis des nunmehrigen EU-Kommissars. Fazit: widersinnige Anführungszeichen, Täuschungsabsicht nicht nachweisbar.

Hahn-Dissertation 08.11.2011

Eine Hubschrauberpilotin des Bundesheers steht vor einem Hubschrauber

Bald mehr Frauen im Bundesheer?

Zwischen den Armeen der USA und Österreichs gibt es vermutlich mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Einer davon betrifft mit Sicherheit den Frauenanteil: Rund 14 Prozent sind es im Freiwilligenheer der USA, nur zwei Prozent beim Bundesheer. Sollte auch in Österreich die Wehrpflicht abgeschafft werden, dürfte sich dieser Abstand verringern.

Gender 04.11.2011

Eine Frau flüstern einem Mann etwas ins Ohr

Offene und andere Geheimnisse

Was ist öffentlich, was privat oder geheim? Diese Grenzziehungen sind nicht erst seit unserem Zeitalter digitaler Daten brisant. Ein Biotop, in dem Geheimnisse besonders blühten, war der Hof der spanischen Habsburger. Wie diese Geheimnisse das politische und private Leben prägten, hat der Hofdichter Calderón eindringlich beschrieben.

Kulturwissenschaft 24.10.2011

Moschee in  Abu Dhabi bei Sonnenuntergang

Islamische Demokratie ohne westliches Vorbild

Von Tunesien über Ägypten bis in den Jemen: Im arabischen Frühling wird für eine demokratische Zukunft gekämpft. Dass eine Demokratie auch ein säkularer Staat sein muss, glauben aber nur die wenigsten Muslime. Warum das so ist, beschreibt der US-Politikwissenschaftler Nader Hashemi in einem Gastbeitrag.

Politikwissenschaft 21.10.2011

Ein Geschäftsmann unterschreibt einen Vertrag

Nichts zu verlieren als die Kettenverträge

Vor 15 Jahren hat sich an Österreichs Unis eine Interessensgemeinschaft gegründet, die für die Rechte der externen Forschenden und Lehrenden eintrat. Bis heute sind diese von geringer Entlohnung, befristeten Verträgen und wenig Mitsprache im Unialltag betroffen. Zum Jubiläum skizziert die "IG LektorInnen" den aktuellen Stand.

Hochschulen 21.10.2011

Entnahme einer einzelnen Zelle aus einem Embryo im Frühstadium

Ein Urteil mit Fragezeichen

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs, wonach menschliche embryonale Stammzellen in der Regel nicht patentiert werden dürfen, folgen nun die Bewertungen. Der Bioethiker Ulrich Körtner begrüßt das Urteil, sieht aber auch einige Fragezeichen - nicht nur was Auswirkungen auf die Forschung, sondern auch, was seine Begründung betrifft.

Ethik 19.10.2011

Pasterze, 2.10.2011.  Auch sie hat 2011 wieder stark an Masse eingebüßt. Erst am 5.10. beendeten Schneefälle die Abschmelzung.

Winterruhe nach neuerlichem Massenverlust

Trotz schöner zweiter Sommerhälfte und guten Herbstbeginns: Der Sommer 2011 bleibt eher als kühl und verregnet in Erinnerung. Umso erstaunlicher, dass Salzburgs Gletscher davon nicht profitiert haben, sondern weiter geschrumpft sind. Gletscherforscher Heinz Slupetzky zieht im dritten Teil seines "Tagebuchs" eine erste Bilanz.

Gletschertagebuch 2011 17.10.2011

Eine Frau telefoniert, während sie neben einem Koffer hockt

Warteräume als soziale Oberflächen

Foyers von Hotels, die Warteräume von Bahnhöfen und Flughäfen: Orte wie diese erscheinen wie Vorräume zum eigentlichen Geschehen. Sie sind aber alles andere als nichtssagend, findet die Kunsthistorikerin Monika Wagner. Aussehen, Einrichtung und Nutzung machen diese Räume zu "sozialen Oberflächen", schreibt sie in einem Gastbeitrag.

Kunstgeschichte 10.10.2011

Arzt blickt auf Bildschirm

Wie sinnvoll ist ein "Recht auf Gesundheit"?

Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit nicht nur als Freisein von Krankheit, sondern auch als Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Daraus kann man ein "Recht auf Gesundheit" ableiten, das aber einige Fallstricke für den Einzelnen und die Gesellschaft bereithält.

Forum Alpbach 2011 22.08.2011

Nanotube

Nanotechnologie: Dialog dringend nötig

Fensterscheiben, die sich selbst reinigen, besser schmeckende Lebensmittel, gezielter wirkende Medikamente: Der Einsatz von Nanotechnologie verheißt in vielen Bereichen wahre Wunderdinge. Worum es bei der Nanotechnologie überhaupt geht und wie mit Risiken umgegangen werden kann, erörtert der Physiker Hubert Brückl in einem Gastbeitrag.

Forum Alpbach 2011 22.08.2011